Bezirksliga 11 SV Heek - SV Lippramsdorf 02.10.2022 Spiel fällt aus! Verschoben auf den 19.11.2022

LSV-Erleichterung nach erlösendem ersten Sieg: "Ein erster kleiner Schritt"

Der SV Lippramsdor hat erstmals gewonnen. "Wir haben verdient gewonnen", sagt Nico Wessels. Der LSV-Spieler und sein Trainer verraten, warum es diesmal mit einem "Dreier" geklappt hat.

Siebtes Spiel, erster Sieg. Der SV Lippramsdorf musste lange auf den ersten Erfolg in der Bezirksliga 11 warten. Mit 4:0 wurde der RSV Borken am verganen Sonntag geschlagen. "Die Erleichterung war groß, nach sieben Spielen wurede es auch mal Zeit", sagt Nico Wessels, dessen Team 30 Minuten in Unterzahl agierte.

"Da hatten wir natürlich auch Glück, dass wir schon 3:0 führten", so Kmetsch über den Platzverweis gegen Jonas Zernahle. Nach einer Stunde war für den Lippramsdorfer Schluss, sein Team musste mit einem Mann weniger weiterspielen. Dadurch sei ein wenig eine "Jetzt erst Recht"- Mentalität entstanden, sagt Wessels. "Wir wussten, dass wir auf keinen Fall weniger machen dürfen und jetzt noch konzentrierter verteidigen müssen."

Das gelang den LSV-Spielern, die zehn Minuten nach dem Platzverweis einen Konter zur endgültigen Entscheidung setzten, den Nico Wessels mit seinem zweiten Treffer vollendete. "Wer die Tore macht, ist egal. Es war eine mannschatlich geschlossene Leistung", erklärt er.

"Das muss die Basis für jedes Spiel sein", sagt SVen Kmetsch, der erklärt, warum sein Team zuvor ohne Sieg blieb: "Chancen hatten wir in einigen anderen Begegnungen genug, um als Sieger vom Platz zu gehen, nutzen die aber nicht. Hinten haben wir uns dann teilweise durch individuelle Fehler selbst um den Lohn gebracht."

Diesmal war das anders, sein Team zeigt sich gefestigter, machte weniger Fehler. "Der gegner war aber kein schlechter, die hatten ja auch ihre Möglichkeiten", so der Lippramsdorfer Trainer. Während der Partie habe er das Gefühl gehabt, "dass sich jeder für jeden reinschmeißt".

Ein weiterer Faktor: "Wir haben unsere Chancen resolut in Tore ummünzen können, das war mit Sicherheit auch ausschlaggebend." Genauso sieht es auch Nico Wessels. "Es tat gut, mal in Führung zu gehen und dann, statt das 1:1 zu kassieren, ein zweites nachlegen zu können."

Die 3:0 Pausenführung habe dann noch mehr gutgetan. "Und am Ende haben wir auch verdient gewonnen", so Wessels, der von dem Spiel eine gewisse Anspannung innerhalb der Mannschaft spürte. "Es war auch genug Überzeugung da."

Sein Coach mahnt derweil vor zu großer Euphorie. "Freuen ist erlaubt, aber das ist nur ein erster kleiner Schritt", sagt Kmetsch, der weiß: Sein Team steht noch immer auf einem Abstiegsplatz, muss nun weiter nachlegen am besten direkt beim kommenden Auswärtsspiel gegen den SV Heek.

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf- RSV Borken 4:0 (3:0) Spieltag Nr. 7 25.09.2022

Der Ersten gelingt endlich der Befreiungsschlag! Das Heimspiel gegen RSV Borken gewann das Team verdient mit 4:0. Es entwickelte sich von Anfang an ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Tim Vierhaus gelang nach 18 Minuten die Führung nach einer Ecke, doch auch der Gast aus Borken hatte gute Tormöglichkeiten, die aer mit einer guten Defensivleistung und auch etwas Glück verteidigt wurden. Und nach weiteren Toren von Giacomo Lopez und Nico Wessels stand es zur Pause bereits 3:0. Halbzeit zwei lief dann nahezu unverändert. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch lediglich Nico Wessels erhöhte mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag noch auf 4:0. Ein extrem wichtiger Sieg für die Erste nach 6 sieglosen Spielen.

Kam vom VfB Hüls: Warum Jan Vedder sich für Lippramsdorf entschieden hat

Jan Vedder hat sich im Sommer dem SV Lippramsdor angeschlossen. Zuvor spielte er in der Jugend des VfB Hüls. "Ich kann mich nicht beschweren", sagt er über die erste Zeit beim LSV.

Drei Spieler hat der SV Lippramsdorf im Sommer aus der A-Jugend des VfB Hüls verpflichtet. Der erste war Jan Vedder, der bislang in sechs Ligaspielen fünf Mal zum Einsatz kam drei Mal stand er in der Startelf. Der 19- jährige spricht über seinen Wechsel zum LSV,

Sowohl beim VfB Hüls als auch beim SV Lippramsdorf hatte Vedder in der vergangenen Saison bei den Senioren mittrainiert und Gespräche mit den Verantwortlichen geführt, verrät er. Auch wenn er bei beiden Bezirksliga-Teams einen guten Eindruck bekam, musste er sich irgendwann entscheiden. "Mein Bauchgefühl hat er mir gesagt, dass ich zu Lippramsdorf soll", erklärt er.

Die Probetrainings beim LSV gefielen ihm direkt. Sowohl die Mannschaft als auch der Trainer überzeugten ihn von einem Engagement an der Jahnstraße. Beim Blick auf seine bisherige Spielzeit verwundert es auch nicht, dass Jan Vedder seinen Wechsel nicht bereut. "Damit kann ich zufrieden sein", sagt der Innenverteidiger, der in der Liga bislang auf 273 Spielminuten kommt. "Ich kann mich nicht beschweren", fügt er hinzu.

Jan Vedder über Sven Kmetsch: "Von ihm kann man richtig viel lernen"

Das einzige Manko ist die bisherige Saison seines Teams. Nach sechs Spielen steht der SV Lippramsdorf auf dem drittletzten Platz der Bezirksliga 11, verlor drei Mal und trennte sich drei Mal von seinen Gegnern mit einem Remis. Hoffnung machen aber die vergangen beiden Spiele, in denen der LSV mit etwas mehr Glück auch hätte gewinnen können.

Am kommenden Sonntag soll gegen den RSV Borken dann endlich der erste Sieg gefeiert werden ? womöglich wieder mit Jan Vedder in der Startelf. Der ehemalige Jugendspieler des TSV Marl-Hüls und des VfB Hüls hat indes schon einige Unterschiede zwischen dem Senioren- und dem Jugendfußball ausgemacht.

"Die Laufwege sind teilweise ganz anders, das Spiel ist deutlich körperlicher und es ist auf jeden Fall auch anstrengender", sagt er. Verbesserungsbedarf sieht er bei sich selbst vor allem noch im taktischen Bereich, der ei den Senioren nun deutlich wichtiger sei.

Helfen kann ihm da mit Sicherheit sein Trainer, immerhin kann Sven Kmetsch auf die Erfahrung zahlreicher Bundesligaspiele zurückgreifen. "Er hat sehr viel Erfahrung, von ihm kann man richtig viel lernen", stellt Jan Vedder fest. "Er spricht viel mit einem und versucht immer zu helfen", lobt der 19-jährige den Lippramsdorfer Coach.

Bezirksliga 11 SpvGG Vreden II - SV Lippramsdorf 1:1 (0:1) Spieltag Nr. 6 18.09.2022

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf- SG Coesfeld 3:3 (1:3) Spieltag Nr. 5 11.09.2022

Kreispokal Runde 3 Teutonia SuS Waltrop- SV Lippramsdorf 1:0 (1:0) 08.09.2022

Bezirksliga 11 SV Merfeld- SV Lippramsdorf 3:0 (2:0) Spieltag Nr. 4 01.09.2022

Die Erste verliert das gestrige Auswärtsspiel bei den Sportfreuden Merfeld mit 3:0. Letztendlich verdient, da das Team in Halbzeit eins keinen Zugriff auf das Spiel bekam und sich dementsprechend auch kaum eigene Chancen herausspielte. Die Gegentore zum 1:0 und 2:0 fielen jeweils nach langen Bällen über Außen - mit denen die Erste gestern große Probleme hatte. In Halbzeit zwei und mit Einwechslung von Robin Joemann kam dann aber Struktur ins Spiel der Ersten und auch Torchancen ergaben sich. Doch ein Tor wollte dem Team gestern nicht gelingen - entweder waren die Abschlüsse zu unpräzise oder es wurde auf der Linie für den bereits geschlagenen Torwart geklärt. So fiel dann kurz vor SChluss nach einem Konter das 3:0.

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - SC Reken 1:4 (0:2) Spieltag Nr. 3 26.08.2022

Die Erste verliert bereits am Freitagabend mit 1:4 gegen den SC Reken. Erneut stand es nach einer Minute 0:1. Reken dominierte das Spiel und dominierte das Spiel und die Erste erspielte sich nur wenige Chancen. Das 0:2 fiel noch vor der Halbzeit durch einen Kopfball. Nach der Halbzeit dasselbe Bild - erneut erzielte Reken in Minute eins nach Wiederanpfiff das 0:3 und so wurden die Hoffnungen auf eine Aufholjagd relativ schnell beendet. Reken verwaltete das Spiel und erzielte in der 56. Minute noch das 0:4 - damit war das 1:4 durch Malte Hilbrich, der einen Abpraller nach einem Freistoß nur noch ins leere Tor schieben musste, nicht mehr als Ergebniskosmetik. Eine auch in der Höhe verdiente Niederlage, da Reken an diesem Tag die bessere Mannschaft war.

Bezirksliga 11 SV Gescher - SV Lippramsdorf 4:2 (3:0) Spieltag Nr. 2 21.08.2022

Die Erste verliert mit 4:2 in Gescher und so richtig wusste wohl selbst Gescher nicht, wie es dazu gekommen war. Beim frühen 1:0 war die Verteidigung noch nicht ganz wach, das 2:0 nach einem mehr als fragwürdigem Elfmeter und das 3:0 nach einem langen Ball über die rechte Seite führten nach 29 Minuten zu einem komfortablen Vorsprung für das Heimteam. Die Erste zeigte grundsätzlich ein gutes Spiel und erspielte sich einige gute Chancen, die aber den Weg einfach nicht ins Tor finden wollten. Nach der Halbzeit dann ein ähnliches Bild, nur wurde das Team jetzt belohnt. Nach Toren von Tim Vierhaus und Luca Preuß kam nochmals Hoffnung auf und der Ausgleich wäre mit Sicherheit mehr als verdient gewesen. Doch mit der vierten Chance im Spiel erzielte Gescher kurz vor Schluss den Treffer zum 4:2 Endstand.

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - Sus Concorida Flaesheim 2:2 (1:1) Spieltag Nr. 1 14.08.2022

Die Erste holt im dritten Spiel gegen Flaesheim einen Punkt - am Ende der 90 Minuten stand es gestern 2:2. Das Team kam gut in die Partie und dominierte die ersten 20 Minuten bis zur Trinkpause und hätte nach guten Chancen auch höher als 1:0 führen müssen. Das Führungstor wurde nach schöner Vorarbeit über die rechte Seite und guter Ablage von Giacomo Lopez auf Julian Röer von letzterem sehr schön vollendet.

Nach der Trinkpause übernahm Flaesheim das Spiel und erzielte quasi mit dem Halbzeitpfiff nach einem langen Ball den Ausgleich. Halbzeit zwei war dann relativ ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Erste, die nach einer Ecke erneut in Führung ging. Der Ausgleich fiel durch einen zumindest fragwürdigen Handelfmeter. Über die 90 Minuten ein durchaus gerechtes Ergebnis, allerdings musss sich die Erste vorwerfen lassen, dass sie in Halbzeit eins nicht schon höher führte. Dennoch ein starker Auftakt in die neue Saison, auf dem sich mit Sicherheit aufbauen lässt.

2. Pokalrunde Concordia Flaesheim - SV Lippramsdorf 2:3 (1:1) 03.08.2022

Spiel 2 von 3 gegen Flaesheim geht an Lippramsdorf. mit 2:3 setzte sich die Erste im Kreispokal durch. Halbzeit eins dominierte das Team und gerit durch die einig echte Chance nach einer Freistoß-Flanke in Rückstand.

Doch der Ausgleich durch Giacomo Lopez sollte nach schöner Kombination nicht lange auf sich warten lassen. Auch nach der Pause erwischte die Erste den besseren Start und ging durch einen Distanzschuss von Giacomo Lopez und einen verwandelten Elfmeter von Tim Vierhaus auch verdient mit 1:3 in Führung.

Ebenfalls einen Elfmeter verwandelte Flaesheim zum 2:3 Anschlusstreffer - danach übernahm Flaesheim das Spiel und drückte auf den Ausgleich, doch eine ernsthafte Chance kam dabei nicht mehr heraus.

Ein letztendlich verdienter Sieg, wodurch das Team im Kreispokal in die nächste Runde einzieht.

Spielberichte Endrunde Stadtmeisterschaften

Spiel um Platz 3: BW Lavesum - SV Lippramsdorf 0:1 (0:0) 30.07.2022

Am Samstag zeigte sich dann ein ähnliches Bild wie Freitag im Spiel um Platz 3. Die Erste dominierte das Spiel, doch der letzte Pass vor dem Torabschluss war erneut das Problem. So ging es mit 0:0 in die Pause und man hatte Glück, dass Lavesum eine Großchance nicht zur Führung verwertete. In Halbzeit zwei ging es dann die ein oder andere Chance, wovon Giacomo Lopez eine zum 1:0 Endstand einschoss.

Somit laut das Fazit nach dem Halbfinalaus: Minimalziel mit Platz 3 wurde erreicht - dennoch war allen Spielern und damit auch dem Spielfluss insgesamt anzumerken, dass man sich aktuell noch in der Vorbereitung befindet.

Halbfinale: Concordia Flaesheim - SV Lippramsdorf 3:0 (1:0) 29.07.2022

Das Halbfinale verlor die Erste mit 3:0 gegen Flaesheim. Flaesheim kam zwar die ersten Minuten besser ins Spiel, danach übernahm die Erste aber das Spiel und hatte auch einige gute Ansätze, doch der letzte Pass vor dem Tor passte oft nicht. So hatte Luca Preuß die einzig gute Chance in Halbzeit eins.

Quasi mit dem Pausenpfiff geriet das Team durch ein Eigentor in Rückstand. In Halbzeit zwei versuchte die Erste wieder zurück ins Spiel zu kommen, doch so richtig etwas gelingen wollte an diesem Tag nicht - so erhöhte Flaesheim durch 2 Kopfballtore auf 3:0.

Spielbericht Stadtmeisterschaften - Drittes Gruppenspiel -

SV Lippramsdorf - TuS Sythen 3:1 (2:0) 26.07.2022

Am gestrigen Dienstag stand für die Erste das letzte Gruppenspiel auf dem Plan - Gegen den TuS Sythen konnte das Team mit 3:1 gewinnen. Mit Sicherheit aufgrund der ersten Halbzeit nicht unverdient, aber in der zweiten Halbzeit stellte die Erste das Fußball spielen ein. So muss man letztendlich sagen, dass der Ausgleich für Sythen nicht unverdient gewesen wäre.

Aber festhalten lässt sich dennoch: auf Halbzeit eins, in der die Erste Ball und Gegner laufen ließ, dadurch viel Ballbesitz hatte und die Torchancen eiskalt verwertete, lässt sich definitiv in den nächsten Spielen aufbauen.

Mit dem Sieg zieht das Team ins Halbfinale am Freitag ein und trifft dort auf Concordia Flaesheim.

Spielberichte Stadtmeisterschaften

Erstes Gruppenspiel: TUS Haltern - SV Lippramsdorf 2:0 (1:0) 23.07.2022

In einem ausgeglichenen Spiel musste sich das Team gegen den TuS Haltern allerdings mit 2:0 geschlagen geben. Ausschlaggebend hierfür war vor allem, dass man die vorhandenen Chancen nicht nutzen konnte und zudem das eigene Tor nicht konsequent genug verteidigte. Aufgrund der Mehrheit der Chancen war der Sieg für den TUS Haltern  aber auch nicht unvedient.

Zweites Gruppenspiel: ETuS Haltern- SV Lippramsdorf 0:3 (0:1) 24.07.2022

Besser lief es für die Erste am Sonntag - hier konnte der ETuS mit 0:3 besiegt werden. Trainer Sven Kmetsch sah dank einer Leistungssteigerung seines Teams einen verdienten Sieg gegen den A-Ligisten. In einem Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten wurde das Spiel durch ein Kopfballtor von Jan Vedder sowie durch die beiden Tore von Giacomo Lopez entschieden.

Testspiel Nr. 1 SV Lippramsdorf - Borussia Ahsen 5:0 (1:0) 19.07.2022

Gestern bestritt die Erste das erste Testspiel der Vorbereitung gegen Borussia Ahsen - und gewann dieses verdient, auch wenn der Sieg vermutlich ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Dennoch kam das Team vor allem in den ersten 20 Minuten sehr gut ins Spiel und dominierte den Gegner. Zudem brachte Giacomo Lopez mit dem frühen 1:0 direkt Sicherheit in das Team. Danach entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten und im weiteren Spielverlauf machten sich dann die hohen Temperaturen auch bemerkbar., sodass das Tempo im Spiel ein wenig nachließ.

 

Dennoch traf das Team noch weitere 4 Mal und Nils Hardegen köpfte den Ball zudem nach einer Flanke noch an die Latte. In Summe ein sehr guter erster Test, bei dem natürlich noch nicht alles geklappt hat, aber schon vieles sehr ordentlich funktionierte - darauf kann das Team bei den anstehenden Stadtmeisterschaften aufbauen.

 

Bezirksliag 14 SV Lippramsdorf - TSG Dülmen Spieltag Nr. 30 0:5 (0:0) Spieltag Nr. 30 04.06.2022

Die Erste verliert gegen TSG Dülmen mit 0:5. In der ersten Halbzeit war es noch ein ausgeglichenes Spiel mit großen Torchancen und jeweils einem Lattentreffer auf beiden Seiten. 

Doch in Halbzeit Zwei merkte man dem Team den Laufaufwand der ersten Halbzeit an, wodurch sich vermehrt Fehler einschlichen und es Dülmen so leicht hatte, die Tore zu erzielen.

Insgesamt eine verdiente Niederlage, die aber am Ende ein wenig zu hoch ausgefallen ist.

Bezirksliga 14 SV Zweckel - SV Lippramsdorf 0:1 (0:1) Spieltag Nr. 29 29.05.2022

Nach dem späten Ausgleich am vergangenen Sonntag gegen den VFB Kirchhellen holt die Erste den nächsten Auswärtsdreier. Malte Hilbrich brachte sein Team bereits nach 3 Minuten nach einer Ecke von Giacomo Lopez in Führung. Diese Führung sollte bis zum Dank einer geschlossenen Defensivleistung Bestand haben. Dass es bis zum Schluss ein offenes Spiel war, lag an den zahlreichen vergebenen Konterchancen.

Zweckel kam zwar auch zu dem ein oder anderen Abschluss, konnte davon aber keinen zum Ausgleich nutzen. So ist die Erste seit 4 Spielen ungeschlagen.

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- VFB Kirchhellen 1:1 (1:0) Spieltag Nr. 28 22.05.2022

Die Erste muss sich gegen den VFB Kirchhellen mit einem 1:1 zufrieden geben. Das Team dominierte die erste Halbzeit und ließ nur eine Torchance des Gegners zu.

Vorwerfen lassen muss sich das Team allerdings, dass die Chancen nicht besser genutzt wurden - Der Lupfer von Jonas Zernahle ging am Tor vorbei und Giacomo Lopez sowie Nico Wessels trafen mit einem Freistoß bzw. einem Ferschuss leide rnur die Latte des gegnerischen Tores.

In Halbzeit zwei ließen die Kräfte dann nach und Kirchhellen übernahm durch schnelle Ballverlsute der Ersten das Spiel, kam aber kaum zu zwingenden Chancen. So war es eine Flanke von außen, nachdem der Ball nicht konsequent aus dem 16er geklärt wurde, die durchrutschte und am langen Pfosten mit dem Kopf zum Ausgleich verwertet wurde. 

Aufgrund der zweiten Halbzeit ein verdientes Unentschieden- doch mit dem erneut kleinen Kader und der frühen verletzungsbedingten Auswechslung von Christian Drees, nach einem harten Einsteigen des Gegners, kann das Team auch damit durchaus zufrieden sein.

Bezirksliga 14 SF Merfeld - SV Lippramsdorf 1:3 (0:0) Spieltag Nr. 27 15.05.2022

Die Erstge gewinnt gegen die SF Merfeld mit 1:3. Am Freitagabend entwickelte sich ein Spiel, welches beide Teams mit vollem Einsatz angingen. So entstand ein abwechslungreiches Abendspiel, welches trotz einiger Torchancen in Durchgang eins mit einem in die Halbzeit ging.

In Halbzeit zwei ging die Erste dann nach 53. Minuten nach einer Hereingabe von Luca Preuss und einem überlegten Abschluss von Timo Berg ins lange Ecke in Führung. Knappe 20 Minunten später baute das Team durch Henrik Kleinefeld die Führung sogar noch aus.

Merfeld investierte nun noch mehr, um den Anschlusstreffer zu erzielen, welcher auch ca. 10 Minuten vor Ende durch einen Abpraller nach einem Freistoß an die Latte lief.

Doch die Erste blieb über Konter immer wieder gefährlich und so erlöste Henrik Kleinefeld nach einem gut zu Ende gespielten Konter auf 1:3. Eine kämpferisch gute geschlossene Mannschaftsleistung führte letztendlich zum verdienten Sieg.

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- SpVgg. Erle 5:0 (3:0) Spieltag Nr. 26 06.05.2022

Der Ersten gelang bereits Freitag der lang ersehnte Befreiungsschlag - mit 5:0 gewann das Team gegen SpVgg. Erle. Nach einer anfänglichen ausgeglichenen Phase übernahm die Erste mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel und erspielte sich auch einige Torchancen, die allerdings erst nach einer knappen halben Stunde zum Erfolg führten. Giacomo Lopez entschied mit einem Hattrick bereits zur Pause das Spiel.

Nach der Pause dominierte die Erste das Spiel und kam durch Henrik Kleinefeld und Tim Vierhaus zum verdienten 5:0 Sieg, der auch noch hätte höher ausfallen können. Jonas Zernahle schoss einem Elfmeter über das Tor.

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- FC Marl 2:5 (0:4) Spieltag Nr. 25 30.04.2022

Die Erste unterliegt am Samstag auch in der Höhe vollkommen verdient mit 2:5 gegen den FC Marl. Das Team machte es dem Gegner mit zahlreichen individuellen Fehlern in allen Mannschaftsteilen mehr als leicht, dieses Spiel für sich zu entscheiden. Und so stand es zur Halbzeit bereits 0:4. In Halbzeit zwei waren dann immerhin Einsatz und Wille zu sehen, sodass auch kurz nach Wiederanpfiff das 1:4 durch Giacomo Lopez fiel. Doch mehr als der Treffer zum späteren 2:5 durch Christian Drees wollte Samstagnachmittag nicht mehr gelingen. Ein absolut gebrauchter Tag der Ersten!

 

 

Bezirksliga 14 SV Vestia Disteln - SV Lippramsdorf 3:1 (1:1) Spieltag Nr. 24 24.04.2022

Die Erste macht nach den zuletzt nicht ganz so starken Auftritten ein sehr gutes Spiel gegen das aktuelle Team der Stunde, Vestia Disteln, muss sich aber dennoch am Ende mit 3:1 geschlagen geben. In einem ausgeglichenen Spiel hatte Disteln zwar mehr Torabschlüsse, doch auch die Erste hatte die eine oder andere gute Möglichkeit. Das 1:0 nach einer flachen Hereingabe von Außen konnte nur eine Minute später nach einer schönen Kombination von Justus Jansen ausgeglichen werden. So wurden auch die Seiten gewechselt, das Spiel der zweiten Halbzeit blieb jedoch nahezu unverändert- so nutzte Disteln ebenfalls wieder eine Hereingabe von Außen, die vom Innenpfosten zum 2:1 im Tor landete. Kurz darauf vergab Ertugay Misirci eine Riesenchance zum 2:2, doch der Distelner Keeper hielt stark. So fiel nach einem Konter noch das 3:1 für Disteln.

Insgesamt wäre wohl trotz der Mehrzahl der Torchancen auf Distelner Seite ein Unentschieden mehr als verdient gewesen, denn die Erste hielt kämpferisch und spielerisch sehr stark dagegen.

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- SF Stuckenbusch 0:1 (0:1) Spieltag Nr. 23 14.04.2022

Die Erste musste sich gestrigen Donnerstagabend auch den Sportfreunden Stuckenbusch mit 0:1 geschlagen geben. In einen chancenarmen Spiel auf beiden Seiten entscheidt ein Tor aus der 27. Minute das Spiel, welches mit etwas mehr Glück auf LSV Seite auch hätte verteidigt werden können. Doch das Team gab keineswegs auf und kam vor allem in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel und hielt auch deutlich besser in den Zweikämpfen dagegen, wodurch auch Stuckenbusch Probleme bekam. Dennoch konnte man die wenigen Torchancen nicht nutzen, sodass am Ende wieder 0 Punkte auf der Habenseite stehen.

Doch mit der nach wie vor stark Ersatzgeschwächten Mannschaft hielt das Team mehr als gut dagegen und hätte sich mit Sicherheit einen Punkt verdient gehabt.

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf - SC Hassel 1:2 (0:1) Spieltag Nr. 22 10.04.2022

Die Erste verliert mit 1:2 gegen den SC Hassel. Das personell stark geschwächte Team erwischte keine gute erste Halbzeit und so entwickelte sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.

Jonas Zernahle traf mit einem satten Distanzschuss leider nur das Lattenkreuz. Hassel hingegen spielt so, wie man es im Abstiegskampf tun muss - viele Zweikämpfe, immer am Rande des Fouls. Doch das sollte nach 23 Minuten mit dem 0:1 nach einem Steilpass belohnt werden. So wurden auch die Seiten gewechselt.

In Halbzeit zwei hielt die Erste deutlich besser dagegen, das Spiel wurde allerdings auch hektischer.

Mit dem 0:2 nach einem Distanzschuss in den Knick wurde es dann nochmal schwerer zurückzukommen. Doch Stefan Schild brachte sein Team nach einer Ecke von Timo Berg wieder zurück. Ein weiterer Treffer wollte dennoch nicht mehr fallen. 

Bezirksliga 14 SV GE-Hessler - SV Lippramsdorf 3:1 (1:0) Spieltag Nr. 21 07.04.2022

Die Erste verliert beim SV GE-Hessler mehr als unnötig mit 3:1. Den ersten beiden Toren gingen jeweils drastische Fehlentscheidungen des Schiedsrichters voraus - das 1:0 nach 4 Minuten durch einen Elfmeter ist erstens Abseits und zweitens wenn überhaupt ein Stürmerfoul, dem 2:1 ging ebenfalls ein Stürmerfoul voraus.

Dennoch schaffte es die Erste leider nicht, sich gegen einen Gegner, der über die gesamten 90 Minuten nicht eine einzige Chance selbst herausspielte, meist mit allen Spielern in der eigenen Hälfte stand und nur mit langen Bällen agierte, mehr hochkarätige Chancen herauszuspielen. Das 1:1 direkt nach der Pause erzielte Justus Jansen nach einem individuellen Fehler in der Heimabwehr. Das 3:1 nach einem abgefälschten Schuss nach einer Ecke.

Mehr bleibt zu diesem Spiel auch nicht zu sagen, außer dass das Team dieses schnell vergessen sollte und sich bereits jetzt auf Sonntag fokussieren muss - dann ist der SC Hassel im Jahnstadion zu Gast.

Bezirksliga 14 Genclikspor Recklinghausen - SV Lippramsdorf 0:2 (0:0)Spieltag Nr. 20 03.04.2022

Lippramsdorf gewinnt dank eines Doppelpakcs - Handicap für beide Teams

"Den hat er sich erarbeitet", sagte Lippramsdorfs Sven Kmetsch nach dem Doppelpack seines Spielers, der am Ende zum Sieg führte. Einen Wermutstropfen hatte die Partie aber dennoch.

Allzu viele Torchancen hatte der SV Lippramsdorf in der ersten Halbzeit bei Genclikspor Recklinghausen nicht. "Der Gegner hatte da mehr vom Spiel", sagte LSV-Trainer Sven Kmetsch hinterher, "das war aber auch unserer taktischen Ausrichtung geschuldet". Am Ende ging der Plan auf: In Halbzeit zwei trafen Lippramsdorfer zwei Mal und fuhren so mit drei Punkten zurück nach Hause.

"Es war für beide Mannschaften ein schwer bespielbarer Platz", stellte Kmetsch fest und betonte: "Aber damit mussten eben auch beide zurechtkommen." Nur zwei Chancen hatte sein TEam in Hälfte eins, einmal verpasste Ertugay Misirci mit seinem Zuspiel von der Grundlinie Luca Preuß, das anderer Mal köpfte Christian Drees am linken vorbei.

Genclikspor versuchte es vor allem mit langen Bällen hinter die Lippramsdorfer Abwehrkette - das gelang im zweiten Durchgang aber schlechter, denn da spielten die Gäste mit Wind im Rücken. "Wir haben uns dann mehr Spielanteile erspielt", erklärte Sven Kmetsch.

Lippramsdorfs Luca Preuß steht da, wo ein Stürmer stehen muss

Den ersten Treffer erzielte Luca Preuß nach einer Stunde aus spitzem Winkel. Eine Viertelstunde später stand er bei einem zweiten Ball dort, wo ein Stürmer stehen muss und bugsierte die Kugel erneut über die Linie. "Dann war ein bisschen der Widerstand gebrochen", so Lippramsdorfs Trainer.

Einige Recklinghäuser hätten nach dem 0:2 ein wenig resigniert, der LSV konnte den Ball besser als noch zuvor in den eigenen Reihen laufen lassen und erspielte sich auch weitere Chancen. "Wenn wir uns da ein bisschen cleverer anstellen, schießen wir noch das ein oder andere Tor", sagte Kmetsch, der aber auch nicht zu viel meckern wollte.

" Wir sind froh, dass wir uns nach den letzten beiden Spielen, in denen wir einen hohen Aufwand betrieben, aber nicht gewonnen haben, wieder belohnt haben - durch eine engagierte Leistung. " Gefreut hatte sich der Trainer nicht nur über die drei Punkte, sondern auch Preuß's Doppelpack. "Den hat er sich erarbeitet."

Einen Wermutstropfen gab es aber: Torjäger Henrik Kleinefeld musste bereits nach 28 Minuten vom Platz. Die Hoffnung, dass er für das Spiel am kommenden Donnerstag bereits wieder fit ist, war bei Sven Kmetsch nach dem Abpfiff nicht allzu groß.

 

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf - BV Rentfort 2:2 (0:1) Spieltag Nr. 19 27.03.2022

Die Erste erkämpft sich gegen den Tabellendritten aus Rentfort ein verdientes 2:2. Dabei ging die erste Halbzeit ganz klar an die Gäste, die deutlich mehr Spielanteile hatten, wenngleich dadurch auch keine große Anzahl an Torchancen herauskam.

Denn die LSV-Abwehr stand gut und ließ eigentlich nur eine echte Chance in Halbzeit eins zu. Diese nutzte Dominik Stukator aber eiskalt zum 0:1 nach 29 Minuten.

In Halbzeit zwei dann ein anderes Bild - Rentfort lief nicht mehr so konsequent vorne an und ließ der Ersten mehr Freiräume, die auch zu der ein oder anderen Chance führten. Doch nach einem schönen Spielzug der Gäste stand es nach Flanke von links und dem folgenden Kopfball 0:2.

Der vermeintliche K.O. in dieser Partie doch das Team kämpfte sich direkt zurück und nur 4 Minuten später schoss Robin Joemann, nach guter Vorarbeit von Christian Drees, aus ca. 13 Metern mit einem satten Schuss zum 1:2 ein.

Danach folgten weitere hochkarätige Chancen durch Henrik Kleinefeld, der aber nur die Latte traf und durch Nico Wessels, der einen Kopfball aus kurzer Distanz über das Tor setzte. In der 73. Minute sollte es dann aber doch soweit sein - nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Robin Joemann brachte Christopher Schemmer den Ball mit einer abgefälschten Hereingabe im Tor der Gäste unter.

Insgesamt ein verdientes Unentschieden, da beiden Teams eine Halbzeit gehörte. Dennoch wäre bei besserer Chancenverwertung wohl auch mehr drin gewesen für die Erste.

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- VfB Hüls 1:2 (1:1) Spieltag Nr. 18 24.03.2022

Diese späte Niederlage musste verdaut werden - 1:2 verliert die Erste das Derby gegen den VfB Hüls. Und dass es ein Derby war, sahen die rund 160 Zuschauer relativ schnell - viele umkämpfte Zweikämpfe im Mittelfeld und aggressives Pressing auf beiden Seiten, sodass ein Spielfluss nicht wirklich aufkommen wollte. Nach 30 Minuten dann das 0:1 für die Gäste - Eine Flanke von Außen konnte die Abwehr nicht klären, sodass Nico Glüsing aus gut 11 Metern zur Führung einschoss. Dennoch hatte auch die Erste Ihre Abschlüsse, die bis dahin aber nicht wirklich gefährlich waren. Dies war erste in der 41 Minute der Fall - Robin Joemann schickte Henrik Kleinefeld mit einem schönen Flugball Richtung Gästetor, dieser setzte sich gegen einen VfB-Verteidiger durch und schob zum verdienten Ausgleich ein.

In Halbzeit zwei hatte die Erste dann ein optisches Übergewicht, die bessere Abschlüsse lagen aber auf Gästeseite.

Dennnoch hätte Justus Jansen Schuss aus 18 Metern an das Lattenkreuz einen Treffer mehr als verdient gehabt. Doch wie es dann nun einmal läuft im Fußball, setzte Dominik Grams in der 87. Minute zum Freistoß an und den abgewehrten Ball schoss Andre Töppler ins Tor.

Ingesamt wäre ein Unentschieden wohl für beide SEiten das gerechte Ergebnis gewesen. Aber mit dem erneut kleinen Kader holte das Team alles heraus. Lange Zeit zum Ausruhen bleibt auch nicht, bereits am Sonntag ist der BV Rentfort zu Gast im Jahnstadion. 

Bezirksliga 14 Westfalia Gelsenkirchen- SV Lippramsdorf 1:1 (0:0) Spieltag Nr. 17 17.03.2022

Die Erste war am Donnerstagabend bei Westfalia Gelsenkirchen zu Gast und musste sich mit einem 1:1 zufrieden geben. Es entwickelte sich von Beginn an ein typisches "Asche-Spiel": Hohe Bälle, Zweikämpfe im Mittelfeld, wenige Abschlussaktionen.

Doch das Team nahm nach gut 10 Minuten die Partie besser an und kam auch zu der ein oder anderen guten Abschlusssituation durch Henrik Kleinefeld, der aber leider nur den Pfosten traf oder auch durch Ertugay Misirci, dessen Schuss der gegnerische Torwart aber parieren konnte. So ging es mit dem Unentschieden in die Pause. In Halbzeit zwei ein unverändertes Bild: Westfalia kämpfte sich in die Partie herein und die, wenn auch nicht mehr ganz gefährlichen, Abschlüsse waren auf der LSV-Seite. Dann schwächte sich die Westfalia Gelsenkirchen durch eine rote Karte selbst und direkt im Gegenzug erzielte die Erste nach schöner Kombination und sattem Abschluss von Luca Preuß das mehr als verdiente 0:1. Nur 7 Minuten später zeigte der Schiedsrichter dann nach einem vermeintlichen Foul auf den Punkt. Ein mehr als fragwürdiger Elfmeter, den selbst die Spieler der Westfalia nicht gepfiffen hätten. Doch das war dann der Treffer zum 1:1 Endstand.

Für die Erste definitiv 2 verlorene Punkte, die man mit besserer Chancenverwertung sicher hätte mitnehmen können.

Kreispokal SV Lippramsdorf- Spvgg Erkenschwick 1:2 (1:0) 26.02.2022

Die Erste verliert nach einem starken Spiel mit 1:2 gegen die Spvgg Erkenschwick und scheidet damit aus dem Kreispokal aus. In der ersten Halbzeit hielt das Team mit großem Einsatz und hoher Laufbereitschaft gut mit gegen gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner.

So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Nach einem Foul an Giacomo Lopez entschied der Schiedsrichter zurecht auf Elfmeter für den LSV, welchen Tim Vierhaus sicher zur Führung in der 22. Minute verwandelte - gleichzeitig war dies auch der Halbzeitstand.

In Halbzeit zwei erhöhte Erkenschwick direkt den Druck, sodass die Erste sich nur noch selten aus der eigenen Hälfte befreien konnte. So viel in der 62. Minute auch der Ausgleich nach einem Kopfball und keine 10 Minuten später ging Erkenschwick durch einen Distanzschuss in Führung. Letzterer hätte nach einem vorangegangen Foul aber nicht zählen dürfen, dem Schiedsrichtergespann war es aber auf Nachfrage zu wenig für ein Foul, was zumindest eine sehr fragwürdige Entscheidung war.

Nach dem Treffer erhöhte die Erste noch einmal den Druck und verlagerte das Spiel in die gegnerische Hälfte, ein Treffer wollte trotz guter Chancen dennoch nicht mehr fallen.

 

Bezirksliga 14 SG Suderwich- SV Lippramsdorf 0:2 (0:1) Spieltag Nr. 16 13.02.2022

SG Suderwich geht auf Ascheplatz am Freibad baden - 0:2 gegen SV Lippramsdorf

Missglückter Rückrundenstart für die SG Suderwich. Zufriedenheit beim SV Lippramsdorf. Die Gäste um ihren Trainer Sven Kmetsch gewannen verdient.

Fehlstart für die SG Suderwich: Der Recklinghäuser Bezirksligist unterlag im ersten Spiel der Rückrunde gegen den SV Lippramsdorf mit 0:2 (0:1). Der Erfolg der Gäste ging aufgrund der besseren Spielanlage und des Chancenverhältnisses in Ordnung.

Lippramsdorf gewann erst zum zweiten Mal in dieser Saison auswärts- und Trainer Sven Kmetsch bedankte sich nach dem Schlusspfiff bei allen Akteuren persönlich für eine disziplinierte Vorstellung bei anspruchsvollen Bedingungen. Der Ascheplatz war aufgewühlt und erschwerte das Passspiel.

Frühe Gäste-Führung durch Giacomo Lopez Fernandez

Die Gäste profitierten von einem ausgezeichneten Start. Suderwich vertändelte den Ball im Aufbau. Die Halterner reagierten blitzschnell. Über den Flügel wurde der Ball nach innen gepasst, wo Giacomo Lopez Fernandez keine Mühe hatte, zum 1:0 zu vollenden (2.).

" In der Folgezeit haben wir zu oft die flaschen Entscheidungen getroffen", monierte SG-Coach Christoph Meyer. Er haderte mit seinem Leistungsträgern, die zum Auftakt der zweiten Serie die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnten. Der Offensive fehlten Kreativität und Präzision.

Hoher Suderwicher Aufwand - zu wenig Ertrag

Dabei stimmte die Einstellung. Nach dem Seitenwechsel versuchte Suderwich mit hohem Aufwand, das gegnerische Tor unter Druck zu setzen. Es klappte allenfalls in Ansätzen, und dann über die linke Seite. Als der eingewechselte Hasan Adelkarim im LSV-Strafraum zu Boden ging, forderte der heimische Anhang Elfmeter, doch dafür reichte die Aktion nicht (53.). Auf der Gegenseite kam Henrik Kleinefeld frei zum Schuss, setzte den Ball aber aus zentraler Position über den Kasten (56.).

25- Meter- Hammer von Robin Joemann zum Endstand

Mit zunehmender Spielzeit gewannen die Gäste die Kontrolle über das Spiel. Einen schönen Angriff schloss Janik Venhoff mit einem Schuss ans Außennetz ab (67.). Vier Minuten später dann die vorzeitige Entscheidung: Robin Joemann wurde gute 25 Meter vor dem Tor nicht entscheidend gestört und hämmerte den Ball zum 2:0 in den Suderwicher Kasten.

In der Folge wurden die Gastgeber bei allen Bemühen nicht mehr gefährlich. Dagegen hatte Kleinefeld sogar das 3:0 auf dem Kopf (87.). In der Nachspielzeit konnte Rene Vorholt sich glücklich schätzen, dass seine Attacke gegen Lopez Fernandez nur mit der Gelben Karte bestraft wurde.

SG Suderwich: Szept, Erber, Widera, Colen, Jedfeld (80. Dwinger), Kämper, Maibaum (80. Anderle), Schuwirth (46. Adelkarim), Klahs, Eggermann (76. Krybus), Vorholt.

SV Lippramsdorf: Niehaus, Vierhaus, Drees, Schild, Hilbrich (52. Venhoff), Joemann (90. Geisler), Kleinefeld, Eßling, Zernhale, Lopez Fernandez, Preuß (88. Misirci)

"Blinder Wechsel" zu Lippramsdorf: "Ich habe eine gute Entscheidung getroffen"

Ohne seine neuen Mitspieler kennenlernen zu können, war er zum SV Lippramsdorf gewechselt. Bislang hat sich sein Wechsel voll ausgezahlt - und wo er genau er spielt, ist ihm auch egal.

Platz sechs nach der Hinrunde und eine makellose Heimbilanz: Der SV Lippramsdorf hat eine gute Hinserie gespielt, mit dem einzigen Makel, dass auswärts anfangs nicht viel zusammenkam. Für einen jungen Spieler war die bisherige Saison aber auch persönlich ein Erfolg - dabei wusste er vorher gar nicht, was auf ihn zukommt.

Ende April 2021 hatte der LSV mit Malte Hilbrich (19) seinen ersten Neuzugang für den Sommer präsentiert. Der Halterner kam einige Monate später aus der Jugend des VfB Hüls und setzte sich schnell an der Jahnstraße durch.

Elf Mal stand er für die Lippramsdorfer in der Bezirksliga auf dem Platz- nur ein einziges Mal spielte er nicht von Beginn an, sondern wurde eingewechselt. Was die Spielzeit angeht, kann der 19- jährige daher auch nur eines sagen: "Damit bin ich sehr zufrieden."

"Man muss viel sprechen, das muss ich noch lernen"

Gerade mit Blick auf die Tatsache, dass die laufende Saison seine erste im Seniorenfußball ist, habe er schon viel spielen können. Den Wechsel bereut er daher ganz und gar nicht.

"Ich bin froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe", sagt Hilbrich, der ohne ein einziges Probetraining dem LSV zusagte - schließlich hatte er aufgrund der Corona-Pandemie und dem damaligen Lockdown gar keine Möglichkeit dazu.

So spielte er erst im Somme erstmals mit seinen neuen Teamkollegen zusammen. Da und auch im weiteren Verlauf der Saison stellte er dann auch fest, was bei den Senioren anders ist. "Der Fußball ist schneller und körperbetonter", erklärt er.

Verbessern müsse er derweil vor allem noch seine Kommunikation auf den Platz. "Man muss viel sprechen, das muss ich noch lernen", gesteht der Halterner, der zuletzt vor allem in der Innenverteidigung zum Einsatz kam.

"Man lernt viel von ihm, worauf man sonst nicht so geachtet hat"

Dabei ist Malte Hilbrich eigentlich gelernte zentraler Mittelfeldspieler. "Beim VfB Hüls hatte ich aber auch länger als Innenverteidiger gespielt", erzählt er. "Eigentlich ist es mir aber auch gleich, wo ich spiele."

Nach der bisherigen Saison sei er nun aber auch wieder im Abwehrzentrum eingespielt.

Mit der bisherigen Saison der Mannschaft ist er zufrieden. "Auswärts hätten es natürlich ein paar mehr Punkte sein können", sagt er. Und mit seinem neuen Trainer, Ex-Profi Sven Kmetsch, ist er auch glücklich. "Es macht sehr viel Spaß unter ihm. Man lernt viel von ihm, worauf man sonst vielleicht nicht so geachtet hat."

Die Fortschritte unter Kmetsch seien eindeutig spürbar, freut sich Hilbrich, der mit dem LSV am 13. Februrar bei der SG Suderwich in die Rückrunde startet.

 

Testspiel Nr. 3 Etus Haltern- SV Lippramsdorf 0:2 (0:2) 04.02.2022

Das Team testete am Freitag noch gegen den Etus Haltern und entschied das letzte Testspiel mit 0:2 für sich. Zu Beginn macht der Etus viel Druck, sodass ein Aubauspiel nur sehr schwer möglich war. Nach 15 bis 20 Minuten lies der Druck aber nach und so ergab sich die ein oder andere Chance für die Erste. Dennoch musste ein Elfmeter für das 0:1 herhalten, den Luca Preuß sicher verwandelte. Das 0:2 fiel nur drei Minuten später, in der 44. Minute, durch Giacomo Lopez ach einem schönen Angriff über die rechte Seite.

In der zweiten Halbzeit war es dann ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. Insgesamt aber ein guter letzter Test für das Team vor dem Rückrundenstart am kommenden Sonntag.

Testspiel Nr. 2 SV Lippramsdorf - SuS Ledgen 1911 e.V. 4:1 (2:1) 30.01.2022

Die Erste gewinnt in einem guten Testspiel mit 4:1 gegen SuS Ledgen. Nachdem das Team durch einen individuellen Fehler und einen guten Abschluss der Gäste nach 26 Minuten in Rückstand geriet, konnte Henrik Kleinefeld das Unentschieden bereits sechs Minuten später nach einem schönen Angriff wiederherstellen. In der unkämpften und kurzweiligen ersten Hälfte schnappte sich Tim Vierhaus quasi dem Halbzeitpfiff den Ball und schoss aus 25 Metern mit einem Sonntagsschuss den Ball in den Winkel des Tores. In Halbzeit erarbeitete sich das Team nach einigen gut anzusehenden Kombinationen noch die ein oder andere Torchance. Eine davon nutze Stefan Schild zu seinem Treffer in der 90. Minute. Kurz Vorher legte Henrik Kleinefeld seinem Sturmpartner Max Geisler nach einem zu kurzen Rückpass zum Torwart noch einen Treffer auf. Insgesamt ein sehr guter Test für die Erste gegen einen guten A-Ligisten.

Testspiel Nr. 1 TSV Raesfeld - SV Lippramsdorf 0:1 (0:0) 23.01.2022

Die Erste gewinnt ihr erstes Testspiel der Wintervorbereitung mit 0:1 beim TSV Raesfeld. In einem guten Testspiel gelang natürlich noch nicht alles, aber die Vorgaben des Trainergespanns im Bezug auf das Ergebnis und die Gegentore wurden erfüllt. So konzentrierte sich das Team in Halbzeit eins auch zunächst vor allem auf die Verteidigung, die von Raesfeld ordentlich unter Druck gesetzt wurde. In Halbzeit zwei bekam das Spiel der Ersten dann etwas mehr Struktur und die Ballbesitzphasen wurden auch länger. Zum Führungstreffer musste in der 80. Minute aber dennoch eine Ecke von Giacomo Lopez helfen, die Christian Drees mit dem Kopf einnickte. Doch auch die Hausherren hatten nach Unachtsamkeiten in der Defensive noch ihre Chancen, konnten diese aber nicht nutzen.

Dewert spielt nicht mehr für den SV Lippramsdorf

Trotz Personalproblemen steht Lippramsdorf nach der Hinrunde auf Platz 6. Constantin Dewert, ein Leistungsträger der vergangenen Jahre, hatte daran aber keinen Anteil - er kann nicht mehr für den LSV spielen.

Der Bezirksligist SV Lippramsdorf musste in dieser Saison immer wieder auf wichtige Spieler verzichten. Beispielsweise fehlte Torjäger Henrik Kleinefeld lange, und auch Kapitän Marvin Niehaus verpasste mehrere Spiele zwischen den Pfosten. Ein Spieler, der in den verganenen Jahren immer zum Stammpersonal gehörte und aufgrund seiner Variabilität mit Sicherheit eine Hilfe in der jetztigen Situation gewesen wäre, fehlte derweil sogar seite dem Saisonstart.

Das letzte Mal auf den Platz stand Constantin Dewert im Testspiel-Derby gegen den Tus Haltern am See. Doch seit diesem Spiel (30. Juli) hat er keine Partie mehr für den SV Lippramsdorf bestritten. Aufgrund seiner Arbeit und einem anschließenden Umzug fehlt Dewert dem LSV seit langer Zeit. 

"Im August hatte er noch mal mittrainiert, seitdem haben wir ihn nicht mehr gesehen", erzählt Christian Brink, Abteilungsleiter Fußball des SV Lippramsdorf. Dort haben der 25- jährige noch einen Ausstand gegeben, ehe er sich verabschieden musste.

"Wir hoffen natürlich, dass er noch mal am Platz vorbeikommt und sich sehen lässt", so Brink, der auch betont, dass die Türen für Constantin Dewert immer offen stehen und er gerne irgendwann auch als Spieler wieder zurückkommen könne.

Der Abgang tue aber natürlich schon weh, wenngleich Brink davon überzeugt ist, dass der LSV ihn gut kompensieren kann. Im vergangenen Sommer kamen mit Justus Jansen und Malte Hilbrich auch schon zwei neue Spieler, die beide ebenfalls im Mittelfeldzentrum auflaufen können.

Bezirksliga 14 TSG Dülmen- SV Lippramsdorf 5:0 (1:0) Spieltag Nr. 15 12.12.2021

TSG Dülmen ist einfach zu stark für Lippramsdorf- Ex-Halterner überragt

Lange Zeit hielt der SV Lippramsdorf die Partie beim Tabellenführer offen und das ohne viele Leistungsträger. Am Ende gab es dennoch eine ziemlich deutliche Niederlage.

Ausgerechnet für das letzte Hinrundenspiel des SV Lippramsdorf beim absoluten Spitzenreiter der Liga, der TSG Dülmen, standen LSV-Trainer Sven Kmetsch eine Menge Leistungsträger nicht zur Verfügung. Und trotzdem haben die Halterner Vorstädter sich gut geschlagen und eine 0:5 Niederlage kassiert, die am Ende sicherlich ein wenig zu hoch ausfiel.

Besonders im ersten Spielabschnitt konnten die Gäste die Partie relativ offen gestalten. Lange hielten sie das torlose Unentschieden und hatten durch Luca Preuß sogar eine aussichtsreiche Chance, um in Führung zu gehen.

Nach einer halben Stunde gelang Dülmens Torjäger Alexander Kock nach einem Einwurf schließlich der Führungstreffer, der bis zur Pause Bestand hatte. Wenige Minuten danach wurde Tim Vierhaus durch Bastian Denter ausgetauscht. Vierhaus war nicht ganz fit in die Partie gegangen.

Lippramsdorf bekommt Lob vom Dülmener Trainer

Schon früh nach Wiederanpfiff schaffte Robin Kettner das 2:0 für die TSG, nachdem sich die Abwehr des LSV zu einfach verladen ließ. Marvin Möllers, Dülmens Co-Trainer und Ex-Regionalliga-Spieler des TuS Haltern am See, entschied die Begegnung mit einem Foulelfmeter, der eigentlich nicht hätte gepfiffen werden dürfen, denn das Foul war außerhalb des Strafraums. Der Treffer war Möllers 13 in dieser Saison - an allen anderen Treffern gegen den SV Lippramsdorf war er ebenfalls direkt beteiligt.

"Nach den 3:0 nahm auch der Gastgeber deutlich Fahrt raus", so LSV-Trainer Sven Kmetsch, "dennoch war immer deutlich, dass auf Dülmener Seite Spieler standen, die einfach den Unterschied ausmachen".

Ein Freistoß nach einem unnötigen Foul ergab das 4:0. Den hereinkommenden Ball grätschte der eingewechselte Patrick Besler an LSV-Keeper Marvin Niehaus vorbei ins Netz (80.). Den Abschluss schaffte dann Alexander Kock mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel. Nach Ballverlust und einem Konter des Spitzenreiters gab es nach Foul einen direkten Freistoß nah dem Strafraum, den Kock zum 5:0 Endstand versenkte.

Auch Manfred Wölper, Trainer der TSG Dülmen, lobte das kompakte Spiel seines Gegners. "Ich weiß, dass viele wichtige Spieler fehlten bei Lippramsdorf, dafür war das aber eine gute Leistung, sie haben gut verteidigt. Als wir das 2:0 erzielt haben, war das Spiel in die richtige Bahn gelenkt, sie haben etwas geöffnet und wir haben die Tore gemacht."

LSV: Niehaus - Vierhaus (34. Denter), Drees, Hilbrich, Jansen, Eßling, Zernahle (86. Joemann), Tamme Preuß (70. Kleinefeld), Röer (90. Basov), N. Hardegen, Kleine Kappenberg

Tore: 1:0 Kock (31.), 2:0 Kettner (49.), 3:0 Möllers (55.), 4:0 Besler (80.), 5:0 Kock (86.)

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- SV Zweckel 2:0 (0:0) Spieltag Nr. 14 05.12.2021

Starke Serie: Lippramsdorf gewinnt auch das siebte Heimspiel der Saison

Die Hinrunde ist noch nicht beendet, doch eines ist schon klar: Lippramsdorf wird mit einer makellosen Heimbilanz in die Winterpause gehen. Gegen Zweckel sorgte ein Freistoß für die Führung.

Tatsächlich ist es dem SV Lippramsdorf gelungen, in der Bezirksliga-Hinrunde auf eigener Anlage verlustpunktfrei zu bleiben. Daran konnte auch der SV Zweckel nichts ändern und fuhr mit einer 0:2 Niederlage nach Hause. LSV-Trainer Sven Kmetsch macht diese Heimserie stolz: "Das hat die Mannschaft trotz erheblicher Personalsorgen geschafft", betont er nach dem siebten Sieg vor heimischen Publikum.

"Wir haben ab dem Pokalerfolg gegen RW Deuten nicht mehr mit der stärksten Elf spielen können und freuen uns auf die Winterpause", sagte der Coach weiter. Auch gegen Zweckel fehlten einige Stammkräfte und das war besonders im ersten Abschnitt deutlich zu sehen.

Der Gast hatte schon nach sechs Minuten seine erste große Tormöglichkeit, doch den Kopfball von Tristan Oben-Stintenberg lenkte LSV-Keeper Marvin Niehaus an die Latte. In der Folge blieben die Gäste überraschend am Drücker und Jan Schwers stach heraus, indem er aus aussichtsreicher Position das Leder über den Kasten setzte (19.) und eine Minute später lediglich das Außennetz traf.

Sven Kmetsch: Dank der zweiten Halbzeit war der LSV-Sieg verdient

Die erste gute Torszene für die Gastgeber ergab sich nach Ecke von Ertuga Misirci, die Stefan Schild direkt abnahm, doch ein Zweckler Abwehrspieler konnte die Kugel von der Linie schlagen (24.). Jonas Zernahle setzte einen verheißungsvollen Freistoß zu hoch an (33.) und Luca Preuß wurde kurz vor der Halbzeit von Oben-Stintenberg abgegrätscht, nachdem er Torwart yasin Muslubas ausgespielt hatte und auf das leere Tor zulief.

Die zweite Halbzeit begann der SV Zweckel überraschend offensiv. Doch was auffiel war die Harmlosigkeit, wie sie mit ihren Torchancen umgingen. Genau das machten die Hausherren letztendlich besser. Einen Freistoß von Rechtsaußen legte sich Andre Kleine Kappenberg zurecht. Er zog ihn direkt und gefährlich auf das gegnerische Tor, wo der Torsteher den Ball nur noch ins eigene Netz klatschen sehen konnte (51.).

Diese Führung veränderte die taktische Ausrichtung der Partie. Die Gäste wurden offensiver und die Hausherren bekamen mehr Platz zum Kontern. Und genau so ein Konter führte dann zum 2:0. Nico Wessels wurde über die rechte Seite geschickt und seine Flanke erreichte Jonas Zernahle, der mit einem satten Flachschuss erfolgreich war.

Dann endlich rief Sven Kmetsch seinen Torjäger Henrik Kleinefeld, der seit dem Pokalspiel nur noch einmal gegen Merfeld eingewechselt wurde, vom Warmlaufen zu sich.

Er kam in der 77. Minute für Preuß und braucht sicherlich noch Zeit und Spielpraxis um, wieder zu alter Stärke zu gelangen. Mit einem guten Kopfball und seiner außergewöhnlichen Beweglichkeit zeigte er in seinem kurzen Einsatz aber schon wieder, was nach der Winterpause von ihm zu erwarten ist.

Die letzte Großchance dieser Begegnung gehörte derweil abermals Zweckels Jan Schwers, doch scheiterte er wieder an dem großartig haltenden Lippramsdorfer Keeper. "Am Ende sehe ich diesen Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit als verdient", sagte LSV-Coach Sven Kmetsch nach Spielschluss.

LSV: Niehaus - Drees, Schild (62. Vierhaus), Hilbrich, Jansen (87. Denter), N. Wessels, Zernahle, Preuß Tamme (77. Kleinefeld), N. Hardegen, Kleine Kappenberg, Misirci (83. Röer).

Tore: 1:0 Kleine Kappenberg (51.), 2:0 Zernahle (64.)

 

Bezirksliga 14 VfB Kirchhellen- SV Lippramsdorf 1:1 (1:1) Spieltag Nr. 13 28.11.2021

Gegen den abstiegsbedrohten VfB Kirchhellen kam der SV Lippramsdorf, der erneut auf einige Leistungsträger verzichten musste, nicht über ein Unentschieden hinaus.

Das Auswärtsspiel des SV Lippramsdorf wurde durch zwei Elfmeter geprägt und letztendlich auch vom Ergebnis her entschieden. Die hausherren stehen aktuell auf einem Abstiegsplatz und bei ihnen geht die Sorge um, dass die Saison aufgrund der heiklen Corona-Situation abgebrochen und gewertet werden könnte.

Grund genug für die Mannschaft von Trainer Marc Wischerhoff, so viele Punkte wie möglich bis zu Winterpause einzufahren. Das genau bekam der LSV zu spüren, der wieder mal auf Leistungsträger wie Torjäger Henrik Kleinefeld und Robin Joemann verzichten musste und zudem den ein oder anderen nicht ganz so fitten Spieler aufbieten musste.

LSV-Coach Sven Kmetsch war gezwungen, früh auszuwechseln und Umstellungen in der Mannschaft vorzunehmen, die mehr aus der Not geboren waren. Das Geschehen spielte sich überwiegend zwischen beiden Strafräumen ab. In den ersten 45 Minuten hatte Kirchhellen eine gute Tormöglichkeit und auf der anderen vergab Jonas Zernahle Mitte der Halbzeit die mögliche Führung, allerdings reagierte der Schlussmann des VfB bravourös.

Nach der Halbzeitpause blieb es bei dem destruktiven Klein-Klein Spiel, welches vom Schiedsrichter immer wieder unnötig abgepfiffen wurde. Auch beim Foulelfmeter für den Gastgeber, bei dem Nils Hardegen augenscheinlich nur den Ball spielte, sah die Entscheidung nicht eindeutig aus. Dem Schützen Fabian Mohs war es egal, er brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung (61.). 

Der Halterner Gast bemühte sich weiter und in der 84. Minute sorgte ein Handspiel der Platzherren für einen Strafstoß für die Gäste. Jonas Zernahle übernahm Verantwortung und verwandelte zum 1:1. Eine Schrecksekunde soll aber noch erwähnt werden: ein Pfostenschuss in der Schlussviertelstunde vom Gastgeber.

"Im Gegensatz zum Spiel gegen Merfeld vorletzte Woche war das für die Zuschauer kein Leckerbissen. Viele Zweikämpfe wurden nickelig geführt, der Schiedsrichter hatte nicht seinen besten Tag. Für uns war der PUnkt irgendwo das Maximale heute," sagte Sven Kmetsch.

LSV: Niehaus - Drees, Schild (46. Denter), Hilbrich, Berg (46. Misirci), Eßling, N. Wessels (68. Jansen), Zernahle, Lopez Fernandez, N. Hardegen (78. Basov), Andre Kleine Kappenberg.

Tore: 1:0 Mohs (61. FE), 1:1 Zernahle (84. HE).

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- SF Merfeld 4:0 (1:0) Spieltag Nr. 12 14.11.2021

Lippramsdorf schlägt Ovelheys Merfeld mit 4:0 - Rückkehrer trifft sofort

Gegen das von Josef Ovelhey trainierte Merfeld feierte der SV Lippramsdorf einen deutlichen 4:0 - Sieg. Ein LSV-Spieler traf doppelt, ein anderer brauchte bei seinem Comeback nur wenige Minuten.

Es war ein interessantes Spiel zwischen dem SV Lippramsdorf und den SF Merfeld mit vielen Torzenen und einem 4:0 Sieg der Hausherren, der am Ende sicherlich zu hoch war, aber den Unterschied der beiden Teams deutlich machte - nämlich, dass die Schützlinge von Trainer Sven Kmetsch einfach effektiver waren.

Von Beginn an sahen die Zuschauer eine abwechslungsreiche Begegnung. Lippramsdorfs Torhüter Marvin Niehaus, wieder zurück im Kasten der Gastgeber, konnte sich gleich nach drei Minuten auszeichnen. Leo Dillhage setzte mit einen scharfen Schuss knapp über die Querlatte (10.).

Unmittelbar nach dieser Szene kam Timo Berg nach einem Missverständnis zwischen Merfelds Torhüter Dominik Brocks und Leon Tüns in beste Position, ließ die Chance jedoch ungenutzt. Nach 26 gespielten Minuten kam wieder Berg zum Abschluss, doch das Leder verfehlte das Gehäuse.

Erst rettet Lopez Fernandez, dann bereitet er das 2:0 vor

Nach einem Foul von Merfelds Christian Drees an Timo Berg entschied Schiedsrichter Yüksel Muhammed auf Freistoß, den Giacomo Lopez Fernandes aus etwa 20 Metern Entfernung in die linke Ecke schlenzte. Torsteher Brocks war zwar am Ball, doch er konnte den Einschlag nicht verhindern.

Auf der anderen  Seite gab es ebenfalls einen Freistoß aus etwa 35 Metern (36.). Leon Tüns legte sich die Kugel zurecht und donnerte sie an die Lattenkante. Den zurückspringenden Ball köpfte Markus Hövermann über das Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff vergab Merfeld noch eine gute Tormöglichkeit, so ging es mit der knappen Führung für den LSV in die Pause.

Furios war die Eröffnungsphase der zweiten Halbzeit, als Robin Wihan einen Kopfball aufs Tor brachte, den Lopez Fernandez gerade noch von der Torlinie kratzte. (49.). Zwei Minuten später war der Lippramsdorfer schon wieder Vorlagengeber für Timo Berg zum 2:0.

Kleinefeld trifft nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung

Die Gäste gaben nicht nach und versuchten, den wichtigen Anschluss zu erzielen. Eine Tüns-Flanke köpfte Marc Perick aufs Tor, LSV-Keeper Marvin Niehaus hielt in toller Manier. Dies geschah nach etwa einer Stunde. Gut zehn Minuten später wieder Perick, der freistehend nicht genug Druck auf das runde Leder bekam, sodass Niehaus keine Abwehrprobleme hatte.

Weil Merfeld offensiver wurde, bekamen zwangsläufig die Lippramsdorfer ihre Möglichkeiten.Christian Drees vom LSV stand plötzlich mutterseelenallein vor dem Merfelder Schlussmann, doch der stemmte sich erfolgreich dagegen (73.). Dass die nächste gute Chance sich wieder auf der anderen Seite abspielte, unterstrich das abwechslungsreiche Spiel. Jan Philipp Tüns zog ab, doch wieder war Niehaus auff dem Posten.

In der Schlussphase machte Timo Berg, der von Lopez Fernandez in die Schnittstelle angespielt wurde, mit dem 3:0 alles klar (83.). Und abschließend traf Henrik Kleinefeld, der ertliche Wochen verletzt pausieren musste und drei Minuten zuvor eingewechselt wurde, zum 4:0- Endstand in die Maschen.

LSV: Niehaus - Drees, Schild, Berg (84. Kleinefeld), Hilbrich, Denter, Wessels (88. Misirci), Zernhale, Lopez Fernandez, Preuß (73. Jansen), Kleine Kappenberg

Tore: 1:0 Lopez Fernandez (29.), 2:0, 3:0 Berg (51., 83.), 4:0 Kleinefeld (87.)

Bezirksliga 14 SpVgg Erle - SV Lippramsdorf 1:4 (1:0) Spieltag Nr. 11 07.11.2021

Lippramsdorf feiert ersten Auswärtssieg trotz Rückstand durch ein Eigentor

Der SV Lippramsdorf holt endlich den ersten Auswärtssieg der Saison. Zur Pause führte allerdings noch die SpVgg. Erle.Alle Tore fielen in Halbzeit zwei.

Die erste Halbzeit zwischen den SpVgg. Erle und dem SV Lippramsdorf war aus Sicht der Halterner Gäste alles andere als gut geführt. So war es auch kein Wunder, dass man mit einem 0:1 Rückstand in die Kabinen zur Pause ging.

Aber der Reihe nach: Der LSV verlor nach etwa einer halben Stunde in der Vorwärtsbewegung den Ball. Ein langer Pass der Gelsenkirchener Gastgeber führte schließlich zu einer Ecke, die Jan Korte, Vertreter für den verhinderten Marvin Niehaus, unglücklich ins eigene Netz boxte.

Auf dem holprigen Rasen war es für beide Mannschaften nicht leicht, ihr Passspiel problemlos zu aufzuziehen. So gab es auch kaum erspielte Torchancen, eher Halbchancen gab es eine Ansprache von Lippramsdorfs Trainer Sven Kmetsch, der mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden war.

Die LSV-Spieler schienen sich die Worte ihres Übungsleiters zu Herzen genommen zu haben - in Halbzeit zwei trafen sie vier Mal. Nach einer guten Aktion über die rechte Seite wurde das Leder in die Mitte gebracht, wo sich Nico Wessels im Strafraum durchsetzte und mit einem abgeklärten Schuss in die kurze Torecke, aus relativ spitzen Winkel, erstmals erfolgreich war (55.).

Ein guter Pass aus dem Mittelfeld heraus war die Vorarbeit für Timo Berg, der im Tempo bleibend den Ball mitnahm und aus gut 18 Metern flach dem gegnerischen Torsteher keine Abwehrchance ließ. Ein gegnerischer Torsteher keine Abwehrchance ließ. Ein guter Schuss, der das 2:1 für die Lippramsdorfer brachte (59.).

In der Schlussphase konnte Nico Wessels mit seinem zweiten Torerfolg die Partie entscheiden. Fünf Minuten vor Spielende gelang ihm das 3:1. Drei Minuten danach gab es nach einem Foul an Timo Berg  noch einen Freistoß, den Giacomo Lopez-Fernandez direkt über die Mauer ins Netz schoss.

Das war der Schlusspunkt in Erle und gleichzeitig der erste Dreier, den der SV Lippramsdorf auswärts einfahren konnte. "Die zweite Halbzeit war spielerisch nicht entscheidend besser, doch die Körpersprache stimmte, wir waren präsenter, hatten ein besseres Miteinander und haben deshalb auch verdient das Spiel gewonnen", sagte ein erleichterter Sven Kmetsch.

LSV: Korte- Drees, Schild, Berg (90.Basov), Hilbrich (90+2) Vierhaus, Denter (46. Kleine Kappenberg),Jansen, Wessels, Zernahle, Lopez Fernandez, Preuß

Bezirksliga 14 FC Marl - SV Lippramsdorf 4:0 (1:0) Spieltag 10 31.10.2021

Der FC Marl schlägt personell stark angeschlagene Lippramsdorfer deutlich

Wieder hat es für Lippramsdorff nicht zu einem Auswärtspunkt gereicht. Beim FC Marl konnte man nur in der ersten Halbzeit das Ergebnis knapp halten - trotz eines kuriosen Führungstores.

Während der FC Marl langsam seine verletzten Spieler wieder in sein Team integrieren konnte, stand beim SV Lippramsdorff eine Mannschaft auf dem Feld, bei der mit Henrik Kleinefeld, Giacomo Lopez- Fernandez, Robin Joemann, Timo Berg, Tim Vierhaus und Christian Drees zahlreiche potenzielle Stammspieler fehlten - das war über 90 Minuten auch zu spüren.

In der Personalsituation sah auch LSV- Coach Sven Kmetsch den Grund dafür, dass seine Elf in Marl gegen den Tabellendritten nicht mithalten konnten. Dabei sprach er den Jungs, die auf den Platz gingen, mitnichten den Willen ab. Doch wenn man die Torchancen der Hausherren zusammen zählt, war selbst das 0:4 aus Lippramsdorfer Sicht nicht einmal zu hoch.

In der 11. Minute fing alles an, als Dario Gedenk eine flache Flanke von Michael Zoladz nicht mehr richtig erwischte und das Leder knapp am Tor vorbeispitzelte. Dann kam es Schlag auf Schlag auff dem vom genesenen Marvin Niehaus gehüteten Kasten zu. Patrick Siegle schoss über die Querlatte (14.), Patrick Goeckes Kopfball verfehlte ebenfalls das Gehäuse (20.).

Lippramsdorf spielt besser mit- und wird vom FC Marl bestraft

Nach einer Flanke von Ahmed Bakare verlängerte Dario Gedenk an die Latte (23.). Eine Minute späer wieder Gedenk, doch diesmal lenkte der Torsteher der Gäste die Kugel zur Ecke, die es in sich hatte - denn der lange Julian Burkowski köpfte sie zur vermeintlichen Führung ins Netz, doch der Referee sah ein Foul und entschied auf Freistoß für den LSV.

Erst ein Missverständnis zwischen Stefan Schild und seinem Torwart ermöglichte Dario Gedenk den Führungstreffer (28.). Ein absolut unnötiges Gegentor für die Lippramsdorfer, die noch einen Schuss von Niklas Baf zu überstehen hatten und mit dem 0:1 in die Pause gingen. Die einzige Möglichkeit der Gäste hatte sich Luca Preuß nach einer Viertelstunde erspielt.

Lippramsdorf gestaltete die zweite Halbzeit dann ein wenig offener und hatte sogar durch Jonas Zernahle eine gute Torschussmöglichkeit, die FC Schlussmann Ben Zulechner zunichte machte (68.). Zwei Minuten später wurde auf der anderen Seite Ahmed Bakare angespielt und dessen Knaller aus gut zwanzig Metern brachte das 2:0 für die Hausherren.

Fatih Coban, nach einer Stunde für Niklas Baf gekommen, erzielte nach einem Konter das 3:0 für die Hausherren (78.). Fast hätte er wenig später mit Treffer zwei nachgelegt, doch diesmal traf er nur den Pfosten. Der Abschluss ergab sich aus einem Zweikampf zwischen Schild und Bakare, der dem Schiedsrichter einen Elfmeter für die Gastgeber wert war. Patrick Goecke verwandelte zum 4:0 Endstand.

"Wir haben eine gute Leistung gezeigt, ich bin sehr zufrieden. Klar hätten wir die vielen Torchancen noch besser nutzen können, es muss ja nicht immer bis zum Schluss dauern bis wir entscheidene Tore schießen, aber ansonsten kann ich meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen für diese Leistung", so Marls Trainer Mani Mulai nach dem Spiel.

Tore: 1:0 Gedenk (28.), 2:0 Bakare (70.), 3:0 Coban (78.), 4:0 Goecke (83. FE)

LSV: Niehaus, Schild, Denter, Jansen, Eßling, N. Wessels (Hilbrich), Zernahle, Jansen, Tamme Preuß, N. Hardegen (72. L. Hardegen), Kleine Kappenberg, Misirci (76. Geisler)

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- Vestia Disteln 2:0 (0:0) Spieltag Nr. 9 24.10.2021

Sieg gegen Vestia Disteln: Lippramsdorf bleibt zuhause ohne Punktverlust

Mit einem verdienten 2:0 hat der SV Lippramsdorf Vestia Disteln durch zwei Kontertore innerhalb von drei Minuten geschlagen. Beide stehen jetzt punktgleich in der Tabelle.

Während Lippramsdorf sein Heimspiel gegen Vestia Disteln unter anderem ohne Robin Joemann und Henrik Kleinefeld bestreiten musste, hatte es den Gast aus Disteln recht kurzfristig geroffen: Torjäger Philipp Müller, Mitteleldantreiber Kevin Marc Kenzlers und Sven Hahnenkamp fielen krankheitsbedingt aus. 

So ersetzte Distelns Trainer Jörg Breski diese Spieler mit jungen Nachwuchsleuten, die teilweise gerade aus dem Urlaub zurückgekommen waren. Vielleicht war das der Grund für den furiosen Start der Hausherren, für die kurz nach Spielbeginn Timo Berg über rechts frei durchkam, das Tor jedoch verfehlte (3.).

Wenige Minuten später köpfte Christian Drees das Leder freistehend an die Latte. Auf der anderen Seite nahm Felix Altehage eine Ecke von Timo Schmidt volley und zwang LSV-Keeper Jan Korte zu einer Glanzleistung. Das war es zunächst.

Beide Seiten hatte wenig Ideen für einen konstruktiven Spielaufbau. Während bei den Platzherren die vertikalen Bälle meist direkt beim Gegner landeten, übertrieben es die Gäste immer wieder mit gelupften Bällen auff die Mitspieler, was die Ballsicherung nicht leichter machte. So fand das Geschehen mehr zwischen als in beiden Strafräumen statt.

Was beiden Teams aber nicht abzusprechen war, war der Einsatz beiden Zweikämpfen. Dies sorgte bei den Zuschauern aber auch auf dem Feld für Redebedarf mit dem Schiedsrichter, der zunächst eine großzügige Spielleitung anwendete, was sich im Laufe der 90 Minuten änderte.

Der letzte Höhepunkt der ersten Halbzeit gehörte dem Gastgeber in Person von Luca Preuß, der über rechts aus spitzem Winkel abschloss- Distelns Keeper Jonas Weeke lenkte die Kugel an die Latte, von wo sie ins Aus sprang.

Der zweite Spielabschnitt brachte endlich auch Tore.

Zunächst Gefahr nach einer Schmidt- Ecke, doch Schramm und Altenhage behindern sich beim Kopfball (46.). Lippramsdorfs Preuß blieb wenig später zu eigensinnig, als er über rechts das Tor anvisierte statt in die Mitte zu spielen. Dann aber machte er es besser, als ihn Drees anspielte und der LSV-Angreifer Maximilian Sellinat düpierte, alleine aufs Tor zulief und zur 1:0 Führung einschob.

Drei Minuten später schickte Giacomo Lopez Fernandez den schnellen Timo Berg vertikal und auch der schob am Distelner Torhüter vorbei zum 2:0 (63.). Wieder drei Minuten später ging abermals Berg über rechts frei durch, doch sein Pass in die Mitte auf Preuß pfiff der Schiedsrichter wegen einer Abseitsstellung zurück.

So blieb es beim 2:0 für die Halterner, die jetzt mit Disteln punktgleich in der Tabelle stehen. LSV-Coach Sven Kmetsch: "Die Elf hat sich an den Matchplan gehalten, wir haben ein anderes Gesicht gezeigt als in Hassel und die Chancen genutzt".

Vestia-Trainer Jörg Breski stellte hinterher fest, dass seine Spieler "mit den langen Bällen der Lippramsdorfer in der zweiten Halbzeit gar nicht klar kamen". Zudem habe seinem Team vorne die Durschlagskraft gefehlt.

Tore: 1:0 Tamme Peuß (60.), 2:0 Lopez Fernandez (63.).

LSV: Korte- Vierhaus(46. Nils Hardegen), Drees, Schild, Berg, Denter, Eßling, N. Wessels (87. Jansen), Zernahle (76. Misirci), Lopez Fernandez, Preuß (73. Geisler)

LSV-Stammkräfte fehlen seit Pokal-Krimi: Wie ist der Stand bei Niehaus und Kleinefeld?

Mit Henrik Kleinefeld und Marvin Niehaus fehlen Lippramsdorf seit dem Sensationssieg gegen Deuten zwei wichtige Spieler. Beide hatten sich verletzt - wann kehren sie auf den Platz zurück?

 

Timo Berg hatte nach dem 7:4 Sieg des SV Lippramsdorf gegen Genclikspor Recklinghausen das ausgesprochen, was sich beim LSV bestimmt schon einige gedacht hatten: "Wir haben den Pokalsieg teuer bezahlt." Gegen Westfalenligist RW Deuten feierte der Bezirksligist im Elfmeterschießen das Weiterkommen - seitdem fallen mit Marvin Niehaus und Henrik Kleinfeld aber zwei Leistungsträger aus.

Mit Tim Vierhaus hatte der LSV damals sogar noch einen weiteren Spieler verloren. Doch der Verteidiger hat seine Rot-Sperre abgesessen, darf seit dem 10. Oktober wieder spielen. Anders sieht die Lage bei Stürmer Kleineefld und Torhüter Niehaus aus. Beide verletzten sich im Pokalspiel, beide wissen noch nicht genau, wann sie zurückkehren.

Niehaus erlitt noch in Halbzeit eins einen Muskelfaserriss im Oberschenkel, quälte sich dann noch bis Halbzeitpause. "Das ist einfach bei einem Abschlag passiert", erzählt er. Vorher habe er schon gemerkt, "dass der Oberschenkel ein bisschen dicht gemacht" und dann geschah es.

Marvin Niehaus: "Eine falsche Bewegung und man ist wieder bei Null"

Die letzten Minuten bis zur Pause habe er nur mit Mühe und Not geschafft. "Ich konnte gar nicht mehr richtig laufen", sagt er. Und dann auch noch das: "Der Schiedsrichter ließ ziemlich lange nachspielen, das war so nicht einkalkuliert", sagt er. In den 45 Minuten stand dann Jan Korte im Tor, der später im Elfmeterschießen zwei Strafstöße parierte und so großen Anteil am Weiterkommen des LSV hatte. Mit ihm und A-Jugend-Keeper Niklas Schlüter habe sein Team zwei starke Alternativen, so Marvin Niehaus. "Auf die beiden können wir uns verlassen."

 

Wann er wieder spielen kann, weiß der Lippramsdorfer Kapitän derweil noch nicht. Bald will er aber wieder langsam mit Laufeinheiten anfangen. "Dann muss ich mal gucken, was der Körper sagt", so Niehaus. "Das ist ja so eine Sache: eine falsche Bewegung und man ist wieder bei Null." Grundsätzlich, betont er, "sieht es aber schon wieder ganz gut aus".

Offen ist auch noch, wann Stürmer Kleinefeld zurückkehren kann. Der hatte im Spiel gegen Deuten, in dem er auch ein Tor erzielte, eine Zerrung im Adduktorenbereich erlitten. "Das kam ganz plötzlich bei einer falschen Bewegung", erzählt er. "Das ist natürlich ärgerlich."

Bezirksliga 14 SC Hassel - SV Lippramsdorf 2:2 (1:1) Spieltag Nr. 8 17.10.2021

Verrückte Schlussphase: Traumtor beschert Lippramsdorf ersten Auswärtspunkt

Tim Vierhaus sicherte dem Bezirksligisten in der Nachspielzeit mit einem Traumtor einen Punkt. Eine komplette Halbzeit in Überzahl blieb von den Lippramsdorfern zuvor ungenutzt.

Zwar ist dem SV Lippramsdorf immer noch kein Auswärtssieg gelungen, aber zumindest ein erster Punkt wurde von den Kmetsch-Schützlingen gegen den SC Hassel eingefahren. Dieser Punkt wurde im aller letzten Moment durch ein Traumtor von Tim Vierhaus festgemacht, der mit einem Schuss aus etwa zwanzig Metern in den Winkel traf. Es war in der 91. Minute, danach war das Spiel zu Ende. Zuvor hatte alles nach Plan für die Halterner Vorstädter angefangen. Der dreifache Torschütze vom letzten Sonntag, Timo Berg, brachte seine Mannschaft schon nach einer Viertelstunde in Führung.

Sieben Minuten nach dem Rückstand gelang den Platzherren aus dem Mittelfeld ein maßgenauer Pass in die Schnittstelle, wo Patrick Zimmermann den Ball aufnahm und den Ausgleich mit einem Flachschuss links in die Torecke ffür die Gelsenkirchener erzielte.

Die Gäste hatten anschließend alleine durch Luca Tamme Preuß zwei Riesenchancen in Führung zu gehen, als er alleine auf Torsteher Luca Joshua Klein zu lief, aber scheiterte.

Zehn Minuten vor der Halbzeit dann die größte Möglichkeit für Lippramsdorf, in Führung zu gehen. Nach einem Foul an Timo Berg entschied der Referee auf Strafstoß. Giacomo Lopez Fernandez setzte ihn allerdings an den Pfosten.

Tobias Leufken foulte wenig später Lopez Fernandez und erhielt die Rote Karte (41.). Somit mussten die Gastgeber die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl gegen den vermeintlichen Favoriten spielen. LSV-Trainer Sven Kmetsch wollte über diese Halbzeit am liebsten den Mantel des Schweigens stülpen.

Denn nutzen konnte der LSV seine Überzahl lange nicht. Und als die Zuschauer sich schon auf ein Remis eingestellt hatten, konnte sich Hassels Hovakimyan Gor auch noch über die linke Seite durchsetzen und ähnlich wie beim Ausgleich quer auf Patrick Zimmermann passen, der zum umjubelten 2:1 für den SC einnetzte.

Fast im Gegenzug der bereits erwähnte Ausgleich in der Nachspielzeit durch Tim Vierhaus mit einem Sonntagsschuss. "Wir können froh sein, dass Tim dieses Tor noch gelungen ist, ansonsten hatte das, was meine Mannschaft geboten hat, nicht viel mit Fußball zu tun", sagte Sven Kmetsch. "Aber das wissen die Jungs auch. Das wollen und Engagement will ich ihnen nicht absprechen."

LSV: Korte - Vierhaus, Drees, Schild, Berg, Denter, Zernahle, Lopez Fernandez, Tamme Preuß (82. Maximlian Geisler), Andre Kleine Kappenberg (46. Nico Wessels), Ertugay Misirci (72. Nils Hardegen).

Nach 7:4 Spektakel: Warum gewinnt der SV Lippramsdorf nur zuhause, Timo Berg?

Gegen Genclikspor feierte der SV Lippramsdorf den vierten Saisonsieg. Timo Berg erzielte drei Treffer. Er nennt zwei Gründe, warum der LSV bislang nur vor heimischer Kulisse gewinnen konnte.

Der SV Lippramsdorf erlebte im Spiel gegen Genclikspor Recklinghausen einen ziemlich verrückten Nachmittag. Trotz früher Führung lag das Team von Sven Kmetsch nach 50 Minuten plötzlich mit 2:4 hinten und gewann am Ende dennoch souverän mit 7:4 - auch dank Timo Berg drei Treffern. Der Zeitpunkt für seinen Dreierpack hätte nicht besser sein können.

Denn am 10. Oktober feierte Berg nicht nur den Sieg mit Lippramsdorf, sondern auch seinen Geburtstag. Er betont aber, dass er sich nicht mit seinem Dreierpack beschenkt habe. Vielmehr "hat die Mannschaft mich beschenkt", sagt er.

Gegen Geclikspor Recklinghausen erzielte er erst den 3:4 Anschlusstreffer, ehe er später noch zum 5:4 und zum 7:4 Endstand traf. Beim ersten Tor war Berg ein Abpraller vor die Füße geflogen, beim zweiten nutzten er und Giacomo Lopez- Fernandez ihre überlegene Geschwindigkeit und beim dritten Trefffer ließ er erst drei Recklinghäuser aussteigen, ehe er aus rund 14 Metern abschloss.

Lippramsdorf nutzt seine spielerische und konditionelle Überlegenheit

Doch warum machte es sein Team zuvor überhaupt erst so spannend? "Wir waren tatsächlich gar nicht so schlecht ins Spiel gekommen", erzählt er, "aber dann sind wir durch individuelle Fehler ins Hintertreffen geraten".

Die Lippramsdorfer verloren etwas die Kontrolle und kassierten Standard-Gegentore, "bei denen die Fouls zu vermeiden waren", so Berg. "Wir haben uns auch von der Art und weise von Genclikspor etwas einlullen lassen. Vielleicht waren wir dann mehr mit den Gegenspielern beschäftigt, statt sich auf unser Spiel zu konzentrieren."

In der Halbzeitpause hatten sich die LSV-Spieler dann viel vorgenommen, doch das nächste Tor machten wieder die Gäste. "Das war noch mal ein kleiner Nackenschlag", sagt Timo Berg, "aber wir konnten uns schnell erholen". Im Anschluss habe seine Mannschaft gezeigt, dass sie dem Gegner aus Recklinghausen sowohl spielerisch als auch konditionell deutlich überlegen war.

"Die waren gefühlt ab der 60. Minute stehend k.o.", so der LIppramsdorfer. Von da an ließ der LSV die Gäste gar nicht mehr in der Nähe des von Niklas Schlüter gehüteten Tores und leitete einen Angriff nach dem anderen ein. "Wir haben das Spiel dann dominiert."

Für Berg waren es derweil die Saisontore zwei bis vier, insgesamt steht der LSV nun bei 19 Toren aus sieben Spielen. Vier Siege holten die Lippramsdorfer bislang - alle vier jedoch zuhause an der Jahnstraße. Auswärts gab es für die Kmetsch-Schützlinge noch nichts zu holen. Doch woran liegt das?

Timo Berg: "Das sind Spieler, an denen sich die anderen orientieren"

Zum einen womöglich an den vielen Ausfällen, vermutet Timo Berg. "Wir haben den Pokalsieg teuer bezahlt", sagt er. Dort verletzten sich mit Stürmer Henrik Kleinefeld sowie mit Kapitän und Torwar Marvin Niehaus zwei wichtige Spieler. Und mit Tim Vierhaus kassierte noch ein weiterer Stammspieler eine Rot-Sperre.

Während Vierhaus gegen Genclikspor wieder dabei war, fehlten die anderen beiden immer noch. Ausfälle gab es allerdings auch einige, wenn der LSV zuhause spielte. Die drei genannten, die zuletzt fehlten und es teilweise noch immer tun, "sind ein Stück weit auch Spieler, an denen sich die anderen orientieren", erklärt Berg.

Wenn solche Spieler ausfallen, wiege das womöglich bei Spielen auf fremder Anlage noch ein bisschen schwerer, als auf dem heimischen Grün. Doch der zweite Grund, den Berg nennt, könnte der noch deutlich ausschlaggebendere sein: "Auswärts haben wir bislang gegen Gegner gespielt, die ich weiter oben sehe als unsere anderen bisherigen Gegner".

Als nächstes steht eine Auswärtspartie beim SC Hassel an. Die Gelsenkirchener stehen mit einem Sieg, zwei Unentschieden und vier Niederlagen auf einem Abstiegsplatz. "Der erste Auswärtssieg ist nur eine Frage der Zeit", kündigt er an. "Am besten fangen wir damit am Sonntag an."

 

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- Genclikspor Recklinghausen 7:4 (2:3) Spieltag Nr. 7 10.10.2021

Zwei Dreierpacks: Lippramsdorf trifft gegen Genclikspor sieben Mal

Zwischenzeitlich war der LSV mit 2:4 in Rückstand geraten, gewann am Ende aber mit 7:4 gegen den Aufsteiger aus Recklinghausen. Zwei Lippramsdorfer erzielten jeweils drei Tore.

Mit dem 7:4- Sieg gegen Genclikspor Recklinghausen bleibt der SV Lippramsdorf in dieser Saison vor eigenen Publikum in dieser Saison vor eigenen Publikum ohne Punktverlust. Für Trainer Sven Kmetsch war die Leistung und besonders die Moral trotz massiver Personalsorgen zufriedenstellend und über das, was ihm nicht gefiel, werde er mit seinen Spielern noch sprechen.

Beim Führungstor gegen die Recklinghäuser, nach gut einer Viertelstunde setzte sich Daniel Eßling über die linke Seite durch und brachte das Leder aus spitzem Winkel in der langen Ecke unter. Da gab es für den Gäste-Torwart Hüseym Takim nichts zu halten.

Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe die Gäste gefährlich wurden: Nach einem Einwurf für Lippramsdorf kam der Ball in die eigene Gefahrenzone und nach einem Missverständnis in der Viererkette konnte Emre Güler zum Ausgleich einnetzen.

Die letzten drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatten es in sich. Zunächst wurde Giacomo Lopez- Fernandez gefoult und den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst. Direkt nach dem Anstoß erhielt der Gast einen Freistoß halblinks in Strafraumnähe und wieder war es Emre Güler, der ausgleichen konnte.

Damit noch nicht genug: Mit einem weiteren Standard wurde Hakan Cayirly in Position gebracht und der schloss flach zur 3:2 Pausenführung für Recklinghausen ein. Als nach der Pause der erste lange Ball von Genclikspor in die Spitze gespielt wurde, gab es zwischen zwei Abwehrspielern der Hausherren erneut ein Missverständnis und Süleyman Demirci nutzte es zum 4:2 für seine Mannschaft (50.).

"Wir mussten uns durchschütteln, haben uns dann weiter vorn positioniert", sagte Sven Kmetsch und Timo Berg machte sich mit dem ersten von drei Toren selbst sein erstes Geburtstagsgeschenk (61.). Wenige Minuten später wurde Berg gefoult und wieder gab es einem Elfmeter, den Lopez- Fernandez zu seinem zweiten Treffer verwandelte - 4:4.

Jetzt war der SV Lippramsdorf nicht mehr zu halten. Timo Berg in der 71. Minute und 78. Minute und Gicacomo Lopez- Fernandez (74.) machte mit dem Bezirksliga- Aufsteiger aus Recklinghausen kurzen Prozess und schraubten das Ergebnis auf 7:4 für die Platzherren. Für LSV-Übungsleiter Kmetsch wird ein Thema sicherlich die Torsicherung sein, alles andere hatte ihm am Sonntag eher erfreut.

 

Bezirksliga 14 BV Rentfort - SV Lippramsdorf 2:0 (1:0) Spieltag Nr. 6 03.10.2021

Dritte Auswärtsniederlage in Folge: Lippramsdorf verlierte in Gladbeck

Gegen den BV Rentfort, für LSV-Trainer Sven Kmetsch einer der Geheimfavoriten der Liga, hat der SV Lippramsdorf zum dritten Mal in Folge auswärts verloren. Eines stimmte Kmetsch aber positiv.

Ausgerechnet bei dieser schwierigen Herausforderung beim BV Rentfort fehlten dem SV Lippramsdorf wichtige Leistungsträger wie Torhüter Marvin Niehaus, Torjäger Henrik Kleinefeld und Mittfeldregisseur Robin Joemann. Zudem hat sich der mittlerweile gut etablierte Neuzugang Malte Hilbrich verletzt. Diese Situation war dem Trainer Sven Kmetsch natürlich klar vor der Begegnung mit einem seiner Favoriten der Bezirksliga 14, dennoch ließ er nichts auf die Jungs kommen, die am Sonntag auf den Platz gegangen waren. "Die haben es gar nicht schlecht gemacht", sagte der ehemalige Profi, auch wenn er über die Niederlage enttäuscht war. Es handelt sich um die dritte Auswärtsniederlage in Folge für den LSV.

Nach einer Viertelstunde gab es an der Strafraumgrenze einen Freistoß für die Hausherren, den Robin Slawinski zum 1:0 für seine Farben verwertete. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff marschierte Timo Berg auf das Rentforter Tor zu und blieb an Kapitän und Torhüter Martin Kyas hängen.

So ging es mit der knappen Führung für die Gastgeber in die Kabinen. Nach dem Wechsel plätscherte das Geschehen vor sich hin. Zwar war der LSV-Coach zufrieden mit dem Verhalten in der Abwehrzone, doch monierte er die Aktionen nach vorne. "Das war mir etwas zu wenig, ist aber der dünnen Personalsituation geschuldet, es fehlt die Qualität der ausgefallenen Spieler", stellte Kmetsch fest.

 

Es bedurfte wieder einen Standard für die Platzherren, um das Tor der Gäste gefährlich zu attackieren. Einen Freistoß faustete Schlussmann Niklas Schlüter genau zum Gegner, der in Person von Jesse Hajder auf 2:0 erhöhte (78.). Der Torschütze nahm den Ball volley und ließ dem wackeren LSV-Keeper keine Chance. In der verbleibenden Spielzeit bekamen die Gäste vom BV Rentfort - im Gefühl des sicheren Sieges - etwas mehr Raum, was Timo Berg, Denis Basov und Nico Wessels gute Tormöglichkeiten eröffnete, doch am Ende bleib es beim 2:0 für den Tabellenzweiten.

Trainer Sven Kmetsch sagte: "Ich war mit dem Gezeigten zufrieden, habe sogar in manchen Punkten Verbesserungen gesehen, was mich positiv stimmt. Leider ist es aktuell schwer für mich, aufgrund des fehlenden Personals mit den Jungs effektiv zu trainieren, da bin ich mir sicher, dass sich auch leistungsmäßig vieles verbessert, wenn der Kader wieder komplett ist."

LSV: Schlüter, Hadick, Drees, Schild, Berg, Jansen (85. Geisler), Eßling (87. Basov), Zernahle, Lopez Fernandez, N. Hardegen (61. N. Wessels), Misirci (76. Andre Kleine Kappenberg).

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- Westfalia 04 Gelsenkirchen 2:1 (2:0) Spieltag Nr. 5 26.09.2021

Sieg für personell gebeutelte Lippramsdorfer - "Wir haben nicht gut gespielt, aber gewonnen"
Es war deutlich zu sehen, dass wichtige Leistungsträger beim LSV fehlten. Trotz schwacher Leistung erzielten die Lippramsdorfer zwei Tore in Halbzeit eins- das reichte zum Sieg.

Zum dritten Heimspiel der noch jungen Bezirksliga-Saison empfing der SV Lippramsdorf den Tabellenletzten Westfalia 04 Gelsenkirchen. Allerdings musste der Trainer der Gastgeber, Sven Kmetsch, auf den rot-gesperrten Tim Vierhaus und die verletzten Henrik Kleinefeld, Robin Joemann und Torwart Marvin Niehaus verzichten.

Die Ausfälle waren der Preis für den Sieg im Pokal gegen RW Deuten am Donnerstagabend und zudem schien die Mannschaft gegen den Gelsenkirchener Gast aufgrund des intensiven Spieles gegen den Westfalenligist Deuten ziemlich ausgepowert zu sein.

So blieben überwiegend die Aktionen auf das Gästetor sehr fehlerbehaftet. Lange Bälle waren leichte Beute der Abwehr des noch sieglosen Gegners, der aber ihrerseits nicht viel auf das Tor von Jan Korte zustande brachte.

Lippramsdorfs Christian Drees trifft fast traumhaft zum 3:0

Fast bis zur Halbzeit gab es ein paar kleinere Bemühungen der Hausherren, doch Timo Berg, Jonas Zernahle und Christian Drees prüften Westfalia-Keeper Simon Bialas ohne Erfolg. Malte Hilbrich musste derweil gegen Markus Hadick getauscht werden, weil der Oberschenkel zwickte (38.).

Kurz vor der Halbzeit wollte Gelsenkirchens Christopher Mehlmann seinem Torwart den Ball zuspielen, fand jedoch nicht das richtige Timing und Christian Drees hatte keine Mühe, inden Pass zu laufen und zum 1:0 einzunetzen.

Wenig später brachte Ertugay Misirci das Leder von links in die Mitte, wo Luca Preuß Probleme bei der Verwertung hatte und so bekam Daniel Eßling den Ball auf den Fuß und donnerte ihn aus spitzem Winkel zum 2:0 an dem konsternierten Schlussmann vorbei in die Maschen.

Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Gastgeber um mehr Druck, besonders aber um torgefährliche Aktionen im Strafraum des Gegners. Fast im Minutentakt schoss Timo Berg aufs Tor, doch Tormann Bialas stand immer richtig.

Eine Viertelstunde vor dem Ende der schönste Spielzug der zweiten Halbzeit. Justus Jansen kombinierte sich mit Christian Drees in den Strafraum und der Heber von Routinier Drees kam von der Latteninnenkante wieder vor der Torlinie auf- es war die beste Chance, auf 3:0 zu erhöhen.

Auf der anderen Seite schlug Jonas Zernahle, der diesmal in der Abwehrkette spielte, am Ball vorbei und Rene Renneberg bekam seine Möglichkeit, doch den Schuss konnte Jan Korte bravourös abwehren (80.). Das gelang dem jungen Keeper beim Kopfball vom eingewechselten Furkan Madenci nicht und es hieß kurz vor Schluss überraschend nur noch 2:1 (90.).

"Aufgrund der Situation sind für mich diesmal nur die drei Punkte wichtig! Klar haben wir nicht gut gespielt, aber gewonnen", sagte Lippramsdorfs Trainer Sven Kmetsch nach der Partie.

Tore: 1:0 Drees (42.), 2:0 Eßling (45.), 2:1 Madenci (90.).

Elfer-Krimi im Pokal: Lippramsdorf schlägt Westfalenligist Deuten- Zwei Rote Karten

Sechs Tore folgten 18 Elfmeter, bis es endlich eine Entscheidung gab - das Kreispokalspiel zwischen Lippramsdorf und Deuten hatte es in sich. Ein eingewechselter LSV-Spieler wurde zum Helden.

Nach dem Regen- und Gewitterabruch vor zwei Wochen gab es zwischen dem SV Lippramsdorf und RW Deuten am Donnerstag, 23. September zu gleicher Anstoßzeit eine Neuauflage des Kreispokalspieles. Diesmal wurde die Begegnung zu Ende gespielt - und wie. Sechs Tore sahen die Zuschauer in 90 Minuten.

Der spannende Abschluss war dann ein Elfmeterschießen, das die Lippramsdorfer Hausherren am Ende durch einen Treffer vom kurz vor Spielende eingewechselte Nils Hardegen mit 10:9 gewannen.

Tragische Figur des Westfalenligisten aus Deuten Luca Tomicki, der den neunten Elfer seines Teams am Tor vorbei setzte.

Zum Spiel: Der zwei Klassen höher angesiedelte Gast aus Deuten hatte deutliche Vorteile in der Spielanlage. Die Hausherren aus der Bezirksliga dagegen machten dieses Manko durch unbändigen Einsatz wett. Zudem zeigte Marvin Niehaus eine gewohnt starke Leistung- gleich zu Beginn bei einem Solo von Henrik Löbler (5.).

Pötter bringt Deuten in Führung, Lippramsdorf antwortet schnell

Nach einer Viertelstunde gelang es Robin Pötter, ehemaliger Spieler des TuS Haltern am See und von Concordia Flaesheim, die kompakte Abwehr des LSV zu knacken und seine Mannschaft mit 1:0 in Führung zu bringen. Es dauerte aber nicht lange, da brachte Stefan Schild eine Ecke von Giacomo Lopez- Fernandez per Kopf zum Ausgleich im Deutener Kasten unter (20.).

Die Gastgeer beschränkten sich in erster Linie auf Konter und die hatten es in sich. Spielmacher Robin Joemann schickte seinen Torjäger mit einem genauen Pass auf die Reise und Henrik Kleinefeld schlenzte das Leder an dem herausstürmenden Torsteher Kai Habendorf in die rechte Ecke zum 2:1 (26.).

Auf der anderen Seite stiftete eine Ecke von Nils Fabisiak richtig Wirbel vor dem Tor der Lippramsdorfer. Löblers Schuss lenkte Niehaus an die Latte, den Nachschuss kratzte einer aus der massiven Abwehr von der Linie, ehe der Keeper den Ball unter sich begrub. Deuten reklamierte, dass der Ball hinter der Linie war.

Obwohl Rot-Weiß sich immer wieder Tormöglichkeiten erarbeitete, war es der LSV, der eine richtig dicke Chance zum 3:1 vergab. Wieder passte Joemann vertikal auf Kleinefeld, der diesmal sogar an Torsteher Habendorf vorbei kam, doch am Ende nicht das leere Tor, sondern den linken Pfosten traf.

Ein Lippramsdorfer verhindert Lippramsdorfs Sieg nach 90 Minuten

Nach dem Seitenwechsel erwarteten die Fans der Gäste eine stürmisch Elf. Doch sie hatten zunächst eine schwache Phase. Till Goecke konnte Kleinefeld im letzten Moment bremsen (53.) und dann prüfte Lopez- Fernandez Torwart Habendorf von Linksaußen (58.).

Ein Angriff der Deutener wurde wenig später von Tim Vierhaus vor dem Strafraum unsanft gebremst - es folgte eine Rudelbildung und Lippramsdorfs Daniel Eßling ging zu Boden, woraufhin der Deutener Kapitän Jonas Goecke Rot sah. Tim Vierhaus sah ebenfalls Rot für sein Foul.

Die Schlussphase wurde dann sehr furios.

Zunächst gelang Stefan Schild nach Ecke von Lopez- Fernandez das 3:1 (79.). Kurz darauf köpfte Hendrik Löbler schon zum Anschluss ein. In der 90. Minute traf Jonas Weid, gebürtiger Lippramsdorfer, mit einem Sonntagsschuss ins lange Eck des LSV, wodurch es ins Elfmeterschießen ging.

Dort setzte sich der SV Lippramsdorf letztendlich durch. Der zur Halbzeit für den angeschlagenen Marvin Niehaus gekommene Jan Korte parierte zwei Deutener Strafstöße. Auf der anderen Seite hielt Kai Habendorf einen Elfmeter, einen weiteren schoss Lippramsdorfs Malte Hilbrich übers Tor.

SV Lippramsdorf: Niehaus (46. Korte), Vierhaus, Drees, Schild, Joemann (75. Hilbrich), Kleinefeld (66. Berg), Eßling, Zernahle, Lopez Fernandez, Preuß, Misirci (89. N. Hardegen).

RW Deuten: Habendorf, Weid, T. Goecke, J. Goecke, Frasheri (66. Gerner), Löbler, Fabisiak, Tombrink (82. Richter), Falkenstein, Pötter, Ihnen (87. Tomicki).

Wiederholungsspiel: Der SV Lippramsdorf empfängt erneut den SV Rot-Weiß Deuten

Die Wetterprognose für das Wiederholungsspiel zwischen dem SV Lippramsdorf und dem SV RW Deuten stehen gut trocken, kein Regen und kein Unwetter. Der Pokalfight geht also in die zweite Runde.

Eigentlich sollte das Kreispokalspiel zwischen dem SV Lippramsdorf und dem SV RW Deuten bereits vor zwei Wochen (9. September) stattfinden. Der Schiedsrichter pfiff die Partie zunächst an. Nach knapp 20 Minuten machte der WEttergott den Fußballern allerdings einen ordentlichen Strich durch die Rechnung - die Begegnung musste aufgrund eines starken Unwetters beim Stand von 0:0 abgebrochen werden.

Nun kommt es also zur Neuauflage zwischen den Bezirksligisten und dem höherklassigen Verbandsligisten im Achtelfinale des Pokals auf Kreisebene.

Beide Teams haben seither zwei weitere Ligaspiele bestritten. Während die Lippramsdorfer das Heimspiel gegen den SV Gelsenkirchen Hessler mit 5:1 gewann, folgte am vergangenen Sonntag eine deftige 0:4 Klatsche bei den Sportfreunden Stukenbusch.

Die berühmt berüchtigte Situation des Underdogs

Für die Deutener lief es ganz ähnlich: Daheim wurde das Spiel gegen den FC Borussia Dröschede souverän mit 2:0 gewonnen, ehe es auf auswärtigem Geläuf bei Concordia Wiemelhausen eine satte 0:3 Niederlage gab.

Dennoch zeigt sich Deuten-Coach Markus Falkenstein vor dem anstehenden Pokalfigt vor dem anstehenden Pokalfight trotz der angespannten Personalsituation optimistisch und sagt: Wir hoffen oder eher gesagt, wir gehen davon aus, dass wenn wir das umsetzen, was wir drauf haben, auch das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden werden."

Sein Pendant und ehemaliger Fußballprofi Sven Kmetsch möchte mit seiner Mannschaft allerdings auch gewinnen und meint vor dem herausfordernden Spiel: Wir sind motiviert und haben definitiv nichts zu verlieren. Die Jungs wollen sich nach der Niederlage auch deutlich anders präsentieren."

Lippramsdorf verliert deutlich- Hattrick in Halbzeit zwei

Bezirksliga 14 Sportfreunde Stuckenbusch- SV Lippramsdorf 4:0 (0:0) Spieltag Nr. 4 19.09.2021

Chancen gab es anfangs auf beiden Seiten, doch kurz nach der Halbzeitpause schockte Stuckenbusch die Kicker des SV Lippramsdorf. Trainer Sven Kmetsch sah eine verdiente Niederlage.

Die Sportfreunde Stuckenbusch nahmen die Partie gegen den SV Lippramsdorf schon in der Vorbereitung ziemlich ernst. Immerhin konnten die Gäste aus Haltern auf zwei Siege zurückblicken. Den Sportfreunden fehlte hingegen noch das berühmte Quäntchen Glück. Das sollte sich gegen Lippramsdorf ändern- und tat es letztendlich auch.

Schon in den Anfangsminuten machten die Recklinghäuser Druck und so gehörte auch die erste nenneswerte Chance den Gastgebern: Nino Schlutt verpasste dabei nur knapp den Führungstreffer, als er im Flug eine Flanke frei vorm Lippramsdorfer Tor verpasste.

Lippramsdorfer Antwort folgte prompt

Die Lippramsdorfer Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Henrik Kleinefeld zog nur eine Minute später von der Strafraumgrenze ab und das Leder sauste nur knapp neben das von Dominic Kandziora gehütete Stuckenbuscher Gehäuse. In der 10 Minute war es widerum Kleinefeld, der diesmal frei vor dem Stuckenbuscher Keeper den Ball über ihm lupfte.

Doch die wohl größte Chance der ersten Halbzeit hatte auf der Gegenseite Bryan Guddatis auf dem Fuß. In der 25. Minute zog er aus gut 15 Metern ab und nur eine Glanztat von Lippramsdorfs Keeper Marvin Niehaus bewahrte die Gäste vor einem Rückstand. Insgesamt war die Parite bis dahin aber mehr oder weniger ausgeglichen. Stuckenbusch suchte das Spiel und nutzte die Räume, während die Gäste etwas durchschaubarer das Spiel nach vorne trieben.

Zweite Hälfte startet mit Paukenschlag

Mit einem Paukenschlag begann die zweite Halbzeit. Nicht einmal vier Minuten war gespielt, als Fabian Lohmeyer bei einem Alleingang die Lippramsdorfer Abwehr austrickste und den Ball ins linke Eck schoss - 1:0. Nur zehn Minuten später zappelte das Leder einmal im Lippramsdorfer Netz. Dominik Heinemann hatte einen Freistoß auf das Lippramsdorfer Tor gezirkelt. Der war nicht einmal besonders hart geschossen, doch irgendwie flutschte der ball unglücklich durch die Händes des Gästekeepers und es hieß bereits 2:0.

Der Schock saß tief bei der Kmetsch-Elf, deren Kräfte nun auch langsam nachließen. Das nutzte Fabian Lohmeyer, der immer wieder über die rechte Seite für höchste Gefahr vor dem Lippramsdorfer Tor sorgte. In der 75. Minute erhöhte er auf 3:0 und neun Minuten später stellte er den 4:0 endstand her.

"Wir ahben einfach zu wenig investiert. Stuckenbusch zeigte mehr Willen, mehr Laufbereitschaft, mehr Einsatzbereitschaft und mehr Zweikampfhärte", gestand auch Kmetsch nach der Partie offen ein. Auch der Stuckenbuscher Sieg gehe in Ordnung, wenngleich das Ergebnis für den Lippramsdorfer Coach zu hoch ausfiel.

Zufrieden war hingegen Piere Bendig: Wir haben eine sehr gute Spielleistung gebracht und wir haben unsere Chancen diesmal genutzt."

Tore: 1:0 Lohmeyer (49.), 2:0 Heinemann (59.), 3:0 Lohmeyer (75.), 4:0 Lohmeyer (84.)

Der SV Lippramsdorf will mit breiter Brust ins nächste Spiel gehen

In der Bezirksliga wartet der nächste unbekannte Gegner auf den SV Lippramsdorf. Das Team von Trainer Sven Kmetsch will nach den Heim-Erfolgen nun auch auswärts überzeugen.

Zehn Tore nach drei Spielen: Der SV Lippramsdorf stellte in der Bezirksliga vor allem vor heimischen Publikum seine Offensivqualitäten zur Schau. Am Wochenende könnten zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft dem Bezirkligisten zum Auswärtserfolg verhelfen.

Nach dem 5:1 Sieg seines Teams gegen SV GE-Hessler will Trainer Sven Kmetsch den Schwung mit ins nächste Spiel nehmen. "Nach dem letztten Ergebnis wollen wir schon mit breiter Brust ins nächste Spiel gehen", sagte Kmetsch.

Man wolle von Anfang an das Spiel annehmen um nun auch auswärts die ersten drei Punkte einzufahren. Damit dies gelingt, soll seine Mannschaft da weiter machen, wo sie verganges Wochenende aufgehört hat.

Lukas Hardegen und Moritz Nunnenkamp sollen aushelfen

"Was richtig gut funktioniert hat, ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder ist für jeden da und alle haben sich richtig reingehauen", lobt der Trainer.

Ein kleiner Rückschlag sei derweil die Trainingsbeteiligung unter der Woche gewesen. Lediglich zwischen zehn und zwölf Spieler konnten am Training teilnehmen. "Das ist für einen Trainer nicht optimal, aber wir haben das Beste daraus gemacht", so Kmetsch.

Mit der Trainigsleistung der anwesenden Spieler sei er aber durchaus zufrieden gewesen. Für das kommende Ligaspiel, bei den Sportfreuden Stuckenbusch, könne Kmetsch zudem wahrscheinlich auf Unterstützung der zweiten Mannschaft bauen.

Lukas Hardegen und Moritz Nunnenkamp sollen aller Voraussicht nach den ansonsten eher dünn besetzten Lippramsdorfer Kader ergänzen.

 

Torjäger Henrik Kleinefeld: "Das ist unser Schlüssel für den Erfolg"

Mit seinen Viererpack im Spiel gegen SV GE-Hessler war Henrik Kleinefeld maßgeblich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt. Am Training kann der Stürmer aktuell jedoch nicht teilnehmen.

Vier Tore und das erste bereits in der zweiten Spielminute: Henrik Kleinefeld eröffnete mit einem Viererpack gegen SV GE-Hessler seine Torejagd in der laufenden Bezirkligasaison.

Der Stürmer trug damit maßgeblich zum Erfolg beim 5:1 Sieg des SV Lippramsdorf am vergangenen Wochenende bei. Er selbst bleibt jedoch bescheiden.

"Das Ergebnis war unterm Strich deutlicher, als das Spiel selber", so Kleinefeld. Auch Hessler habe seine Chancen gehabt, diese aber nicht konsequent genutzt. "Da kann ein Spiel auch von jetzt auf gleich kippen", ergänzt der 27-Jährige.

Gleichgewicht zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß

Mit seiner persönlichen Leistung sei Kleinefeld zwar zurfrieden, doch den Schlüssel zum Erfolg sehe er woanders. "Vier Tore zu schießen ist schön, auch es später noch mal auf dem Spielberichtsbogen zu lesen, aber die mannschaftliche Entschlossenheit ist unser Schlüssel für den Erfolg", erklärt Kleinefeld.

Großen Anteil daran habe auch Neu-LSV-Trainer Sven Kmetsch, der das Team im Sommer übernahm.

"Sven guckt schon, dass neben der ganzen Ernsthaftigkeit, die er von allen fordert, wir trotzdem Spaß haben", so der Stürmer.

Trotzdem gehe es beim Training des Bezirksligisten ordentlich zur Sache. "Da ist schon Feuer drin", verrät Kleinefeld. Dieses "Feuer" wird der Torjäger in dieser Woche wohl vermissen, denn er wird beim Training verletztungsbedingt nicht mitmachen können.

Rippenverletzung zwingt ihm zum Pausieren

Er laboriere noch an einer Rippenverletztung, die er sich im Pokalspiel gegen Horneburg zugezogen habe. Nach dem Spiel gegen GE-Hessler habe er die Verletzung wieder gespürt und sich deshalb entschlossen, diese Woche im Training zu pausieren.

Für das anstehende Liga-Spiel bei den Sportfreunden Stuckenbusch könne Trainer Sven Kmetsch aber wieder mit Henrik Kleinefeld planen. Dort will er da weitermachen, wo er zuletzt aufgehört hatte. "Ich möchte auch im nächsten Spiel wieder Tore erzielen. Das ist aber auch Mein Job als Stürmer."

Nach Sieg: LSV-Coach Kmetsch "ist froh, solch ein Spielermaterial zu haben"

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- SG Gelsenkirchen-Hessler 5:1 (3:0) Spieltag Nr. 3 12.09.2021

Zweiter hoher Heimsieg des SV Lippramsdorf macht ein gutes Torverhältnis. Vierffacher Torschütze gegen Hessler war Henrik Kleinefeld. Coach Sven Kmetsch war am Ende stolz auf seine Jungs.

Auch beim zweiten Heimspiel, dieses Mal gegen den SV Hessler, ließ der SV Lippramsdorf nichts anbrennen und fertigte den Gegner am Ende deutlcih mit 5:1 (3:0) ab. Dabei gelang allein Torjäger Henrik Kleinefeld in dieser Begegnung vier der fünf erzielten Tore, während Ertugay Misirci einmal zum 3:0 vor der Pause erfolgreich war.

Sven Bödiger von den Gästen schien noch gar nicht richtig auf dem Platz, als ihm ein Rückpass passierte, der genau in den Laufweg von Henrik Kleinefeld passte und von dem zur eiskalten Führung vollgestreckt wurde.

Etwas später traf Ertugay Misirci mit einem Schlenzer nur den Pfosten (8.). Erst nach einer Viertelstunde ergab sich die erste zwingende Aktion für Hessler, doch Mekoli visierte die Wolken an.

Es blieb eine überlegene Angelegenheit der Hausherren, die weitere Chancen durch ihren Torschützen nicht nutzen konnten, einmal klärte Schlussmann Tim Franke mit dem Fuß. Schließlich setzten sich einige Lippramsdorfer in Gemeinschaft über links durch und ermöglichten ihrem Torgaranten Kleinefeld mit einem Pass in die Mitte das 2:0 (28.).

Misirci mit der Vorentscheidung bereits in Halbzeit eins

Hesslers Tim Bödiger prüfte mit einem strammen Schuss Torhüter Marvin Niehaus von den Gastgebern, der zur Ecke lenken konnte. Es war die beste Torchance für die Gelsenkirchener im ersten Abschnitt. Noch vor dem Pausenpfiff schaffte Misirci das eingangs erwähnte 3:0 für seine Elf.

Direkt nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit setzte sich Luca Tamme Preuß durch, blieb aber an Torsteher Franke hängen, während Kleinefeld den zweiten Ball quasi zum 4:0 ins Netz kullern lies. Ab hier war die Partie entschieden. Die Lippramsdorfer gingen es merklich ruhiger an und Hessler zeigte nur noch in Ansätzen, dass sie auch torgefährlich werden können.

"Ich bin froh, solch ein Spielermaterial zur Verfügung zu haben"

Das machten sie besonders deutlich, als Tim Soldat im Strafraum seinen Freiraum mit einem satten Schuss zum Anschlusstreffer ausnutzte. Aber das hat den Gästen nicht viel gebracht, denn fast im Gegenzug setzte sich Kleinefeld zum wiederholten Male gegen Bastian Lübeck durch und erhöhte auf 5:1.

Für Trainer Sven Kmetsch wurde von seinen Jungs gut umgesetzt, was zuvor bescheiden wurde." Ich bin froh, solch ein Spielermaterial zur Verfügung zu haben".

Wiedergutmachtung beim SV Lippramsdorf: "Wollen ein anderes Gesicht zeigen"

Nach der 1:3 Niederlage im letzten Saisonspiel hat der SV Lippramsdorf am Sonntag die Chance auf Wiedergutmachung. Helfen könnten dem Bezirksligisten dabei zwei Urlaubsrückkehrer.

Die Niederlage beim VfB Hüls sei abgehakt und der Blick beim Bezirksligisten SV Lippramsdorf geht nach vorne. Am kommenden Sonntag empfängt das Team von Trainer Sven Kmetsch einen "Gegner auf Augenhöhe".

Der Matchplan für das kommende Saisonspiel sei klar. "Wir wollen nach der letzten Niederlage ein anderes Gesicht zeigen. Das war für mich und für die Jungs einheitlich zu wenig", erklärt Sven Kmetsch.

Auch die Trainingswoche lief beim Bezirksligisten nicht wie geplant. Man habe das Hauptaugenmerk auf das Pokalspiel am Donnerstagabend gelegt, welches aufgrund des Gewitters dann aber abgebrochen werden musste.

Marvin Niehaus und Christian Drees kehren aus dem Urlaub zurück

"Es ist schade, dass es abgebrochen werden musste. Wir hätten es eigentlich gerne gespielt, weil wir gut in die Partie gestartet sind", so der Trainer.

Und auch wenn die Trainingsbeteiligung unter der Woche bei den Lippramsdorfern gering ausfalle, sei sich Sven Kmetsch sicher, dass sie am Sonntag eine "schlagkräftige Truppe" auf den Platz bringen werden.

Unter anderem kehren mit Marvin Niehaus und Christian Drees zwei Leistungsträger aus dem Urlaub zurück. Ob es bei beiden direkt für einen Einsatz am Wochenende reicht, wolle der Trainer am Spieltag entscheiden. Den kommenden Gegner, SV Gelsenkirchen-Hessler, sieht Sven Kmetsch in einer ähnlichen Situation wie sein Team und erwartet ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Blitz und Donner sorgen für Spielabbruch bei Lippramsdorf gegen Deuten

Das Kreispokalspiel zwischen dem SV Lippramsdorf und dem SV RW Deuten dauerte am Donnerstag nur 20 Minuten , dann bat Schiedsrichter Christoph Fischer die Teams wegen des aufziehenden Gewitters in die Kabinen.

Recht früh, wie einige Zuschauer meinten. Doch fünf Minuten später gaben auch die dem Unparteiischen recht. Ein kräftiger Platzregen ging über der Lippramsdorfer Anlage nieder, Blitze zuckten, Donner grollte. Da unterbrachen auch die Alten Herren des LSV ihr Training auf den Kunstrasenplatz und gesellten sich zu den Zuschauern unterm großen Abdach des Vereinsheims.

Das Warten dort dauerte bis 20:18 Uhr, eine knappe halbe Stunde also, in der aus der Ahnung, dass "das heute wohl nichts mehr wird", schließlich Gewissheit wurde:Christoph Fischer brach das Spiel ab.

Zum einen, weil das Gewitter nach wie vor nicht entscheidend weiter gezogen war.

"Zum anderen, weil der Rasenplatz nicht mehr bespielbar sein dürfte und wir auch nicht auf den Kunstrasen wechseln dürfen, wenn die Partie auf Rasen begonnen hat", berichtete Lippramsdorfs Geschäftsführer Fabian Kleine Kappenberg.

Die Partie muss nun neu angesetzt werden. Möglicher Termin wäre der kommende Donnerstag (16. September), was wohl nicht nur Deutens Sportlichem Leiter Mathias Deckers gar nicht schmeckt" Schon wieder unter der Woche ran!"

Das Viertelfinale folgt dann erst am 26. Februrar 2022. Dort wartet dann die Spvgg. Erkenschwick auf den Sieger des Wiederholungsspiels.

Zweites Spiel, erste Niederlage: Lippramsdorf bleibt lange ungefährlich

Bezirksliga 14 VfB Hüls - SV Lippramsdorf 3:1 (1:0) Spieltag Nr. 2 05.09.2021

Der Sieg ging am Ende in Ordnung obwohl der VfB Hüls den Gästen aus Lippramsdorf eine gute Schlussphase erlaubte. Doch die Chancen wurden von den Kmetsch-Schützlingen nicht mehr genutzt.

 

Mit dem VfB Hüls und dem SV Lippramsdorf trafen zwei Teams aufeinander, die ihre Auftaktspiele jeweils gewannen. Am Ende der 90 Minuten blieben die Gastgeber auch weiterhin ohne Niederlage und der Gast aus Lippramsdorf musste sich mit 1:3 geschlagen geben.

Der VfB Hüls begann überaus stark und der spielfreudige Alexander Lakstankin setzte bei einem der ersten Angriffe auf das gegnerische Tor den Ball an die Querlatte (2.). Wenig später verfehlte der quirlige Dominik Pereira mit einem Flachschuss nur um Zentimeter das Gehäuse (6.). Zwei Minuten danach konnte LSV-Keeper Niklas Schlüter einen Kopfball von Pereira reaktionsschnell zur Ecke lenken.

In Minute 17 schlug es dann aber doch bei den Seestädtern ein. Einen langen Pass aus dem Mittelfeld in die Spitze nahm Alexander Lakstankin artistisch mit dem Fuß an und hob ihn über den jungen Lippramsdorfer Torhüter zur Führung für die Hausherren ins Netz. Schlüter, der noch in der Jugend spielt, ersetzte Marvin Niehaus, der privat verhindert war.

Lippramsdorf kann seine letzten Chancen nicht nutzen.

Neben den etatmäßigen Schlussmann fehlten beim LSV aus der Abwehrkette Drees und Schild, dazu im Angriff auch noch Berg. In seiner Kritik suchte LSV-Trainer Sven Kmetsch nach der Begnegung nicht bei den fehlenden Spielern die Erklärung, er arbeitete das teilweise pomadige Spiel mit schlechter Deckungsarbeit und vielen Fehlern bei den Toren auf.

Nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern wiederum Alexander Lakstankin freizuspielen und die Halbzweit war gerade vier Minuten alt, als er die Kugel über den Gästekeeper zum 2:0 in die Maschen hob.

Bis dato hatten die Jungs des LSV keine echte Tormöglichkeit. Bis Giacomo Lopez Fernandez seine erste Torszene ungenutzt ließ. Besser machte es auf der anderen Seite Brian Kreuz, der eine Flanke von Evgenji Lakstankin per Kopf zum 3:0 einnickte (62.).

Ab hier ließ es der VfB merklich schleifen. Zugleich sahen die Zuschauer bei den Lippramsdorfern, was möglich wäre. Der eingewechselte Ertugay Misirci nutzte seine erste Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Zweimal Henrik Kleinefeld und Robin Joemann vergaben die besten Torchancen bis hin in die fünfminütige Nachspielzeit, sodass es beim dennoch verdienten 3:1 für Hüls blieb.

Hüls: Martens - Greiner, Glaw, Jedlicka (77. Gläßer), Pereira (66. Moussa Sangare), Glüsing, A. Lakstankin (83. Kündig), Kayma (83. Töppler), Kreuz, E. Lakstankin, Treiber

LSV: Schlüter - Hilbrich (84. Basov), Joemann, Kleinefeld, Denter, Hadick, Jansen (74. Arentz), Zernahle, Lopez Fernandez, Tamme Preuß (66. Misirci), Kleine- Kappenberg (83. Geisler)

Tore: 1:0 A. Lakstankin (17.), 2:0 (A. Lakstankin), 3:0 Kreuz (62.), 3:1 Misirci (83.)

 

Kooperation mit Redemann

Seit dieser Saison arbeitet die erste Mannschaft mit der Privatpraxis Redemann zusammen. Teil der Kooperation sind unter anderem physiotherapeutische Diagnostik und Erstbehandlung.

Durch die Kooperation werden für die behandelnden Spieler kurze Wege geschaffen. Ein Spieler der in Lippramsdorf spielt, sollte auch in Lippramsdorf behandelt werden!

Nur so kann man das Maximum an Leistungsfähigkeit rausholen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 

Lippramsdorfs Sven Kmetsch: "Dann kann das Spiel auch noch mal kippen"

Bezirksliga 14 SV Lippramsdorf- SG Suderwich 4:0 (2:0) Spieltag Nr. 1 27.08.2021

Das 4:0 zum Ligastart war deutlich, doch Lippramsdorf zeigte die gleiche Schwäche wie in den Wochen zuvor. Zwei Dinge hebt Trainer Sven Kmetsch vor dem nächsten Spiel aber positiv hervor.

Mit einem 4:0 startete der SV Lippramsdorf in die Bezirksliga-Saison. So ungefährdet, wie das Ergebnis es vermuten lässt, war der Sieg aber nicht, sagt LSV-Trainer Sven Kmetsch, der gegen den VfB Hüls schon wieder seine Startelf umbauen muss.

"Es war wie schon in den Spielen davor", sagt der Lippramsdorfer Coach über das Spiel gegen Suderwich. "Wir haben wieder mit den Chancen geschludert. Ich hätte mir gewünscht, dass wir zum Halbzeit schon höher führen."

Für Lippramsdorf wird es gegen Hüls "eine richtige Herausforderung"

2:0 stand es nach den ersten 45 Minuten, doch Kmetsch ist bewusst, dass ein Anschlusstreffer das Spiel noch mal hätte verändern können. "Dann kann das Spiel auch noch mal kippen", sagt er. Es gebe noch einiges zu tun. "Da geht es um viele Sachen, die ineinadergreifen." Das fange beispielweise bei einfachen Pässen an, die - bei schlechter Ausführung - schnell mal zu ein wenig mehr Hektik führen können.

"Wir hatten auch Phasen im Spiel, wo wir nicht so aggressiv gegen den Ball gespielt haben", erklärt er. Das passiere immer mal, soll aber von Spiel zu Spiel minimiert werden. Doch gegen Suderwich sah er auch viel Positives, angefangen bei den Herausspielen von Torchancen. Die müssen nur eben besser genutzt werden.

"Und das Engagement war von allen top", lobt Sven Kmetsch, der aber auch betont, dass sein Team nun "ein anderes Kaliber" erwartet. Zuletzt schlugen die Hülser den FC Marl mit 2:1. "Durch den Derbysieg haben sie eine gewisse Euphorie, das wird eine richtige Herausforderung."

Fehlen werden derweil auf Lippramsdorfer Seite unter anderem Torhüter Marvin Niehaus. Zudem fällt Timo Berg vermutlich aus, er hat weiterhin Probleme mit seiner Wade. Nico Wessels fehlt weiter, Henrik Rawert hat sich auch verletzt. Insgesamt hat Kmetsch neun Ausfälle zu beklagen, bekommt dafür wieder Unterstützung aus der Zweiten Mannschaft.

Lippramsdorf empfängt die SG Suderwich

Endlich ist es soweit: Das erste Halterner Ligaspiel der Saison 2021/2022 steht an. Fast genau zehn Monate nach dem letzten Ligaspiel - damals erkämpfte sich der TuS Halterna m See ein Remis im Sauerland - geht es in der Seestadt endlich wieder um Punkte. Den Anfang macht der SV Lippramsdorf am Freitagabend.

"Wir sind alle in freudiger Erwartung auf unser erstes Punktspiel", sagt der neue LSV-Cheftrainer Sven Kmetsch. In seinem ersten Ligaspiel als Trainer der Lippramsdorf trifft er mit seinem Team auf die SG Suderwich. Fehlen werden ihm dabei weiterhin einige Spieler. Urlauber gibt es mittlerweile nur noch einen, so der Trainer, dafür aber noch einige angeschlagene oder verletzte Spieler.

Unter anderem Tim Vierhaus wird noch genauso fehlen wie Julian Röer und Jonas van Buer. Der Einsatz von Giacomo Lopez Fernandez ist noch fraglich, er hat nach seiner Schulterverletzung zwar wieder trainiert, das Spiel gegen Suderwich könnte aber noch zu früh für ihn kommen.

Unterstützung könnte es aufgrund der Ausfälle aus der zweiten Mannschaft geben, weil es personell, wie Kmetsch sagt, eben "nicht allzu rosig" aussieht. "Aber die Jungs, die da sind, haben unser Vertrauen", betont der Lippramsdorfer.

"Wir gehen das ganz optimistisch an", so der Trainer vor dem ersten Ligaspiel.

Lippramsdorfer erzielt lupenreinen Fünferpack - als Joker in nur 17 Minuten

Eine 2:10 (1:2) - Niederlage sowie vier Verletzte: Das ist die Bilanz des SV Horneburg nach dem Pokal-Aus gegen den Bezirksligisten SV Lippramsdorf, der personell arg gebeutelt in die Partie beim C-Ligisten ging und sich anfangs auch schwer tat - dann wurde ein Spieler eingewechselt, der traf innerhalb von 17 Minuten fünf Mal traf.

Nach der Pause fielen die Gastgeber regelrecht auseinander. Bis hierhin hielt Horneburg vor rund 120 Zuschauern am Landwehrring das Heft in der Hand. Die Gäste als klarer Favorit in dieser Partie fanden nicht in ihren Rythmus. Tim Exner brachte den SVH in Führung (8.).

Fortan machten die Hausherren unter der Leitung von Christoph Merten und Sebastian Kerkhoff die Räume eng. Die Lippramsdorfer fanden nur wenig Mittel, dort Lücken zu finden. Das 1:1war ein Eigentor von Julias Klask (35.), bevor Christian Drees in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 2:1 für die Gäste markierte (45.+1).

"Erst in der zweiten Hälfte haben wir in unser Spiel gefunden"

Im Durchgang zwei dominierten die Seestädter das Geschehen fast scho nach Belieben.

Ein Grund: Die Horneburger hatten vor dem Seitenwechsel ihren Torhüter Tan-Yico Yilmann auswechseln müssen (Schulterverletzung). Hinzu kamen noch weitere Verletzte im Laufe des Spiels. Die Treffer fielen nun am laufenden Band.

Robin Joemann (47.), der erst in Minute 50. eingewechselte Henrik Kleinefeld (53., 57., 61., 63., 70.) und Luca Tamme Preuß (76., 86.) netzten ein. Mit dem Schlusspfiff verkürzte Kevin Suhr noch auf 2:10 aus Horneburger Sicht (90.).

Zwischenzeitlich hatte Florian Bronzel auf Seiten der Lippramsdorfer die Gelb-Rote Karte gesehen - wegen Foulspiels und Verhindern eines Freistoßes (60.).

"Die erste Halbzeit war in Ordnung. Danach lief für uns durch das Verletzungspech und unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichters nicht mehr viel", sagte Horneburg-Coach Merten.

Jan van Buer, der als Co-Trainer gemeinsam mit Sven Kmetsch den SV Lippramsdorf trainiert, erklärte: "Wir hatte nur 13 Spieler zur Verfügung. Erst in der zweiten Hälfte haben wir in unser Spiel gefunden."

Tore: 1:0 (Exner (8.), 1:1 Klask (35., Eigentor), 1:2 Drees (45. +1), 1:3 Joemann (47.), 1:4, 1:5, 1:6, 1:7, 1:8 (53., 57., 61., 63., 70.), 1:9, 1:10 Preuß (76., 86.), 2:10 Suer (90.).

Westfalia Vinnum leistet erbitterten Widerstand gegen Sv Lippramsdorf

Im Kreispokal setzt sich der favorisierte SV Lippramsdorf gegen Westfalia Vinnum durch. Allerdings ist es ein hartes Stück Arbeit für den LSV, der in der nächsten Rund erneut Favorit ist.

Eigentlich waren die Rollen klar verteilt: Der SV Lippramsdorf, in der vergangenen Saison in der Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga 14, ging als klarer Favorit gegen Westfalia Vinnum, das in den vergangenen Jahren um den Klassenerhalt in der Kreisliga A bangen musste. Letztendlich setzte sich der LSV bei der Westfalia zwar knapp mit 1:0 (1:0) durch, mit so viel Widerstand der Schwarzgelben dürften die Gäste, die in der Vorbereitung mit ordentlichen Ergebnissen (unter anderem ein 1:1 gegen das Landesliga-Team Tus Haltern am See) aufwarteten, aber nicht erwartet haben.

Denn wer hier Favorit und wer Außenseiter war, lief sich nicht genau sagen. Im ersten Durchgang hatte Lippramsdorf zwar mehr Ballbesitz, die Westfalia-Defensive verschob jedoch geschickt und ließ kaum Torchancen für die Gäste zu."Defensiv haben wir es über 90 Minuten richtig gut gemacht", sagte Vinnums Spielertrainer Dennis Gerleve.

Henrik Kleinefeld trifft gegen Westfalia Vinnum

Nur einmal war die Vinnumer Elf nicht auf dem Posten.

In der 34. Minute spielte Lippramsdorf Henrik Kleinefeld frei, der Marcel Müller im Vinnumer Tor überwand und ins lange Eck traf - der entscheidende Treffer am Sonntagnachmittag.

LSV-Coach Sven Kmetsch erkannte ebenfalls gute Leistungen - beider Mannschaften: "Das Ziel war es weiterzukommen. Das haben wir gegen einen guten A-Ligisten, der uns alles abverlangt hat, geschafft."

Die Westfalia macht die Räume eng und ließ den Bezirksligisten kaum zur Entfaltung kommen. Allerdings litten darunter auch die eigenen Offensivbemühungen: "Wir wollten immer wieder Nadelstiche setzen, das ist uns leider nicht gelungen", so Gerleve.

In der zweiten Hälfte warden die Hausherren dann etwas präsenter und investierten mehr, um den Ausgleich zu erzielen. Allerdings hielten die Lippramsdorfer die Vinnumer aus der Gefahrenzone fern - außer bei Standardsituationen. Der LSV hingegen hätte die Partie vor dem Ende früher für sich entscheiden können, ließ das 2:0 bei Kontersituationen aber liegen.

"Wir hätten in der zweiten Halbzeit die Konter besser ausspielen müssen", kritisierte Kmetsch, der aber auch auf die dünne Personaldecke verwies, die ihn dazu zwang, Spieler der zweiten Mannschaft einzusetzen. "An sie geht mein spezieller Dank", so der Ex-Profi.

"In dieser neuen Defensive ist es nicht so einfach, die nötige Ruhe und Sicherheit zu haben."

SV Lippramsdorf trifft auf die SG Horneburg

"Auch wenn wir uns keine 100-prozentige Torchance erspielt haben, haben wir es heute gut gemacht", sagte Gerleve trotz des Ausscheidens. Auch wenn der Trainer etwas enttäuscht wirkte, war er nicht unzufrieden:"Heute war es noch einmal ein absoluter Härtetest, den wir mit Bravour bestanden haben." Der Blick bei Westfalia geht nun Richtung Saisonstart Ende August.

Auch sein Gegenüber Kmetsch lobte den Auftritt seines Teams: "Wir haben uns reingehauen und den Fight angenommen. Wir haben uns reingehauen und den Fight angenommen. Wir sind verdient eine Runde weiter." In der nächsten Woche geht es nun gegen die SG Horneburg. Vielleicht leistet der C-Kreisligist ja ebenso erbitterten Widerstand, wie das Westfalia Vinnum am Sonntag tat.

 

Lippramsdorf ist personell arg gebeutelt

Nach zwei Wochen bestreitet der SV Lippramsdorf wieder ein Spiel und diesmal geht es erstmals um etwas.

Nachdem zuletzt dem Tus Haltern am See ein 1:1 abgerungen werden konnte, steht das erste Pokalspiel an. Gegner: A-Ligist Westfalia Vinnum. Auf dem Papier ist Bezirksligist Lippramsdorf der Favorit, doch der LSV hat große Verletzungssorgen.

"Wir sind personell arg gebeutelt", sagt Co-Trainer Jan van Buer. Speziell in der Defensive haben er und Cheftrainer Sven Kmetsch derzeit nur wenige Optionen. Tim Vierhaus hat vermutlich einen Bänderriss erlitten, Stefan Schild ist verhindert. Darüberhinaus fällt Nils Hardegen mit einem Jochbeinbbruch aus und auch Markus Hadick, der zuletzt öfter aus der zweiten Mannschaft hochgezogen wurde, wird am Sonntag gegen Vinnum nicht dabei sein können. "Bis auf Andre Kleine Kappenberg haben wir also eine neu zusammengewürfelte Viererkette", stellt van Buer fest.

In der Offensive fehlt auch noch Giacomo Lopez Fernandez, nachdem dieser zuletzt unglücklich auf seine Schulter gefallen war. "Das ist eine Herausforderung", so der Co-Trainer mit Blick auf das kommende Spiel. "Nichtsdestotrotz wollen wir aber weiterkommen."

Letztendlich sei es immernoch ein Duell zwischen einem Bezirks- und einem A-Ligisten, dementsprechend müsse der LSV auch mit dem Ziel zu gewinnen, in die Partie gehen. "Egal wer da ist oder wer nicht, wir wollen in dei nächste Runde".

Das Training lief zuletzt auch nicht immer optimal- weil eben einige Spieler verletzt sind und immer auch noch welche urlaubsbedingt fehlen.

Trainiert wurde unter anderem viel das richtige Einrücken. Verschieben und Pressen, erzählt van Buer.

Doch aufgrund der nicht immer so hohen Trainingsbeteiligung konnten einige Abläufe nicht so intensiv trainiert werden wie erhofft.

"Aber das ist halt jetzt so", sagt der Lippramsdorfer, dessen Team auch wieder Unterstützung aus der zweiten Mannschaft bekommen soll.

 

Remis im Derby: Der TuS Haltern verzweifelt an Lippramsdorfs Niehaus

Das Duell zwischen Lippramsdorf und dem Tus Haltern am See endet mit einem Unentschieden. Die Zuschauer sahen einen direkt verwandelten Freistoß und eine überragende Leistung vom LSV-Keeper.

 

In einem Punkt waren sich alle Betrachter des Testspiels zwischen dem SV Lippramsdorf und dem TuS Haltern am See einig: Marvin Niehaus, der Keeper des LSV, war der Mann des Spiels. Nur Florian Trachternach schaffte es in der 35. Spielminute, ihn mit einem satten Schuss aus etwa zwanzig Metern zu überwinden - mehr Tore konnte der TuS beim Remis nicht erzielen.

Bereits kurz nach dem Anpfiff musste Niehaus gegen Valentyn Yarokha Kopf und Kragen riskieren, um die frühe Führung zu verhindern. Zum Glück konnte der Torsteher sich von dem Zusammenprall bei dieser Aktion schnell erholen, denn es kam noch einiges auf ihn zu.

Preuß vergibt die Chance auf die erneute Lippramsdorfer Führung

LSV-Coach Sven Kmetsch half an der Seitenlinie lautstark mit. Seine Jungs, die ohne Top-Stürmer Henrik Kleinefeld auskommen mussten, schienen die Linie des Trainers zu befolgen und so wurde es ein ansehnliches und kurzweiliges Spiel.

Die nächste Prüfung für den Schlussmann der Hausherren kam in der 22. Minute auf ihn zu. Andre Kleine Kappenberg wollte das Leder wegschlagen, traf es jedoch so unglücklich, dass Niehaus waagerecht schwebend den Ball wieder ins Feld klatschte. Die Szene war nicht zu Ende, denn der Abpraller landete bei Semih Gülsoy, dessen Flachschuss Niehaus ebenfalls stark zur Ecke lenkte. Wie so oft im Fußball war es letztendlich ein Standard, der für das erste Tor des Tages sorgte. Lippramsdorfs Timo Berg traf aus 16 Metern per direktem Freistoß (28.). Diese Führung wurde dann zehn Minuten später durch Florian Trachternach egalisiert.

Unmittelbar nach dem Ausgleichtreffer bekam Luca Tamme Preuß eine Flanke genau auf dem Kopf, doch er verfehlte aus fünf Metern das Gehäuse. So ging es mit 1:1 und einer flotten ersten Halbzeit zum Pausentee.

Der Tus Haltern vergibt allein in der Schlussphase vier Torchancen

In den zweiten 45 Minuten machte das Landesliga-Team des TuS Haltern am See, welches auch Unterstützung von einigen jungen Spielern der Oberliga-Mannschaft erhielt, wesentlich mehr Druck, hatte mehr Ballbesitz und einige sehr gute Tormöglichkeiten. Lennart Rademacher zwnag mit einem strammen Schuss den Lippramsdorfer Tormann zur nächsten Glanzparade.

Anderseits machte es die dicht gestaffelte Abwehr der Gastgeber dem TuS sehr schwer, sich durchzuspielen. "Aber genau das ist wichtig, dass wir mit solchen Situationen zurechtkommen", sagte Halterns Co-Trainer Tim Abendroth. In der Schlussphase wehrte Torwart Marvin Niehaus noch ein das Geschoss von Yusuf Keskin ab (74.) und reagierte fantastisch bei einem Ball von Emre Gökkaya (81.). Jonas Kohn (83.), Yarokha (88.) und nochmal Kohn (89.) vergaben die letzten Chancen des Spiels.

Tus-Trainer Sebastian Amendt beklagte hinterher in erster Linie die schlechte Chancenverwertung und hatte lobende Worte für den Bezirksligisten, der es sehr gut gemacht habe. Ähnlich sah es auch Lippramsdorfs Trainer Sven Kmetsch, der mit der Leistung seiner Truppe zufrieden war.

Tore: 1:0 Berg (28.), 1:1 Trachternach (35.)

Zwei Hattricks: LSV-Torjäger ist schon in Top-Form, hat aber "noch Luft nach oben"

Mit sechs Toren in zwei Spielen hat sich Lippramsdorfs Henrik Kleinefeld eindrucksvoll aus der Corona-Pause zurückgemeldet. Der Stürmer sieht aber noch verbesserungsbedarf.

Im ersten Spiel, einem 0:5 gegen Lembeck, fehlte Henrik Kleinefeld dem SV Lippramsdorf noch. In den beiden darauffolgenden Partien stand er in der Startelf und ballerte seine Mannschaft zu zwei Kantersiegen. Trotzdem sieht er noch Verbesserungspotenzial, wie er verrät. Außerdem erzählt er mit einem Augenzwinkern, was ihm bislang unter dem neuen Trainer Sven Kmetsch im Training besonders gefallen hat.

"Es macht wieder richtig Bock", sagt der Stürmer, der sowohl gegen Conordia Flaesheim als auch gegen den TuS Sythen drei Mal traf. Gegen Sythen war er sogar auch an den anderen beiden Toren beteiligt - ein rundrum gelungener Tag also für den Lippramsdorfer.

"Ich hätte noch ein, zwei Stück auflegen können", sagt er jedoch selbstkritisch, "da ist also noch Luft nach oben". Die gebe es auch im Fitnessbereich, wenngleich er dort nach der langen Pause schon wieder auf einem ordentlichen Level sei.

Henrik Kleinefeld: "Es macht Spaß, die Jungs mal wieder alle zu sehen"

Zu viel laufen musste er derweil beim Training noch nicht, wie er sagt. "Die Laufschuhe konnten wir bislang zum Glück noch in der Tasche lassen", so der Stürmer mit einem Lachen. Unter dem neuen Lippramsdorfer Trainer sei bisher viel mit Ball gearbeitet worden.

"Er macht ein sehr gutes Training", lobt Henrik Kleinefeld, der sich nach dem Lockdown vor allem auch darauf gefreut hatte, seine ganzen Mannschaftskollegen wieder treffen zu können. "Es macht Spaß, die Jungs mal wieder alle zu sehen."

Auf dem Platz konnte man das auch schon immer wieder sehen. Groß etwas an der allgemeinen Ausrichtung der Lippramsdorfer habe sich aber noch nicht geändert, so Kleinefeld. Dennoch lief es in den Testspielen Nummer zwei und drei nach dem Ausrutscher gegen Lembeck schon ordentlich.

"Aber die Absprachen und Abläufe können nach der Pause noch nicht alle wieder so gut sein", sagt er. Damit das noch besser wird, hat der LSV aber auch noch einige Wochen bis zum Ligastart.

 

Noch ein Neuzugang für Lippramsdorf - zuletzt spielte er beim ETuS

In Zukunft soll der großgewachsene Stürmer dann auch selbst auf dem Platz helfen, Tore zu schießen. Zuletzt spielte der 20-Jährige beim ETuS Haltern, davor durchlief er die Jugendabteilung der JSG ETuS-Lippramsdorf. Im vergangenen Winter hatte Basov dann jedoch mit dem Fußballspielen aufgehört, erzählt Christian Brink, Fußball-Abteilungsleiter des LSV.

 

Verdienter Derby-Sieg: Lippramsdorf schießt den TuS Sythen ab

Nach dem Sieg gegen Flaesheim hat Lippramsdorf mit Sythen den nächsten Halterner A-Ligisten deutlich geschlagen. Einem LSV-Spieler gelang ein Hattrick, doch eines wurmte Sven Kmetsch hinterher.

Das letzte Aufeinandertreffen hatte der TuS Sythen mit 0:6 gegen den SV Lippramsdorf verloren. Diesmal wurde es zwar kein halbes Dutzend, dennoch war ein Klassenunterschied deutlich zu sehen. Sythens Trainer Dennis Schulz sprach hinterher von einer verdienten Niederlage. LSV-Trainer Sven Kmetsch ärgerte scih nach dem 5:1 Sieg nur über eines.

"Wir haben zu kompliziert gespielt", so Schulz nach der Partie, in der Sebastian Hohaus das einzige Tor für die Gäste erzielte. Es war eine der wenigen Chancen, die der A-Ligist gegen den Bezirksligisten hatte. Gut herausgespielt war sie allerdings nicht. Vielmehr war es eine Grätsche von LSV-Neuzugang Justus Jansen, die den Ball in den Lauf von Sebastian Hohaus abfälschte, der im Eins- gegen Eins gegen Marvin Niehaus eiskalt blieb und zum 1:3 Anschlusstreffer für Sythen traf (29.).

Viel mehr nennenswerte Gelegenheiten hatten die Sythener nicht mehr. Neben ein zwei Distanzschüssen war ansonsten nur noch ein Standard gefählrlich: Eine Hereingabe aus dem Halbfeld von Andre Nacke köpfte Hohaus aufs Tor. Niehaus rettete jedoch mit einem starken Reflex (7.).

Der SV Lippramsdorf vergibt erneut zu viele Torchancen

Da stand es jedoch schon 1:0 für die Gastgeber, nachdem Henrik Kleinefeld alleine auf Sythens Torhüter Janik Bilzer zugelaufen war und der dessen Schuss zwar abwehren konnte, der Ball dennoch ins Tor rollte (5.). Es war nicht das letzte Tor des Lippramsdorfer Stürmers an diesem Tag.

Nur wenige Sekunden nach Sythens Treffer zum 3:1 - zuvor hatten noch Luca Tamme Preuß (19.) und Nico Wessels (22.) für den LSV erhöht - fälschte Torben Spyra einen langen Ball unglücklich in den Lauf von Henrik Kleinefeld ab. Der ließ sich viel Zeit und schloss überlegt an Bilzer vorbei ins Netz ab (30.).

"Wir haben es nicht geschafft, zu Null zu spielen, aber nach dem Tor haben die Jungs direkt eine Reaktion gezeigt", sagte Sven Kmetsch nach dem Spiel. "Das Gegentor war aber zu vermeiden."

Ansonsten habe sich seine Mannschaft jedoch gut präsentiert und größtenteils auch das, was sie sich vorgenommen hatten, umgesetzt.

"Was mich aber ein bisschen wurmt", so Kmetsch weiter, "ist, dass wir vermehrt gute Chancen liegengelassen haben". Daran müsse er mit seinem Team noch arbeiten. Tatsächlich ließ der Bezirksligist vor allem in Halbzeit eins einige gute Gelegenheiten aus, mit einem noch höheren Ergebnis in die Pause zu gehen.

Sythens Spieler sind gegen Lippramsdorf zu wenig gelaufen

Einige Male verpassten es die LSV-Spieler im richtigen Moment querzulegen, andere Male schossen sie überhastet über das gegnerische Tor. Immer weider spielten sie sich aber weitere Chancen heraus, ließen nie locker - auch nach Ballverlusten. "Ich glaube, man hat gesehen, dass die Jungs hier gewinnen wollen", stellte Kmetsch fest.

Währenddessen sah sein Gegenüber während der Partie, "dass es läuferisch bei einigen heute zu wenig war". Vor einigen Wochen hatten die Sythener noch gut gegen einen Bezirksligisten mitgehalten. Damals gab es eine 1:2 Niederlage.

Im Vergleich zu dem Spiel habe seine Mannschaft diesmal schlechter gespielt, so Dennis Schulz - "und Lippramsdorf hat es auch deutlich besser als Reken gemacht".

 

Torreiches Derby zwischen Flaesheim und Lippramsdorf

In den ersten 75 Minuten sahen die Zuschauer in Flaesheim nur ein einziges Tor. Dann gab es Großchancen im Minutentakt. Fünf Tore fielen dadurch noch in der letzten Viertelstunde der Partie.

Kassierte der SV Lippramsdorf bei seinem ersten Testspiel noch drei Gegentore binnen weniger Minuten, war es diesmal der Bezirkligist selbst, der mehrmals innerhalb kurzer Zeit traf. Lange sah es im Derby gegen Concordia Flaesheim nach einem Spiel mit wenig Toren aus - dann begann die Schlussviertelstunde. "Am Ende hat ein bisschen die Kraft gefehlt", sagte Flaesheims Kapitän Thomas Fritsche kurz nach dem Schlusspfiff. Mit 1:5 unterlag sein Team dem LSV, bei dem erstmals Sven Kmetsch als Trainer an der Seitenlinie stand. Bis zur 76. Minute stand es jedoch nur 1:0 für die Gäste aus Lippramsdorf. Da war es ein Eigentor, welches für Diskussionen sorgte, dass den Torreigen eröffnete. Nachdem Jonas Zernahle durchs Zentrum maschiert war und zu Neuzugang Justus Jansen gespielt hatte, legte der quer zu Henrik Kleinefeld. Der Stürmer, der sich wenige Sekunden zuvor noch über eine vergebene Großchance geärgert hatte, ärgerte sich erneut und jubelte dann doch. 

Diskussionen beim 0:2

Sein Pfostentreffer knallte gegen Flaesheims Schönfeld, der den Ball unglücklich in Richtung Tor lenkte. Ob er am Ende komplett hinter der Linie war, dazu gab es am Platz unterschiedliche Meinungen. Der Schiedsrichter entschied auf Tor.

In der Folge ging es Schlag auf Schlag weiter. Erst traf Rouven Maley nach einer flachen Hereingabe von Lucas Mann zum Anschlusstreffer (79.), dann verpasste Nils Hardegen, alleine vor dem eingewechselten Tim Bergjürgen das dritte Lippramsdorfer Tor zu erzielen. Wenig später machte es Kleinefeld, der schon zum 1:0 (22.) für die Gäste getroffen hatte besser und erzielte das dritte und vierte Tor für den LSV.

Nach einem langen Ball in die Spitze blieb der Stürmer diesmal eiskalt und versenkte den Ball souverän im Flaesheimer Tor (82.). Spätestens jetzt war den Gastgebern anzumerken, dass sie erschöpft waren. Nur wenige Sekunden nach dem Anstoß fiel direkte das vierte Tor: Justus Jansen gewann durch ein frühes Pressing erst den Ball und legte dann quer zu Kleinefeld, der noch mal kurz stoppte und dann ins verwaiste Tor schoss (82.).

Jansen trifft direkt

Jansen, der in seinem ersten Spiel für Lippramsdorf zu überzeugen wusste, belohnte sich dann kurz vor Schluss selbst noch mit seinem Treffer. Seinen ersten Schuss aus zwanzig Metern konnte Bergjürgen noch parieren, doch bei der anschließenden Ecke von Giacomo Lopez Fernandez war auch er machtlos, als dieser am ersten Pfosten durchrutschte und Jansen die Hereingabe dann volley aufs Tor brachte (88.).

"Im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein", sagte Sven Kmetsch nach dem Spiel. "Wir hatten aber auch noch ein, zwei Möglichkeiten", so der Lippramsdorfer Trainer. Eine davon markierte auch die letzte nennenswerte Aktion des Spiels: Eine flache Flanke von Andre Kleine Kappenberg nahm Kleinefeld direkt und verfehlte das Tor nur knapp (90.).

"Wir hatten an die Jungs appeliert, sich anders als zuletzt zu präsentieren", erklärte Kmetsch und meinte damit das 0:5 eine Woche zuvor gegen Lembeck.

Das habe seine Mannschaft gegen Flaesheim  auch umgesetzt. Dennoch, das betont der Trainer auch, gebe es noch eine Menge zu tun.

Genauso wie bei Flaesheim, dass isch aber lange ordentlich präsentierte. "Die letzten Tore fallen spät, da ist uns ein wenig die Luft ausgegangen", stellte Thomas Fritsche fest. Hätte er in der 10. Minute seine Chance selbst genutzt. Sagte er, wäre das Spiel vielleicht auch anders verlaufen. So endete das Spiel am Ende mit einem deutlichen Sieg für Lippramsdorf.

Stephan Berger ist Halerns stärkster Torwarttrainer

Mit seinem Bruder trainiert Stephan Berger von nun an die Torhüter des LSV. Als Powerlifter hat er schon einige Rekorde gebrochen - nicht nur seine Leistung beim Kreuzheben ist beachtlich.

Der Kader des SV Lippramsdorf nimmt weiter Form an, nachdem zuletzt mit Justus Jansen der zweite Neuzugang präsentiert werden konnte. Das Trainerteam ist derweil schon komplett: Die Torhüter werden von nun an von Matthias (31) und Stephan Berger (24) trainiert. Letzterer ist bereits in der Powerlifting-Szene bekannt - dort brach er schon einige Rekorde.

Sein Engagement beim LSV kam selbst für Stephan Berger überraschend: "Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich das mal mache", gesteht der neue Torwarttrainer des Bezirksligisten. Bis zur A- oder B-Jugend, wann genau wisse er selbst nicht mehr genau, stand der heute 24-jährige selbst noch bei Lippramsdorf im Tor.

Zwei Meniskusrisse im Knie bescherten ihm allerdings ein frühes Karriereende. Später begann er mit dem Powerlifting - in Deutschland auch als Kraftdreikampf bekannt. Nach seinem Aus als Torhüter startete er jedoch erst mal mit normalen Krafttraining, erzählt er. "Da fehlte mir aber so ein bisschen dieser Wettkampfreiz", so Berger, der damals nur für normales Training ins Fitnessstudio ging."Über Umwege hatte ich dann jemanden kennengelernt, der mit Powerlifting angefangen hatte"

Dabei ging es um drei Disziplinen: Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben. Ziel ist natürlich, bei allen Übungen so viel Gewicht wie möglich zu stemmen. Sein Bekannter hätte ihn damals gefragt, ob er es nicht auch mal mit Powerlifting versuchen wolle. Als er dann zu seinem ersten Wettkampf gehen wollte, zögerte Stephan Berger noch. "Ich war noch nicht ganz überzeugt, ob ich schon bereit", gesteht er. Etwa eineinhalb Jahre später war er dann aber soweit. Er trat der Kraftsportabteilung des VFB Hüls bei und startete bei seinen ersten Wettkämpfen. Da hatte ich dann einige Rekorde in meiner Altersklasse und Gewichtsklasse gebrochen", erzählt er.

 

Die Bestwerte des 24-jährigen sind beachtlich: 290 Kilogramm bei der Kniebeuge, 150 Kilogramm beim Bankdrücken und 30 Kilogramm beim Kreuzheben. 

Training trotz Verletzung

Seine Leistung hätte er gerne auch in diesem Jahr erstmal bei der deutschen Meisterschaft bestätigt. Seine Teilnahme hat der Halterner jedoch bereits abgesagt. "Ich habe seit längerer Zeit eine Entzündung in der Schulter, die will noch nicht so richtig weg", erklärt er, "und die schränkt mich ziemlich ein". Aufs Training komplett verzichten muss er deswegen aber nicht- und auch die Pandemie hielt ihn nicht vom Krafttraining ab. "Mit meinem Kollegen, der mich zum Powerlifting gebracht hat, hatte ich schnell die Entscheidung gefasst, alles zu besorgen, was wir brauchen", erzählt er. In den vergangenen Monaten, in denen Fitnessstudios geschlossen bleiben mussten, trainierten die beiden dann nur in der Garage von Stephan Berger, der laut eigener Aussage im Schnitt an drei oder vier wettkämpfen im Jahr teilnimmt.

Bis zu seinem nächsten Wettkampf könnte aufgrund seiner Entzündung aber noch einige Zeit vergehen. In der Zwischenzeit macht er nun erstmal Lippramsdorfs Torhüter fit. Fabian Kleine Kappenberg und Christian Brink hatten ihn auf ein mögliches Engagement bei LSV angesprochen- und stießen dabei auf offene Ohren.

"Es war komisch, mal der Trainer und nicht der Trainerende zu sein", sagt Berger über seine ersten Einheiten beim SV Lippramsdorf. Dennoch habe er sich schnell in seine neue Rolle, die er gemeinsam mit seinem älterern Bruder ausfüllt, eingefunden.

"Das waren gute Einheiten und wir wurden super aufgenommen."

Müssen sich die LSV-Torhüter in Zukunft auch auf einige schweißtreibende Kraftsporteinheiten einstellen? "Ein bisschen Krafttraining werden wir auf jeden Fall mit einbringen", sagt Stephan Berger. "Aber unser Fokus liegt natürlich auf dem Torwartspiel."

Ein junger Sechser für den LSV

Beim SV Lippramsdorf war es zuletzt ruhig, was die Kaderplanung anbelangt. Nachdem vor rund drei Monaten erst der Abgang von Tim Kalwey und wenig später der von Tim Schemmer bekannt wurde, präsentierte der LSV einige Wochen danach mit Malte Hilbrich den ersten und bislang einzigen Neuzugang. Nun steht fest: Der Bezirksligist, der am gestrigen Abend unter dem neuen Trainer Sven Kmetsch in die offizielle Saisonvorbereitung gestartet ist, hat seine zweite Verpflichtung perfekt gemacht. Genauso wie Malte Hilbrich kommt auch der zweite Neue des SV Lippramsdorf aus der A-Jugend des VfB Hüls: Justus Jansen verstärkt den LSV. Und genauso wie Malte Hilbrich spielt auch Jansen im defensiven Mittelfeld.

Technisch versiert

Der Neu-Lippramsdorfer gehört zu den Spielern, die Fußball-Abteilungsleiter Christian Brink und der LSV schon länger auf den Radar hatten, dessen Verpflichtung aber die Corona-Pandemie im Weg stand. "Er hatte immer gesagt, dass er erst noch ein Probetraining machen möchte", erklärt Brink.

Das war in den letzten Monaten aufgrund der Pandemie allerdings nicht möglich. In den vergangen Wochen konnten die Lippramsdorfer aber wieder trainieren und so war es auch möglich, dass Jansen endlich einen Eindruck von seiner möglichen zukünftigen Mannschaft bekommen konnte- und umgekehrt. Zwei Wochen hat der LSV-Neuzugang bereits mit der Mannschaft trainiert, "da konnten wir nochmal einen sehr guten Eindruck von ihm erlangen", so Christian Brink, der Jansen als ähnlichen Spielertyp wie Hilbrich beschreibt. "Er hat einen ruhigen Spielaufbau, ein gutes Passspiel und ist technisch versiert", sagt der Lippramsdorfer Fußball-Abteilungsleiter.

Neue Aufgabe für van Buer

Zum zweiten Mal wechselt Jan van Buer die Seiten:

Statt als Spieler wird er wieder als Co-Trainer agieren.

Bei Lippramsdorf möchte der 33-jährige helfen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Mit Jan van Buer steht von nun an ein Co-Trainer beim LSV an der Seitenlinie, der zuletzt noch als Spieler auf dem Platz stand. Der 33-jährige unterstützt den neuen Trainer Sven Kmetsch. Auf seine neue Aufgabe freut sich der Lippramsdorfer bereits - bei den ersten Trainingseinheiten hat ihm vor allem eines Spaß gemacht, sagt er augenzwinkernd.

Bis er 27 Jahre alt war, hatte Jan van Buer schon einmal für den SV Lippramsdorf gespielt. Wegen einiger Verletzungsprobleme hatte er dann allerdings seine Karriere beendet und beim TuS Sythen unter Cheftrainer Michael Ecker das Amt des Co-Trainers übernommen. Nach zwei Jahren kehrte er aber zum LSV zurück - dann jedoch wieder als Spieler.

Nun geht er den gleichen Schritt wie vor fast sieben Jahren. Wie er wird er Co-Trainer, nur diesmal bleibt er direkt in Lippramsdorf. Schon im vergangenen Sommer habe es die Idee gegeben, dass der erfahrene und polyvalent einsetzbare Spieler ins Trainerteam rutscht.

Schon bei Sythen überlegte van Buer, einen Trainerschein zu machen

Damals wurde daraus allerdings nicht, erinnert er sich. Als vor einigen Monaten die Trennung von Trainer Thomas Bartke und die Verpflichtung von Sven Kmetsch als Nachfolger verkündet wurde, seien dann schnell wieder Gespräche aufgenommen worden, erzählt van Buer.

" Für Sven war wichtig, dass das jemand macht, der nicht mehr auch noch regelmäßig spielt", sagt der 33-jährige, der in seiner Karriere auf fast jeder Position zum Einsatz kam. Die Gespräche mit Kmetsch seien sehr gut gewesen und "ich muss nicht mehr unbedingt Sonntags auf dem Platz stehen", sagt er. Also war klar: Jan van Buer wird neuer Co-Trainer beim LSV.

Einen Trainerschein hat er allerdings noch nicht. Den wollte er eigentlich schon zu seiner Zeit beim TuS Sythen machen, aber die Ausbildung "hätte quasi einen Jahresurlaub verschlungen", erzählt er. Daher hatte er damals erst mal wieder Abstand von dem Plan genommen.

Mitterweile hat van Buer aber wieder mehr Zeit, wordurch auch ein Trainerschein wieder realistischer erscheint. Bis es soweit ist, möchte er erst mal viel von seinem Cheftrainer lernen. "Ich hatte ja schon einige Trainer in meiner Laufbahn, habe unter anderem lange unter Josef Ovelhey gespielt", sagt er, "aber Sven bringt noch mal eine ganz andere Erfahrung mit".

Van Buer: "Wir wollen junge Spieler an die Senioren heranführen"

Zum einen kann Kmetsch auf zahlreiche Bundesligaspiele als Spieler zurückblicken, zum anderen war er auch schon als Coach im Profibereich tätig - ebenfalls auch schon als Co-Trainer. Sich nun der Bezirksliga anzupassen, werde die Herausforderung für Kmetsch sein, vermutet Jan van Buer. Ähnliches hatte auch der Trainer selbst schon vor einiger Zeit gesagt.

In Zukunft möchte van Buer dabei helfen, dass der LSV auch weiterhin junge Spieler weiterentwickelt. "Darin liegt die Zukunft", sagt er und verweist auf einen gewissen Stamm der Mannschaft, der damals gemeinsam aus der A-Jugend zu den Lippramsdorfer Senioren kam.

 "Wir wollen junge Spieler an die Senioren heranführen und attraktiv spielen", erklärt er. Sich selbst beschreibt er derweil als eine Art Motivator. "Ich bin eher der Typ, der über die emotionale Schiene kommt", so van Buer. Ähnlich wie beispielsweise Jürgen Klopp, aber "ganz so an der Linie wie Klopp möchte ich dann auch nicht sein", sagt er.

"Das macht schon Spaß"

Ihm sei es wichtig, dass sich die Spieler während eines Spiels auf dem Platz auch selbst organisieren können. Und während er mehr als Motivator fungieren könnte, "glaube ich, dass Sven mehr das Taktische reinbringt".

An den ersten Trainingseinheiten konnte Jan van Buer auch schon als Co-Trainer teilnehmen. Dabei ist er nun nicht mehr der, der laufen muss, sonder der, der den Spielern sagt, dass sie laufen sollen. Seine Teamkollegen und langjährigen Freunde mal ein wenig herumzuscheuchen, "macht schon Spaß", sagt er mit einem Lachen.

"Das wird noch interessant bei der ein oder anderen Laufeinheiten, wenn ich mit dem Rad fahre und die Jungs laufen müssen", scherzt er weiter. Grundsätzlich glaubt er aber, dass die neue Rollenverteilung dirket von allen angenommen wird. "Ich kenne die Jungs schon lange und glaube, das wird kein Problem", sagt Jan van Buer.

Erster Neuzugang für Lippramsdorf

Zwei Abgänge standen schon fest, nun hat der LSV seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Schon in der Jugend spielte er in Haltern. In Zukunft könnte er Tim Kalwe ersetzen.

Der SV Lippramsdorf kann den ersten Neuzugang für die kommende Saison präsentieren, nachdem vor einigen Wochen mit Sven Kmetsch bereits der neue Trainer vorgestellt wurde. Die erste Verstärkung für den LSV spielte schon mal in der Jugend eines Halterner Vereins.

Christian Brink, Fußball-Abteilungsleiter der Lippramsdorfer, freut sich über den ersten Zugang:

Aus der A-Jugend des VfB Hüls kommt Malte Hilbrich. Zuletzt spielte er mit den Marlern in der A-Junioren-Bezirksliga. Hilbrich passt perfekt ins Konzept der Lippramsdorfer. "Er ist ein junger, talentierter Spieler", sagte Brink. Besonders seine Ruhe auf dem Platz zeichne ihn aus, "er wird nicht nervös".

In der Vergangenheit spielte er schon lange in Haltern, für die Jugend des ETuS. Zudem ist er als Bergbossendorfer quasi ein Lippramsdorfer. Als vor Kurzem bekannt wurde, dass Tim Schemmer den Verein verlassen wird, kündigte Christian Brink bereits an, für ihn und den ebenfalls wechselnden Tim Kalwey Ersatz suchen zu wollen. Für letzteren hat der Fußball-Abteilungsleiter den Ersatz nun gefunden, denn auch Malte Hilbrich ist im defensiven Mittelfeld beheimatet.

Nun soll also noch auf jeden Fall ein Verteidiger her, um die Lücke, die Stammspieler Schemmer hinterlässt, zu schließen. "Ansonsten gibt es eigentlich nicht so großen Bedarf", sagt Christian Brink. In der Breite würde den Lippramsdorfern jedoch noch der ein oder andere Spieler gut tun.

Im Sturm benötige der LSV dagegen nicht unbedingt noch eine Verstärkung - obwohl im Winter Nicolas Grewe nach einem halben Jahr wieder wechseln musste. "Wir sind im Sturm eigentlich gut besetzt", so Brink. Hinter Henrik Kleinefeld haben die Lippramsdorfer mit Luca Preuß und Maximilian Geisler noch zwei junge Alternativen.

Geisler kam seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer in der nun annulierten und recht kurzen Spielzeit für den LSV jedoch noch nicht zum Einsatz, nachdem ihn eine Verletzung erneut zurückwarf und er operiert werden musste.

 

Das ist für mich Neuland

Im Sommer wird Sven Kmetsch neuer Cheftrainer des SV Lippramsdorf. Der Ex-Profi hat bereits Vorstellungen, wie er die Aufgabe angehen will und erklärt, warum er etwas mehr Bedenkzeit brauchte.

 

Nach einem Jahr wird Thomas Bartke den SV Lippramsdorf wieder verlassen, darauf hatten sich beide Seiten verständigt. Sein Nachfolger wird Sven Kmetsch (50.). Obwohl der Ex-Profi schon einige Trainerstellen in seiner Vita stehen hat, wird der LSV im Sommer ein Novum für ihn darstellen. Nun erkärt Kmetsch, was er mit der Mannschaft in der kommenden Saison vorhat. Kurz vor Ostern sei der LSV auf ihn zugekommen, erzählt der 50 jährige. "Sie fragten, ob ich mir das bei Lippramsdorf vorstellen könnte", sagte er. Mittlerweile lebt er selbst seit vielen Jahren in Lippramsdorf, trainierte zuletzt gemeinsam mit Wolfgang Zernahle auch die B-Jugend der Jugendspielgemeinschaft des Etus Haltern und des LSv.

Viel Profi- Erfahrung

Die kommende Saison wird für Kmetsch eine völlig neue Erfahrung beinhalten: "Dass ich im Sommer als Trainer eine Seniorenmannschaft im Amateurfußball übernehme, ist für mich Neuland."

Denn obwohl der A-Lizenz- Inhaber schon zwei Mal die U23 der Schalker trainierte und als Co-Trainer auch im bezahlten Fußball mit Senioren bereits zu tun hatte, steht noch kein Amateuerteam in seiner Vita.

Bevor er seiner ersten Senioren-Station im Amateurfußball zusagte, hatte der Lippramsdorfer noch um etwas längere Bedenkzeit gebeten. "Es war klar:Wenn ich zum Sommer hin als Übungsleiter die erste Mannschaft übernehme, wären andere Möglichkeiten, die vielleicht noch kommen, hinfällig", sagte der ehemalige Mittelfeldspieler. Darüber habe er sich im Vorfeld Gedanken gemacht.

Bis zum jetztigen Zeitpunkt habe es des Öfteren mal lose Anfragen bezüglich Aufgaben oder Jobs im höherklassigen Fußball gegeben, so Kmetsch. Am Ende entschied er sich aber für ein Engagement beim SV Lippramsdorf.

Spielphilosophie

"Da ich dem Fußball unheimlich verbunden bin und dieses Spiel lieben, möchte ich in dieser Funktion einen kleinen Beitrag leisten, unseren tollen sportverrückten Verein mit den vielen engagierten und motivierten Übungsleitern, Mitgliedern und Ehrenamtlichen ein Stück weit zu unterstützen", sagt Sven Kmetsch.

Seine zukünfitge Mannschaft konnte er derweil schon das ein oder andere Mal beobachten."Da mein Sohn (Giacomo Lopez-Fernandez, Anm. d. Red.) in der Mannschaft spielt, hatte ich die Gelegenheit, mehrere Spiele zu sehen", erzählt er.

"Ich glaube, die Jungs spielen liebend gerne nach vorne", so der zukünfitge LSV-Trainer.Mit der Mannschaft wolle er in der kommenden Saison "Vor allem erfolgreich spielen".Die Spielausrichtung und Philosophie möcht er dafür gemeinsam mit der Mannschaft entwickeln."Man wird sehen, was und wie man mit der Mannschaft gemeinsam ein paar Dinge umsetzen und auf den Platz bringen kann."

Wichtig ist ihm das Miteinander.

"Das Team sollte sich auf dem Platz in seiner Ausrichtung wohlfühlen, um Spiele erfolgreich zu gestalten", erklärt Kmetsch.

Ab dem Sommer will er mithelfen, jeden Lippramsdorfer weiter zu verbessern.

"Jeder Spieler - egal in welchem Alter - kann sich noch verbessern, wenn er es selbst möchte", so der künfitge Übungsleiter. "Da ist aber eine gewisse Selbstmotivation und Eigenverantwortlichkeit unabdingbar."

Der LSV und Bartke gehen bald getrennte Wege

Fussball: Thomas Bartke hatte im Sommer das Amt des Cheftrainers beim SV Lippramsdorf übernommen und den Bezirksligisten bis zur Unterbrechung auf Platz drei geführt. Ende Juni ist schon wieder Schluss.

Lippramsdorf

Der nächste Trainerwechsel im Halterner Amateursport steht fest.

Die Wege vom SV Lippramsdorf und von Thomas Bartke trennen sich nach nur einem Jahr. "Wir haben uns mit Thomas darauf geeinigt, den Vertrag zum 30. Juni zu beenden", sagt Christian Brink, Abteilungsleiter Fußball des LSV und Spieler der zweiten Mannschaft. "Wir konnten uns nicht wirklich einigen", so Brink weiter. Knackpunkt seien die zu unterschiedlichen Zielvorstellungen beider Parteien gewesen. Genaueres mchte der Lippramsdorfer jedoch nicht verraten.

Die Suche nach einem neuen Trainer beginnt jetzt.

"Wir werden uns bald zusammensetzen und nach einer Lösung suchen", erklärt Christian Brink. Das Ziel sei es, möglichst zeitnah einen neuen Trainer präsentieren zu können. Mögliche Kandidaten nennt er zwar nicht, doch erste Gedanken über einen Bartke-Nachfolger gebe es bereits.

"Ideen existieren natürlich schon", so der Abteilungsleiter Fußball.

Thomas Barkte hatte den SV Lippramsdorf im vergangenen Sommer übernommen, nachdem Michael Hellekamp den Verein verlassen und zu Landesligist Viktoria Heiden gewechselt war.

In der neuen Bezirksliga-14-Staffel bestritt er mit dem LSV bislang erst sieben Spiele aufgrund der Corona-Pandemie. In den sieben Partien kassierten die Lippramsdorfer nur eine Niederlage, gewannen vier Spiele und teilten sich zwei Mal die Punkte mit ihren Gegnern.

Der LSV steht derzeit auf dem dritten Tabellenplatz- acht Punkte weniger als das Spitzenduo, hat aber eine Partie weniger auf dem Konto.

Gerechtes Unentschieden in Epe

Bezirksliga 11 FC Epe - SV Lippramsdorf 1:1 (0:1) Spieltag Nr. 20 01.03.2020

"Am Ende war es ein gerechtes Remis", sagte LSV-Coach Michael Hellekamp nach dem Spiel beim FC Epe, das mit 1:1 (0:1) ausging.

"Insgesamt gesehen hatten wir die besseren Tormöglichkeiten, Epe dagegen mehr Spielanteile," so der Trainer. Aufgrund einiger Ausfälle war der Kader nicht optimal besetzt udn so ist es zu erklären, dass die Gäste nur einmal auswechselten. Dennoch hatten Robin Joemann und Jonas Zernahle größte Chancen ihre Mannschaft in Führung zu bringen. Dann aber führte ein toller Pass von Robin Joemann in die Schnittstelle der Eper Abwehr und Henrik Kleinefeld ließ sich freistehend von Torhüter Niklas Baumann nicht mehr am Führungstreffer hindern. Der LSV spielte weiterhin ein hohes Pressing und ließ wenig im eigenen Strafraum zu.

Luca Preuß hätte das Spiel sogar entscheiden können. Im direkten Duell scheiterte er jedoch an Epes Schlussmann. " Der musste eigentlich rein und das wäre es möglicherweise gewesen", sagte Hellekamp. Stattdessen nutzte Jannik Holtmann eine Unaufmerksamkeit in der Lippramsdorfer Abwehr zum Ausgleich. "Ein Tor aus dem Nichts", ärgerte sich der Coach. Zwar bekam der Eper Timo Schönherr noch eine Gelb-Rote Karte, was aber an dem Endtstand nicht mehr änderte.

LSV: Niehaus, Denter, Drees, Schild, C. Schemmer, Joemann, Kleinefeld, Kalwey, Zernahle, T. Schemmer, Preuß (80. N. Wessels).

Tore: 0:1 Kleinefeld (35.), 1:1 Holtmann (65.)

LSV erwischt keinen guten Rückrundenstart

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - FC Nordkirchen 1926 1:4 (1:2) Spieltag Nr. 19 16.02.2020

Der SV Lippramsdorf war dem FC Nordkirchen mit 1:4 unterlegen.

Eigentlich hört sich das Ergebnis der Partie SV Lippramsdorf gegen den FC Nordkirchen 1926 in der Fußball- Bezirksliga 11 völlig eindeutig an. Doch ganz so war es nicht es nicht und erste eine Szene, gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, war der Casus knacksus.

Aber von vorn: Die Anfangsphase gehört den Gastgebern, die sich in dieser Zeit ein Chancenplus erarbeiteten. Alleine Henrik Kleinefeld vergab zwei hochkarätige Chancen. Erst wehrte FC-Torwart Philipp Sandhowe aus kürzester Entfernung mit dem Fuß ab (5.), anschließend traf Kleinefeld nur den Pfosten (13.). Der Gast aus Nordkirchen erhielt seine erste große Gelegenheit durch einen Torwartfehler, Daniel Krüger brauchte das Leder nur noch zur Führung über die Linie schieben (11.). Zu diesem Zeitpunkt der Begegnung wirkte der LSV sehr stabil und ließ sich durch den Rückstand nicht irritieren. Es dauerte nicht lange, als Kleinefeld diesmals als Vorbereiter fungierte und für Nico Wessels zum verdienten Ausgleich auflegte (18.). Nachdem Jonas Zernahle mit einem Hammer den FC-Keeper zu einer Glanztat zwang, schienen die Gastgeber auf den richtigen Weg. Dann ließ der LSV allerdings den schnellen Robin Schwick ab der Mittellinie unbedrängt laufen. Der bedankte sich mit einem tollen Schuss in den Winkel (31.). Krüger per Kopf und Kutscher aus acht Metern ließen weitere gute Chancen für die Gäste liegen. Der LSV hatte direkt nach dem Seitenwechsel die große Chance zum Ausgleich. Nico Wessels tauchte frei vor dem Gästetor auf, scheiterete aber an Torwart Sandhowe (46.). Im direkten Gegenzug prallte aber LSV-Schlussmann Marvin Niehaus und Abwehrmann Stefan Schild zusammen Tim Bröer brauchte nur noch zum 1:4 einschieben. LSV-Trainer Michael Hellekamp beklagte ein klare Foul in dieser Szene: "Der Spieler wurde klar und deutlich gestoßen."Nordkirchen spielte den Rest routiniert runter und erhöhte durch Joachim Mrowiec auf 4:1 (77.).

LSV:Niehaus, Drees, Berg ,T. Schemmer, Schild (52. Kleine Kappenberg), Zernahle, Joemann, Eßling (46. Vierhaus), Wessels (78. J. van Buer), Kleinefeld, N. Hardegen

Tore: 0:1 Krüger (11.), 1:1 Wessels (18.), 1:2 Schwick (31.), 1:3 Bröer (47.), 1:4 Mrowiec (77.).

LSV feiert Vier-Tore-Fest gegen Lüdinghausen

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - Union Lüdinghausen 4:0 (2:0) Spieltag Nr. 17 15.12.2019

Fußball: Die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf haben am Sonntag gegen Uniono Lüdinghausen mit 4:0 (2:0) gewonnen.

Es dauerte eine halbe Stunde bis der SV Lippramsdorf durch seinen Torjäger Henrik Kleinefeld mit 1:0 in Führung ging. Bis dahin war es mehr ein Abtasten, bei dem Julian Röer seine vorhandene Durchschlagskraft mit einem Solo über links andeutete (7.). Der Lüdinghauser Camara Fode prüfte auf der anderen Seite mit einem satten Schuss LSV-Schlussmann Marvin Niehaus (24.).

Toller Pass

Die größte Chance zur Führung für die Hausherren hatte Tim Kalwey, dessen Freistoß aus etwa 22 Metern Mirco Fabry soeben zur Ecke lenken konnte. Dann die besagte Führung durch Kleinefeld, die Robin Joemann mit einem tollen Pass einleitete. In der Folgezeit wurde es ein wenig hektisch. Einige Zwischenrufe von der Lüdinghauser Bank, die sich in erster Linie gegen einige Entscheidungen des Schiedsrichters richteten, feuerten die Stimmung zusätzlich an. Es blieb eine abwechslungsreiche Partie, was an den Gästen lag, die durch Niklas Hüser und Marius Grewe weitere Torangelegenheiten liegen ließen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff passierte dem Union-Abwehrspieler Patrick Voll ein unglückliches Eigentor zur 2:0 Halbzeitführung für den LSV. Nach dem Pausentee bemühte sich Lüdinghausen um den Anschluss. Doch richtig zwingendende Torsituationen konnte sich die Elf nicht erarbeiten. Nach einer Stunde dann passierte der nächste Fauxpas von Patrick Voll. Diesmal spielte er im eigenen Strafraum direkt Henrik Kleinefeld den Ball in die Füße und der schob eiskalt zum 3:0 für seine Mannschaft ein.

Zehn Minuten nach diesem Treffer bekam Kleinefeld einen langen Pass genau in den Lauf gespielt. Doch er lupfte das Leder am Tor vorbei. Eine Viertelstunde vor dem Ende nutzte der kurz zuvor eingewechselte Christopher Schemmer einen Abpraller aus der gegnerischen  Abwehr. Mit einem satten Flachschuss sorgte er für den 4:0- Endstand. Die Gäste gaben bis zum Schlusspfiff nicht auf, wollten wenigstens noch ein Ehrentor erzielen. Doch Marvin Niehaus, der Keeper im LSV-Gehäuse, war an diesen Sonntag nicht zu bezwingen. Union- Trainer Tobias Tumbrink machte Schiedsrichter Jörn Imort aus Bochum für die Niederlage verantwortlich. "Das erste Ro war klar abseits, zwei Elfmeter gab er uns nicht und viele Fouls hat er einfach übersehen", so Tumbrink nach dem Spiel.

Wichtiger Dreier

Für den LSV II läuft es wieder besser. Nach dem Sieg gegen Wüllen konnte die Elf einen wichtigen weiteren Dreier nachlegen. "Jetzt können wir etwas beruhigter in die Winterpause gehen", gab sich Coach Hellekamp zufrieden.

LSV: Niehaus, Schild, Joemann (77. Drees), Kleinefeld, Kalwey (82. Eßling), Dewert, Zernahle, T. Schemmer, Jonas van Buer, Röer (88. Wessels), N. Hardegen (69. C. Schemmer).

Tore: 1:0 Kleinefeld (30.), 2:0 Eigentor Voll, 3:0 Kleinefeld (61.), 4:0 C. Schemmer (75.).

 

 

Der LSV atmet nach dem Sieg gegen Wüllen auf

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - TuS Wüllen 4:1 (1:1) Spieltag Nr. 16 08.12.2019

Der SV Lippramsdorf hat einen wichtigen Sieg eingefahren. Dabei begann das Spiel schlecht für das Team von Trainer Michael Hellekamp.

Aufatmen beim SV Lippramsdorf nach dem Sieg gegen den Mitkonkurrenten im Tabellenkeller TuS Wüllen: Mit einem 4:1 Erfolg verschafften sich die Lippramsdorfer von Trainer Michael Hellekamp etwas Luft. Eigentlich begann die Partie so oft in dieser Saison. Aus dem Nichts, oder besser gesagt nach einer Ecke von Luca Böwing, köpfte Christopher Behrendt die 1:0 Führung für die Gäste (7.). Wieder ging alles viel zu leicht. Motiviert von dieser Führung setzte Wüllen nach. Einen Schuss von Andreas Bastron konnte LSV-Keeper Marvin Niehaus soeben abwehren (9.). Dann donnerte Behrendt eine Flanke von Niklas Möller aus bester Position über die Latte (20.). Zwei Minuten später musste Niehaus wieder sein ganzes Können aufbieten, um den Schuss von Felix Hemling abzuwehren. Der direkte Konter lief über Lippramsdorfs Henrik Kleinefeld, der zuerst vom gegnerischen Towart Matthias Gosling gestoppt wurde. Der Ball lief weiter zu Jonas Zernahle und der vergab freistehend die bis dahin beste Torchance für den LSV.

Röer trifft

 

Dann aber doch die Erlösung für die Hausherren, als Julian Röer nach einer Aktion von Kleinefeld goldrichtig stand und zum Ausgleich traf (32.). Unmittelbar danach wurde Wüllens Christian Theuring in verheißungsvoller Entfernung freigespielt, doch sein scharfer Schuss strich über die Querlatte. Mit 1:1 wurden die Seiten gewechselt. Die erste gute Chance hatte wieder Torschütze Behrendt für die Gäste, doch er zielte denkbar knapp am rechten Pfosten vorbei (52.). Die Gastgeber kamen immer besser ins Spiel und wurden auch torgefährlicher. Das 2:1 resultierte aus einer Ecke, die Julian Röer per Kopf in das Tor verlängerte. Ein wichtiger Treffer, denn Wüllen blieb gefährlich. Böwing setzte sich über links durch, die Flanke kam genau auf den freistehenden Thomas Schneider, alle sahen den Ball schon im Tor, doch irgendwie brachte Jonas van Buer noch das Bein dazwischen. In der Schlussphase, als Wüllen das Spiel offensiver gestaltete, konnte der LSV sein gefährliches Konterspiel ansetzen. Zunächst scheiterte Röer an dem Wüllener Ersatztorhüter, dann nutzte Constantin Dewert einer Unachtsamkeit der TuS-Abwehr und schob zum 3:1 ein (89.). In der Nachspielzeit bekam die Defensive der Gäste den Ball nicht weg, so nutzt Torjäger Kleinefeld die Gunst der Stunde für einen eigenen Treffer, endlich wieder. " Ich bin nur glücklich über diesen Sieg", sagte Trainer Michael Hellekamp. 

 

LSV: Niehaus, Vierhaus, (51. C. Schemmer), Schild, Joemann (87. Drees), Kleinefeld, Dewert, Zernahle, T. Schemmer, Jonas van Buer (72. Wiethoff), Röer, N. Hardegen

Tore: 0:1 Behrendt (7.), 1:1 Röer (32.), 2:1 Röer (53.), 3:1 Dewert (89.), 4:1 Kleinefeld (90. + 4).

Der LSV kassiert zu leichte Gegentore

Mit 1:3 haben die Lippramsdorfer das Duell bei der TSG Dülmen verloren. Damit steht das Team auf einem Abstiegsplatz.

Dülmen.

Die TSG Dülmen ließ sich nicht vom SV Lippramsdorf überraschen und fertigte die Gäste mit einem 3:1 (2:0) ab, wodurch die Lippramsdorfer auf einen Abstiegsplatz (15.) rutschen. In den ersten 45 Minuten waren die Gastgeber eindeutig das bestimmende Team. "Wir machen es dem Gegner einfach zu leicht, ein Tor gegen uns zu schießen", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp. Das 1:0 durch Alexander Kock entstand nach einem Einwurf, das Abwehrverhalten der Lippramsdorfer war zu diesem Zeitpunkt unkonzentriert. Und Spieler wie Kock, nutzen solche Torchancen gnadenlos aus. Auch Tobias Korte ist ein Spieler dieses Formates. Nach einem Fehler in der LSV-Hintermannschaft ließ er sich das 2:0 nicht nehmen (37.). Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Im zweiten Abschnitt kam Lippramsdorf wesentlich besser in die Partie. Der Mannschaft gelangen einige gute Spielzüge, doch die wenigen Tormöglichkeiten brachten letztendlich nicht den ersten Torerfolg.

So war es abermals Alexander Kock, der in der Schlussphase mit seinem zweiten Treffer die Begegnung endgültig entschied. Zwei Minuten nach dem 3:0 gelang Lippramsdorfs Constantin Dewert der Anschlusstreffer (79.). Die Abwehr der Gastgeber ließ in den letzten Minuten der Partie aber nichts mehr anbrennen. Dem LSV-Coach ist bewusst, dass seine Mannschaft im Augenblick die Durchschlagskraft fehlt. Die werden die Lippramsdorfer aber in den nächsten beiden Heimspiele gegen den TuS Wüllen und Union Lüdinghausen benötigen, beide Teams stehen in der Tabelle hinter Lippramsdorf.

LSV:Niehaus, Vierhaus (46. Schild), Joemann, Kleinefeld, Kalwey, Dewert, Zernahle, T. Schemmer, Jonas van Buer, Röer

Tore: 1:0 Kock (35.), 2:0 Korte (37.), 3:0 Kock (77.), 3:1 Dewert (79.)

LSV kassiert hohe Niederlage im Kellerduell

Bezirksliga 11

SV Lippramsdorf - SV Gescher 1:5 (1:3) Spieltag Nr. 14 17.11.2019

Gegen den SV Gescher kassierte der SV Lippramsdorf eine deutliche Niederlage und steckt damit tiefer im Abstiegskampf.

Mit einer begann das Bezirksligaspiel zwischen dem SV Lippramsdorf un dem SV Gescher, was die Gäste am Ende mit 5:1 gewannen. Die Hausherren drängt dieses Ergebnis weiter in die Abstiegszone, während die Spieler von Geschers Trainer Frank Schulz etwas durchatmen können. Auch diesmal ließ der LSV das erste Gegentor zu. Nach fünf gespielten Minuten brachte Arne Reddemann eine Ecke in den Strafraum, die Marcel Probst zur Führung in das Netz köpfte. Nach einer Viertelstunde scheiterte Nico Wessels am Gästekeeper Alexander Trogemann. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, bei dem nach mehr als einer halben Stunde abermals Probst einen Schuss aus etwa 25 Metern ansetzte, der tückisch von einem Lippramsdorfer Abwehrspieler abgefälscht wurde und unhaltbar für Torhüter Marvin Niehaus im Gehäuse einschlug.

Mit einer Energieleistung schaffte kurze Zeit später Robin Joemann den Anschluss (35.). Nico Wessel vertändelte eine gute Gelegenheit und Andre Wellermann baute nach einer scharfen Flanke von Raphael Busert die Führung der Gäste aus (3:1/ 45.). Nach dem Seitenwechsel kam Stefan Schild, nach seiner langen Verletzung, für Christopher Schemmer in die Elf und nach einer Stunde Julian Röer für Nico Wessels. Doch so richtig wollte der Anschluss nicht gelingen, trotz guter Einschussmöglichkeiten für die Hausherren. Dabei traf Robin Joemann den Innenpfosten. Aber auch Gescher hatte Möglichkeiten.

Allein Andre Wellermann hatte fünf sehr gute Szenen, bei denen einmal der Ball vom Pfosten zurück ins Feld sprang und Marvin Niehaus mit Glanzparaden das Gegentor verhinderte. Besonders einen Freistoß von Raphael Busert lenkte er stark über die Latte.

Späte Treffer

Aber auch Geschers Goalkeeper zeigte, zum Beispiel gegen Julian Röer (80.), wie gut er reagieren kann. Den Gastgebern lief die Zeit weg und die Spieler von Ex-Profi Frank Schulz blieben bissig und gewannen immer wieder wichtige Zweikämpfe für sich.

In der Nachspielzeit gelang Thomas Lanfer das 4:1 und in der gleichen Spielminute sah der eingewechselte Marius Upgang-Roter, dass Marvin Niehaus zu weit vor seinem Tor stand und überlupfte ihn zum 5:1. "Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp. "Besonders weil wir in der zweiten Halbzeit besser gespielt haben und auch die besseren Torchancen hatte, sie aber wieder nicht nutzten."

LSV: Niehaus, C. Schemmer (46. Schild), T. Schemmer, Joemann, Kalwey, Dewert, Zernahle, Wessels (59. Röer), Kleinefeld, van Buer (74.  Drees), N. Hardegen

Tore: 0:1 Probst (5.), 0:2 Probst (32.), 1:2 Joemann (35.), 1:3 Wellermann (45.), 1:4 Lanfer (90.), 1:5  Upgang-Rotert (90.),

LSV kassiert erneut ein spätes Gegentor

Für Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp war das 2:2 in Weseke eine gefühlte Niederlage. Der Ausgleich fiel in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Lippramsdorf

"Dieses Unentschieden ist einegefühlte Niederlage", sagte Michael Hellekamp nach dem 2:2 (0:1) beim Mitkonkurrenten um den Abstieg. Adler Weseke. Dabei fing alles sehr gut an für den LSV. Bereits nach fünf Minuten sorgte Jonas Zernahle nach einem Pass von Robin Joemann für die frühe Führung der Halterner Vorstädter (5.). In der Folgezeit hatte Weseke kleine Vorteile hinsichtlich des Ballbesitzes, doch die besseren Tormöglichkeiten erspielten sich die Gäste durch Constantin Dewert und Robin Joemann. Insgesamt war die Partie jedoch relativ ausgeglichen. So ging der LSV mit der knappen Führung in die Kabinen. Der zweite Spielabschnitt entwickelte sich zunächst nicht großartig anders bis zur 75. Minute. Da nämlich foulte Adler-Torhüter Andre Späker Constantin Dewert und Schiedsrichter Thomas Bäger zeigte auf den Punkt. Späker erhielt Gelb. Den Strafstoß legte sich Robin Joemann zurecht. Seinen Elfer wehrte der Weseker Keeper direkt auf Joemann ab und der hatte die Chance, aus vier Metern die Kugel im netz des leeren Tores zu versenken. Doch irgendwie sprang der Schlussmann noch in den Schuss und verhinderte damit das 2:0.

Zwei Minuten später machte Robin Joemann wieder einiges gut, als er für Constatin Dewert einen tollen Pass in die Schnittstelle spielte und Dewert das umjubelte 2:0 gelang (77.). In den anschließenden Minuten verpassten Dewert und Joemann beste Tormöglichkeiten, um damit den Sack zuzumachen. Aus dem Nichts fiel vier Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer von Jens Wellermann. 

Kopfkino

"Jetzt ging wieder das Kopfkino los", sagte Trainer Hellekamp nach dem Abpfiff. "Wir haben es dem Gegner beim Ausgleich viel zu einfach gemacht". Dieser Ausgleich, den Wesekes Michael Wansing erzielte, fiel wieder in der Nachspielzeit. "Das darf einmal passieren, aber bei uns passiert das leider immer wieder, wir müssen uns da einfach besser konzentrieren", sagt Hellekamp.

LSV: Niehaus, C. Schemmer (84. Vierhaus), T. Schemmer, Joemann, Kalwey, Eßling (87. Röer), Dewert, Wessels (72. Preuß, 90.+2 Wiethoff), Zernahle, van Buer, N. Hardegen

Tore: 0:1 Zernahle (5.), 0:2 Dewert (77.), 1:2 Wellermann (86.), 2:2 Wansing (90. + 3).

 

Brinkert schießt die U23 des TuS Haltern zum Derbysieg

Nach 90 Minuten und vier Minuten Nachspielzeit im Derby in Lippramsdorf jubelte am Sonntag der TuS Haltern.

SV Lippramsdorf - TuS Haltern II Spieltag Nr. 12 03.11.2019

Der Schiedsrichter zeigte vier Minuten Nachspielzeit an im Derby zwischen dem SV Lippramsdorf und der U23 des TuS Haltern. Eigentlich sah alles nach einem 1:1 aus, dann nahm sich Patrick Brinkert ein Herz und startete an der Mittellinie einen Sturmlauf. Kein Lippramsdorfer konnte den Halterner stoppen und mit einem satten Flachschuss ins linke Toreck sorgte er wenige Sekunden vor dem Abpfiff für den Sieg des Spitzenreiters (2:1). Der Trainer der Hausherren, Michael Hellekamp, musste auf einige Leistungsträger, insbesondere in der Verteidigung, verzichten. Trotzdem wehrte sich die Abwehr in der ersten Halbzeit gut gegen die Angriffe der Halterner um Spielertrainer Kevin Lehmann. Die erste Tormöglichkeit vergab Julian Göcke per Kopf (4.). Die Gastgeber waren hauptsächlich nach Standards gefährlich. Nach einem Freistoß von Robin Joemann schaffte es keiner, den Ball an TuS Keeper Leo Backmann-Stockhofe vorbei zu befördern (19.).

Torlos in die Pause

Auch beim nächsten Freistoß durch Tim Kalwey konnte kein LSV-Stürmer den abprallenden Ball verwerten. So ging es torlos in die Pause. Nach Wiederanfiff wurde die Partie entschieden lebhafter. Die Schlagzahl wurde erhöht, das Geschehen nahm an Härte zu. Die 110 Zuschauer sahen nach 54 Spielminuten den ersten Treffer. Halterns Torhüter Backmann-Stockhofe verkalkulierte sich mit einer Faustabwehr, am Ende drückte er selbst die Kugel über die Torlinie. Aber diese Führung hatte nur zwei Minuten bestand, da foulte Nils Hardegen den Halterner Florian Abendroth im Strafraum. Den fälligen Elfmeter Paul Keller sicher. Wenig später wurde Julian Göcke gefoult. Der Schiedsrichter ließ die Aktion ungeahndet weiter laufen. Es folgte eine Phase, in der beide Mannschaften sich körperlich nichts schenkten und auf beiden Seiten zudem Torgelegenheiten liegen ließen. Bis zur 94. Minute, in der Brinkert das Derby für seine Mannschaft entschied. Trainer Michael Hellekamp stand noch Minuten nach dem Abpfiff auf dem Rasen und schüttelte mit dem Kopf, während die Gäste ihren Derbysieg feierten.

LSV: Niehaus, T.Schemmer, Vierhaus, Dewert (90. Prause), Joemann, Wessels (66. Preuß), Zernahle,  Kleinefeld (46. Röer), van Buer (54. Vierhaus), N. Hardegen, Wiethoff

TuS: Backmann-Stockhofe, Sandkühler (57. T. Abendroth), Trachternach, Goos, Landewee, Klakus, F. Abendroth, Keller (84. Middelmann), Lehmann, Göcke, Brinkert

Tore: 1:0 ET Backmann-Stockhofe (54.), 1:1 Keller (56. Strafstoß), 1:2 Brinkert (90.+4).

Der SV Lippramsdorf fährt wichtige drei Punkte ein

Das Team von Michael Hellekamp hat sich mit 4:2 gegen das Schlusslicht VfB Alstätte eingefahren und sich Luft im Abstiegskampf verschafft.

Bezirksliga 11 VfB Alstätte - SV Lippramsdorf 2:4 (2:3) Spieltag Nr. 11 27.10.2019

Einen wichtigen Sieg konnte der SV Lippramsdorf beim Tabellenschlusslicht VfB Alstätte einfahren (4:2). Der LSV verschaffte sich etwas Luft im Abstiegskampf der Bezirksliga. Die ehrheblich ersatzgeschwächte Elf von LSV-Trainer Michael Hellekamp ließ zunächts nichts anbrennen und spielte überaus konzentriert auf. Dies spiegelete sich auch in guten Torgelegenheiten wider. Bereits nach neuen Minuten passte Robin Joemann genau in die Schnittstelle der Gastgeber und Luca Preuß brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Front.

Kleinefeld trifft

Auch beim 2:0 gelang Robin Joemann ein guter Pass auf Henrik Kleinefeld und der Torjäger schlug zu. Es waren zwei Tore, die dem Spielverlauf entsprachen. Wenn Nico Wessels und Henrik Kleinefeld ihre weiteren guten Möglichkeiten genutzt hätten, wäre das Spiel sicherlich früher entschieden gewesen.  So wog sich der LSV vermutlich in Sicherheit, lehnte sich ein wenig zurück und lud den Gegner zu ihrerseits gute Torgelegenheiten ein. So war es Henning Feldhaus, der die Einladung gern annahm und den Anschluss. Ehe sich die Gäste versahen, stand es 2:2 durch Henning Leeners und der Spielstand war auf den Kopf gestellt. "Zum Glück haben wir uns wieder gefunden", sagte der LSV-Coach. "Henrik Kleinefeld schaffte noch vor der Pause die wichtige 3:2-Führung." Die zweite Halbzeit war ein großes Stück Arbeit. Das Geläuf in Alstätte war sehr uneben und tief und kostete Kraft. Häufig bevorzugten beide Mannschaften lange Bälle und die Hausherren hatten so manche Torsituation auf ihrer Seite. Die endgültige Entscheidung war der Strafstoß kurz vor dem Spielende. Henrik Kleinefeld wurde von Daniel Blickmann im Strafraum  von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Robin Joemann zum 4:2 für den SV Lippramsdorf.

LSV: Niehaus, Drees (66. Berg), C. Schemmer (61. Vierhaus), T. Schemmer, Joemann, Kleinefeld, Dewert, Wessels, van Buer (83. N. Hardegen), Preuß (72. Röer), Wiethoff

Tore: 0:1 Preuß (9.), 0:2 Kleinefeld (26.), 1:2 Feldhaus (29.), Leeners (36.), 2:3 Kleinefeld (41.), 2:4 Joemann (90. Elfmeter).

Lippramsdorf gibt den Sieg in der Nachspielzeit aus der Hand

Eigentlich wähnte sich der SV Lippramsdorf am Sonntag im Duell gegen Vorwärts Epe als sicherer Sieger, doch die Nachspielzeit war lang.

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf- Vorwärts Epe 3:3 (2:0) Spieltag Nr. 10 20.10.2019

Ein neutraler Zuschauer hätte an dem Verlauf dieser Partie einen riesigen Spaß gehabt. Anders ging es den beiden Trainern, ganz besonders dem Lippramsdorfer Michael Hellekamp, der fünf Minuten vor Spielende mit dem 3:2 durch Jonas Zernahle den Sieg gegen Vorwärts Epe in der Bezirksliag sicher glaubte. Schon früh in dem Duell ergaben sich für die Gastgeber erste gute Tormöglichkeiten Henrik Kleinefeld (3.) und Nico Wessels (5.) verfehlten aus guter Position knapp das Tor. Nach 22 Spielminuten setzte sich Epes Leon Kernebeck über links durch, Torhüter Marvin Niehaus konnte das Leder noch über sich lenken, doch Jonas van Buer schlug es letzlich vor der Torlinie zurück ins Feld. Im Anschluss wurd edie Begegnung etwas hektischer und der Schiedsrichter zog einige Gelbe Karten. Immer mitten drin war Epes Aleksander Temelkov, der kurz darauf das Tora su bester Position knapp verfehlte.

Kleinefeld mit der Führung

Dann leitete LSV-Torjäger Kleinefeld die Führung ein (35.). Er setzte sich gegen Ferdinand Lepping durch und passte quer auf Jonas Zernahle, der ohne Mühen einschob.

Fünf Minuten später eine Ecke von Robin Joemann und Henrik Kleinefeld köpfte einen Eper Abwehrspieler auf der Linie an. Im Nachsetzen gelang ihm die 2:0 Führung. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeit, weil Kleinefeld an Epes Torsteher Marcel Peters-Kottig scheiterete (43.). Im zweiten Spielabschnitt verlor die Heimmannschaft ein wenig die Souveränität. Bereits nach 55 Minuten gelang Marcel Deelen der Anschlusstreffer. Zwar traf Tim Kalwey den Pfosten (62.), doch eine Viertelstunde vor dem Ende wühlte sich Temelkov über rechts durch, flankte auf da Silva Fernandes, der mit einem satten Volleyschuss zum Ausgleich traf. Vorwärts machte in dieser Phase Druck. Dazu kam noch eine Gelb-Rote Karte für Tim Kalwey. Aber wie aus dem Nichts ergab sich bei einem Konter eine gute Torchance für den LSV, die Jonas Zernahle ausnutzte - 3:2 fünf Minuten vor dem Apfiff. Doch Schiedsrichter Bachwinkler zeigte fünf Minuten Nachspielzeit an. Genau in dieser Nachspielzeit gelang dem eingewechselten Justin Bauer der Ausgleich. Für den Lippramsdorfer Trainer blieb die Frage, warum die Nachspielzeit so lang war, unbeantwortet.  "Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht an unsere Leistung anknüpfen können", erkärt LSV-Trainer Michael Hellekamp.

LSV: Niehaus, C. Schemmer, T. Schemmer, Joemann, Kleinefeld (88. Preuß), Kalwey, Dewert, Wessels (72. Röer), Zernahle (90+2 Prause), van Buer (72. N. Hardegen), Wiethoff

Tore: 1:0 Zernahle (35.), 2:0 Kleinefeld (40.), 2:1 Deelen (55.), 2:2 da Silva Fernandes (69.), 3:2 Zernahle (85.), 3:3 Bauer (90.+5).

Gelb-Rote Karte: Kalwey (83.)

Der Abstiegskampf hat begonnen

Mit 0:2 unterlag der SV Lippramsdorf am Sonntag der DJK/VfL Billerbeck. Henrik Kleinefeld hatte den Ausgleich auf dem Fuß.

Lippramsdorf

Für den SV Lippramsdorf war die Partie beim DJK/VfL Billerbeck ein Sechs-Punkte Spiel. Durch die 0:2 Niederlage befinden sich die Lippramsdorfer nun im Abstiegskampf. Dem LSV fehlte die komplette Abwehrkette. Vielleicht war das ein Grund dafür, dass seine Elf in der ersten Viertelstunde gar nicht ins Spiel kam und mit viel Glück ohne weitere Gegentore blieb, außer dem Führungstor durch Lukas Zumbuelte nach einer Ecke (14.).

Dieser Treffer schien die Lippramsdorfer geweckt zu haben. Die Gäste beteiligten sich danach am Spiel und hatten in Julian Röer, Jonas Zernahle und Henrik Kleinefeld gute Möglichkeiten, selbst zu einem Torerfolg zu kommen. Aber es ging mit diesem Rückstand in die Halbzeitpause, obwohl Lippramsdorf bis daton ein gutes Spiel zeigte. "Nach dem Wechsel haben wir es verpasst, an die gute Leistung anzuknüpfen", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp. Insbesondere lud der SV Lippramsdorf nach eigenen Torchancen die Gastgeber zum Kontern ein.

In der 72. Spielminute verpasste Henrik Kleinefeld den Anschlusstreffer für den LSV, er scheiterte aus spitzen Winkel am Torpfosten. So kam es, wie es kommen musste: Der zwei Minuten zuvor eingewechselte Robin Roxin schlenzte den Ball aus 25 Metern über Lippramsdorfs Torhüter Marvin Niehaus zum entscheidenden 2:0 in die Maschen. "Wir brauchen nicht drum herum zu reden, für uns hat der Abstiegskampf begonnen", bilanzierte Lippramsdorfs Trainer Hellekamp nach dem Apfiff.

LSV: Niehaus, C. Schemmer, T. Schemmer, Kalwey, Eßling, Dewert, Zernahle (74. N. Wessels), Joemann, Preuß (28. Kleinefeld), Röer, Wiethoff.

Tore: 1:0 Zumbuelte (14.), 2:0 Roxin (76.)

Der SV Lippramsdorf gewinnt in Unterzahl

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - SC Reken 2:0 (1:0) Spieltag Nr. 8 06.10.2019

Es war ein wichtiger Sieg für den SV Lippramsdorf am Sonntag gegen Reken. Dabei spielte der LSV fast 40 Minuten in Unterzahl.

Der SV Lippramsdorf konnte nach der Begegnung gegen den SC Reken aufatmen: Mit 2:0 gewannen die Gastgeber, die ab der 52. Minute in Unterzahl spielten, gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Das wiederum verschafft den Lippramsdorfern etwas Luft im Tabellenkeller. Unter Dauernieselregen entstand ein kampfbetontes Spiel auf dem neuen Kunstrasen des LSV. Torjäger Henrik Kleinefeld saß zunächst auf der Bank und sah, wie Rekens Karsten Erwig die erste Torchance ungenutzt ließ. Eine Ecke von Robin Joemann sorgte für ein Durcheinander im Rekener Strafraum (23.) und drei Minuten später hielt LSV- Torhüter Marvin Niehaus seine Mannschaft im Spiel, als er einen Schuss aus kürzester Enfernung zur Ecke lenkte. Eine ähnlich spektakuläre Abwehr zeigte kurz vor der Halbzeit der Schlussmann der Gäste, Tobias Ladermann, als er einen Kopfball von Julian Röer abwehrte.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Hausherren furios. Eine Hereingabe von Linksaußen schob Julian Röer zur Führung ins Netz (47.). Wenige Minuten später flog Nils Hardegen vom Platz: Da er bereits Gelb sah, erhielt er nach einem Foul an Henning Witjes wieder Gelb, somit Gelb-Rot.

Schild angeschlagen

Spätestens ab dieser Phase haderten alle, die es mit dem LSV hielten, mit dem Schiedsrichter. Da Stefan Schild schon zur Pause verletzt ausschied, war die Abwehr der Gastgeber empfindlich geschwächt. Dennoch kämpfte das Team, in einer Abwehrschlacht, in der später Henrik Kleinefeld eingewechselt wurde, um Julian Röer im Sturm des LSV  zu unterstützen. Reken drängte auf den Ausgleich, doch Torwart Marvin Niehaus erwischte einen sicheren Tag und zeigte neben Paraden Zuverlässigkeit beim Abfangen von Flanken. In der Nachspielzeit sorgte ein langer Ball auf Kleinefeld zu einem Kopfballeigentor vom Korte, was letztlich das Spiel entschied  und den LSV für Kampf und Einsatz belohnte.

LSV: Niehaus, Schild (46. Kalwey), C. Schemmer, T. Schemmer, Zernahle, Dewert, Joemann, Preuß (58. Kleinefeld), Röer, N. Hardegen, Wiethoff.

Tore: 1:0 Röer (47.), 2:0 Korte (ET 90. + 3).

Gelb-Rot: N. Hardegen (52.)

Eine erneute schmerzhafte Niederlage für den LSV

SpVgg. Vreden II (U23) - SV Lippramsdorf 1:0 (0:0) Spieltag Nr. 7 28.09.2019

Der LSV verlor nach einer blutleeren Vorstellung mit 1:0 verdient gegen die SpVgg Vreden.

Eine schmerzhafte Niederlage für den SV Lippramsdorf

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - SuS Olfen 0:1 (0:0) Spieltag Nr. 7 22.09.2019

Es war bereits die vierte Niederlage im siebten Spiel für den SV Lippramsdorf. Am Sonntag unterlag das Team von Michael Hellekamp dem Sus Olfen mit 0:1. Der LSV liegt auf Rang zwölf.

51 Minuten lang war nicht viel passiert in der Partie des SV Lippramsdorf gegen den SuS Olfen, dann erzielte der Mittelstürmer der Gäste, Marvin Böttcher, mit einen Kopfball in dem Torwinkel das Tor des Tages. In der ersten Spielhälfte sahen die Zuschauer eine Begegnung auf Augenhöhe, die wenig Torszenen hatte und insbesondere keine wirklichen Chancen auf beiden Seiten. Beide Abwehrreihen dominierten, besonders die Olfener Kette war jederzeit konsequent in den Zweikämpfen, dass es kaum aussichtsreiche Durchbrüche für die Hausherren gab. Die Mannschaft mühte sich sichtlich, fand jedoch keine Mittel. Nach dem Seitenwechsel begann der Gast aus Olfen forsch und hatte die erste Möglichkeit. Wenige Minuten später dann ein gut vorgetragener Konter der Gäste, den Fabian Konietzni mit einer scharfen Flanke auf den Kopf von Marvin Böttcher brachte und es stand 1:0 für die Gäste.

LSV erhöt den Druck

Ab hier waren die Gastgeber gefordert. Sie erhöhten den Druck und Constantin Dewert machte den Anfang mit einem tollen Weitschuss, den der Schlussmann der Olfener, Andre Milewzyk, über die Latte lenkte. Auf der anderen Seite rettete LSV-Keeper Marvin Niehaus gleich zweimal hintereinander gegen Böttcher und die daraus folgende Ecke landete auch wieder bei ihm (61.).

Sven Schlestein köpfte eine Flanke nur knapp über die Querlatte, so wurde die endgültige Entscheidung verschoben. Zu diesem Zeitpunkt war alles möglich, doch den Hausherren wollte der Ausgleich nicht gelingen. Timo Berg verhaspelte sich mit dem Ball (71.), wenig später konnte er nicht nutzen, dass der SuS Schlussmann das Leder aus der Hand fallen ließ (75.). In der Schlussphase sah Nico Wessels, der bereits Gelb gesehen hatte, für ein Foul die Gelb-Rote Karte (83.). Wessels hatte nach seiner Einwechslung zehn Minuten gespielt. In den letzten Minuten vor dem Abpfiff setzte sich Julian Röer durch und seine abgefälschte Flanke köpfte Tim Kalwey auf das Tor, wo der Olfener Torhüter das Leder noch vor der Linie abfangen konnte. Es blieb beim 1:0 für den Aufsteiger.

LSV: Niehaus, Wiethoff (73. Wessels), N. Hardegen, Schild, C. Schemmer, Berg, Dewert, Röer, Zernahle (53. T. Schemmer), Preuß, Kalwey.

Tor: 0:1 Böttcher (51.).

Gelb-Rote Karte: Nico Wessels (83./wiederholtes Foulspiel)

Der SV Lippramsdorf holt drei wichtige Punkte

Trainer Michael Hellekamp konnte sich am Sonntag über den zweiten Saisonsieg des SV Lippramsdorf freuen. Der Sieg hätte allerdings noch höher ausfallen können.

Lippramsdorf.

Bezirksliga 11 R Borken-Hoxfeld - SV Lippramsdorf 0:3 (0:1) Spieltag Nr. 6 16.09.2019

Für den SV Lippramsdorf war der 3:0 ERfolg beim RC Borken- Hoxfel eminent wichtig. Dir drei Pluspunkte sorgten dafür, dass die Hellekamp-Schützlinge aus den tiefsten Gefilden der Tabelle herausklettern konnten und den kommenden Aufgaben befreiter entgegen gehen können.

"Wir haben deutlich an die Leistungen der letzten Spiele angeknüpft," sagte Hellekamp "und besonders die Ergänzungsspieler haben einen guten Job gemacht." Dabei kam den Gästen zugute, dass Borkens Keeper Gabe nach 19 Minuten Timo Berg ausspielte, Berg von hinten den Ball zu Julian Röer abgrätschte und der wieder Berg mit einem Querpass die Möglichkeit gab, das Leder ins Netz zu schieben. Die Gäste aus Haltern ließen im eigenen Abwehrbereich kaum etwas zu und hatten ihrerseits immer wieder gute Szenen. "Der eine oder andere letzte Pass fehlte", so der Trainer, "aber wir erarbeiten uns immer wieder gute Torsituationen." Nach dem Pausentee gelang Constatin Dewert ein genialer Pass in die Schnittstelle der Hoxfelder Abwehr und Julian Röer marschierte allein auf Torhüter Gave zu. Der LSV-Torjäger behielt die Nerven und erhöhte eiskalt auf 2:0. Jonas Zernahle, der zuvor mit einem strammen Schuss aus 16 Metern nur die Lattenunterkante traf, sorgte dann für die endgültige Entscheidung. Bei einer langen Flanke von Röer stand Zernahle am zweiten Pfosten und brauchte nur noch vollenden. "Trotz sieben fehlender Kräfte haben wir sehr viel von dem ungesetzt, woran wir in Training arbeiten," sagte Michael Hellekamp. "Schade war nur, dass der Schiedsrichter zwei Tore wegen angeblichen Abseits weggepfiffen hat, das war niemals Abseits." Letztendlich waren Trainer und Mannschaft mit dem Ergebnis hochzufrieden. Zudem hat der SV Lippramsdorf ohne Gegentor gewonnen. Das bringt Selbstvertrauen für die nächste Begegnung mit dem punktegleichen SuS Olfen auf heimischer Anlage.

LSV: Niehaus, Schild, C. Schemmer, Berg (83. van Buer), Kalwey (69. Eßling), Dewert, Zernahle, Preuß (77. Wessels), Röer, N. Hardegen, Wiethoff (88. Hadick).

Tore: 0:1 Berg (19.), 0:2 Röer (49.), 0:3 Zernahle (68.)

Der Anschlusstreffer für den SV Lippramsdorf fiel zu spät

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - SF Merfeld 1:2 (0:2) Spieltag Nr. 5 08.09.2019

Der LSV hat im Heimspiel gegen die SF Merfeld eine 1:2 Niederlage kassiert. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Michael Hellekamp einige Torchancen.

Lippramsdorf

Am Ende weiß ich gar nicht, wieso wir dieses Spiel verloren haben", sagte Lippramsdorfs Michael Hellekamp mit schüttelnden Kopf. Seine Mannschaft vergab gegen die SF Merfeld ihre Chancen und ließ dem Gegner wenige Möglichkeiten. Doch Merfeld nutzte die Torchancen. Lippramsdorf begann sehr konzentriert und Robin Joemann hatte bereits früh eine gute Kopfballchance nach Flanke Julian Röer (2.). Timo Berg spielte die Abwehr der Gäste über links schwindelig. Der LSV verpasste es, etwas Zählbares aus der Überlegenheit zu machen. Anders dagegen die Gäste: Merfeld schlug eine Ecke in die Mitte, Marc Perick war ungedeckt, er setzte das Leder in die Maschen zum 1:0. Der LSV wehrte sich. Christopher Schemmer flankte auf Julian Röer, der köpfte knapp drüber. Berg setzte sich wiederholt durch, doch der letzte Pass fehlte. Schemmer vertändelte an der eigenen Torauslinie, Merfeld brachte den Ball in die Mitte und Julian Muddemann blieb noch an LSV-Torhüter Marvin Niehaus hängen, der Nachschuss von Carlo Schulze Entrup saß jedoch zum 2:0.

Röer verschießt

Vor der Pause trafen Patrick Strotmann (35.) mit einem Freistoß und Jan Kersen nach einem Einwurf von Strotmann per Kopf (44.) an die Querlatte. Nach der Pause erwarteten die Zuschauer der Heimmannschaft einen kämpfenden LSV. Aber die Abwehr der Merfelder ließ nicht viel zu. Erst in der 53. Minute kam Leben in die Partie. Jonas Zernahle wurde im Strafraum gelegt, der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Julian Röer aber scheiterte an Schlussmann Dominik Brocks.

Trainer Michael Hellekamp stellte um, brachte seinen Torjäger Henrik Kleinefeld und die nächsten Minuten waren eine Dranperiode der Platzherren. Kopfbälle von Luca Preuß und Julian Röer fanden nicht ihr Ziel. Ein aussichtsreicher Freistoß von Robin Joemann lenkte Torhüter Brocks über die Latte. Erst kurz vor dem Spielende gelang Röer der ersehnte Anschlusstreffer (88.). Fünf Minuten wurden nachgespielt, in der noch eine gewisse Hektik in die Begegnung kam, doch es gelang dem SV nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen. Für LSV-Trainer Michael Hellekamp war es eine unnötige Niederlage. "Beide Tore fallen aus dem Nichts, einmal müssen wir konsequenter klären beim anderen Mal fällt dem Gegner der Ball auf den Fuß", sagte er.

LSV:Niehaus, Schild, C. Schemmer, Berg, T. Schemmer, Joemann, Kalwey (70. Preuß), Dewert, Zernahle (56. Kleinefeld), Röer, N. Hardegen (88. Jan van Buer).

Tore: 0:1 Perick (17.), 0:2 Schulze- Entrup, 1:2 Röer (88.)

Dem SV Lippramsdorf gelingt der erste Saisonsieg

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - FC Epe 3:1 (0:1) Spieltag Nr. 4 01.09.2019


Mit zwei Treffern hatte LSV-Stürmer Julian Röer einen großen Anteil am 3:1 Erfolg seiner Mannschaft gegen den FC Epe.

Lippramsdorf.

Durch den ersten Sieg wendete der LSV den Sturz auf den letzten Tabellenplatz ab. Jetzt steht der LSV in einem Sechserteam mit jeweils vier Punkten, was eine enge aber auch spannende Saison erwarten lässt. In den ersten 45 Minuten gingen die Hausherren, denen wichtige Kräfte wie Torjäger Henrik Kleinefeld und Constantin Dewert fehlten, etwas passiv zu Werke. So sah es auch, Trainer Michael Hellekamp, was ihn unzufrieden in die Kabine gehen ließ. Bis dahin war die Begegnung recht chancenarm. Die Führung der Gäste kam aus dem Nichts, als ein Konter beginngend bei Jannik Holtmann mit dem 1:0 durch Felix Wobbe endete. LSV-Keeper Marvin Niehaus verhinderte mit einer gewagten Grätsche gegen Wobbe den zweiten Treffer (38.). Auf der anderen Seite passierte Epes Schlussmann Niklas Baumann ein unbeabsichtigtes Abspiel genau auf Robin Joemann, doch der Spielmacher war wohl so überrascht über dieses Geschenk, dass er das Leder einfach nur in die Arme von Baumann zurück köpfte. Der zweite Spielabschnitt begann spektakulär. Timo Berg setzte sich durch und wurde von Epes Jan Frieling an der Strafraumgrenze gefoult. Zwar pfiff der Schiedsrichter Freistoß, doch zeigte er Frieling Rot. Den Freistoß versenkte Tim Kalwey fulimnant im Eper Kasten zum Ausgleich (49.). Ab dieser Zeit ergaben sich Löcher in der Abwehr des FC. Julian Röer nutzte einen dieser Freiräume gnadenlos aus, spielte noch mit dem Torwart und den Abwehrspielern, bevor er zur 2:1 Führung einnetzte. Epe zeigte spielerisch, dass sie sich mit dem neuen Trainer verbessert haben. Aber es war eine gute Phase der Heimelf, die nach Foul des Torhüters an Julian Röer einen Elfmeter zugesprochen bekamen, doch Robin Joemann scheiterte Torsteher Baumann. Dann aber zog wieder Julian Röer den Eper Abwehrspielern davon und schob die Kugel zum entscheidenden 3:1 über die Torlinie (78.). Epes Chancen vor und nach diesem Tor blieben ungenutzt. "Wir mussten öffnen, dann können solche Gegentore schon mal passieren", sagte Epes Coach Andre Hippers.

LSV: Niehaus, Schild, C. Schemmer, Berg, Joemann, Kalwey (83. Wiethoff), T. Schemmer, L. Hardegen, Jo. van Buer (56. Zernahle), Röer (88. Ja. van Buer), N. Hardegen

Tore: 0:1 Wobbe (15.), 1:1 Kalwey (49.), 2:1 Röer (57.), 3:1 Röer (78.).

LSV kassiert zwei Tore in drei Minuten

Der SV Lippramsdorf hat das Duell in Nordkirchen am Sonntag mit 0:2 verloren. Innerhalb kürzester Zeit fielen nach Wiederanpfiff die Treffer.

Nordkirchen

Fußball-Bezirksligist FC Nordkirchen hat mit einem 2:0 Erfolg am Sonntag den Anschluss nach oben gewahrt und ist dank des ersten Zu-Null-Spiels der Saison erstmals Tabellenvierter. Der SV Lippramsdorf dagegen steckt nach einem schwachen Saisonstart mit nur einem Punkt aus drei Partien schon unten drin.

Bezirksliga 11 Nordkirchen - Lippramsdorf 2:0 (0:0) Spieltag Nr. 3 25.08.2019

Daniel Krügers Blitz- Doppelpack nach der Pause ebnete den Nordkirchenern den Weg zum zweiten Saisonsieg. Ein langer Ball direkt zu Beginn der zweiten Hälfte fand Nordkirchens Top-Torjäger, der Lippramsdorfs Schlussmann Marvin Niehaus keine Chance ließ (46.). Es war einfach zu schnell für viele Lippramsdorfer gegangen, sogar für Coach Michael Hellekamp, der gerade auf der Bank Platz nah, als der Nordkirchener Führungstreffer fiel. "Ich weiß nicht, ob wir gedanklich noch in der Kabine waren. Ich habe das 1:0 auch nicht mitbekommen", gestand Hellekamp. Und nur zwei Minuten später war Niehaus ein zweites Mal geschlagen. Diesmal kam der Angriff über die linke Seite, wo Simon Mors zwar nicht das Tor aus spitzem Winkel traf, dafür aber der Ball in Krügers Richtung steuerte. Der musste aus einem Meter nur noch einschieben. "Danach war das Spiel ziemlich entschieden", sagte Lippramsdorfs Trainer.

"In der zweiten Halbzeit machen wir es stark. Ich habe einen Ball gehalten, aber wirklich gefährlich wurde es nicht. Unser Plan in der Halbzeit war, lange die Null zu halten. Und dann kriegst du in drei Minuten zwei Gegentore. Das kann es nicht sein", ärgerte sich Gäste-Torhüter Niehaus nach dem Spiel. Richtig war, dass seine Mannschaft in Halbzeit eins gut mitgehalten hatte. Der Schuss von Fernando Manfredi, den Niehaus zu einer der vielen FCN-Ecken abwehrte, war lange Zeit aber auch die einzige brenzlige Situation. Erst nach 37 Minuten musste Niehaus einen Krüger-Drehschuss aus 16 Metern parieren. " Die erste Halbzeit hat sich noch nicht so gut angefühlt. Da hat man gemerkt, dass uns einfach noch die Sicherheit fehlte", sagte Florian Fricke Spielführer des FC Nordkirchen. "Die zweite Halbzeit ist ganz anders gestartet. Nach den zwei schnellen Toren ist das Spiel einfacher", so Fricke.

"Kann man verlieren"

Auffallend war, dass Nordkirchen sich anders als gegen Epe in der Vorwoche (2:1) nach dem zweiten Treffer aber nicht zurückzog, sondern weiter dominierte, ohne sich allerdings weitere Riesenchancen herauszuspielen. Aber der Ball lief gut. Dass noch einmal Zweifel aufkommen könnten, daran änderte auch Julian Röers Lattenaufsetzer (84.) nichts mehr. Nordkirchens Trainer Issam Jaber war nach dem Speil zufrieden: "Wenn wir einen Punkt mehr hätten, wären wir voll im Soll. Jetzt haben wir sechs PUnkte. Uns fehlen auch noch 14 Tage, um da zu sein, wo wir hinwollen."

Und der LSV? Das schwere Auftaktprogramm mit Stadtlohn und Nordkirchen weiß Hellekamp, der insgesamt neun fehlende Akteure beklagte, einzuordnen. "Ich habe immer gesagt: Wir brauchen bis zum vierten oder fünften Spieltag. Dass der Saisonstart schwierig werden würde aufgrund der personellen Situation, aber auch wegen der schweren Gegner, war uns klar. Gegen solche Gegner kann man auch mal verlieren", so der Trainer des Tabellenvorletzten.

Der SV Lippramsdorf verteilt Gastgeschenke an Stadtlohn Spieltag Nr. 2 18.08.2019

Mit 2:4 unterlag der LSV am Sonntag dem SuS Stadtlohn. Schon früh lag das Team von Trainer Michael Hellekamp mit 0:1 zurück.

Bei dieser Niederlage haben wir den Gegner zu den Toren eingeladen", sagte LSV-Torhüter Marvin Niehaus nach der Heimniederlage gegen SuS Stadtlohn (2:4). In der Tat waren die Gegentore allesamt sehr unglücklichfür den Gastgeber zustande gekommen, was jedoch nicht die gute Leistung des Gegners schmälern soll.

Gespielt wurde auf dem neuen Kunstrasenplatz, nachdem der Regen zur Sperre der Rasenanlage führte. Augenscheinlich kamen die Gäste besser zurecht und schienen zudem wacher bei allem, was sie anpackten. Einen langen Einwurf der Gäste, der an Feind und Freund vorbeiging, nahm Maximilian Rhein als Geschenk an und köpfte zur Führung ein (8.). Einen strammen Schuss von Wolf lenkte Marvin Niehaus zur Ecke (18.) Ein Freistoß der Gäste wurde noch soeben zur Ecke abgefälscht (24.) und eine Granate von Thentie lenkte Einhaus noch um den Pfosten (28.). Erst in der 31. Minute gab es den ersten Torschuss von der Lippramsdorfer durch Luca Preuß. Drei Minuten später kommt der Ball irgendwie zu Maximilian Rhein, der seinen Treffer markierte. LSV-Trainer Michael Hellekamp sah ihn zuvor im Abseits. Kurz vor der Halbzeit monierte SuS-Trainer Stefan Rahsing eine klare Abseitsposition, als sein Torwart Jan Hintemann herraus kam und Constantin Dewert wegputzte. Es gab Elfmeter für den LSV und Rot für den Keeper. Tim Vierhaus verwandelte (45. + 1).

Rhein trifft zum 3:1

In der Pause beruhigten sich die Gemüter und alle konzentrierten sich wieder auf Fußball. Genau damit hatten die Hausherren am Sonntag Nachmittag ihre Probleme. Zwei Spieler schossen sich im Mittelfeld an und der Abpraller landete bei Rhein, der ungehindert auf das Tor zulaufen konnte und den Ball über Niehaus hob (3:1). Wenig später war Rhein der Vorbereiter für Kevin Meise - 4:1. Als 22 Minuten vor dem Spielende Lippramsdorfs Constantin Dewert auf 2:4 verkürzen konnte, war noch Zeit, doch machte sich bei den Lippramsdorfern das Fehlen von Henrik Kleinefeld, Robin Joemann und Jonas Zernahle bemerkbar. Timo Berg mühte sich, ist aber noch nicht komplett in Form. "Das wird erstmal so weiter gehen, wenn einer aus dem Urlaub kommt, fährt ein anderer wieder los. Wir müssen diese Zeit mit den Leuten spielen, die da und gesund sind", sagte Lippramsdorfs Michael Hellekamp.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Schild, Schemmer (89. Wiethoff), Berg, Eßling, Dewert, L. Hardegen (90. + 1 van Buer), Preuß, Röer, N. Hardegen

Tore: 0:1 Rhein (8.), 0:2 Rhein (34.), 1:2 Vierhaus (45. 1 + Foulelfmeter), 1:3 Rhein (63.), 1:4 Meise (65.), 2:4 Dewert (69.).

Besonderes: 45. + 1 Rote Karte für Hintermann

Gerechtes Unentschieden für den LSV Spieltag Nr. 1 15.08.2019

Mit 0:0 endete das Spiel am Sonntag in Lüdinghausen. Drei Mal musste Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp verletzungsbedingt wechseln.

Lippramsdorf.

Mit einem 0:0 beim Liga-Neuling Union Lüdinghausen sind die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf in die neue Saison gestartet. Für LSV-Trainer Michael Hellekamp, der nach seinem Urlaub wieder bei den Lippramsdorfern an der Seitenlinie steht, ein gerechtes Unentschieden. Der Rasen in Lüdinghausen sei schwer zu bespielen gewesen. "Der war noch extrem hoch", sagte Hellekamp. Allerdings wolle er dies nicht als Ausrede gelten lassen. "Es war ein typisches erstes Saisonspiel", sagte er. Vor allem mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft war er zufrieden. "Wir haben viele gute Ansätze gezeigt, nur vor dem Tor die falschen Entscheidungen getroffen", sagte er. Sein Team habe die bessere Spielanlage gezeigt. Stürmer Henrik Kleinefeld vergab zwei gute Möglichkeiten: In beiden Duellen scheiterte der Lippramsdorfer im direkten Duell gegen Lüdinghausens Schlussmann Pascal Rudolph. In der zweiten Halbzeit dann musste Kleinefeld das Spielfeld angeschlagen verlassen (55./ Oberschenkel). Für ihn kam Jonas van Buer in die Partie. Doch auch van Buer konnte das Duell nicht beenden. Nach einem Tritt gegen seinen Knöchel wurde er kurz vor Schluss ausgewechselt. Und auch Christopher Schemmer ist angeschlagen: Er wurde mit Leistenproblemen ausgewechselt. "Die drei verletzungsbedingten Wechsel taten unserem Spiel  nicht gut", sagte Hellekamp. Insgesamt sei das Spiel in der zweiten Halbzeit sehr zerfahren gewesen. Lippramsdorfs Torhüter Marvin Niehaus rettet sein Team vor einem Gegentreffer. "Marvin hat heute gut gehalten", erklärte Hellekamp. Bereits am Donnerstag sind die Lippramsdorfer wieder im Einsatz. Am Abend spielt das Team von Hellekamp beim Kreisligisten Borussia Ahsen. Gerne hätten die Lippramsdorfer das Spiel auf den Mittwoch verlegt, doch Ahsen bekommt an dem Tag wohl keine Mannschaft zusammen.

LSV: Niehaus - Vierhaus, Schild, Schemmer (70. Wiethoff), Kleinefeld (46. van Buer/ 90. Prause), Kalwey, Dewert, Zernahle, L. Hardegen, Röer, N. Hardegen (64. Preuß).

Tore: Fehlanzeige

Lippramsdorf nutzt Chancen konsequent 2. Runde Krombacher Pokal (07.08.2019)

Der TuS Sythen konnte dem Bezirksligisten eine Halbzeit lang Paroli bieten, dann verließen das Team von Manuel Andrick die Kräfte.

Sythen

Am Ende war es dann doch deutlich: Mit 6:1 (2:1) haben sich die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf am Mittwochabend in der zweiten Runde des Kreispokals gegen den TuS Sythen im Derby durchgesetzt. "Das Ausscheiden ist jetzt kein Beinbruch", sagte Sythens Trainer Manuel Andrick. "Wir hatten gute Phasen im Spiel. Darauf müssten wir aufbauen". Lippramsdorfs Interimstrainer Christian Drees war zufrieden. "Wir haben unsere Chancen vor allem in der zweiten Halbzeit gut ausgenutzt", sagte er. Constantin Dewert brachte die Lippramsdorfer nach einem Patzer des Sythener Schlussmanns Philipp Berten mit 1:0 in Führung (8.). Wenig später konnten Jens Bußmann für den B-Ligisten ausgleichen (12.). "Bis dahin war es ein Spiel auf Aufgenhöhe", erklärte Sythens Andrick. Dem 2:1 des LSV ging ein individueller Fehler der Sythener voraus, wieder traf Dewert (29.). "In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel", sagte Lippramsdorfs Christian Drees. Nach Wiederanpfiff hätten bei den Sythener die Kräfte nachgelassen. "Das 1:3 war dann der Genickbruch", sagte Andrick, Henry Wiethoff traf für den LSV (51.). Und die Lippramsdorfer bauten ihre Führung weiter aus: (Wiethoff (70.), Dewert (73.) und Zernahle (90.) sorgten für den 6:1 Endstand. Mit Blick auf den Saisonstart war der LSV mit einem dünnen Kader angereist. Torhüter Marvin Niehaus spielte ab der 58. Minute auf dem Feld. Die letzten 15 Minuten spielten die Lippramsdorfer in Unterzahl: Wiethoff musste mit Krämpfen das Feld verlassen. Wechseln konnten Drees und der LSV nicht mehr. "Auch in der Zeit haben wir gut den Ball aber gut laufen lassen", sagte Drees.

Spiel um Platz 3. (03.08.2019)

"Erste" wird Dritter

Am vergangenen Wochenende endeten die diesjährigen Feldstadtmeisterschaften. Der SV Lippramsdorf belegte, nach einer bitteren Niederlage im Halbfinale (5:4 nach Elfmeterschießen) gegen die späteren Sieger SuS Concordia Flaesheim 1969 e.V., den dritten Platz. Daniel Eßling markierte im "kleinen Finale" den 1:0 Siegtreffer gegen den TuS Sythen Fussball.
Herzlichen Glückwunsch an Concordia Flaesheim zum Stadtmeistertitel.
Für unsere Erste Mannschaft steht am kommenden Mittwoch das erste Pflichtspiel dieser Saison auf dem Programm. In der 2.Pokalrunde geht es auswärts gegen den B-Ligisten TuS Sythen. Anstoss ist um 19:30 Uhr.

Halterner Stadtmeisterschaften Halbfinale LSV- Flaesheim (02.08.2019)

Entscheidung im Elfmeterschießen - Flaesheim setzt sich knapp gegen den LSV durch (6:5)

In den 60 Minuten der regulären Spielzeit wollte am Freitagabend im zweiten Halbfinale keine Entscheidung fallen. Im Elfmeterschießen dann hatte Flaesheim die Nase knapp vor dem LSV.

Nach 60 Minuten stand es am Freitagabend zwischen Concordia Flaesheim und dem SV Lippramsdorf 0:0. Die Entscheidung um den Einzug ins Finale, in dem am Samstag der TuS Haltern wartet, fiel im Elfmeterschießen. Knapp hatte Flaesheim hier die Nase vorn, obwohl das Team die letzten 20 Minuten in Unterzahl spielen musste. „Nach dem Platzverweis wollten wir in das Elfmeterschießen“, sagte Flaesheims Trainer Michael Onnebrink. Der LSV trifft im Spiel um Platz drei auf den TuS Sythen.

 

Halterner Stadtmeisterschaften Spieltag Nr. 3 (30.07.2019)

Lippramsdorf qualifiziert sich fürs Halbfinale

Der SV Lippramsdorf folgt als Gruppenzweiter dem Tus Haltern in das Halbfinale der Fußball-Stadtmeisterschaft (Stadtwerke Sommercup)). Mit 4:0 setzte sich der Bezirksligist gegen die DJK BW Lavesum (Kreisliga B) durch. Für Lavesum war es das vierte Spiel innerhalb von fünf Tagen. Dementsprechend schwer waren die Beine beim Team von Jan-Nic Erbeck. Der Trainer sprach nach Abpfiff " von einem Scheißspiel".

Gruppe A Lippramsdorf- Lavesum 4:0 (2:0)

Der SV Lippramsdorf gab im Duell gegen Lavesum das Tempo an: Mit einem Doppelschlag in der ersten Halbzeit gingen die Bezirksliga-Fußballer in Führung. Erst vollendete Jonas van Buer einen Freistoß von Tim Kalwey per Kopf (17.). Eine Spielminute später glänzte Kaley mit einer weiteren Vorarbeit: Abnehmer war diesmal Christopher Schemmer, der zum 2:0 für den LSV traf.

"Mal warten"

Wenige Minuten später dann war die Partie für Lavesums Kapitän Tim Kurzke beendet, er musste von seinem Mitspieler vom Platz geführt werden. Im Zweikampf bekam er einen Tritt auf den Knöchel. "Da müssen wir mal warten", sagte der Trainer. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit pralte Lavesums Torhüter Marcel Fahl mit Constantin Dewert zusammen. Der Schlussmann wollte klären, erwischte Dewert aber mit dem Knie. Der Lippramsdorfer konnte weitermachen. Nach Wiederanpfiff zeigte sich ein ähnliches Spiel: Der LSV drückte Lavesum in die eigene Hälfte. Nach einem Ball über die Abwehr versenkte Lippramsdorfs Henry Wiethoff das Leder im Tor zum 3:0. Für ihn war es der erste Treffer, nachdem er zuvor ein dreiviertel Jahr gefehlt hatte (41.). Kurz vor Schluss war es dann Philipp Prause, der sich über links durchsetzte und den 4:0 Endstand besorgte. Auch er hatte zuvor lange gefehlt: Rund anderhalb Jahre fiel Prause aus.

"Kraft nachgelassen"

"Für die beiden freut es mich besonders", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp. Das Spiel wollte er nicht überbewerten. "Für uns war es eine gute Einheit und wir haben gute Ansätze im Spielaufbau gezeigt", erklärte er. "Allerdings haben auch wir gemerkt, dass bei Lavesum die Kraft nachgelassen hat.. Für den B-Ligisten ist das Turnier mit null Punkten beendet. "Jetzt können wir etwas durchatmen", sagte Jan-Nic Erbeck.

 

Halterner Stadtmeisterschaften Spieltag Nr. 2 (28.07.2019)

LSV - SV Bossendorf 2:1

Die Begegnung mit dem SV Bossendorf erinnerte LSV-Trainer Michael Hellekamp ein wenig an die Partie gegen den Tus Haltern am Tag zuvor: Auch am Sonntag war die erste Halbzeit der Lippramsdorfer besser, als das Spiel nach dem Seitenwechsel. Jonas van Buer traf in der 19. Minute die Querlatte und wenig später zeigte der Referee auf den Elfmeterpunkt, nach einem Zweikampf zwischen Christopher Schemmer und Max Ninnemann. Der Bossendorfer schoss den Elfmeter selbst zur 1:0- Führung. Dann fiel der Ausgleich: Tim Kalwey bediente Julian Röer und dessen Kopfball landete im Tor der Bossendorfer (26.). Röer verlud drei Minuten später mehrere Abwehrspieler des B-Ligisten sowie den Torhüter und schob zum 2:1 ein. Auch wenn Hellekamp forderte, den Sack zu zu machen, blieb es bei diesem knappen 2:1 bis zum Schluss.

Halterner Stadtmeisterschaften 27.07.2019 Spieltag Nr. 1

Tus Haltern II - LSV 2:1 27.07.2019

Das Los wollte es so, dass die beiden Bezirksligisten das Auftaktspiel in der Gruppe A bestreiten mussten. Beide Teams waren nicht richtig einzuschätzen, da die Saisonvorbereitung noch im vollen Gange ist. Auf dem holprigen Rasen zeigten die Lippramsdorfer von Trainer Michael Hellekamp eine kompakte Abwehrleistung und setzten Nadelstiche in der Halterner Abwehr. Einer dieser Nadelstiche sorgte schließlich für einen Foulelfmeter, den Lennart Rademacher, als hinter Julian Röer her musste, verursachte. Robin Joemann brachte den LSV in Fronst (23.). "Die zweiten 30 Minuten waren wesentlich besser, mir fehlte im ersten Abschnitt ein wenig die Körpersprache", sagte Halterns Trainer Timo Ostdorf. Ein weiterer Strafstoß, den Christopher Schemmer bei einem Zweikampf mit Paul Keller verursachte, brachte Keller selbst zum Ausgleich im Tor unter.

"Das Remis wäre eigentlich ein gerechtes Endergebnis gewesen", sagte Michael Hellekamp nach dem Spiel. Doch nach einer Ecke bekam die Lippramsdorfer Abwehr nicht hinten raus und Arne Middelmann donnerte das Leder zum 2:1 in das Tor des LSV (53.).

 

Testspiel gegen SuS Beckhausen 05 (18.07.2019)

Mit einer ersatzgeschwächten Truppe ging die erste Mannschaft in das Testspiel gegn SuS Beckhausen.

Beide Halbzeiten waren leider nicht so, wie sich die Mannschaft es sich vorgestellt hatte.

Mit einen Unentschieden kann die erste Mannschaft zufrieden sein.

Der LSV setzt sich in Reken durch

Dabei stand bei LSV-Trainer Michael Hellekamp vor allem das Umschaltspiel seiner Mannschaft im Mittelpunkt.

Lippramsdorf

Mit einem recht dünnen Kader fuhr LSV-Trainer Michael Hellekamp zum Test gegen den SC Reken II. Am Ende gewannen die Halterner am Samstag mit 2:0.

Testspiel SC Reken II - LSV 0:2 (0:0)

Der A-Ligist hielt sich lange Zeit gut gegen den Bezirksligisten aus Lippramsdorf. Im ersten Abschnitt erspielten sich die Spieler von den Trainern Patrick Koster und Jürgen Boll zwei gute Torchancen. Zum einen scheiterte Maximiliam Niewerth an LSV-Schlussmann Marvin Niehaus (17.) und Peter mensing verfehlte mit einem strammen Schuss knapp das Gehäuse (31.). Trotzdem hatten die Gäste deutlich mehr Ballbesitz. Allerdings verpassten sie es, gefährliche Torchancen zu kreieren. Einige Standards blieben lange Zeit die einzige Gefahr, bis zur 36. Minute: da testete Luca Preuß Rekens Keeper Adrian Brödner, der gedankenschnell reagierte. Nach der Pause kam mehr Druck in das Angriffsspiel der Gäste. Henrik Kleinefeld und Luca Preuß scheiterten bei guten Chancen, ehe Preuß sich erfolgreich gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte und zum 1:0 für sein Team traf. Der eingewechselte Torhüter Jan Korte, ein Neuzugang der JSG ETUS-Lippramsdorf, hatte bei einem direkten Freistoß seine beste Aktion (71.). Ansonsten verlief seine Halbzeit recht ruhig. Wenige Minuten später gelang Henrik Kleinefeld nach einer tollen Einzelleistung das 2:0 Endergebnis.

Umschaltspiel im Fokus

"Mir ist es wichtig, dass wir aus der Abwehr heraus unser Umschaltspiel verbessern. Das ist unser Ziel und daran arbeiten wir", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp. "Dafür war der Kreisligist ein passender Gegner, diese Dinge zu probieren."

LSV: Niehaus (46. Korte), Vierhaus, Schild, Joemann, Kleinefeld (80. Niehaus), Kalwey (46. Schemmer), Dewert, Zernahle, L. Hardegen (56. van Buer), Preuß, N. Hardegen.

Tore: 0:1 Preuß (57.), 0:2 Kleinefeld (79.)

0:3- Pleite in Raesfeld - LSV unterliegt

Die personalgeschwächten Lippramsdorfer verlieren bei A-Ligisten Raesfeld. LSV-Trainer Michael Hellekamp ist trotzdem zufrieden.

Lippramsdorf

Nach den Testspiel-Auftakt gegen die U23 des FC Schalke 04 stand für die Lippramsdorfer am Freitagabend der zweite Test gegen den A-Ligisten TSV Raesfeld auf dem Plan.

Testspiel TSV Raesfeld - LSV 3:0 (2:0) 05.07.2019

Es dauerte nicht lange, da durfte schon das erste Tor des Tages bejubelt weren. Jedoch nicht für die Lippramsdorfer, sondern für die Raesfelder Hausherren, die nach 18 Minuten durch David Ronau in Führung gehen konnten. In der Folge lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch und setzten einige offensive Akzente. Knapp zehn Spielminuten vor der Halbzeit klingelte es schließlich erneut im Kasten des LSV-Toorhüters Jan Korte. Wieder war es Raesfelds David Ronau. Mit einem 0:2- Rückstand ging es für die ersatzgeschwächten Gäste, die nur mit zehn Spielern der ersten Mannschaft angetreten waren, also in die Katakomben.Im zweiten Durchgang verließen die Gäste ein bisschen die Kräfte, dennoch erspielten sie sich einige Möglichkeiten, ohne aber die nötige Konsequenz im Abschluss zu zeigen. Und wie es so oft im Fußball ist, wurde diese Ungenauigkeit bestraft. TSV-Akteur Pascal Ludwig erzielte nach einer knappen Stunde den Treffer zum 3:0 für den Vorjahres-Dritten der Kreisliga A1 und besiegelte so die Lippramsdorfer Niederlage. Für Cheftrainer Michael Hellekamp war es trotz der Pleite ein guter Test, wie er verriet: "Es war ein ausgeglichenes Spiel, wenn auch der Sieg der Raesfelder letztlich verdient war. Das Ergebnis ist am Ende etwas hoch ausgefallen, denn Torchancen hatten wir in etwa gleich viele, haben sie nur nicht genutzt. Am Ende war es ein ordentlicher Test."

LSV: Korte (46. Niehaus), Vierhaus (55. Denter), Schild, Berg, Kleinefeld (46. Nunnenkamp), Eßling, Schemmer, Zernahle, Hardegen, Van Buer (64. Hadick), Röer

Tore: 1:0 (18.), 2:0 (35.); 3:0 (60.)

Spiel gegen Schalke U 23

Am 27.06.2019 spielte unsere 1. Mannschaft gegen die Knappenschmiede von Schalke 04. Für unsere Mannschaft war dies ein besonderes Spiel, da nichtmal die Vorbereitung begonnen hatte. Die Vorbereitung beginnt erst am 01.07.2019. Gegen die klassenhöhere Mannschaft hatte unsere Mannschaft ziemliche Schwierigkeiten und hielt in der ersten Mannschaft noch gut dagegen. Zur Halbzeit lag unsere Mannschaft nur 1:3 hinten, der Ehrentreffer gelang durch Henrik Kleinefeld. Das Spiel ging nachher noch ziemlich deutlich mit 1:7 an die Knappenschmiede.

Versönlicher Abschluss gegen Gahlen

Tus Gahlen - SV Lippramsdorf 1:1 Spieltag Nr. 30 26.05.2019

Im letzten Saisonspiel ging es für den SV Lippramsdorf nicht mehr um viel. TuS Gahlen hingegen ist kurz vor dem Abstieg. Henrik Kleinefeld gelang in der zweiten Halbzeit nach einem langen von Marvin Niehaus das 1:0. Kurze Später gelang Gahlen noch das 1:1.

Glückliches Unentschieden gegen Gescher

SV Lippramsdorf vs. SV Gescher 2:1 (3:3) Spieltag Nr. 29 19.05.2019

Der SV Lippramsdorf gelang früh in Führung und erzielte schnell das 1:0 und das 2:0. Quasi zur Halbzeit gelang SV Gescher das 2:1. Nach der Halbzeit gelang Gescher der Ausgleich und anschließend zum 3:2. Mit Schlusspfiff gelang dem SV Lippramsdorf per Elfmeter das 3:3 in der letzten Minute.

 

LSV gewinnt beim Topfavoriten

Mit 2:0 haben sich die Lippramsdorfer am Sonntag bei der DJK Eintracht Coesfeld durchgesetzt und einen Sieg eingefahren.

Mit einem völlig unerwarteten Sieg des SV Lippramsdorf bei Meisterschaftskandidaten Eintracht Coesfeld befreien sich die Halterner endgültig von einem drohenden Abstieg.

Bezirksliga DJK Eintracht Coesfeld - LSV 0:2 (0:1) Spieltag Nr. 28 12.05.2019

So sieht es auch Trainer Michael Hellekamp, der in den letzten beiden Spielen mit seiner Mannschaft wieder die alte Form gefunden hat und wichtiger noch, die Erfolgsspur. In Coesfeld war besonders die gute Arbeit gegen den Ball eines der Erfolgsrezepte. Aber auch im Spiel nach vorn konnte Lippramsdorf bereits früh richtige Nadelstiche setzen. Henrik Kleinefeld ging alleine auf das Tor zu, aber Torhüter Marvin Langer spitzelte ihm den Ball vom Fuß. Constantin Dewert traf nur den Pfosten und Christopher Schemmer scheiterte ebenfalls im Eins- gegen Eins an dem Coesfelder Schlussmann. "Das 1:0 lag in der Luft", sagte Hellekamp. Und so kam es auch. Henrik Kleinefeld schaffte mit einer Energieleistung die bis dahin verdiente Führung (36.). Nach dem Seitenwechsel machten die Platzherren richtig Druck. Genau zu diesem Zeitpunkt und es war der beste Zeitpunkt, sagte der Trainer, brachte Jonas Zernahle seinen LSV mit 2:0 in Führung. Es war klar, dass Trainer Engin Yavuzaslan seine Mannschaft jetzt offensiver spielen ließ. Dies wiederum eröffnete dem Gast aus Lippramsdorf die eine oder andere vielversprechende Konterchance. Dass es am Ende ohne Gegentor zu Ende gebracht wurde, lag besonders an LSV-Torhüter Marvin Niehaus, der das Gehäuse mit seinen Glanzparaden sauber hielt. Vor ihm räumten insbesondere Stefan Schild und Verteidiger Bastian Denter den Strafraum sauber. "Ich kann keinen herausheben, weil alle Jungs eine gute Leistung abgerufen haben, "lobt Michael Hellekamp sein Team.

LSV: Niehaus, Denter, Schild, Schemmer, Berg, Kleinefeld, Dewert (65. Joemann), Zernahle (87. Vierhaus), Röer, N. Hardegen, (53. L. Hardegen), Brambrink

Tore: 0:1 Kleinefeld (36.), 0:2 Zernahle (52.)

Dem LSV gelingt der Befreiungsschlag

Mit 4:1 hat sich der SV Lippramsdorf am Sonntag gegen Vorwärts Epe durchgesetzt. Es war der erste Sieg in dieser Saison für den LSV.

In dieser Begegnung wurde einiges geboten. Verschossene Elfmeter, Traumtore nd Kampf bis auf den letzten Zentimeter. Am Ende ging der LSV mit einem verdienten 4:1 als Sieger vom Platz. Für das Team sind es drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Bezirksliga LSV - Vorwärts Epe 4:1 (0:1) Spieltag Nr. 27 05.05.2019

Die ersten 45 Minuten hatte der Gast aus Epe ein leichtes Plus aufzuweisen. Besonders spielerisch konnten die Hausherren nicht Paroli bieten. Doch richtig torgefährlich wurde Vorwärts zunächst nicht. Henrik Kleinefeld (6.) und Julian Röer nach einer halben Stunde vergaben ihre ersten Minichancen. Aus dem nichts zog Epes Luca Laufer aus etwa 25 Metern ab und traf von der Lattenunterkante ins Tor für den Gast (32.). Ein Handspiel von Jan Olde Groote gab Constantin Dewerte die Möglichkeit zwei Minuten später den fälligen Elfmeter zum Ausgleich zu verwandeln, doch Epes Torwart Da Silva hielt. So wurden mit 0:1 die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt steigerten sich die Gastgeber enorm. Es dauerte bis zur 52. Spielminute, bis Jonas Zernahle sich über links kraftvoll durchsetzte und das Leder in die Mitte brachte, wo letztlich Julian Röer das erlösende 1:1 erzielte.

Wenig später spitzelte Timo Berg den Ball in den Lauf von Henrik Kleinefeld, der seinen LSV mit 2:1 in Führung brachte. Jetzt sahen die Zuschauer ein richtig gutes Fußballspiel, mit Chancen auf beiden Seiten. Einmal stand Bastian Denter goldrichtig (66.) und klärte vor der Linie zum anderen riskierte Torwart Marvin Niehaus gegen Luca Laufer Kopf und Kragen (67.) Christopher Schemmer schlug einen Kopfball von Justin Bauer von der eigenen Torlinie (71.). Direkt dnach gelang Julian Röer sein zweiter Treffer. Wieder erledigte Timo Berg die Vorarbeit. Dieses 3:1 konnte unmittelbar danach durch Foulelfmeter ausgebaut werden. Epes Keeper foulte Constantin Dewert, hielt aber den fälligen Strafstoß von Röer. Den Schlusspunkt setzte Kleinefeld mit dem 4:1.

LSV: Niehaus, Denter, Brambrink, N. Hardegen, Schild, Schemmer, Berg (Kallwey 81.), Dewert, Röer, Zernahle (Preuß 86.), Kleinefeld (L. Hardegen)

Tore: 0:1 Laufer (32.), 1:1, 3:1 Röer (52.,72.), 2:1, 4:1 Kleinefeld (58., 83.).

Der TuS II gewinnt das Derby deutlich

Fussball: Der SV Lippramsdorf muss sich der U23 der Halterner mit 1:4 geschlagen geben und steckt weiter im Abstiegskampf der Bezirksliga.

TuS Haltern II - SV Lippramsdorf 4:1 (3:0) Spieltag Nr. 26 28.04.2019

Mit einem klaren 4:1 Sieg entschied der TuS Haltern II das Derby der Bezirksliga gegen den SV Lippramsdorf für sich und dokumentierte damit klar die aktuelle Tabellensituation.

Die Gastgeber zeigten von Anfang an, wer Herr im Haus ist. Bereits in der zweiten Spielminute rettete Jonas Zernahle einen Kopfball auf der Linie. Wenig später hatte Stefan Schild Glück, dass sein harter Einsatz gegen Roman Humenschneider nicht mit Strafstoß geahndet wurde. In Minute 18 rappelte es dann doch im Kasten von LSV-Keeper Marvin Niehaus, nach einem satten Schuss von Henrik Kleinefeld lenkt Halterns Torhüter Gabriel Iordache zur Ecke. Effektiver war da schon der TuS: Die nächste große Chance verwertete Tobias Becker zum 2:0 per Kopf. Roman Humenscheimer schlug den Freistoß dazu in den Freistoß dazu in den Strafraum. Noch vor der Halbzeit erhöhte Noah Schulz auf 3:0, was sicherlich eine Vorentscheidung bedeutete. Die zweite Halbzeit war gerade erst angepfiffen, da kam Roman Humenscheimer von der linken Seite zum Torschuss und traf zu 4:0 für die Halterner (47.). Danach schien Haltern ein wenig zurückzufahren, was den Gast aus Lippramsdorf etwas besser ins Spiel brachte. Auch Torchancen gab es für den LSV. Constantin Dewert schob den Ball mit der Seiten nur knapp neben das Tor. Die nächste Möglichkeit brachte einen Treffer für den LSV. Eine maßgenaue Flanke von Henrik Kleinefeld auf den gerade eingewechselten Julian Röer schob der Torjäger über die Linie. Am Ende war dies nur das Ehrentor für die Gäste, die weiterhin gegen den Abstieg spielen, während die U23 des TuS Platz drei in der Tabelle gefestigt hat.

TuS: Iordache, Goos, Rademacher, Becker, Pötter, Sandkühler, Töpfer (Göcke 75.), Anhuth (Knoblich 67.), Humenscheimer, Kelller (Thiemann 51.), Schulz.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Schild, Schemmer, Berg ( Preuß 72.), Joemann, Kleinefeld, Dewert, Zernahle, N. Hardegen, Brambrink (Röer 52.).

Tore: 1:0, 2:0 Becker (18., 32.), 3:0 Schulz (39.), 4:0 Humenscheimer (47.), 4:1 Röer (58.)

LSV kassiert Ausgleich in der Nachspielzeit

SV Lippramsdorf - SC Reken 2:2 (2:1) Spieltag Nr. 25 14.04.2019

Lippramsdorf Stürmer Henrik Kleinefeld traf am Sonntag doppelt gegen den SC Reken. Trotzdem reichte es nicht zum Erfolg.

Irgendwie steckt der Wurm drin: So, oder so ähnlich, argumentieren die Freunde des SV Lippramsdorf nach dem Spiel gegen den SC Reken. Die Gäste glichen in der Nachspielzeit zum 2:2 aus.

Viele haderten mit dem Schiedsrichter, der vier Minuten anzeigte und fünf Minuten länger nachspielen ließ. Genau in der Minute donnerte Deniz Dana erbarmungslos das Leder ins Netz zum 2:2.

Dabei fing alles gut an für den LSV. Henrik Kleinefeld zeigte in der Startphase des Spieles, dass er seine Torgefährlichkeit wiedergefunden hat. Von links zog er den Ball an Torhüter Michael Strzys vorbei zur Führung ins Tor (4.).

 

Erwig gleicht aus

Die aggressive und konzentrierte Spielweise der Hausherren ließ Reken nicht ins Spiel kommen und hielt sie zudem vom eigenen Tor weg. Robin Joemann testete nach einer Viertelstunde den SC-Keeper, der zur Ecke abwehren konnte.

Dann ein Patzer von Tim Vierhaus: Er wollte den Ball zu seinem Torwart zurückköpfen, aber übersah Karsten Erwig, dem die Kugel genau auf den Fuß fiel und der zum 1:1 ausglich (21.).

Vier Minuten später gelang Robin Joemann ein guter Pass auf Henrik Kleinefeld, der zur 2:1-Führung einschoss (25.). Kurz vor der Halbzeit hätte Constantin Dewert sogar erhöhen können, doch Strzys lenkte seinen Knaller noch soeben zur Ecke.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie im Sinne des LSV. Reken wurde immer offensiver und so war der Raum für Konter gegeben. Die größte Gefahr für die Gäte waren die Freistöße von Torjäger Kleinefeld, die letztendlich von Rekens Schlussmann abgewehrt wurden.

In der Schlussphase warf der Gast aus Reken alles nach vorn und setzte Lippramsdorfs Torhüter Marvin Niehaus und seine Abwehr mächtig unter Druck. Bis zur fünften Minute der Nachspielzeit hielt der LSV dem Druck Stand.

LSV: Niehaus, Brambrink, Vierhaus, N. Hardegen, Schild, Schemmer, Berg (90. Eßling), Dewert, Zernahle (87. Denter), Joemann, Kleinefeld (88. Preuß)

Tore: 1:0 Kleinefeld (4.), 1:1 K. Erwig (21.), 2:1 Kleinefeld (25.), Dana (90.+5)

 

LSV erkämpft Unentschieden in Vreden

SpVgg Vreden II - SV Lippramsdorf Spieltag Nr. 20 11.04.2019

Im Fußball-Bezirksliga-Spiel zwischen den SpVgg Vreden II und dem SV Lippramsdorf trennten sich beide Mannschaften mit 1:1. Vreden II ging nach 30 Sekunden in Führung. Nach 15 Minuten kamen die Lippramsdorfer besser in die Partie und trafen eine Viertelstunde vor dem Abpfiff zum Ausgleich. Torschütze war Timo Berg nach Vorlage von Henrik Kleinefeld. Zum Ende des Spiels rettete Lukas Hardegen noch auf der Linie und half somit den Ausgleich zu halten. Lippramsdorf baut seinen Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf drei Punkte.

6-Punkte Spiel gegen Merfeld

SF Merfeld - SV Lippramsdorf II 2:0 (0:0) Spieltag Nr. 24 07.04.2019

Das Spiel gegen Merfeld war das klassische 6-Punkte Spiel. Bei einem Sieg könnte man auf Merfeld aufschließen, bei einer Niederlage wäre man 6-Punkte entfernt. In der ersten Halbzeit tastete man sich auf beiden Seiten ab und es blieb beim 0:0. In der zweiten Halbzeit erwischte Merfeld den besseren Start und erzielte in der 48. Minute die 1:0 Führung. Der LSV baute sich nur wenige Chancen heraus. In der 74. Minute erzielte Merfeld das 2:0.

 

Nächste Niederlage für den LSV

SV Lippramsdorf - DJK Adler Buldern 0:2 (0:1) Spieltag Nr. 23 31.03.2019

Gegen den Tabellenletzten der Liga ging man früh in Rückstand (8.) und dies nichtmal zu unrecht. Man spielte sich hier und da ein paar gute Chancen heraus, doch diese waren nicht zwingend genug. Zum Ende des Spiels erhöhte der LSV immer mehr den Druck, um doch noch den Ausgleich zu machen. Doch genau in dieser Phase erhöhte DJK Buldern auf 2:0.

 

Die Niederlagenserie hält an

Adler Weseke - SV Lippramsdorf 3:0 (2:0) Spieltag Nr. 22 24.03.2019

Im nächsten Spiel um den Klassenerhalt verlor der LSV gegen einen mit Abstiegskonkurrenten. Das Spiel  verlief nicht so wie es der SV Lippramsdorf erhofft hatte. Zu keinen Zeitpunkt erhielt man Zugriff auf das Spiel. 

Die LSV-Niederlagenserie hält an

Auch gegen die DJK Billerbeck konnte der Bezirksligist SV Lippramsdorf nicht punkten. Im Jahr 2019 war es die vierte Niederlage im vierten Spiel.

Lippramsdorf

Die Bezirksliga- Fußballer des SV Lippramsdorf kommen seit der Winterpause nicht in Tritt. Auch im vierten Spiel unterlag die Mannschaft von Trainer Michael Hellekamp. Gegen die DJK Billerbeck verlor der LSV trotz Führung mit 1:3 (1:1).

Bezirksliga 11 DJK Billerbeck - LSV 3:1 (1:1) Spieltag Nr. 21 17.03.2019

Die Gründe für die Niederlage sind mir bestens bekannt, sagte Lippramsdorfs Trainer Hellekamp. Aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und berufsbedingten Ausfällen leidet leidet der Trainingsbetrieb. "Und so wie man trainiert spielt man häufig auch", sagte Hellekamp. Dennoch gingen die Gäste nach einem Standardtreffer in Führung. Robin Joemann traf in der 25. Minute. Doch lange hielt die Lippramsdorfer Führung nicht. Bereits fünf Minuten später glich Lukas Zumbuelte aus. Ein gutes Spiel sahen die wenigen Zuschauer in Billerbeck von beiden Mannschaften nicht. Nach der Pause hatte Lippramsdorf eine 20-minütige Phase, wo es besser lief. "Am Anfang haben wir es überhaupt nicht geschafft, Druck zu machen", sagte der Trainer, "da waren wir zu passiv." In den ersten 20 Minuten nach der Halbzeit sah das schon besser aus. Doch den Lippramsdorfern gelang es nicht, Kapital aus der besseren Phase zu schaffen. Stattdessen konterten die Gastgeber den LSV in der 78. Minute aus. Einen Fehler im Spielaufbau der Gäste nutzte Henning Piegel (78.). Lippramsdorf ging nun volles Risiko. Vielleicht hätten die Gäste die letzten paar Minuten in Überzahl spielen können, doch statt einem Billerbecker die Gelb-Rote Karte zu zeigen, steckte der Referee diese wieder weg. "Irgendwie passt das zu unserer Gesamtsituation", ärgerte sich der Lippramsdorfer Trainer. Die Entscheidung fiel mit dem letzten Angriff. Der LSV warf alles nach vorne, Calvin Majewski musste nur noch ins leere Tor einschieben.

LSV: Niehaus, Dewert (62. Zernahle), Hardegen (73. van Buer), Brambrink (82. Eßling), Schild, Schemmer, Joemann, Kleinefeld, Roer, Hardegen

Tore: 0:1 Joemann (25.), 1:1 Zumbuelte (30.), 2:1 Piegel (78.), 3:1 Majewski (90.).

1:2 gegen Dülmen: Der SV Lippramsdorf wartet weiter auf den ersten Erfolg 2019

Der ersatzgeschwächte LSV gibt das Duell gegen Dülmen am Samstag binnen 120 Sekunden aus der Hand und kassiert die dritte Pflichtspiel-Pleite im Jahr 2019.

SV Lippramsdorf - TSG Dülmen 1:2 (1:0) Spieltag Nr. 19 02.03.2019

Innerhalb von 120 Sekunden entschied die TSG Dülmen das Nachholspiel beim SV Lippramsdorf am Samstag in der Fußball-Bezirksliga, in dem ihr Torjöger Alexander Kock einen 0:1 Rückstand in einen 2:1-Sieg umwandelte. Beide Mannschaften hatten Personalprobleme, doch der LSV hatte zu viele wichtige Spieler nicht zur Verfügung.

 Die Lippramsdorfer, die schließlich auf den Platz gingen, zeigten in der ersten Halbzeit eine beherzte Leistung und hielten in den Zweikämpfen dagegen. Aber nicht nur das: Bereits nach neun Spielminuten schlug Tim Kalwey einen harten Freistoß vor das gegnerische Tor. Constantin Dewert verpasste, aber dahinter stand Julian Röer goldrichtig, um das Leder ins Netz zu köpfen. So richtig gefährlich kamen die Gäste nicht vor das Tor der Gastgeber. Stefan Schild und seine Abwehr leisteten gute Arbeite. Tobias Korte (23.) per Kopfstand Alexander Kock mit einem knallharten Schuss, den Marvin Niehaus gut parierte (24.), sorgten für die einzigen Höhepunkte des ersten Abschnittes. Nach dem Seitenwechsel merkten die Zuschauer den Dülmeneren an, dass sie gewillt waren, mehr zu tun. Richtige Torchancen blieben aber zunächst aus. Dies galt für beide Seiten. Fast eine Stunde lang lebte die Partie von einem außergewöhnlichen Kampfspiel und einem hohen Spannungsgrad. Dann gab es einen Freistoß für die TSG etwa 22 Meter vom Tor entfernt. Alexander Kock schlenzte die Kugel in den linken Torwinkel, unhaltbar für Marvin Niehaus, zum 1:1 Ausgleich (56.). Schon beim nächsten Angriff passte die LSV-Abwehr nicht auf und Alexander Kock nutzte es wieder aus mit einem erfolgreichen Torschuss von links außen. In weniger als zwei Minuten war das Spiel gedreht zugunsten der Gäste. In der verbleibenden Zeit fehlten den LSV Ideen und die Qualität, um nochmal zurückzukommen. "Wenn es nicht läuft, dann auch richtig", sagte LSV-Coach Michael Hellekamp. Es war die dritte Niederlage im Jahr 2019.

LSV: Niehaus, Schild, Echterhoff (59. Preuß), Kalwey, Dewert, Zernahle, L. Hardegen (68. F. Wessels), van Buer (84. Vierhaus), Röer, N. Hardegen, Brambrink.

Tore: 1:0 Röer (9.), 1:1, 1:2 Kock (56., 57.)

LSV mit leichten Fehlern gegen den FC Epe

SV Lippramsdorf - FC Epe 1912 2:4 (1:2) Spieltag Nr. 18 24.02.2019

Schlechter Start in die Rückrunde für die 1. Mannschaft des LSV.

Vorletzte Woche unterlag man gegen TuS Wüllen - Erste Mannschaft 0:4 und das auch völlig verdient. Bis auf zwei kleinen Chancen ist der Bezirksliga-Elf nicht viel nach vorne eingefallen.
Und auch Sonntag musste man sich mit einer Niederlage begnügen. Im heimischen Stadion unterlag man FC Epe 1912 mit 2:4. Auch in diesem Spiel ging offensiv relativ wenig und Epe nutzte seine wenigen Chancen(überwiegend Standards) optimal.
Tore: Kalwey, Dewert
Man muss dazu sagen, dass der LSV durch Urlauber, Verletzte und Grippekranke auch arg gebeutelt war. Nun müssen in den nächsten Wochen wieder bessere Ergebnisse eingefahren werden, damit der Blick nicht nach unten gerichtet werden muss.

SV Lippramsdorf verliert erstes Pflichtspiel des Jahres

TuS Wüllen - SV Lippramsdorf 4:0 (1:0) Spieltag Nr. 17 15.02.2019

Lippramsdorf gewinnt Test in Lembeck

Hellekamp- Elf dreht einen 0:1 Rückstand dank Joemann

Lippramsdorf.

Mit einem verdienten 2:1 Erfolg kehrte der SV Lippramsdorf am Dienstagabend vom Test beim SV Lembeck zurück.

Testpiel SV Lembeck - SV Lippramsdorf 1:2 (1:0) 29.01.2019

LSV - Trainer Michael Hellekamp war mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden: "Wir haben deutlich mehr Laufbereitschaft gezeigt als zuletzt. Das war mir wichtig." Lippramsdorf dominierte das Spiel, kassierte aber trotzdem zunächst die Lembecker Führung. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld brachten die Gastgeber eine hohe Flanke in den Strafraum und kamen per Kopfball zum 1:0 (20.).

 

Bis zur Pause blieb es bei diesem Spielstand, weil Lippramsdorf zwar Chancen herausspielte, im Abschluss aber zunächst schwächelte. Doch das sollte sich nach der Halbzeitpause ändern. Mann des Tages sollte im zweiten Durchgang Robin Joemann werden. Zunächst traf er in der 72. Minute aus der Distanz zum hoch verdienten Ausgleich. Dann bediente er in der 80. Minute Timo Berg, der mit seinem Treffer den verdienten Lippramsdorfer Erfolg sicher stellte. Angesichts vieler vergebener Torchancen nannte Michael Hellekamp den Sieg "ein, zwei Tore zu niedrig". Insgesamt war er aber mit der Leistung seines Teams zufrieden: "Wir konnten in der vergangenen Woche wegen der Witterung nur Lauftraining absolvieren. Das hat man natürlich gemerkt. Unter diesen Umständen war die Leistung okay. Wir haben die Partie durchweg dominiert." In den nächsten Tagen drohen dem LSV aber wohl die nächsten Laufeinheiten.

3:2 gegen Rentfort verloren

Testspiel  Rentfort - LSV 3:2 (3:0) 27.01.2019

Gegen den ebenfalls in der Bezirksliga spielenden BV Rentfort lag Michael Hellekamps Mannschaft früh hinten. „Wir waren eigentlich ganz gut im Spiel“, sagte der LSV-Trainer. Doch dann ging Rentfort durch ein Traumtor aus der Distanz von Dominik Stukator in Führung (11.). In der 22. Minute trafen die Gastgeber nach einem Konter erneut. Wenige Minuten vor der Pause war es wieder Stukator, der durch ein weiteres Traumtor auf 3:0 erhöhte (39).

Seine Mannschaft habe ordentlich gespielt, so Hellekamp. Allerdings „fehlte es nach vorn an Durchschlagskraft“. In der zweiten Hälfte sei sein Team dann aber „verdient wieder rangekommen“. Julian Röer brachte die Gäste in der 75. Minute nach einem Pass in die Tiefe wieder zurück ins Spiel.

Wenige Minuten später traf Constantin Dewert mit einem Distanzschuss zum 2:3 (84.). Trotz der Niederlage war Lippramsdorfs Trainer weitestgehend zufrieden. Er habe „viele gute Ansätze“ gesehen.

LSV: Niehaus - Vierhaus, Schemmer (75. Jan van Buer), Echterhoff (55. Brambrink), Joemann, Kalwey, Eßling, Dewert, L. Hardegen (39. Jonas van Buer), Röer, N. Hardegen

1:1 gegen Senden - SV Lippramsdorf mit Personalsorgen

Mit dem 1:1 im Fußball-Testspiel gegen den Landesligisten VfL Senden war Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp eigentlich zufrieden. Doch es gibt nicht nur einen Wermutstropfen.

Testspiel Senden - Lippramsdorf 1:1 (0:0) 20.01.2019

In der 90. Spielminute sorgte Constantin Dewert für den Ausgleich. Und auch die spielerische Leistung „war über weite Strecken in Ordnung“, sagt Hellekamp. Doch schon vor der Halbzeit musste er zwei Mal wechseln: Torjäger Henrik Kleinefeld humpelte nach einem Tritt gegen sein Knie vom Feld (35.). Nach der ersten Diagnose im Krankenhaus zog er sich eine Prellung zu. „Wir hoffen, dass es nichts an den Bändern ist“, sagt Hellekamp. Zudem erlitt Lukas Hardegen einen Schlag auf den Knöchel (35.). Kurz nach der Pause musste auch Mario Brambrink mit einer leichten Zerrung den Platz verlassen (46.). Schlechte Nachrichten aus Lippramsdorfer Sicht gibt es auch bei Kapitän Christian Drees. Im Bezirksligaspiel gegen Deuten am 3. Dezember wurde er verletzt ausgewechselt. Seitdem verpasste er die Stadtmeisterschaften in der Halle und konnte nur ein bis zwei Trainingseinheiten absolvieren. Nun ist klar: Der Kapitän der Lippramsdorfer hat sich einen Meniskusriss zugezogen. Das ergab ein MRT-Termin in der vergangenen Woche.

LSV: Niehaus - Schild, Schemmer, Joemann, Kleinefeld (35. Wiethoff), Kalwey, Dewert, L. Hardegen (35. N. Hardegen), van Buer (50. Eßling), Röer, Brambrink (46. Vierhaus)

Tore: 1:0 Otto (62.), 1:1 Dewert (90.)

SV Lippramsdorf punktet beim Tabellenführer

Der SV Lippramsdorf hat dem Bezirksliga-Spitzenreiter RW Deuten einen Punkt abgetrotzt, ganz zufrieden war der LSV aber nicht.

Zur Halbzeit führte der SV Lippramsdorf beim Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga, RW Deuten, bereits mit 2:0. Nach der Pause machten die Gastgeber aber Druck − und wurden für ihr volles Risiko belohnt.

Bezirksliga 11 RW Deuten - LSV 2:2 (0:2) 02.12.2018 Spieltag Nr. 16

Dass die Gastgeber nach gut 25 Minuten mit 0:2 zurückliegen würden, zeichnete sich in der ersten Viertelstunde nicht ab. Mit dem 0:1 durch Henrik Kleinefeld (17.) verlor der Tabellenführer aber den Faden. Deutens Innenverteidiger Kevin Lachs sah bei seinem Versuch, den Ball per Kopf zu klären, nicht gut aus. „Normalerweise ist das für ihn kein Problem. Aber das sind Fehler, die passieren“, sagte Deutens Trainer Frank Frye.

Trotzdem erwies sich Lachs‘ Fehler als eine Art Stimmungskiller für die Gastgeber. „Danach hat uns Lippramsdorf klar dominiert“, stellte Frye unzufrieden fest. Bereits sieben Minuten nach dem 0:1 traf Kleinefeld zum Zweiten. „Die Führung zur Halbzeit war absolut verdient“, sagte der ehemalige Deutener und derzeitige Lippramsdorfer Trainer Michael Hellekamp.

Dass Hellekamp trotzdem nicht ganz zufrieden seine ehemalige Anlage verließ, lag an der zweiten Halbzeit. „Mit ein bisschen Abstand sage ich, das Remis geht in Ordnung. Aber wenn ich 2:0 führe, dann will ich das Spiel auch gewinnen.“

Dass den Gästen das nicht gelang, lag an zwei Faktoren, sagte Hellekamp. Zum einen machte Deuten enormen Druck nach der Pause, zum anderen sei sich seine Elf zu sicher gewesen.

Deutens Trainer Frye ging in der Halbzeit volles Risiko − und wechselte dreimal. Kevin Vengels, Simon Wilkes und Jan Deckers kamen neu hinein. Vengels und Wilkes sollten entscheidenden Anteil am Unentschieden haben: Erst traf Vengels aus 20 Metern sehenswert zum Anschlustreffer (50.), dann fand ein Freistoß von Wilkes den Kopf von Nils Falkenstein zum Ausgleich (70.).

Beide Seiten hatten danach noch Chancen, das 3:2 zu erzielen, ließen diese aber liegen. Der LSV hingegen beendete das Spiel in Unterzahl. Nach einem Foul sah Timo Berg die Rote Karte (80.).

LSV: Niehaus; van Buer (75. Hardegen), Zernahle (80. Vierhaus), Joemann (88. Wiethoff), Drees, Schild, Schemmer, Berg, Echterhoff, Kleienfeld, Dewert

Tore: 0:1, 0:2 Kleinefeld (17., 24.), 1:2 Vengels (50.), 2:2 Falkenstein (70.)

Bes. Vorkomnisse: Rote Karte Timo Berg (LSV; 80.)

Der SV Lippramsdorf lässt dem TuS Gahlen beim 4:1 keine Chance

Mit einem Sieg schließt der LSV damit die Hinrunde der Bezirksliga ab. Im Spiel gegen den Aufsteiger aus Gahlen konnte sich das Team auf seinen Torjäger verlassen.

Mit einem hochverdienten 4:1-Sieg endete das letzte Hinrundenspiel des SV Lippramsdorf gegen den Aufsteiger TuS Gahlen. Damit festigt die Mannschaft von Trainer Michael Hellekamp den sechsten Tabellenplatz.

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - TuS Gahlen 4:1 (2:1) 18.11.2018 Spieltag Nr. 15

Vom Anpfiff an übernahmen die Gastgeber das Kommando. Nach fünf Minuten lief Torjäger Henrik Kleinefeld erstmals allein auf Torwart Leon Beer zu, setzte das Leder aber über den Kasten. Nach einem langen Pass war Kleinefeld wieder frei durch. Diesmal spielte er den Torsteher aus, driftete aber zu weit nach links ab und zog den Ball nur noch an den Außenpfosten.

Berg trifft zum 1:0

Besser machte es dann Timo Berg, der seine Gegner allesamt ausspielte und zum 1:0 über die Torlinie schob (22.). Gahlen zeigte zwar gute Ansätze, doch richtig gefährlich war das Team nicht. Anders in der 40. Minute die Hausherren: Constantin Dewert setzte sich über links durch und bediente den völlig frei stehenden Henrik Kleinefeld, der die Kugel nur noch in das leere Tor einschieben musste.

Kurz vor der Halbzeit ließ sich Christopher Schemmer von Marco Murrali abkochen. Der Gahlener brachte eine scharfe Flanke in die Mitte, dort stand Marvin Grunwald goldrichtig.

Nach der Pause dominierte der LSV seinen Gegner weiter. Der Anschlusstreffer vor der Pause brachte bei den Gästen nicht den gewünschten Effekt für die zweiten 45 Minuten. So wurde es vor ihrem Tor wieder gefährlich in Person von Jonas Zernahle, der in einer feinen Einzelleistung das vorentscheidende 3:1 erzielte.

Der TuS lockerte ein wenig die Abwehr um selbst mehr Druck zu erzeugen, doch das brachte den schnellen Stürmern, besonders Henrik Kleinefeld, gute Kontermöglichkeiten. In der 68. Minute gelang Christopher Schemmer ein Zuckerpass auf Kleinfeled und der Torjäger schloss eiskalt zum 4:1 ab.

In der Schlussphase verpassten Miko Urban und Georg Geers eine gute Hereingabe von Orkan Güclü, so blieb es beim 4:1, was auch in dieser Höhe in Ordnung geht.

LSV: Niehaus, van Buer, Echterhoff, Drees, Schild, Schemmer, Berg, Zernahle (87. Wiethoff), Dewert, Joemann (81. Preuß), Kleinefeld.

Tore: 1:0 Berg (22.), 2:0 Kleinefeld (40.), 2:1 Grunwald (45.), 3:1 Zernahle (58.), 4:1 Kleinefeld (68.)

0:1 in Gescher: Der SV Lippramsdorf bleibt ohne Durchschlagskrat

Mit 0:1 mussten sich die Lippramsdorfer am Sonntag geschlagen geben. Dabei spielte das Team in der zweiten Halbzeit deutlich besser.

Nach dem spektakulären Sieg des LSV zuletzt gegen den Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Coesfeld hatte die Elf eine unangenehme Reise zum abstiegsbedrohten SV Gescher zu bewältigen. Am Ende unterlag der LSV mit 0:1.

Bezirksliga 11 SV Gescher - SV Lippramsdorf 1:0 (0:0) 11.11.2018 Spieltag Nr. 14 

Bereits nach drei gespielten Minuten setzte sich Geschers Maris Upgang Rothers über links durch und prüfte LSV-Keeper Marvin Niehaus, quasi als Begrüßung. Auf der anderen Seite blieben die Angriffe der Gäste immer wieder am Strafraum oder beim Torschussversuch hängen.

Zum Glück konnte sich Lippramsdorf auf seinen Schlussmann verlassen, der einen Freistoß aus 18 Metern Entfernung aus den Winkel fischte (36.). Ansonsten sind noch zwei gefährliche Kopfbälle der Platzherren zu nennen und einen brandgefährlichen Weitschuss von Constantin Dewert, ehe der Schiedsrichter zur Halbzeit pfiff.

Scheinbar fruchtete die Ansprache von LSV-Trainer Michael Hellekamp, denn sein Team zeigte sich nach dem Wiederanpfiff wesentlich präsenter, mit einer anderen Körpersprache. Bei immer stärker werdendem Regen zeigte Timo Berg ein tolles Solo, zielte jedoch knapp am linken Pfosten vorbei.

Trotzdem blieb Gescher immer im Geschäft und hatte Tormöglichkeiten. So auch in der 62. Minute, als Marius Upgang Rothers sich über Rechts durchsetzte, für Leon Bürger auflegte und dieser Torsteher Marvin Niehaus keine Abwehrchance ließ.

Die Gäste bemühten sich in der verbleibenden Spielzeit um den Ausgleich, doch verpufften sämtliche Angriffe an der kompakten Abwehr und bei Torhüter Alexander Trogemann. Natürlich versuchten die Spieler von Geschers Trainer Frank Schulz, dieses Ergebnis über die Runden zu bringen und setzten alle Tricks einer Verzögerung ein.

In der Nachspielzeit erhielt Dennis Schültingkemper wegen wiederholtes Foulspiel Gelb-Rot, doch das sollte dem SV Lippramsdorf auch nicht mehr helfen. Die Gastgeber hatten mit diesem Sieg eine lange Niederlagenserie beendet und sich aus der Abstiegszone verabschiedet.

LSV: Niehaus, Drees, Schild, Schemmer, Berg, Kleinefeld, Dewert (85. Wiethoff), Zernahle, L. Hardegen, N. Hardegen (71. Tamme), Brambrink (71. van Buer).

Tor: 1:0 Bürger (62.)

LSV bezwingt den Spitzenreiter mit 4:1

Die Lippramsdorfer sorgten am Sonntag gegen Coesfeld für einen überraschenden Erfolgt und konnten sich auf ihre Torjäger verlassen.

Lippramsdorf

Der Sieg des SV Lippramsdorf gegen Spitzenreiter DJK Eintracht Coesfeld war schon ein wenig überraschend und die Höhe des Erfolges nicht zu erwarten. Das Spiel ging verdient an die Hausherren, die aufopferungsvoll kämpften und sich gute Torchancen erarbeiteten.

Bezirksliga LSV - DJK Eintracht Coesfeld 4:1 (2:0) 04.11.2018 Spieltag Nr. 13

Schon früh zeigte sich, wie der Gastgeber seinen Gegner knacken will. Der LSV wollte nicht lange fackeln und möglichst über ihre torgefährlichen Spieler Henrik Kleinefeld, Robin Joemann und Timo Berg kontern. Stefan Schild schickte seinen Torjäger Kleinefeld zuerst auf die Reise, doch der blieb freistehend an Torhüter Johannes Kasnatscheew hängen (7.). Wenig später ergab sich für Timo Berg eine ähnliche Chance, doch auch er scheiterte an Coesfelds Keeper. Dann gelang Timo Berg ein genialer Pass auf Henrik Kleinefeld, der die Szene eiskalt zum 1:0 abschloss (12.). Diese Führung zwang die Gäste zum Handeln. Doch der LSV hat einen guten Schlussmann im Tor stehen und wenn der mal geschlagen war half Dennis Echterhoff (16. und 78.) und klärte den Ball. Kurz vor der Halbzeit ein tolles Zusammenspiel zwischen Robin Joemann und Henrik Kleinefeld, der zum 2:0 traf. So wechselten beide Mannschaften die Seiten, denn Coesfelds Torjäger Marius Borgert hatte das Pech an seinen Schuhen kleben und bleib erfolglos. Nach Wiederanpfiff gelang Timo Berg mit einem satten Distanzschuss das 3:0 (50.). Ab diesem Zeitpunkt waren sich alle beim LSV sicher, dass ein Sieg möglich war. Der Spitzenreiter erspielte sich zwar Tormöglichkeiten, die nach wie vor von Borgert vergeben wurden und häufig dem gut aufgelegten Marvin Niehaus endeten. So kam es dann noch schlimmer für Coesfeld. Diesmal spielte Kleinefeld seinen Nebenman Constantin Dewert frei und dem gelang ein Traumtor aus der Distanz. In der Schlussphase nutzte der eingewechselte Cedric Pollmeier eine Unachtsamkeit des LSV zum Ehrentreffer, doch mehr wurde es nicht mehr.

LSV: Niehaus, Echterhoff, Drees, Schild, Schemmer, Berg, Joemann (82. Brambrink), Kleinefeld (86. Röer), Dewert, Zernahle, N. Hardegen (75. L. Hardegen).

Tore: 1:0, 2:0 Kleinefeld (12., 42.), 3:0 Berg (50.), 4:0 Dewert (66.), 4:1 Pollmeier (85.)

Für den LSV war mehr drin

In der ersten Halbzeit hatte der LSV Chancen, um den Sieg bei Epe einzufahren. Doch trotz des guten Spieles kassiert das Team die dritte Niederlage in Serie.

Lippramsdorf.

Für den SV Lippramsdorf war am Samstag in der Fußball- Bezirksliga bei Vorwärts Epe mehr drin: Dass am Ende die Hausherren die drei Punkte behielten, lag einmal an der schlechten Chancenverwertung der Gäste und zum anderen an den leichten Fehlern in der Abwehr des LSV.

Bezirksliga Vorw. Epe - SV Lippramsdorf 3:2 (2:1) 28.10.2018 Spieltag Nr. 12

So ging auch ein Fehler dem 1:0 der Gastgeber voraus und begünstigte Umut Berke, der auf seinen Torjäger Luca Laufer legte und dessen Kunstschuss passte (4.). Die Antwort der Schwarz-Weißen ließ nicht lange auf sich warten: Zwei Minuten später wurde Timo Berg freigespielt, doch sein Schuss flog vorbei. So ging es weiter: Henrik Kleinefeld passte auf Robin Joemann, der frei vor Torhüter Jose da Silva stand (10.). Er überlupfte ihn zwar, doch die Kugel kullerte am Tor vorbei. Als in der 25. Minute Kleinefeld beim Konter selbst auf dem Weg zum Ausgleich war, bekam Justin Bauer noch den Fuß dazwischen, so flog das Leder von der Latte zurück ins Feld. Der Ausgleich war schließlich verdient und passierte, als Kleinefeld diesmal Abwehrspieler Christian Drees auf die Reise schickte und der zeigte, wie man Tore schießt (27.). Völlig unnötig die erneute Führung der Hausherren, weil Torschütze Justin Bauer alle Freiheiten erhielt. Statt einer Führung lagen die Gäste zur Pause zurück.

Im zweiten Abschnitt kam ein entschlossener Gastgeber aus der Kabine und verlangte LSV-Keeper Marvin Niehaus einige Paraden ab. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff scheitereten Albers und Laufer nacheinander an Niehaus. Fünf Minuten später donnerte Laufer den Ball an die Unterkante der Latte, den Nachschuss von Albers wehrte er spektakulär ab. Beim 3:1 für Epe durch Laufer hatte er dann keinerlei Chancen. Der LSV gab sich nicht auf und kämpfte. Über Standards wurden sie gefährlich: Robin Joemann versenkte einen Freistoß aus knapp 20 Metern zum Anschluss, doch zu mehr reichte es nicht. Auch weil Marvin Niehaus kurz vor dem Abpfiff noch ein sicheres Tor von Saffet Semer verhinderte.

LSV: Niehaus, Drees, Schild, Schemmer, Berg, Echterhoff, Joemann, Kleinefeld, Dewert (73. Vierhaus), Zernahle, Preuß (26. Röer)

Tore: 1:0, 3:1 Laufer (4., 68.), 1:1 Drees (27.), 2:1 Bauer (38.), 3:2 Joemann (82.).

Der TuS Haltern II hat im Derby in Lippramsdorf knapp die Nase vorn

Früh schoss Paul Keller den TuS Haltern in Führung, doch es blieb bis zum Ende ein spannendes und kampfbetontes Derby an der Jahnstraße in Lippramsdorf.

Das Lokalderby in der Fußball-Bezirksliga 11 zwischen den beiden Halterner Vereinen gewann die U23 des TuS knapp mit 2:1 auf der Lippramsdorfer Anlage an der Jahnstraße. Bis zum Schluss war es ein kampfbetontes und spannendes Spiel.

Bezirksliga LSV - TuS Haltern II 1:2 (1:1) Spieltag Nr. 11 21.10.2018

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Ein Freistoß von der rechten Außenseite war Gegenstand für eine längere Diskussion unter Spielern und dem Schiedsrichter, als hätten sie bereits die Folgen dieses Standards geahnt. Patrick Brinkert brachte das Leder in die Mitte, wo der gut aufgelegte Paul Keller nicht lange fackelte und den Ball in das Tor donnerte (4.).

Diese frühe Führung der Gäste beruhigte ihr Spiel und in der Folgezeit war es besonders Julian Göcke, der die Führung hätte ausbauen konnte. Besonders als ihn Paul Keller freispielte und er allein vor Torhüter Marvin Niehaus an ihn und auch dem linken Pfosten vorbei schlenzte.

 

Gefahr vor dem Tor

Langsam löste sich der LSV aus dieser Umklammerung und setzte sich mehr und mehr in der Hälfte des TuS fest. Die ersten langen Bälle brachten Gefahr vor dem Tor der Gäste. Robin Joemann gelang ein genialer Steilpass auf seinen Torjäger Henrik Kleinefeld, der sich nur noch Gabriel Iordache gegenüber sah, doch nicht ins Netz traf. Das war bisher die dickste Tormöglichkeit der Hausherren.

Aber die beiden setzten wenige Minuten später nach. Diesmal bediente Robin Joemann seinen Torjäger mit einer maßgenauen Flanke auf den Kopf zum Ausgleich. Das Tor von Kleinefeld hatte sich abgezeichnet (36.). Fast mit dem Halbzeitpfiff verfehlte Julian Göcke wieder aus guter Position per Kopf das Tor.

Die zweiten 45 Minuten wurden ein offenes Duell, bei dem beide Teams sehr kampfbetont zu Werke gingen, sich aber jede Mannschaft ihre Auszeit nahm. Tobias Becker nutzte in der 55. Minute einen Fehler in der Abwehr der Gastgeber und lief ungehindert bis in eine Position, die fast zu spitz wurde, doch er konnte den Ball noch ins lange Ecke an Torhüter Niehaus vorbei in die Maschen ziehen.

„Es hätte auch Unentschieden ausgehen können“, resümierte LSV-Coach Michael Hellekamp.

LSV: Niehaus, Drees, Schild, Schemmer, Echterhoff (81. Preuß), Joemann, Kleinefeld, Dewert, Zernahle, van Buer (62. Wiethoff), N. Herdegen.

TuS: Iordache, Lendewee, Reydt (12. Jallow 64. Goos), Thiemann, Becker, Pötter, Göcke, Abendroth, Keller, Schulz (82. Quinkenstein), Brinkert.

Tore: 0:1 Keller (4.), 1:1 Kleinefeld (36.), 1:1 Becker (55.)

Der SV Lippramsdorf verliert das Duell in Reken und Julian Röer

Der SC Reken ließ den Lippramsdorfern am Samstag keine Chance. Für das Team von Trainer Michael Hellekamp setzte es eine 1:3-Niederlage.

Bezirksliga 11 SC Reken - SV Lippramsdorf  3:1 (0:0) Spieltag Nr. 10 14.10.2018

Bereits im ersten Abschnitt wirkten die Gastgeber entschlossener. Alle Spieler zeigten ein kompaktes Defensivverhalten, was dem LSV überhaupt nicht behagte und immer wieder zu Fehlpässen führte.

Dennoch erzielten die Halterner das erste Tor, doch den Pass von Robin Joemann auf Henrik Kleinefeld sah der Schiedsrichter im Abseits. Die größte Chance für Reken leitete Routinier Kadir Mutlur ein und Deniz Dana blieb an LSV-Torhüter Marvin Niehaus hängen. Der LSV tat sich schwer, den gegnerischen Strafraum zu erreichen. Nur einmal nahm sich Timo Berg ein Herz und wirbelte sich über rechts durch, doch die Mitte war unbesetzt.

Die zweite Halbzeit begann furios: Zunächst leitete Rene Aguilar das 1:0 für Henning Witjes ein (48.). Zwei Minuten später setzte sich Constantin Dewert über die linke Seite durch und brachte das Leder in die Mitte auf Robin Joemann, der zum Ausgleich einnetzte. Eine perfekte Antwort des LSV, die aber nicht die erhoffte Wirkung hatte.

Die Hausherren blieben weiter dominant und erspielten sich gute Torchancen. Es war eine Phase, in der Torhüter Niehaus Lippramsdorf im Spiel hielt. Ganz besonders als Kadir Mutlur frei vor ihm auftauchte, doch Niehaus mutig seinen Körper dazwischen warf (59.).

Nach seiner Einwechslung dauerte es nicht lang, bis Mutlur Christian Erwig das erste Mal auf die Reise schickte und der ehemalige Profi eiskalt zum 2:1 ins Tor schoss.

So richtig gelang es in der Schlussphase den Lippramsdorfern von Trainer Michael Hellekamp nicht, die Gastgeber in Bedrängnis zu bringen. Anders die beiden Oldies im Rekener Team: Nach einer Vorlage von Mutlur traf Erwig erneut. In der dritten Minuten der Nachspielzeit sah Lippramsdorfs Julian Röer noch die Rote Karte.

 

LSV: Niehaus, Vierhaus (Schemmer 46.), Drees, Schild, Berg, Joemann, Kleinefeld, Dewert, Zernahle (Roer 71.), L. Hardegen (Jonas van Buer 81.), N. Hardegen.

Tore: 1:0 Witjes (48.), 1:1 Joemann (50.), 2:1,3:1 Erwig (77.,89.)
Rote Karte. Roer (90.+3)

Die Serie des SV Lippramsdorf hält auch gegen Merfeld

Der LSV setzte sich am Sonntag mit 2:1 durch, allerdings mussten die Gastgeber in den letzten Minuten der Partie noch zittern.

Es war ein abwechslungsreiches Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Am Ende gewinnen die Lippramsdorfer mit 2:1, alle Treffer fielen in den ersten 20 Minuten der Partie.

Bezirksliga 11 LSV - SF Merfeld  2:1 (2:1) Spieltag Nr. 9 07.10.2018

Es waren gerade vier Minuten gespielt, da stand LSV-Torjäger Henrik Kleinefeld zu ersten Mal frei vor Merfelds Torhüter Dominik Brocks und blieb an seinen Füßen hängen. Zwei Minuten später herrschte Verwirrung im Strafraum der Gäste. Kleinefeld köpfte an die Latte, den Abpraller drückte Tim Vierhaus zum 1:0 über die Linie.

Robin Wihan scheiterte zweimal auf der anderen Seite an Keeper Marvin Niehaus (11.). Direkt in der nächsten Aktion nutzte Mathias Küster seinen Freiraum und erzielte mit einem satten Distanzschuss den Ausgleich.

 

Dewert trifft

Die Hausherren waren wenig beeindruckt und machten mit gleichem Druck weiter: Das 2:1 durch Constantin Dewert resultierte allerdings auch aus einer Unaufmerksamkeit in der Gästeabwehr, die dem Torschützen das Einnetzen so einfach wie möglich machte (20.).

Dass es bis zur Halbzeit bei diesem Ergebnis blieb, lag an der schlechten Chancenverwertung, besonders durch Torjäger Henrik Kleinfeld, der immer wieder an dem gut aufgelegten Merfelder Schlussmann scheiterte (28., 34. und 37.).

Kurz vor der Halbzeit testete Leon Tüns mit einem harten Schuss LSV-Keeper Marvin Niehaus, der zur Ecke lenken konnte.

Nach dem Wechsel blieb die Begegnung spannend. Immer wieder kam Kleinefeld frei durch und immer wieder vermasselte ihm Torhüter Brocks das Erfolgserlebnis. Merfeld übernahm mit zunehmender Spielzeit mehr Spielanteile und setzte den Gastgeber häufig in der eigenen Hälfte fest, ohne richtig gefährlich zu werden.

Eine Großchance hatten die Gäste dann doch, als Robin Wihan in Minute 70 einen Freistoß von Spielertrainer Alexander Möllers an den Pfosten köpfte. Tormann Marvin Niehaus hielt den Abpraller und damit auch den Sieg fest. Seit sieben Spielen sind die Lippramsdorfer von Michael Hellekampf damit ungeschlagen.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Schild, Berg, Joemann (90. Eßling), Kleinefeld (82. Preuß), Dewert (89. Wiethoff), Zernahle, L. Hardegen, N. Hardegen, Brambrink
Tore: 1:0 Vierhaus (5.), 1:1 Küster (12.), 2:1 Dewert (19.)

Klarer Sieg des LSV in Buldern

Lippramsdorf.

Die Fußballer des SV Lippramsdorf setzten ihre gute Serie auch beim Tabellenletzten Adler Buldern fort. Mit einem ungefährdeten 5:0 Sieg festigen die Lippramsdorfer ihre gute Position im oberen Teil der Bezirksliga.

Bezirksliga 11 Adler Buldern - LSV 0:5 (0:3)Spieltag Nr. 8 30.09.2018

Mit Julian Röer hatte der LSV einen gut aufgelegten Torjäger, der bereits in den Anfangsminuten zwei gute Möglichkeiten für seine Mannschaft liegen ließ. Wie man es besser macht, zeigte Christian Drees, als er eine Ecke von Timo Berg mit dem Kopf einnetzte. Nach einer Viertelstunde gab es den ersten Kontakt zwischen Bulderns Lasse Ollbrich und LSV-Keeper Marvin Niehaus, der sich ansonsten eher langweilte. Julian Röer verfehlte wieder knapp das Tor (19.) und Robin Joemann traf nur die Latte mit einem Freistoß (27.). Dann bereiteten Timo Berg und Julian Röer gemeinsam das 2:0 für Constantin Dewert vor (36.) und zwei Minuten später war es soweit: Julian Röer belohnte seine einwandfreie Leistung mit dem 3:0 Halbzeitstand. Nach der Pause ließ es die Elf  von Trainer Michael Hellekamp etwas ruhiger angehen aufgrund der beruhigenden Führung. Gleichzeitig gelang es den Gastgebern nicht, davon zu profitieren. Nach einer Stunde klingelte es wieder in Tor von Bulderns Keeper David Sondermann, Julian Röer hatte zum zweiten Mal zugeschlagen. Jetzt hatte sich der Stürmer des LSV eingeschossen. Es dauerte nicht lange, da legte er noch einmal nach und krönte seine starke Leistung. Für die sieglosen Gastgeber wurde es nichts mit dem ersten Punkt, auch wenn in der Programmzeitschrift zuvor die Freude auf den Punktelieferanten SV Lippramsdorf zum Ausdruck gebracht wurde.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Drees, Schild, Berg, Joemann (83. Brambrink), Dewert, Zernahle (65. Kleinefeld), L. Hardegen, Röer (71. Preuß), N. Hardegen

Tore: 0:1 Drees (14.), 0:2 Dewert (36.), 0:3, 0:4, 0:5 Julian Röer (37., 62., 65.)

 

SV Lippramsdorf spielt nur 1:1

Der SV Lippramsdorf schließt die Heimspielserie ohne Niederlage ab. Der Gegner Adler Weseke vergab allerdings gute Tormöglichkeiten.

Bei Dauernieselregen trennten sich der SV Lippramsdorf und Adler Weseke 1:1. Es ergab sich ein munteres Spiel in der Fußball-Bezirksliga mit vielen Torchancen, die von beiden Mannschaften nur einmal genutzt werden konnten.

Bezirksliga 11 LSV - Adler Weseke 1:1 (0:1) Spieltag Nr. 7 23.09.2018

Dabei erwischten die Borkener Gäste den besseren Start. Nach neun Minuten hätten Hendrik Gesing, Daniel Meis und Jonas Klöcker ihr Team bereits klar in Führung bringen können. Sie verfehlten ihr Ziel nur knapp, oder LSV-Torwart Marvin Niehaus parierte.

Es dauerte noch einige Zeit bis Julian Röer zweimal nacheinader die ersten Chancen für die Gastgeber vergab. Ein fulminater Schuss von Jonas Zernahle strich nur knapp am Gehäuse vorbei (24.).

Bei Weseke fiel insbesondere Stefan Radefeld auf, der an fast allen Angriffen beteiligt war und in der 26. Minute die dickste Chance liegen ließ. Eine Minute später machte er es besser und hob das Leder aus etwa 20 Metern über Torhüter Niehaus zur Führung ins Netz (27.).

Beide Mannschaften hatten immer wieder mit schnellen Ballverlusten zu kämpfen und der rutschige Rasen provozierte so manchen Fehler. So wie beim Pfostenschuss von Lipprasmdorfs Robin Joemann (29.) und von Radefeld in aussichtsrteicher Position auf der anderen Seite.

Gefährlich Freistöße

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gastgeber eine ganz andere Körpersprache und schnürrten die Weseker in ihrer Hälfte ein. Gleich den ersten Freistoß versenkte Robin Joemann im Wesker Tor und glich für den LSV aus. Kurze Zeit später wiederholte er seinen Freistoß, doch diesmal konnte der gute Weseker Torwart Andre Späker den Ball abwehren.

Nach einer Stunde konnte sich Marvin Niehaus bei einem gefährlichen Schuss von Daniel Meis auszeichnen. Danach begann eine druckvolle Phase der Lippramsdorfer, die diese Partie gewinnen wollten. Julian Röer (61.) und Jonas Zernahle (66.) versuchten das Tor zu erzielen, doch vergaben ihre Chancen.

Auch Weseke setzte immer wieder Nadelstiche und blieb stets gefährlich. Radefelds Schuss zwang Niehaus abermals zu einer Glanzparade. So blieb es bei dem Unentschieden, das Vierte der Saison für die Borkener.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Drees, Schild, Berg, Joemann, Dewert (63. Wiethoff), Zernahle (87. Preuß), van Buer, Röer, N. Hardegen.

Tore:0:1 Radefeld (27.), 1:1 Joemann (48.)

Wichtiger Sieg für den SV Lippramsdorf gegen Billerbeck

Der SV Lippramsdorf musste am Sonntag lange um den Sieg zittern. Torjäger Henrik Kleinefeld musste verletzt ausgewechselt werden, es blieb spannend bis zum Schluss.

Es war ein dreckiges Spiel,“ sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp kurz nach Abpfiff der Partie. „Am Ende ist es wichtig, dass die drei Punkte hiergeblieben sind,“ schloss er mit leichten grinsen ab. Dieser Sieg bringt seine Elf auf den fünften Tabellenplatz.

Bezirksliga LSV - DJK/VfL Billerbeck 2:1 (1:1) Spieltag Nr. 6 16.09.2018 

Die Gäste aus Billerbeck zeigten gleich von Spielbeginn, dass sie nicht nach Haltern gereist sind, um Punkte zu verschenken. Ihre schnellen und wendigen Angriffsspieler stellten die Abwehr um Kapitän Christian Drees vor so manche Probleme.

Auffällig dabei war besonders der Mann mit der Nummer 7, Matthias Schulte-Bisping. Bereits nach sechs Minuten flankte er scharf in die Mitte und Leon Holtmann verlängerte per Kopf zur Führung für die DJK. Einige Zeit später klatsche sein Freistoß aus gut 20 Metern vor den Innenpfosten, Glück für die Hausherren.

Bereits nach einer halben Stunde wechselte Hellekamp Julian Röer für Mario Brambrink ein. Damit bewies er ein gutes Händchen, denn der Stürmer nutzte seine erste Gelegenheit und netzte zum 1:1 ein, was gleich auch das Halbzeitergebnis war.

Wiethoff zum 2:1

Nach dem Seitenwechsel musste abermals gewechselt werden, denn beim LSV verletzte sich Torjäger Henrik Kleinefeld und wurde durch Henry Wiethoff ersetzt. Dieser Wechsel war Grundlage die nächste glückliche Fügung in dieser Begegnung. Denn Timo Berg legte gfür Wiethoff zum 2:1 auf.

Die Reaktion des Billerbecker Coaches Steffen Szymiczek war eine Umstellung auf mehr Offensive. Das machte das Match über die meiste Zeit des zweiten Abschnittes sehr spannend. Auch weil die Konter von Timo Berg, Julian Röer und Henry Wiethoff nicht optimal zu Ende gespielt wurden.

In dieser Phase wäre der verletzte Hendrik Kleinefeld genau der richtige Mann gewesen den Freiraum zu nutzen. Aber den Spielern, die auf dem Platz waren, gelang das nicht und so blieb es spannend bis zum Schluss.

Einen Freistoß aus aussichtsreicher Position setzte Schulze-Bisping am Tor vorbei und ein letzter Knaller vom eingewechselten Felix Leim verfehlte nur knapp sein Ziel.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Drees, Schild, Berg, Joemann (85. Echterhoff), Kleinefeld (46. Wiethoff), Zernahle, van Buer, Hardegen, Brambrink (31. Röer).
Tore: 0:1 Holtmann (6.), 1:1 Röer (37.), 2:1 Wiethoff (66.)

Timo Berg macht kurz vor Schluss alles klar für den SV Lippramsdorf

Nicht zu Unrecht mahnte LSV-Trainer Michael Hellekamp vor der Vredener Mannschaft. Tatsächlich hielt das Team lange die Partie offen, erst spät fiel die Entscheidung.

Bezirksliga LSV - Spvgg. Vreden II 3:1 (2:1) Spieltag Nr. 5 09.09.2018 

Vom Anpfiff an entwickelte sich ein munteres Spiel mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Während bei den Gästen Robin Kersting steter Antreiber war, blieb Jannis Robers beim Abschluss erfolglos.

So ging es zunächst auch Jonas Zernahle, der auffälligste Spieler der Hausherren in der Anfangsphase, seine Geschosse fanden nicht ihr Ziel.

Nach einer halben Stunde passierte dem jungen Torhüter Daniel Siehoff ein verheerender Fehler. Sein Pass landete bei Timo Berg und der brachte gedankenschnell den freistehenden Henrik Kleinefeld in Mitte in Position, es stand 1:0 für Lippramsdorf (31.).

Vreden ließ sich nicht hängen und Hendrik Brügging hatte die Möglichkeit zum Ausgleich, doch Marvin Niehaus parierte den Schuss mit einer Klasseparade. Zwei Minuten später der Auftritt von Jonas Zernahle: Nach einer Ecke sprang der Ball zurück ins Feld, Zernahle zog aus 22 Metern ab und ließ dem jungen Keeper keine Abwehrmöglichkeit (38.).

Dewert mit Eigentor

Noch vor der Halbzeit jedoch fiel der Anschlusstreffer. Nach einer Ecke von Kersting verlängerte Luka Kösters den Ball und Constantin Dewert haute sich das Dingen beim Rettungsversuch ins eigene Netz.

Nach der Halbzeit gab es Torszenen auf beiden Seiten. Pascal Leifkes und der eingewechselte Cem Artas vergaben für die Gäste und auf Lippramsdorfer Seite scheiterte Henrik Kleinefeld dreimal an Tohüter Siehoff. Auch Timo Berg vergab seine Möglichkeiten. Erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit schaffte es Timo Berg, die Kugel freistehend an Vredens Torhüter vorbeizuschieben zum 3:1-Sieg.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Schild, Berg, Joemann, Kleinefeld, Dewert (87. Echterhoff), Zernahle (76. Wiethoff), L. Hardegen, N. Hardegen (46. van Buer), Brambrink.


Tore: 1:0 Kleinefeld (31.), 2:0 Zernahle (38.), 2:1 Dewert (42. Eigentor), 3:1 Berg (88.)

Der SV Lippramsdorf mit gerechter Punkteteilung in Epe

Bezirksliga FC Epe - SV Lippramsdorf 2:2 (2:2) 02.09.2018 Spieltag Nr. 4

Nach einer halben Stunde waren in Epe alle Tore gefallen. Im Angriff konnten sich die Lippramsdorfer auf ihren Torjäger verlassen und in der Defensive auf Torhüter Marvin Niehaus.

In einem intensiven Spiel erwischte der Gast aus Haltern den besseren Start und gingen durch ihren Torjäger Henrik Kleinefeld nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung. Das war aber nur der Start von ereignisreichen fünf Minuten.

Zwei Minuten später glich Julian Reus für die Hausherren aus. Weitere drei Minuten danach schaffte Timo Berg abermals die Führung für die Mannschaft von Michael Hellekamp. In dieser Phase zeigten die Gäste ein gutes Spiel und fast wäre Kleinefeld wieder erfolgreich gewesen, sein Schuss wurde aber im letzten Moment abgeblockt.

In der 30. Spielminute gelang es Epes Mittelstürmer Patrick Redegeld erneut für seine Farben auszugleichen. Bis zum Pausenpfiff ergaben sich für Torjäger Henrik Kleifeld noch zwei Möglichkeiten, doch wurde er einmal unberechtigt zurückgepfiffen (Abseits) und vor der Halbzeit landete sein Heber auf dem Außennetz.

Direkt nach Wiederanpfiff traf Epe nach einer Ecke nur die Latte. Nach einer Stunde konnte sich Torhüter Marvin Niehaus auszeichnen, als er einen Kopfball aus kürzester Entfernung abwehrte. Auf der anderen Seite schickte Robin Joemann Kleinefeld, der aus elf Metern nur Zentimeter das Gehäuse verfehlte.

Nur eine Minute später eine Großchance für den LSV: Nils Hardegen flankte auf den Kopf von Jonas Zernahle und Epes Schlussmann Niklas Baumann zeigte seine Reflexe und hielt das Remis fest.

In der Endphase der Partie hatten Timo Berg und Julian Röer zwar noch Tormöglichkeiten, doch auch Marvin Niehaus holte einen Knaller aus 30 Metern von Redegeld aus dem Winkel und hielt seine Mannschaft kurz vor Spielende den Punkt fest.

Trainer Michael Hellekamp ist mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden. „Es geht in die richtige Richtung“, sagt er. In Epe hat er seine Jungs knapp vorn gesehen.

LSV: Niehaus, L. Hardegen (70. van Buer), Vierhaus, Schild, N. Hardegen, Drees, Berg, Eßling (65. Zernahle), Röer, Joemann, Kleinefeld
Tore: 0:1 Kleinefeld (14.), 1:1 Reus (16.), 1:2 Berg (19.), 2:2 Redegeld (30.)

Henrik Kleinefeld schießt LSV zum ersten Sieg

Fussball: Der SV Lippramsdorf hat die ersten drei Punkte der Saison eingefahren. Neben dem Stürmer glänzte auch Marvin Niehaus im Tor.

Am Ende stand ein klarer Sieg für den SV Lippramsdorf von Trainer Michael Hellekamp. Das Spiel aber war wesentlich enger, als es das Ergebnis vermuten lässt. Grundlage des Erfolges war neben der Tore von Henrik Kleinefeld die Topleistung des LSV-Keepers Marvin Niehaus, der neben vielen Glanzparaden seine Mannschaft durch einen gehaltenen Foulelfmeter im Spiel hielt.

Bezirksliga SV Lippramsdorf - TuS Wüllen 5:2 (2:1) 26.08.2018 Spieltag Nr. 3

Schon früh überließ die Abwehr der Gäste nach Abstimmungsfehler Kleinefeld den Ball und der schob zum 1:0 ein (10.). Zehn Minuten später sorgte wieder eine Unaufmerksamkeit für den zweiten Treffer, als Henry Wiethoff einfach frei durchlaufen konnte. Erst jetzt stabilisierte sich Wüllen und setzte die Gastgeber unter Druck. Einen Zweikampf zwischen Spielertrainer Rainer Hackenfort und Stefan Schild wertete der Unparteiische als Foul. Den fällligen Elfmeter von Christopher Behrendt wehrte Marvin Niehaus ab.

Anschlusstreffer

Ein Fehlpass von Christopher Schemmer brachte Behrendt in beste Position, doch Niehaus korrigierte den Fehler. Der Anschlusstreffer von Michael Haeske war nicht zu verhindern. Christian Theuring spielte bei der Vorbereitung fast die komplette Abwehr aus. Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung abwechslungsreich. Wüllen lockerte die Defensive und erspielte sich einige Torchancen, die immer wieder bei Schlussmann Niehaus ihr Ende fanden. Nur einmal köpfte ihr Spielertrainer aus nächster Nähe einen Freistoß von Behrendt am Gehäuse vorbei. Nach einer Stunde schloss Henrik Kleinefeld einen Konter erfolgreich zum 3:1 ab. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch. Der LSV hatte einen Torhüter, der scheinbar nicht zu überwinden war und mit Kleinefeld einen Stürmer, der richtige Lust auf Tore hatte. Das 4:1 war ein Schuss aus dem Lauf, der direkt unter der Querlatte einschlug. Hackenfort bekam sein Erfolgserlebnis und köpfte das Leder zum 4:2 ein. Das hatte letztlich keine Bedeutung, weil Kleinefeld auf 5:2 erhöhte. Tim Sicking sah Rot (Tätlichkeit an Julian Röer) und Christopher Schemmer köpfte einen Schuss von Felix Hemmling von der Linie.

LSV: Niehaus, Vierhaus, N. Hardegen, Schild, Schemmer (86. Brambrink), Wiethoff (61. Preuß), Dewert, Röer, Joemann, Kleinefeld, L. Hardegen (46. van Buer)

Tore: 1:0, 3:1, 4:1, 5:2 Kleinefeld (10., 60., 72. und 78.), 2:0 Wiethoff (20.), 2:1 Häske (38.), 4:2 Hackenforth (75.)

In Dülmen war mehr drin für den SV Lippramsdorf

Fussball: Dem SV Lippramsdorf gingen am Sonntag nach dem Pokalspiel unter der Woche gegen Dülmen die Kräfte aus.

Kurzfristig fehlte dem SV Lippramsdorf Torjäger Henrik Kleinefeld (Magen-Darm). Nico Wessels erlitt beim Pokalspiel Bänderrisse im Knie und Stefan Schild ging angeschlagen in die Partie. Damit war die Ausgangslage aus Sicht der Lippramsdorfer Fußballer vor dem Bezirksliga-Duell gegen die TSG Dülmen nicht optimal.

Bezirksliga TSG Dülmen - LSV 3:1 (2:0)  19.08.2018  Spieltag Nr. 2

Trotz aller Widrigkeiten begannen die Gäste wie die Feuerwehr und Christian Drees konnte in der Anfangsphase die Führung erzielen, scheiterte jedoch zweimal nacheinander an Torhüter Markus Sylla. Erst nach 24 Minuten testete Christian Korte den LSV-Torwart Marvin Niehaus zum ersten Mal. Die Gäste aus Haltern hatten eigentlich alles im Griff, als kurz vor der Halbzeit ein langer Ball Christian Kock in Position brachte und es überraschend 1:0 für die Gastgeber stand. Wenig später zog abermals Kock aus gut 20 Metern ab und das Leder landete zum 2:0 im Tor. Nach dem Seitenwechsel kamen mit Tim Vierhoff und Luca Preuß frische Kräfte für Jonas van Buer und Dennis Echterhoff. Eine gute Entscheidung von Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp, da Luca Preuß in seiner ersten Szene alleine auf das Tor zulief und eiskalt den Anschlusstreffer markierte. Das Geschehen fand überwiegend in der Dülmener Hälfte statt. Dennoch hatte Marvin Niehaus seine Chance sich auszuzeichnen (70.). Mit zunehmender Spielzeit wurde es schwieriger für den LSV, zumal Luca Preuß sich verletzt hatte, aber weiterspielen musste, weil das Auswechselkontigent erschöpft war. In der Schlussphase schwanden aufgrund der Pokalbelastung die Kräfte des LSV und der zweifache Torschützte Alexander Kock legte seinem Nebenmann Muhammed Frahmann das 3:1- Endergebnis auf.

LSV: Niehaus, Drrees, Schild (71. Eßling), Berg, Echterhoff (46. Vierhaus), Dewert, van Buer (46. Preuß), Röer, N. Hardegen, Bambrink, Wiethoff

Tore: 1:0, 2:0 Kock (43., 44.), 2:1 Preuß (54.), 3:1 Frahmann (83.)

TuS Haltern setzt sich mit 3:0 beim SV Lippramsdorf durch

Lange hielt der SV Lippramsdorf in der Defensive dagegen am Mittwochabend: Doch nach 90 Minuten bezwang der Oberligist TuS Haltern den LSV mit 3:0.

Kreispokal, 3. Runde SV Lippramsdorf - TuS Haltern 0:3 (0:1) 15.08.2018

Im Pokalspiel verzeichneten die Halterner in den ersten Minuten der Partie ein Plus an Ballbesitz. Der LSV hingegen stand tief und machte die Räume eng. „Wir wollten den TuS so lange wie möglich ärgern“, sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp. „Und das ist uns, glaube ich, auch gelungen.“

So blieb der Oberligist in den ersten zehn Minuten ohne Torschuss. Allerdings gelang es den Lippramsdorfern auch nicht, für Entlastung zu sorgen. „Die ersten 20 Minuten haben wir sehr fleißig und mit viel Tempo gespielt“, sagte Halterns Trainer Magnus Niemöller. So kam sein Team nach 22 Minuten dann zur ersten großen Chance: Marvin Schurig schoss den Ball nach vorne und Yannick Albrecht tauchte frei vor Marvin Niehaus auf, doch der Torhüter warf sich in den Schuss. Auf der anderen Seiten spielten Nico Wessels und Henrik Kleinefeld einen Konter nicht clever zu Ende (37.). Zwei Minuten später trat Kleinefeld zum Freistoß an: Nachdem er am Wochenende gegen Deuten den Ball versenkte, strich die Kugel über die Latte des Halterner Tores.

Batman trifft

Fünf Minuten vor Ende der Halbzeit traf der Oberligist: Deniz Batman nutze den Raum, zog aus knapp 18 Metern ab und versenkte den Ball links unten im Tor – 1:0 . „Deniz hat unserem Spiel sehr gut getan“, erklärte Halterns Trainer. „Mit dem Tor hat er sich für seine gute Leistung belohnt.“

Auch nach Wiederanpfiff standen die Lippramsdorfer tief und versuchten ihren Stürmer Kleinefeld mit langen Bällen zu bedienen. Die Halterner verzeichneten auch in der zweiten Halbzeit mehr Ballbesitz, nutzten aber keine ihrer Chancen, wie Stefan Oerterer zehn Minuten vor Schluss. Wenige Minuten später machte es Halterns Torjäger besser. Nach einem Ball von rechts hob er das Leder über Lippramsdorfs Niehaus und traf zum 2:0 (85.). Drei Minuten vor Schluss erhöhte Jannis Scheuch auf 3:0.

„Bis zum 2:0 haben wir sehr ordentlich gespielt“, sagte Hellekamp. „In der Offensive fehlte uns ein bisschen die Passgenauigkeit. Irgendwann hat man dann den Klassenunterschied doch gesehen.“

LSV: Niehaus - van Buer, Schild, N. Hardegen, Drees (70. Preuß), Berg (46. Röer), Brambrink (56. Eßling), Wessels, Dewert, Kleinefeld, Schemmer
TuS: Tantow - Forsmann, Wiesweg, Vennemann, Scheuch, Batman (85. Landewee), Hölscher (60. Pöhlker), Oerterer (85. Steinfeldt), Albrecht, Opiola, Schurig
Tore: 0:1 Batman (40.), 0:2 Oerterer (85.), 0:3 Scheuch (88.)

LSV beweist im Duell gegen RW Deuten Moral

Einen 0:2-Rückstand drehte der SV Lippramsdorf gegen RW Deuten noch zu einem Remis. Die Tore von Henrik Kleinefeld und Nico Wessels waren aber glücklich.

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf bewiesen gegen RW Deuten Moral. Der Aufstiegsfavorit führte bereits in Unterzahl mit 2:0, ehe ein Freistoßtor und eine missglückte Flanke den LSV zurück ins Spiel brachten.

Bezirksliga 11 LSV - RW Deuten 2:2 (0:1) 12.08.2018 Spieltag Nr. 1

Eine erste Überraschung zeichnete sich schon vor dem Abpfiff aufseiten des LSV ab: Trainer Michael Hellekamp schenkte Sebastian Arentz im Tor das Vertrauen. Marvin Niehaus fand sich lediglich auf der Bank wieder. In der zweiten Halbzeit sollte Arentz in den Mittelpunkt geraten. Ein hohes Anspiel konnte er nicht verarbeiten, fiel um und Deutens Kieron Ihnen traf zum 2:0 (62.). „Eigentlich war das bei den Temperaturen ein Genickbruch“, sagte Trainer Hellekamp. Daran, dass der LSV das Spiel noch drehen würde, dachte er in diesem Moment nicht mehr.

Die Gastgeber spielten zum Zeitpunkt des zweiten Tores bereits in Unterzahl. In der 33. Minute setzte sich Kieron Ihnen gegen Torwart Arentz durch und schoss aufs leere Tor. Lukas Hardegen verhinderte den Einschlag mit der Hand. Was folgte, waren Elfmeter und Platzverweis. Tim Heinsen verwandelte zur Deutener Führung.

Der LSV bewies aber Moral. „Uns kam, das muss ich ehrlich sagen, der schnelle Anschluss zu Gute“, sagte Hellekamp. Nur eine Minute nach dem 0:2 traf Henrik Kleinefeld − und wie. Einen Freistoß aus 25 Meter schoss er direkt in den Winkel. „Da ist natürlich auch ein bisschen Glück dabei, dass er ihn so trifft“, gab Hellekamp zu.

Die Deutener, die das Spiel eigentlich im Griff hatten, gaben nun mehr und mehr die Kontrolle ab. Jonas Goeke sah Gelb-Rot (78.). Hellekamp stellte auf eine Abwehr-Dreierkette um und wurde belohnt. Wenn auch wieder glücklich. Eine Flanke des gerade eingewechselten Nico Wessels fälschte ein Deutener Verteidiger unhaltbar ins eigene Tor ab (88.). „Auch wenn die Tore glücklich waren, haben wir uns für eine kämpferisch überragende Leistung belohnt“, zog Hellekamp Fazit.

LSV: Arentz; Hardegen, Echterhoff (64. Drees), Schild, Hardegen (82. Wessels), Schemmer, Berg, Dewert, Röer, Joemann (36. van Buer), Kleinefeld

Tore: 0:1 Heinsen (34.), 0:2 Ihnen (62.), 1:2 Kleinefeld (64.), 2:2 Wessels (88.)

Bes. Vorkomnisse: Rot Hardegen (33.), Gelb-Rot Goeke (78.)

LSV lässt SuS Waltrop keine Chance im Pokal

Fussball: Nur nach der Halbzeitpause kam der Kreisligist kurz ins Spiel. LSV-Stürmer Henrik Kleinefeld glänzte mit drei Treffern beim 7:2- Erfolg gegen den Gastgeber.

Lippramsdorf.

Wenige Tage vor dem Start in die Meisterschaftssaison reiste der SV Lippramsdorf im Fußball-Kreispokal zum A-Kreisligisten SuS Waltrop. Der LSV setzte sich am Dienstabend deutlich durch (7:2), nun wartet auf den Bezirksligisten in Runde drei ein Derby.

Kreispokal, 2. Runde SuS Waltrop - LSV 2:7 (0:4)

Für die Spieler von Thorsten Sträter, der Michael Hellekamp urlaubsbedingt vertrat, lief von Beginn an alles nach Plan. Bereits nach sechs Spielminuten gelang Constantin Dewert die 1:0-Führung per Kopf nach einer maßgenauen Flanke von Timo Berg. Der Bezirksligist kontrollierte das Geschehen in der Folgezeit und belohnte sich mit dem verdienten 2:0 durch Torjäger Henrik Kleinefeld (17.). Es dauerte 35 Minuten, ehe die Gastgeber Torhüter Sebastian Arentz zum ersten Mal prüften und das bestrafte der LSV unverzüglich durch Julian Röer, der diesmal von Kleinefeld freigespielt wurde und zum 3:0 traf. Vor der Halbzeit markierte Constantin Dewert mit seinem zweiten Treffer eine klare Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel versuchte der SuS, noch einmal einen Zugang zu dieser Partie zu finden und verkürzte durch zwei Treffer auf 2:4. Doch Lippramsdorfs Henrik Kleinefeld zeigte sich weiter in Torlaune: Mit zwei weiteren Treffern stellte er den alten Vorsprung wieder her. Nils Hardegen legte unmittelbar den siebeten Treffer nach.

Gelb-Rote Karte

Als 20 Minuten vor dem Spielende SuS-Kapitän Eike Stöwe mit Gelb-Rote das Feld verlassen musste, plätscherte die Partie mehr oder weniger vor sich hin. Nun geht es für den LSV entweder gegen den Oberligisten TuS Haltern, oder gegen den TuS Haltern, oder gegen den TuS Sythen (Kreisliga B). Beide Teams treffen am Mittwochabend aufeinander.

LSV: Arentz - Echterhoff, L. Hardegen, Schemmer, N. Hardegen, Brambrink (60. Eßling), Berg (80. Wiethoff), Dewert, Röer, R. Joemann (70. N. Wessels), Kleinefeld

Tore: 0:1 Dewert (4.), 0:2 Kleinefeld (6.), 0:3 Röer (39.), 0:4 Dewert (41.), 1:4 (50.), 2:4 (54.), 2:5 Kleinefeld (58.), 2:6 Kleinefeld (58.), 2:7 Hardegen

Gelb-Rote Karte: Stöwe (71.)

5:0 - Der TuS Haltern ist Lippramsdorf im Finale deutlich überlegen

Am Ende war es eine deutliche Angelegenheit: Mit 5:0 enttrohnte der TuS Haltern den Titelverteidiger SV Lippramsdorf. Dritter wurde Flaesheim.

Finale

SV Lippramsdorf – TuS Haltern

0:5 (0:3)

 

„Ich freue mich einfach für die Jungs“, sagte Halterns Trainer Marek Swiatkowski. „Endlich hat die Mannschaft gezeigt, was sie kann.“ Die ersten Minuten des Duells verliefen ausgeglichen. Lippramsdorf stand hinten sicher, die Halterner hatten ein leichtes Plus an Ballbesitz. „Eigentlich sind wir gut in die Partie gestartet“, sagte Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp. Doch nach 23 Minuten dann der erste Rückschlag für den LSV: Nach einem eigenen Einwurf setzte Paul Keller im Mittelfeld nach und passte den Ball auf Lutz Reydt. Der Neuzugang ließ LSV-Schlussmann Marvin Niehaus keine Chance.

„Das haben wir einfach schlecht verteidigt“, sagte Hellekamp. Nur elf Minuten später folgte das 2:0 für den TuS: Nach einem Fehlpass der Halterner eroberte Julian Göcke den Ball. Der aus seinem Tor eilende Niehaus konnte ihm den Ball nicht mehr abnehmen - 2:0. Und der TuS blieb weiter effektiv: Nach einem erneuten Fehler im Aufbauspiel des LSV war es wieder Göcke, der zum 3:0 traf (44.). Mit sieben Treffern war der Halterner der erfolgreichste Torschütze des Turniers. „Die Tore zwei und drei haben wir dem TuS geschenkt“, sagte Hellekamp. Mit dem 3:0 ging es auch in die Pause.

„Nach der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, ein frühes Tor zu schießen“, erklärte Hellekamp. Doch es war nicht seine Elf, die traf: Tobias Becker erhöhte zwei Minuten nach Wiederanpfiff auf 4:0. Auch mit der deutlichen Führung im Rücken steckte der TuS nicht auf, stellte weiter hoch zu. „Wir haben die Räume gut eng gemacht“, sagte Swiatkowski. Den Endstand erzielte Baboucar Jallow nach 69 Minuten mit dem 5:0. „Der TuS war uns heute in allen Belangen überlegen“, urteilte LSV-Trainer Hellekamp. Bei Swiatkowski war die Laune nach Abpfiff „sehr gut“. „Es ist für den TuS der erste Titel, seitdem die U23 am Turnier teilnimmt“, erklärte Swiatkowski.

Henrik Kleinefeld sorgt mit sehenswertem Treffer für die Entscheidung – LSV im Finale

Der Fußball-Bezirksligist SV Lippramsdorf ist am Freitagabend als erstes Team in das Finale der Fußball-Stadtmeisterschaften eingezogen.

Halbfinale

Lippramsdorf - Bossendorf

2:1 (0:0)

Viel passierte nicht in der ersten Halbzeit. Der Bezirksligist war um einen Spielaufbau bemüht, aber der B-Ligist aus Bossendorf stand tief. Mit fünf Leuten in der Defensive machten sie den Lippramsdorfern das Leben schwer. Die langen Bälle der Bossendorfer fanden meist nicht ihr Ziel. Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeit. „Uns fehlte die Kreativität. Da haben wir in der Offensive nicht so die Ideen gehabt“, sagt Lippramsdorf Trainer Michael Hellekamp. Bossendorfs Trainer Thomas Joachim war mit der Leistung seiner Elf zufrieden. „Wir haben gut verteidigt“, sagte er.

Die Lippramsdorfer kamen nach Wiederanpfiff mit mehr Schwung aus der Pause: Bossendorfs Schlussmann Pascal Wittmann war früh zu einigen Paraden gezwungen. Zweimal behielt er gegen LSV-Stürmer Julian Röer die Oberhand (33./34.). Auch einen Fernschuss von Kleinefeld konnte er abwehren. Von seinem Trainer Thomas Joachim gab es nach dem Spiel ein Sonderlob: „Er hat uns durch seine Paraden im Spiel gehalten.“ Nach 47 Minuten war dann aber auch er machtlos: Jonas van Buer traf nach einer Vorlage von Röer zum 1:0. „Das Tor lag ein bisschen in der Luft“, sagte Hellekamp. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Shalyar Ismail ließ Bossendorf nur kurz hoffen (50.). Im Gegenzug versenkte Kleinefeld einen Ball rechts im Eck und traf zur Entscheidung. „Ein Tor, das in dieser Liga nur einer schießt“, sagte Bossendorfs Thomas Joachim.

Für den SV Lippramsdorf geht es dann am Samstag im Finale weiter (17 Uhr). Der SV Bossendorf spielt um 15 Uhr im Spiel um Platz drei.

Flaesheim und LSV trennen sich torlos

Fussball: Beide Teams hatten sich bereits zuvor für die Halbfinalspiele qualifiziert. Lippramsdorf sichert sich mit dem Unentschieden Platz eins.

Torlos trennten sich der SV Lippramsdorf und SuS Concordia Flaesheim am Dienstagabend bei den Fußball- Stadtmeisterschaften. Damit bleibt der LSV auf Platz eins der Gruppe A. Allerdings war nur einer der beiden Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

Gruppe A Flaesheim - Lippramsdorf 0:0(0:0)

Vor allem in der ersten Halbzeit blieb viele Stückwerk. "Das war von uns ein schwaches Spiel", sagte Lippramsdorfs TRainer Michael Hellekamp. Zu viele unnötige Fehler habe sich sein Bezirksligist geleistet. Michael Grothusmann, der Michael Onnebrink bei den Flaseheimern vertrat, war zufrieden mit dem Auftritt seines Kreisligateams: "Die Mannschaft hat gezeigt, was sie sollte." Nach neun Minuten zappelte der Ball allerdings im Netz, doch Schiedsrichter Dirk Hillen entschied auf Abseits. Lippramsdorfs Timo Berg hatte zuvor Henrik Kleinefeld auf die Reise geschickt, der den Ball mit einem Kontakt am herausstürmenden Torhüter Stephan Koch im Tor unterbrachte. Auf der anderen Seite kam Flaesheim nach 16 Minuten zu einer ersten kleinen Torchance: Nachdem Philip Socher flach einen Ball in den Strafraum spielte, ließ LSV-Torhüter Sebastian Arentz den Ball nach der Aufnahme fallen. Der Anschließende Schuss von Sebastian Rüter konnte aber von der LSV-Defensive geblockt werden.

Platzverweis vor der Pause

Sechs Minuten später war Arentz vor Flaesheim Tim Bonka am Ball, als der lang geschickt wurde. Dann allerdings sahen die Zuschauer am Brinkweg die erste richtige Chance der Partie: Constantin Dewert steckte den Ball links auf Kleinefeld durch, der im Strafraum abzog. Flaesheims Koch allerdings konnte den Schuss parieren. Sein Team beendete die erste Halbzeit nicht vollzählig: Zwei Minuten vor der Pause flog Björn Winkelbeiner mit einer Roten Karte vom Platz. Schiedsrichter Hillen trug eine Beleidigung in den Spielbericht ein. "Auch nach dem Platzverweis war es ein Spiel auf Augenhöhe", sagte Grothusmann. Auch wenn in der zweiten Halbzeit das Spiel zeitweise etwas interessanter wurde, endete die Partie torlos. Lippramsdorfs Julian Röer hatte in der zweiten Minute der Nachspielzeit die beste Gelegenheit, doch er trat über den Ball. "Wir hatten zu wenig Bewegung im Spiel. Vielleicht muss in den Jungs die Hitze zugutehalten", sagte Hellekamp. Der Bezirksligist aus Lippramsdorf bleibt damit auch Platz eins und ohne Gegentor. Flaesheim zieht als Gruppenzweite in das Halbfinale am Freitag ein.

Favoriten ziehen vorzeitig in das Halbfinale ein

Gruppe A

Lippramsdorf - ETuS 3:0

Mit 3:0 entschied der SV Lippramsdorf das Aufeinandertreffen gegen den Kreisligisten. ETuS-Trainer Dirk Cholewinksi nahm es mit einer Spur Humor. „Mit 47 Jahren musste ich selbst spielen, neun Spieler aus der zweiten Mannschaften waren dabei - viel mehr ist dazu gar nicht zu sagen“, sagte er. Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp war zufrieden mit dem zweiten Spiel seiner Mannschaft: Erneut hatte seine Elf dreimal getroffen, erneut blieb sie ohne Gegentor. „Die Entwicklung bei uns ist gut, wir haben uns schöne Torchancen herausgespielt und auch nach einer Führung weiter konzentriert gespielt. Das ist mir wichtiger, als das Ergebnis“, sagte Hellekamp.

Die Überraschungen in Sythen bleiben am Samstag aus

Gruppe A

Lippramsdorf - Hullern 3:0

Die Gruppe A startete Samstag mit der Partie des Bezirksligisten SV Lippramsdorf gegen den zwei Klassen tiefer spielenden SV Hullern. Es lag am Samstag an der schwachen Torausbeute, dass die Elf von LSV-Trainer Michael Hellekamp fast 50 Minuten über ein 0:0 nicht hinaus kam. Julian Röer (9.), Constantin Dewert (17. und 39.) vergaben gute Torchancen.

Der Führungstreffer von Julian Röer etwa 10 Minuten vor Spielende öffnete dem LSV die Tür zum Erfolg. Kurz danach traf Constantin Dewert und sorgte damit für klare Verhältnisse. LSV-Torjäger Henrik Kleinefeld nutzte einen Abwehrfehler der Hullerner für ein letztlich doch klares 3:0 gegen eine kämpfende Mannschaft des neuen Trainers Ernst Raschowski.

Ramsdorf - LSV 1:6 (0:1) 15.07.2018

Ramsdorf.

Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp war mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden. Dabei war das deutliche Ergebnis nicht entscheident. „Die Art und Weiße, wie wir gespielt haben, war deutlich besser“, sagte Hellekamp nach Schlusspfiff. So habe seine Mannschaft spielerisch im Vergleich zum vergangenen Wochenende einen Schritt nach vorne gemacht und sich in der Offensive geduldig Torchancen erspielt. Der Lohn war ein deutlicher 6:1-Erfolg über den Kreisligisten Ramsdorf. Die Tore für den Bezirksligisten am Sonntag schossen Julian Röer (30., 56.), Constantin Dewert (65., 83.), Luca Preuss (76.), Mario Bambrink (80.). Das nächste Spiel für die Lippramsdorfer steht am Samstag an: Dann trifft der Titelverteidiger in der Gruppenphase der Stadtmeisterschaft auf den SV Hullern. „Am Dienstag und Mittwoch wird noch richtig hart trainiert“, erklärt der Trainer. Freitag wolle er dann eher das spielerische und taktische in den Mittelpunkt rücken.

LSV: Niehaus - Drees, Schild (46. Schild), Schemmer (46. Hardegen), Echterhoff, Dewert, N. Wessels, van Buer (59. F. Wessels) , Preuß, Röer, Wiethoff (46. Brambrink)

LSV mit viel Sand im Getriebe

Fussball: Niederlage gegen Wulfen

Lippramsdorf. Der Fußball-Bezirksligist SV Lippramsdorf hat das erste Testspiel der Vorbereitung verloren: Mit 1:3 unterlag das Team von Trainer Michael Hellekamp am Freitagabend dem Bezirksliga-Absteiger aus Wulfen. "Bei uns war von arg viel Sand im Getriebe", sagte der Trainer.

Testspiel Lippramsdorf - Wulfen 1:3 (0:1)

So wirklich viele Erkenntnisse zog Hellekamp nicht aus dem Testspiel seiner Elf. Da viele neue Gesichter auf dem Platz standen, die so noch nicht zusammengespielt haben, blieb vieles Stückwerk. Die Laufwege und Abläufe passten noch nicht. "Wir waren noch sehr unorganisiert auf dem Platz", sagte der Trainer. Doch dass es besser wird, da ist sich Hellekamp sicher. Erst eine Vorbereitungswoche haben die Lippramsdorfer hinter sich. Fünf liegen noch vor ihnen. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Wulfen sorgte am Freitag Timo Berg (1:1/50.). Trainer Hellekamp wechselte viel durch und setzte alle Spieler ein, die ihm gegen Wulfen zur Verfügung standen.

LSV: Arentz, Vierhaus, Eßling, Berg, Kleinefeld (46. Schild), Dewert (46. Wessels), Röer (46. T. Joemann), Hardegen (46. Zernahle), Brambrink (46. Drees), Preuß, Wiethoff

Tore: 0:1 Ziegler (45.), 1:1 Berg (50.), 1:2 Nico Genieser (71.), 1:3 Niels Genieser (90./Elfmeter).

LSV holte keine Punkte in Epe

Fussball: Torhüter Marvin Niehaus sieht Rot und Tim Kallwey spielt im Tor

Lippramsdorf.

Das Ziel, beim FC Epe etwas Zählbares mitzunehmen, ist dem SV Lippramsdorf am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga nicht gelungen. So hat im letzten Meisterschaftsspiel der Gastgeber durch seinen knappen 3:2 Sieg den LSV in der Tablele überholt (Platz sieben).

Bezirksliga 11 FC Epe - SV Lippramsdorf 3:2 (2:1) 28.05.2018 Spieltag Nr. 30

Die Lippramsdorfer hatten nach sechs Spielminuten die erste Chance. Julian Röer zwang Epes Keeper Niklas Baumann zu einer Glanzparade. Kurz darauf scheiterte Sven Igelbüscher ebenfalls an Baumann. Fast im Gegenzug erhielten die Hausherren einen Elfmeter, den Spielertrainer Jeroen van der Veen zum 1:0 versenkte (9.). Nico Wessels antwortete mit einem Schuss über die Querlatte, aber das Tor wollte nicht fallen. Felix Wöbbe zeigte mit dem 2:0 (24.), wie es geht. Julian Röer belohnte nach etwa einer halben Stunde die Bemühungen seiner Elf mit dem 2:1- Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel zeichnete Schlussmann Marvin Niehaus sich gegen Jannik Holtmann aus (64.), danach musste er wegen einer Beleidigung mit Rot in die Kabine. Ihn ärgerte, dass der Schiedsrichter ein Unterlaufen zuvor nicht ahndete. Für ihn ging Tim Kalwey ins Tor. Der kassierte wenig später das 1:3. Der Anschluss von Jonas Zernahle kam für den LSV zu spät (90.).

LSV: Niehaus, Vierhaus, Drees, Schild, Berg (45. Zernahle), Kalwey, Wessels, Lopez- Fernandez, van Buer (56. Hardegen), Röer, Igelbüscher (58. Formaggio).

Tore: 1:0 van der Veen (9.), 2:0 Wöbbe (24.), 2:1 Röer (29.), 3:1 Holtmann (73.), 3:2 Zernahle (90.)

Rote Karte: Niehaus (69.).

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Es war mehr drin für den LSV gegen den FC Marl

Fussball: Der SV Lippramsdorf lässt viele Torchancen ungenutzt, zeigt im letzten Heimspiel allerdings eine gute Leistung.

Von den Chancen her musste der SV Lippramsdorf am Montag im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga gegen den Aufstiegsaspiranten FC Marl klar gewinnen. Am Ende nahmen die Gäste ein wenig glücklich einen Punkt mit nach Hause, so wie ihr Trainer Mulay Mahyar es mindestens erwartete hatte.

Bezirksliga 11 LSV - FC Marl 1:1 (0:0) 21.05.2018 Spieltag Nr. 29

Der erste Spielabschnitt kam einem müden Sommerkick recht nahe. Viele Aktionen endeten zwischen den Strafräumen und bei den Gästen sah man in Ansätzen, dass sie quirlige Spieler in ihren Reiehen hatten. Die erste große Chance ergab sich nach etwa 20 Minuten für Julian Röer, der eine Flanke von Henrik Kleinefeld von rechts fast an FC-Keeper Khaled Aydin vorbei ins Tor brachte. Dies war die erste und einzige Möglichkeit in den ersten 45. Minuten. Die zweite Halbzeit allerdings war ereignisreicher. Direkt nach Wiederbeginn blieb Timo Berg mit seinem Schuss an dem guten Marler Schlussmann hängen. In der 66. Minute führten die Gäst einen Einwurf aus, den Marvin Wloch mit der Brust annahm und per Fallrückzieher auf das Tor des LSV bugsierte.

Vom Pfosten ins Tor

Die Kugel tickte noch an den Pfosten, bevor sie in das Netz verschwand. Dieser Führungstreffer war absolut überraschend und bedeutete die erste Torchance für den Tabellenzweiten. Die Hausherren waren von diesen Gastgeber nicht geschockt und wehrten sich. Wieder setzte sich Timo Berg gegen mehrere Abwehrspieler durch, doch sein Schuss ging an der langen Ecke vorbei ins Torhaus (72.). Etwa fünf Minuten später wurde Torjäger Henrik Kleinefeld auf die Reise geschickt spielte Torhüter Aydin aus und schob das Leder am leeren Tor vorbei. Das war die beste Chance auf den Ausgleich. In der Schlussphase ließen die Marler immer wieder gefährliche Angriffe zu. So auch in der 84. Minute, als man keinen Zugriff auf die Stürmer bekam und der Abpraller eines Konters von Timo Berg per Kopf in die Maschen befördert wurde zum verdienten Ausgleich.

LSV: Arentz, Vierhaus, Drees, Schild, Berg, Kleinefeld, Kalwey, Lopez- Fernandez, van Buer (74. Hardegen), Röer (62. Wessels), Igelbüscher (68. Zernahle)

Tore: 0:1 M. Wloch (66.), 1:1 Berg (84.)

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Lippramsdorf war spielstärker aber mit Niederlage

Fussball. Lippramsdorf unterliegt in Wüllen mit 1:4

Lippramsdorf. Der SV Lippramsdorf verlor am Sonntag mit 1:4 beim TuS Wüllen in der Fußball- Bezirksliga. Spielerisch zeigte sich der LSV allerdings wesentlich stärker als die Wüllener.

Bezirksliga 11 Wüllen - LSV 4:1 (2:0) 13.05.2018 Spieltag Nr. 28

Die Gäste bestimmten die Partie von Beginn an, jedoch stand Wüllen hinten sicher und kompakt. Dementsprechend fiel es den Lippramsdorfern schwer, sich Chancen herausspielen. Die Gastgeber hingegen nahmen offensiv wenig bis kaum am Spielgeschehen teil, doch in der 13. Spielminute nutzte Christopher Behrendt einen individuellen Patzer der Gästeabwehr zur Führung aus, die wie aus dem Nichts kam. Die Lippramsdorfer spielten zwar weiter gut nach vorne, leisteten sich in der Defensive aber weitere Fehler. Einen davon verwertete Luca Böwing zum 2:0 (36.).

Wüllen kontert

Nach dem Seitenwechsel wollten es die Gäste noch einmal wissen, es zeigte sich jedoch das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Der LSV konnte den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen und Wüllen konterte. Ein Doppelschlag von Alexander Edel sorgte schließlich für die Entscheidung und die Treffer zum 3:0 und 4:0 für den TuS Wüllen (51., 54). Der Anschlusstreffer zum 1:4 aus Lippramsdorfer Sicht durch einen Freistoß von Giacomo Lopez Fernandez kam zu spät (79.). Trainer Michael Hellekamp fand, dass das Ergebnis letztendlich zu hoch ausgefallen ist:"Wir hatten deutlich mehr Ballbesitz, Wüllen stand sehr defensiv, aber hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt. Trotzdem ist das Ergebnis zwei Tore zu hoch ausgefallen."

LSV: Arentz, Drees, Schild, Berg (46. Zernahle), Echterhoff, Kalwey, Wessels, Lopez Fernandez, van Buer (Formaggio), Igelbüscher, Wiethoff

Tore: 1:0 Christopher Behrendt (13.), 2:0 Luca Böwing (36.), 3:0 Alexander Edel (51.), 4:0 Alexander Edel (54.), 4:1 Giacomo Lopez Fernandez (79.)


Lippramsdorf belohnt sich nicht

Fussball: Gegen RWD war mehr drin. 

Lippramsdorf. Eine unglückliche Niederlage kassierte der SV Lippramsdorf am Donnerstagabend gegen den SV Rot-Weiß Deuten. 

Bezirksliga Lippramsdorf - RW Deuten 1:2 (0:1) 03.05.2018 Spieltag Nr. 27

LSV-Trainer Michael Hellekamp ärgerte sich vor allem für seine Spieler: "Sie haben sich für ihre starke Leistung nach der Pause nicht belohnt."

Deuten hatte in den ersten 45 Minuten ein leichtes Übergewicht gehabt. Die Gästeführung war dennoch glücklich: Eine Ecke von Stürmer Tim Heinsen segelte direkt ins Lippramsdorfer Tor (15.). In Halbzeit zwei änderte sich das Bild aber völlg. Die Gastgeber machten Druck und es entwickelte sich quasi "ein Spiel auf ein Tor" (Hellekamp). Doch die Lippramsdorfer Spielkunst blieb lange, lange brotlos. Erst in der 85. Minute schloss Christian Drees einen sehenswerten Angriff mit dem hochverdienten Ausgleich ab. Dass es am Ende aber nicht einmal zu einem Punkt reichte, lag in Michael Hellekamps Augen auch am Schidsrichter. Unmittelbar nach dem 1:1 sah Hellekamp ein Deutener Foulspiel. Doch der Unparteiische ließ weiterlaufen und Deuten nutzte die Gunst des Augenblicks zum erneuten Führungstreffer (86.). Bis Sonntag bleibt der LSV noch Sechster, kann aber dann im schlimmsten Fall gleich zwei Plätze verlieren.

LSV: Arentz, Drees, Schild, Berg, Echterhoff (46. Engler), Joemann (58. Igelbüscher), Kleinefeld, Kalway, Lopez- Fernandez, Röer (80. Wessels), Wiethoff

Tore: 0:1 Heinsen (15.); 1:1 Drees (85.), 1:2 Nolte (86.)


Für den LSV war in Weseke mehr drin

Fussball: Eine Halbzeit spielten die Lippramsdorfer in Überzahl, schafften es aber nicht, den Siegtreffer zu erzielen. Die Gastgeber erzielten ein kurioses Freistoßtor. 

Lippramsdorf. Da war mehr drin für die Bezirksliga-Fußballer des SV- Lippramsdorf am Sonntag: Ab der 47. Minute spielte der LSV bei Adler Weseke mit einem Mann mehr, weil Patrick Janert wegen einer Notbremse an LSV-Spieler Henrik Kleinefeld des Feldes verwiesen wurde. 

Bezirksliga 11

Adler Weseke- Lippramsdorf 1:1 (1:1) 29.04.2018 Spieltag Nr. 26

Für den Gast aus Lippramsdorf lief die Anfangsphase nach Plan. Die Abwehr ließ wenig zu und nach einer Viertelstunde war es Julian Röer, der einen Pass von Kleinefeld zur 1:0- Führung verwerten konnte. Schon früh musste jedoch Tim Vierhaus ersetzt werden, für ihn spielte Dennis Echterhoff. Dennoch lagen die größten Chancen bei den Lippramsdorfern von Trainer Michael Hellekamp. Nach etwa einer halben Stunde parierte Adler-Keeper Andre Späker einen Schuss von Robin Joemann. Eine Minute später umspielte Kleinefeld den Torwart, aber den Ball kratzte ein Weseker Abwhrspieler von der Linie. Einen Heber von Kleinefeld verfehlte knapp das Gehäuse.

Auf der anderen Seite erhielten die Hausherren aus dem Nichts einen Freistoß. Noch während des Aufstellens der Maer schoß Mike Börsting das Leder ins leere Tor. Die Rote Karte gleich nach dem Seitenwechsel brachte ein deutliches Übergewicht für die Gäste. Tore jedoch fielen trotz einiger Chancen nicht. In der 57. Minute scheiterte Röer aus acht Metern an Späker. Zehn Minuten später blieb Giacomo Lopez- Fernandez am Torwart hängen. Letztlich brachte abermals Röer die Kugel aus spitzen Winkel nicht im Tor unter. Trainer Hellekamp war mit der spielerischen Leistung seines Teams zufrieden, hätte sich aber eine bessere Chancenverwertung gewünscht.

LSV: Arentz, Vierhaus (22. Echterhoff), Drees, Schild, Joemann (73. Wessels), Kleinefeld, Kalwey, Lopez-Fernandez, Röer, Hardegen, Wiethoff (46. Berg)

Tore: 0:1 Röer (15.), 1:1 M. Börsting (42.)

Rote Karte: Janert (49./ Foulspiel)


Trend beim LSV geht nach oben

Fussball: 0:0 gegen SF Merfeld

Lippramsdorf. Die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf haben sich von den SF Merfeld am Donnerstabend mit 0:0 getrennt. "Fußballerisch haben wir uns im Vergleich zu den vergangen Wochen deutlich gesteigert", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp. 

Bezirksliga 11 Merfeld - Lippramsdorf 0:0 (0:0) 25.04.2018 Spieltag Nr. 25

Die Gastgeber agierten am Donnerstagabend viel mit langen Bällen. Die beste Chance vereitelte LSV-Schlussmann Marvin Niehaus in einem direktem Duell gegen einen Merfelder Stürmer. Die Lippramsdorfer standen in der Defensive kompakt und erspielten sich in der Offensive einige Torchancen, "leider haben wir uns nicht belohnt", sagte Trainer Hellekamp. Henrik Kleinefeld traf den Pfosten, Robin Joemann setzte einen Freistoß kurz vor Schluss knapp über die Latte und Henry Wiethoff konnte im Duell gegen Merfelds Schlussmann Dominik Brocks kein Tor erzielen. So blieb es beim Unentschieden. Wichtiger als das Ergebnis war Trainer Hellekamp allerdings, dass sein Team ein fußballerisch gutes Spiel gezeigt hat. "Das ist mir auch wichtig mit Blick auf die kommenden Wochen", sagte er. Vorerst noch einmal sind die Lippramsdorfer am Donnerstag gefordert: Am 3. Mai wartete das Duell gegen Deuten.

LSV: Niehaus - Vierhaus, Drees, Schild, Berg (46. Joemann), Kleinefeld, Kalwey, Wessels (61. Zernahle), Lopez Fernandez, Hardegen, Wiethoff

Tore: Fehlanzeige


Kallwey trifft vom Punkt zur Entscheidung

Fussball: Nur ein Trefffer fiel am Sonntag in der Partie zwischen dem LSV und Stadtlohn II. Ein Foulelfmeter sorgte die Entscheidung. 

Auf die Frage, ob das Spiel gegen die Reserve des SuS Stadtlohn eine Wiedergutmachung für die vergangene Heimniederlage war, antwortete Thorsten Sträter, der den verhinderten Michael Hellekamp vertrat: "Wenn es um die Punkte geht, dann ja." Doch war ihm auch bewusst, dass der SV Lippramsdorf am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga nicht sein bestes Spiel beim knappen Sieg gegen den Tabellenvorletzten gezeigt hat.

Bezirksliga 11 LSV- SuS Stadtlohn II 1:0 (1:0) 22.04.2018 Spieltag Nr. 24

Das Spiel des SV Lippramsdorf, der ohne Spielmacher Robin Joemann begann, war im Wesentlichen auf lange Bälle ausgerichtet. So wie es in der 7. Minute fast erfolgreich geklappt hätte, haben es sich die Gastgeber öfter vorgenommen. Tim Kallwey schlug das Leder lang und genau Henrik Kleinefeld, der plötzlich allein vor Gästetorwart Timo Averkamp stand und den Ball zwar üüber ihn, aber auch am Tor vorbei hob. Einige Zeit später spielte der LSV wieder lang über Kleinefeld, diesmal blockte ihn Lars Sparwel ab, den Abpraller donnerte Julian Röer über die Latte. Alle guten Dinge sind drei, aber weider schoss der LSV-Torjäger nach einer langen Vorlage über das Tor.

Kräftiger Schauer

Dann begann ein kurzer, aber kräftiger Regenschauer mit einem einzigen Blitz. In dieser Phase foulte Stadtlohns Christian Grewe im Strafraum den schnellen Timo Berg. Denn fälligen Strafstoß verwandelte Tim Kallwey souverän zur 1:0- Führung (32.). In der Halbzeit verriet Schiedsrichter verriet Schiedsrichter Andre Reinke aus Bochum:" Hätte es noch einmal geblitzt, hätte ich unterbrochen." Nach dem Wechsel zeigte sich die Sonne und es wurde warm und schwül. Möglicherweise resultierte daraus auch der relative müder Kick beider Teams. Die abstiegsbedrohten  Gäste hatten während der ganzen 90 Minuten keine echte Torchance. Aber auch die Gastgeber versuchten immer weider, die Spitzen mit langen Bällen zu erreichen, was letztlich überhaupt nicht funktionierte. Nach einer Stunde entwickelte der LSV etwas mehr Druck auf das Stadtlohner Tor, doch Kleinefeld, Giacomo Lopez- Fernandez und Berg blieben mit ihren Abschlüssen harmlos. Harmlos blieben auch die Gäste und brachten LSV-Keeper Marvin Niehaus nie in Bedrängnis.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Drees, Schild, Berg, Kleinefeld, Kalwey, Wessels (58. Joemann), Lopez- Fernandez, Röer (69. Hardegen), Wiethoff

Tore: 1:0 Kallwey (32./Foulelfmeter)


Klare Niederlage des LSV gegen DJK

Fussball: Lippramsdorfs Trainer Hellekamp hadert mit dem Referee. 

Lippramsdorf. Mit einer klaren Niederlage mussten sich die Bezirksliga- Fußballer des SV Lippramsdorf am gestrigen Abend im Nachholspiel gegen die Gäste von Kellerkind DJK Adler Buldern bescheiden.

Bezirksliga 11 Lippramsdorf - DJK Adler Buldern 1:4 (0:2) 19.04.2018 Spieltag Nr. 23

LSV-Trainer Michael Hellekamp zeigte sich so auch nicht zufrieden mit der Leistung seiner Elf: "Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren, haben keine Laufbereitschaft gezeigt." Mit einem Elfmeter ging Buldern mit 1:0 in Führung (2.).  Hellekamp verärgert:"Das war ein Witz, aber der Schiedsrichter hat alles gegen uns gepfiffen." Und nach einem Standard nutzte Buldern den Abpraller zur 2:0-Halbzeitführung (15.). Nach dem Seitenwechsel kam der LSV stärker auf und erspielte sich Chancen durch Henrik Kleinefeld und Timo Berg. Allen LSV- Bemühungen zum Trotz erzielte aber die DJK per Freistoß das 3:0 (58.) und legte das 4:0 nach (73.). Den Ehrentreffer zum 1:4 aus LSV-Sicht markierte Julian Röer (78.).

LSV: Niehaus, Vierhaus, Schild, Berg, Echterhoff, Kleinefeld, Formaggio (46. Röer), Wessels, Lopez Fernandez, Hardegen (68. Wiethoff), Igelbüscher (46. Joemann).

Tore: 0:1 (2./FE), 0:2 (15.), 0:3 (58.), 0:4 (73.), 1:4 (78.) Röer


Torwart Niehaus rettet LSV im Derby einen Punkt

Fussball: TuS Haltern II lässt beste Chancen liegen, das Spiel zu gewinnen. 

Haltern/Lippramsdorf

In der Fußball-Bezirksliga trafen die Reserve des Tus Haltern auf den SV Lippramsdorf.

Im Derby avancierte LSV-Torwart Marvin Niehaus mit einigen starken Paraden zum Punktegaranten.

Bezirksliga 11 TuS II - Lippramsdorf 0:0 13.04.2018 Spieltag Nr. 22

In der ersten Halbzeit agierten beide Defensivreihen konzentriert. Der TuS II und der LSV lieferten sich ein kampfbetontes Derby, in dem TuS Spieler Julian Göcke nach 38 Minuten per Kopf die erste Chance des Spiels hatte. Und auch die zweite Gelegenheit gehörte den Gastgebern, doch auch Maurice Pagels brachte seinen Kopfball nicht im Tor unter. Auf der anderen Seite erlebte Raphael Hester, der Ersatztorwart der Oberliga-Elf des TuS, eine entspannte erste Halbzeit. Richtig gefordert wurde er nicht. Nach der Pause schlug dafür die Stunde seines Gegenübers Marvin Niehaus. Sowohl gegen Tobias Becker (50.), als auch gegen Christoph Goos (60.) parierte er stark. "Marvin hat uns zum Ende hin den Punkt gerettet", musste auch sein Trainer Michael Hellekampf anerkennen. Im Laufe der zweiten Halbzeit verließen seiner Elf die Kräfte. "Der Druck des TuS wurde immer größer, richtige Konter konnten wir auch nicht mehr fahren", sagte er. Die Gastgeber kamen so in der Endphase zu weiteren großen Chancen, doch Julian Röer warf sich in einen Schuss Beckers und verhinderte das schon sicher geglaubte 1:0. "Wir haben eine unglaubliche Einstellung an den Tag gelegt", lobte Hellekamp. Halterns Trainer Daniel Haxter sagte dagegen etwas verbittert: "Wären wir konsequenter gewesen, hätten wir das Spiel gewonnen."

TuS: Hester, Thiemann, Goos, Becker, Keller, (61. Brinkert) Pötter, Quinkenstein, Göcke, Anuth, F. Abendroth (68. T. Abendroth), Pagels

LSV: Niehaus, Vierhaus, Drees (68. Formaggio), Echterhoff, Joemann (61. Röer), Kleinefeld, Kalwey, Wessels, Lopez Fernandez, Hardegen, Igelbüscher (81. Wiethoff)

Tore: Fehlanzeige


Timo Berg trifft- und fliegt dann vom Platz

Fussball: Der SV Lippramsdorf hat sich am Sonntag mit 3:1 gegen Borken- Hoxfeld durchgesetzt. Dabei spielte das Team fast 30 Minuten in Unterzahl. 

Für die Partie in der Fußball- Bezirksliga am Sonntag gegen das Tabellenschlusslicht RC Borken-Hoxfeld durfte der SV Lippramsdorf wieder auf dem Rasenplatz spielen. Die Teams mussten sich erst an die warmen Temperaturen gewöhnen. Besonders betraf dies den SV Lippramsdorf, der ab der 62. Spielminute ohne den Gelb-Rot bestraften Timo Berg auskommen musste. 

Bezirksliga 11 LSV - RC Borken- Hoxfeld 3:1 (2:0) Spieltag Nr. 21 08.04.2018

Der LSV legte los wie die Feuerwehr. Bereits nach zwei Minuten sorgte Timo Berg mit dem 1:0 für einen furiosen Start. Die Gastgeber waren in der Anfangsphase dominant und schienen, den Gegner überrennen zu wolen. Ein langer Pass erreichte Henrik Kleinefeld, der von rechts genau auf den Fuß von Nico Wessels legte. Der schaffte es, Borkens Keeper Tim Nienhaus zum zweiten Mal zu überlisten (11.).

Etwa nach einer halben Stunde zeigten die Gäste erstmals ihre Qualitäten. Stefan Benning zog ab und zwang LSV-Torhüter Marvin Niehaus zu einer ersten Glanzparade. Wenig später verfehlte abermals Benning das Gehäuse nur um Zentimeter. Kurz vor der Halbzeit gab es ein Freistoß für die Gäste knapp vor der Strafraumgrenze: Spielertrainer Alexander Höing donnerte den Ball in die Mauer und nahm den Abpraller direkt, doch Torhüter Niehaus lenkte das Leder in toller Manier zur Ecke. Nach dem Wiederanpfiff meldte sich Kleinefeld mit einem Kopfball zurück, der knapp über die Latte strich. Die Partie wurde von den Spielanteilen verteilter. Die Hoxfelder tauchten fortan wesentlich häufiger in Strafraum der Platzherren auf. Dann sorgte erneut ein Standard für Gefahr bei den Gästern; Erneut schoss Höing. Diesmal fand er den Kopf von David Reckmann und die Kugel zappelte im Netz. Der Anschlusstreffer sorgte für Hektik auf den Rasen, die sich noch steigerte, als Timo Berg, der bereits verwarnt war, für eine Schwalbe mit Gelb-Rot in die Kabine musste. Jetzt wollte der Tabellenletzte mehr und setzte den LSV immer mehr unter Druck.

Knapp über die Latte

Daraus ergaben sich aber auch Freiräume für den SV Lippramsdorf. Robin Joemann zog knapp am langen Eck vorbei und Henrik Kleinefeld setzte einen Kopfball über die Latte. Bei einem Freistoß von Giacomo Lopez-Fernandez in der Schlussminute machte es Kleinefeld wesentlich besser. Mit dem Rücken zum Tor köpfte der Torjäger den Ball rückwärts zum entscheidenen 3:1 Siegtreffer ins Tor (90.). Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp war angesichts der Situation und des Spielverlaufes mit dem Sieg sehr zufrieden.

LSV: Niehaus - Schild, Berg, Echterhoff, R. Joemann (75. Igelbüscher), Kleinefeld, Formaggio, Kallwey (46. Vierhaus), Wessels, Lopez- Fernandez, Wiethoff (42. Drees).

Tore: 1:0 Berg (2.), 2:0 Wessels (11.), 2:1 Reckmann (55.), 3:1 Kleinefeld (90.)

Geld-Rote Karte: Berg (62.)


Kein fußballerischer Leckerbissen

Fussball: Am Donnerstagabend holte sich BW Wulfen drei Punkte gegen den Abstieg - der SV Lippramsdorf hingegen ging leer aus. 

Lippramsdorf/Wulfen. Der SV Lippramsdorf konnte am Donnerstagabend bei BW Wulfen in der Fußball-Bezirksliga in keiner Phase seine Ambitionen eines Spitzenteams unter Beweis spielen. Am Ende gab es eine 1:0 Niederlage, was den Hausherren wichtige drei Punkte in ihrem Abstiegskampf bescherte.

Bezirksliga 11 Wulfen - SV Lippramsdorf 1:0 (0:0) Spieltag Nr. 19 29.03.2018

Von der ersten Minute an entwickelte sich eine Partie, die wenig Höhepunkten vor beiden Toren hatte und eher auf Torsicherung von beiden Seiten ausgerichtet war. Besonders der Gastgeber BW Wulfen machte das besonders effektiv , hatte immer einen Mann mehr in der Absicherung und ließ wenig zu. Es gelang ihnen, LSV-Spielmacher Robin Joemann und vor allem Torjäger Henrik Kleinefeld ziemlich gut zu neutralisieren. So dauerte es 24 Minuten, bis überhaupt die erste Tormöglichkeit für Wulfens Andre Brüggemann zu notieren war. Die einzige Gelegenheit für die Gäste wenig später bestand aus einem Schuss aus etwa 20 Metern von Henrik Kleinefeld, der knapp über das Gehäuse ging. Kurz vor der Halbzeit die Großchance für den Gastgeber: Pascal Czapka schlug einen langen Ball auf Nico Genieser, dessen Abschluss am Pfosten landete. Der zweite Abschnitt blieb auf gleichem Niveau. Viele lange Pässe, die häufig nicht ihr Ziel erreichten. Wieder hatte Wulfen die erste Torgelegenheit nach einer Stunde. Kurze Zeit später flankte Tim Kalwey auf den Kopf von Henrik Kleinefeld, doch Torhüter Jonas Neumann ließ nichts anbrennen. Es schien ein 0:0 zu werden. Auf den Rängen war die Unzufriedenheit über das schlechte Spiel deutlich zu hören. Dann verletzte sich Giacomo Lopez-Fernandez und musste draußen behandelt werden. Co-Trainer Thorsten Sträter schrie noch: "Passt auf, ihr seid ein Mann weniger!" Dann lief alles schief beim LSV. Nach einem Ballverlust von Jonas Zernahle war hinten alles offen und genau dort wurde Nico Genieser bedient, der schloss eiskalt mit dem entscheidenen Tor ab (82.).

LSV: Niehaus, Schild, Berg, Echterhoff, Joemann, Kleinefeld, Kalwey, Formaggio, Wessels (83. Hardegen), Lopez- Fernandez, Wiethoff (46. Zernahle).

Tore: 1:0 Nico Genieser (82.).


Kleinefeld schießt LSV zum Sieg

Fussball: Drei Tore im Duell gegen Vorwärts Epe

Lippramsdorf.

Der SV Lippramsdorf hat in der Fußball- Bezirksliga am Sonntag gegen Epe den dritten Erfolg in Serie eingefahren. "Wir haben uns auf unsere Grundtugenden berufen", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp, der personell nur wenige Alternativen hatte.

Bezirksliga 11 Vorw. Epe - LSV 1:4 (1:2) Spieltag Nr. 18 25.03.2018

Die lange Winterpause und die vielen Spielausfälle scheinen bei den Lippramsdorfern eher einen positiven, als einen negativen Effekt zu haben. Und auch Torjäger Henrik Kleinefeld ist weiter erfolgreich unterwegs: Erneut traf er dreimal. "Henrik belohnt sich und die Mannschaft", sagte Hellekamp. Insgesamt würde sein Team die grundsätzlichen Tugenden wie Leidenschaft und Geschlossenheit gut umsetzen."Kompliment, wie sie heute füreinander gekämpft haben", sagte er. Spielerisch standen dei Lippramsdorfer am Sonntag hinten kompakt, vorne setzten sie nach Fehlern der Gastgeber Nadelstiche. In der 15. Minute traf Kleinefeld zur Führung, den zwischenzeitlichen Ausgleich drehte Kleinefeld kurz vor der Halbzeit erneut zur Führung (2:1/43.). " Ein glückliches Tor", sagte Hellekamp. In Halbzeit zwei legten Kleinefeld (54.) un der angeschlagene Sven Igelbüscher (87.) nach."Wir hatten das Glück des tüchtigen", bilanzierte der Trainer, "die Jungs waren stehend K.o."

LSV: Niehaus - Schild, Berg, Echterhoff, Joemann, Kleinefeld, Kalwey, Zernahle, Lopez- Fernandez, Hardegen (51. Formaggio), Wiethoff (87. Igelbüscher)

Tore: 0:1 Kleinefeld (15.), 1:1 Wilkes (34.), 1:2, 1:3 (43., 54.), 1:4 Igelbüscher (87.)


LSV gewinnt auch gegen Dülmen

Fussball: Nach dem VfB Hüls verliert auch der Tabellendritte in Lippramsdorf

Lippramsdorf. Die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf gewannen wie vergangene Woche gegen den Tabellenzweiten VfB Hüls auch gegen den Dritten, die TSG Dülmen.

Bezirksliga 11 Lippramsdorf - Dülmen 3:2 (2:0) Spieltag Nr. 17 22.03. 2018

Kurz nach dem Abpfiff hatte LSV-Trainer Michael Hellekamp das Spiel emotional noch nicht verarbeitet. Immer noch aufgeregt freute er sich aber über einen knappen Sieg. Bereits nach vier Minuten führte seine Elf durch Nico Wessels. Timo Berg setzte sich auf der Außenbahn gut durch und bediente Wessels mit einen Pass in den Rückraum. "Das war richtig stark", sagte Hellekamp zur Vorarbeit seines Außenstürmers. Und als die Gastgeber kurz vor der Pause durch ein Strafstoß-Tor von Robin Joemann das 2:0 erzielten, sah alles nach einem Heimsieg aus. Ein Doppelschlag brachte die TSG aber wieder ins Spiel. Innerhalb von zwei Minuten aus dem Netz holen (60./62). Das letzte Wort gehörte dann aber LSV-Stürmer Henrik Kleinefeld (71.). Zu Ende war die Partie damit noch nicht. Julian Roer und Nico Wessels prallten ineinander und mussten den Platz wenige Minuten vor Abpfiff verlassen. Der LSV spielte die wenigen Minuten mit einem Spieler weniger. Die langen Bälle der Gäste verteidigte der LSV aber geschickt.

LSV: Niehaus; Schild, Berg, Echterhoff, Joemann, Kleinefeld, Kalwey, Wessels, Zernahle, Lopez Fernandez, Hardegen

Tore: 1:0 Wessels (4.), 2:0 Joemann (41.), 2:1 (60.), 2:2 (62.), 3:2 Kleinefeld (71.)


Drei Tore von Kleinefeld

Der SV Lippramsdorf hat die lange Spielpause scheinbar gut verkraftet. Im Spiel gegen den VfB Hüls konnten sich die Lippramsdorfer vor allem auf ihren Torjäger verlassen, der kurz vor schluss alle Zweifel beseitigte. 

Im November bestritt der LSV sein bislang letztes Meisterschaftsspiel, am Sonntag dann durften die Spieler von Trainer Michael Hellekamp ihr erstes Pflichtspiel 2018 absolvieren. Das hatte es in sich, am Ende wurde der Aufstiegsaspirant aus Marl mit einer 4:2- Niederlage nach Hause geschickt.

Bezirksliga 11 LSV - Hüls 4:2 (0:1) Spieltag Nr. 16 18.03.2018

Die Begegnung auf einem holprigen Tennenplatz begann mit einem Paukenschlag der Gastgeber: Der gut aufgelegte Henrik Kleinefeld traf nach zwei Spielminuten den Pfosten. Danach zeigte sich der Abwehrverbund zunächst recht unsicher und verpasste es, konsequent zu klären. Mirco Grieß scheiterte an Torhüter Marvin Niehaus, die folgende Ecke von Solak köpfte Mustafa Dana zur Führung (12.). Giacomo Lopez- Fernandez rettete erst hinter der Linie. In der Folgezeit entwickelte sich ein Kampfspiel, in dem der VfB immer wieder Nadelstiche setzte. Sören Lupatsch hatte die große Torchance, aber der LSV-Keeper konnte das Leder an den Pfosten lenken. Die einzige Großchance für Lippramsdorf vergab Kleinefeld kurz vor dem Seitenwechsel.

Partie wieder offen

Im zweiten Spielabschnitt machte es Kleinefeld besser als noch zu Beginn des ersten. Mit einem Freistoß prüfte er zuerst den gegnerischen Torwart Emanuel Schmidt, drei Minuten später verwertete er dann einen tollen Pass von Timo Berg zum Ausgleich (54.). Die Partie war wieder offen. Es entwickelte sich ein turbulentes Spiel. Torjäger Mirko Grieß köpfte zur erneuten Führung ein (72.). Fast im Gegenzug sorgte abermals Hendrik Kleinefeld für den Ausgleich (74.).  Der Sekundenzeiger hatte sich gerade einmal gedreht, da spielte sich Nico Wessels entschlossen durch die Gäste-Abwehr und schob die Kugel zur erstmaligen Führung für sein Team in die Maschen. In zwei Minuten hatte der LSV das Spiel gedreht, was besonders dem Trainerteam der Gäste gegen den Strich ging. Sie peitschten ihre Mannschaft noch mal nach vorne. In der Schlussphase entstanden einige Tormöglichkeiten für die Gäste, doch die LSV-Abwehr überstand nicht nur diese Drangperiode, sondern Hendrik Kleinefeld nutzte einen Fehler des Gegners aus und beseitigte in der Schlussminute mit seinem dritten Treffer alle Zweifel (4:2/90.). 

LSV: Niehaus, Schild, Berg, Echterhoff, R. Joemann, Kleinefeld (90+1 Formaggio), Kallwey, Wessels (75. Engler), Zernahle (55. Röer), Lopez- Fernandez, Hardegen.

Tore: 0:1 Dana (12.), 1:1 Kleinefeld (54.), 1:2 Grieß (72.), 2:2 Kleinefeld (74.), 3:2 Wessels (75.), 4:2 Kleinefeld (90.).


Testspiel gegen Disteln

Disteln- LSV 1:2 (0:1) 04.02.2018

Die Gäste aus Lippramsdorf starteten am Sonntag konzentriert in das Testspiel gegen Disteln und erwischten durch Giacomo Lopez Fernandez einen Traumstart. Er verwertete einen starken Pass in die Tiefe und blieb vor dem Distelner Tor eiskalt (11.). In der Folge erarbeitete sich Vestia Disteln Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Der Start in die zweite Halbzeit verlief für den LSV gut: Dennis Echterhoff traf nur drei Minuten nach Wiederanpfiff zum 2:0. Doch jetzt verpassten es die Gäste, das 3:0 zu erzielen. In der 88. Spielminute traf Jan-Niklas Lobert zum 1:2. Allerdings fiel der Treffer zu spät. Trainer Michael Hellekamp war mit dem Spieleergebnis zufrieden: "Wir sind momentan vom Verletzungspech gebeutelt, vor dem Spiel haben sich drei Spieler abgemeldet. Im Spiel haben wir aus zwei Chancen zwei Tore gemacht und glücklich gewonnen." 

LSV: Arentz, Vierhaus, Schild (10. Hardegen), Echterhoff, Prause (65. Springweiler), Kleinefeld, Kalwey (60. Arentz), Wessels, Zernahle, Loepz-Fernandez, Wiethoff

Tore: 0:1 Lopez Fernandez (11.), 0:2 Echterhoff (48.), 1:2 Lobert (88.).


LSV feiert Kantersieg in Lembeck

Lippramsdorf

Im Test gegen den  A-Kreisligisten SV Lembeck gab sich der Bezirksligist SV Lippramsdorf am Dienstagabend keine Blöße und gewann auch in der Höhe verdient mit 5:0.

Testspiel Lembeck - Lippramsdorf 0:5 (0:3)

Schon nach zehn Minuten war Torjäger Henrik Kleinefeld zur Stelle und brachte die Gäste gegen überforderte Lembecker in Führung. Als Stefan Schild nur zehn Minuten später das zweite Lippramsdorfer Tor erzielte, war das Spiel entschieden.

Der LSV ließ aber nicht nach und wollte zeigen, dass sie die Kritik von Trainer Michael Hellekamp angenommen hatten. Nach dem letzten Testspiel gegen den VfL Rhede bemängelte Hellekamp noch das Umschaltspiel und die Passsicherheit. "Diesmal waren wir jedoch konzentrierter unterwegs", freute sich der Trainer. "Wir haben gute Pässe gespielt, haben schnell umgeschaltet und waren vor allen Dingen spritziger als der Gegner."

Die übrigen Tore erzielten wiederum Kleinefeld (44.), Timo Berg (65.) und Giacomo Lopez (89.). Nach dem Abpfiff resümierte Hellekamp:"Wir sind auf einem guten Weg. Ich konnte eine Menge Erkenntnisse mitnehmen."


Stadtmeisterschaften Stadtwerkecup 2017

TuS setzt sich die Krone auf

Haltern

Der TuS Haltern behält im Finale des Stadtwerke-Wintercups die besseren Nerven und setzt sich gegen den SV Lippramsdorf durch.

Der TuS Haltern ist neuer Hallenfußball-Stadtmeister: In einem packenden Finale setzte sich das Team um die Trainer Daniel Haxter und Tim Abendroth mit 6:5 nach Neumeterschießen gegen den Titelverteidiger SV Lippramsdorf durch.

Finale

TuS Haltern - Lippramsd.6:5

Der TuS Haltern legte vor im Neunmeterschießen: Nach jeweils zwei Fehlschüssen und einem Treffer pro Team ging Jonah Sandkühler für die Halterner als Erster in die Eins-gegen-Eins-Duelle. Er ließ Marvin Niehaus im Kasten der Lippramsdorfer keine Chance und stellte auf 6:5. Nun war Timo Berg an der Reihe: Doch er verpasste den erneuten Ausgleich – der TuS Haltern jubelte ausgelassen. Nachdem der LSV das Duell mit dem TuS in der Vorrunde noch mit 3:1 für sich entscheiden konnte, triumphierten diesmal die Halterner. „Am Ende fragt keiner mehr, wie wir in das Finale gekommen sind“, sagte Haxter.

In den regulären 20 Spielminuten kamen die Lippramsdorfer immer wieder zurück. Nachdem Christoph Goos die Halterner mit 1:0 in Führung gebracht hatte (3.), war es Philipp Prause, der aus der Drehung zum Ausgleich traf. Doch es waren wieder die Halterner, die in Führung gingen: Paul Keller (8.) und Vangjel Frasheri (9.) trafen zum 2:1 und zum 3:1. Doch von einer Vorentscheidung war nichts zu spüren in der Sporthalle an der Holtwickerstraße: Erst war es Giacomo Lopez Fernandez (12.), der den Rückstand verkürzen konnte, dann war es wieder Prause, der Lukas Berkenkamp überwinden konnte (3:3/14.). Doch auch der TuS konnte einen weiteren Torerfolg für sich verbuchen: Maurice Pagels traf zum 4:3 (16.), aber auch diesen Rückschlag steckte der LSV weg: Jonas Zernahle glich zum 4:4 aus (18.).

„Wir sind immer wieder zurückgekommen“, sagte Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekamp. Auch wenn es mit der Titelverteidigung nicht geklappt habe, war er mit der Leistung seines Teams zufrieden. Im Neunmeterschießen war für die Lippramsdorfer nur Lopez Fernandez erfolgreich, neben Berg scheiterten Prause und Zernahle. Beim TuS war neben Sandkühler noch Oliver Quinkenstein erfolgreich, Tobias Becker und Pagels trafen nicht.

Für TuS-Trainer Haxter war es ein verdienter Erfolg für sein Team. „Wir haben immer in Führung gelegen“, sagte er, der seinem Torwart Lukas Berkenkamp ein Sonderlob aussprach. Berkenkamp parierte drei Neunmeter.

Tore: 1:0 Goos (3.), 1:1 Prause (4.), 2:1 Keller (8.), 3:1 Frasheri (9.), 3:2 Lopez Fernandez (12.), 3:3 Prause (14.), 4:3 Pagels (16.), 4:4 Zernahle (18.)Neunmeter: 5:4 Quinkenstein, 5:5 Lopez Fernandez, 6:5 SandkühlerBes. Vorkomnisse: Berg, PRause, Zernahle (alle LSV), Becker, Pagels (beide TuS) verschießen Neunmeter


LSV verschenkt Sieg

Nach den 90 Minuten waren sich Trainer Michael Hellekamp und seine Spieler einig, der SV Lippramsdorf hat im Bezirksliga-Duell gegen den FC Epe am Sonntag zwei Punkte liegen gelassen. 

In der Tat gab es genügend Chancen, Epe mit einer Packung nach Hause zu schicken. Doch einmal wieder wurden die vielen Möglichkeiten nicht zu Toren gemacht und zum anderen verteilten die Hausherren im Abwehrbereich großzügig Geschenke. 

Bezirksliga 11 LSV - Epe 3:3 (2:1) Spieltag Nr. 15 19.11.2017

Der LSV legte einen furiosen Start hin. Bereits nach viel Spielminuten tauchte Abwehrspieler Christian Drees im Strafraum der Gäste auf. Seinen ersten Schuss holte Moritz Göckener noch von der Linie, der Nachschuss des Abwehrrecken saß und die Gastgeber führten. Es dauerte jedoch nicht lange bis zum Ausgleich: Den unglücklichen Pass von Sebastian Arentz nahm Stürmer Jannick Holtmann auf und traf - 1:1 (9.). Aber dieser Ausgleich hatte nicht lange bestand. Wenig später flankte Philipp Paruse von rechts genau auf den Kopf von Hendrik Kleinefeld. Torwart Baumann hatte keine Abwehrchance (14.). Die Begegnung blieb weiterhin reich an Torchancen. Jan Frieling zirkelte einen tückischen Freistoß, den Stefan Schild von der Torlinie köpfen konnte.

Prause trifft

Nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit ergab sich für den jungen Felix Wobbe die erste Einschussmöglichkeit, doch das Leder kullerte nicht über die Linie, weil Dennis Echterhoff goldrichtig stand. Fast im Gegenzug tauchte Hendrik Kleinefeld mutter seelenallein vor Torsteher Niklas Baumann auf, der ihm die Kugel vom Fuß spitzelte. Direkt beim nächsten Angriff fiel der Ball aus dem Gewühl heraus genau auf dem Fuß von Philipp Prause, der reaktionsschnell zum 3:2 vollstreckte. In der Folgezeit konnten Giacomo Lopez- Fernandez (knapp über das Tor) und Henrik Kleinefeld (wieder alleine vor dem Torwart) den Sack nicht zumachen. Ein Kopfball von Lopez-Fernandez lenkte Baumann soeben über die Latte. Die daraus entstandene Ecke brachte Constantin Dewerte eine gute Kopfballmöglichkeit. Allein das Tor fiel nicht. So nahm Epes Torjäger Holtmann zehn Minuten vor dem Spielende den Freiraum, den die LSV-Deckung ihm gab an. Er überlupfte den Lippramsdorfer Torsteher und entführte mit seinem dritten Treffer einen Punkt nach Epe.

LSV: Arentz, Drees, Schild, Berg (58. R. Joemann), Echterhoff, Prause (79. Zernahle), Kleinefeld, Kallwey, Dewert, Lopez- Fernandez, Hardegen

Tore: 1:0 Drees (4.), 1:1, 2:2, 3:3 Holtmann (10., 55., 80.), 2:1 Kleinefeld (14.), 3:2 Prause (58.)


LSV gewinnt beim Mitfavoriten

SV Lippramsdorf setzt sich mit 2:0 in Marl durch und stellt dem nun Tabellenvierten ein Bein. 

Lippramsdorf

Der unerwartete Auswärtssieg des SV Lippramsdorf beim Mitfavoriten der Fußball-Bezirksliga am Sonntag (2:0), dem FC Marl, zeigt deutlich, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann.

Bezirksliga 11 FC Marl - Lippramsdorf 0:2 (0:1) Spieltag Nr. 14 12.11.2017

Für die Lippramsdorfer ist dieser siebte Saisonsieg ein wichtiger Schritt, sich möglichst im oberen Tabellenteil zu etablieren. Der Gast aus Haltern kam gut in das Spiel. LSV-Trainer Michael Hellekamp war mit der Aggresivität in den Zweikämpfen überaus zufrieden. Diese couragierte Leistung zahlte sich in der 20. Minute aus, als Verteidiger Giacomo Lopez-Fernandez bei einem seiner zahlreichen Vorstöße die Viererkette des Gegners mit einem Pass überspielte und Hendrik Kleinefeld die Chance ausnutzte. Mit der beruhigenden Führung im Gepäck gingen die Gäste es ein weniger ruhiger an. In dieser Phase hatte LSV-Torhüter Sebastian Arentz Glück, dass Marl lediglich den Innenpfosten traf. So ging es mit einer Führung in die Kabine. Der zweite Spielabschnitt wurde spannend, als die Gastgeber mit fortlaufender Spielzeit ihre Deckung mehr und mehr lockerten. "Die Begegnung stand auf Messers Schneide", sagte LSV-Trainer Michael Hellekamp. Allerdings waren die Hausherren in erste Linie bei Standards gefährlich. Lippramsdorf hingegen hätte durch Constantin Dewert (Pfostenschuss) oder Sven Igelbüscher, der bei einem Konter frei vor dem Tor stand, den Sack zu machen können. So mussten sie noch bis zum Schluss zittern. In der 86. Minute schickte der Schiedsrichter Göhkan Develi mit Rot in die Kabine, der sich gegen Nico Wessels eine Tätlichkeit geleistet hatte. In der Nachspielzeit schloss der eingewechselte Timo Berg einen Konter erfolgreich ab - 2:0 (90.+3). Er setzte sich über links durch und ließ dem Marler Schlussmann Jonas Gröner keine Chance.

LSV: Arentz, Vierhaus, Drees, Schild, Prause (52. Berg), Kleinefeld (67. Wessels), Kalwey (82. Joemann), Dewert, Lopez- Fernandez, Hardegen, Igelbüscher

Tore: 0:1 Kleinefeld (20.), 0:2 Timo Berg (90.+3).


Ausgleich per Elfmeter

Haltern. Der Tus Wüllen war für den SV Lippramsdorf der erwartet schwere Gegener. Am Ende des Duells in der Fußball-Bezirksliga ist das Unentschieden für den LSV sogar etwas glücklich (1:1). Der TuS Haltern II hat verloren. 

Sowohl der SV Lippramsdorf als auch der TuS Wüllen spielten am Sonntag aus einer sicheren Deckung, lange passierte vor beiden Toren nicht viel. 

Bezirksliga 11 SV Lippramsdorf - TuS Wüllen 1:1 (0:0)

Verteidiger Lopez- Fernandez zog das Leder am langen Eck vorbei. Bei den Gästen war Spielertrainer Rainer Hackenfort auffällig, der nach 22 Spielminuten einen Kopfball knapp neben das Tor setzte. Die größte Möglichkeit erspielte sich Wüllen kurz vor der Halbzeit, als Christopher Behrendt einschießen wollte und Kapitän Stefan Schild sich dazwischenwarf. Der Pausentee schien der Abwehr des SV nicht bekommen, denn gleich nach Wiederbeginn war sie nicht wach und Luca Böwing nutzte das zur 1:0 Führung (50.). Das zeigte Wirkung: Es dauerte lange, bis die Lippramsdorfer von Trainer Michael Hellekamp das verdaut hatten. Lopez- Fernandez leitete mit einem Schuss in der 63. Minute eine kleine Drangperiode ein. So richtig gefährlich wurde es aber nicht. Anders war das im Strafraum des LSV, wo die Deckung immer wieder von Behrendt (64.) und Alexander Edel (87.) in höchste Gefahr gebracht wurde.

Lopez- Fernandez trifft

Es liefen die letzten Minuten, als Henrik Kleinefeld in einem Zweikampf mit Klaus Büning zu Fall kam. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt, Lopez- Fernandez vollstreckte. Fast mit dem Abpfiff rettete LSV- Keeper Arentz den Punkt, als er gegen den freistehenden Behrendt per Fuß klärte.

LSV: Arentz, Hardegen, Vierhaus, Schild, Loepz- Fernandez, Kalwey, Berg (46. R. Joemann), Drees (65. Prause, Igelbüscher, Dewert, Kleinefeld

Tore: 0:1 Böwing (50.), 1:1 Loepz-Fernandez (89. Foulelfmeter)


LSV kann die Ausfälle nicht kompensieren

Erste Halbzeit ohne Torchance

Lippramsdorf

Der Lippramsdorfer Kader ist nicht groß genug, um zahlreiche Ausfälle zu verkraften. Mit dem 1:3 in der Fußball-Bezirksliga in Dueten am Sonntag musste LSV-Trainer Michael Hellekamp daher wohl oder übel leben.

Bezirksliga 11 RW Deuten - Lippramsdorf Spieltag Nr. 12 29.10.2017

Deuten hat die mit Abstand gefährlichste Offensivreihe der Liga. Die Platzherren brannten aber kein Feuerwerk ab, sondern legten aufgrund der vielen Gegentore mehr Wert auf die Abwehr. Effektiv waren die Deutener aber doch. Kieron Ihnen nutzte nach 15 Minuten die dritte Chance zur Führung. Mehr passierte vor der Pause nicht. Auch wenn der LSV schon sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff das 0:2 kassierte, hatte er anschließend doch einige gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Constantin Dewert setzte einen Schuss knapp neben das Tor und scheiterte wenig später mit einem Kopfball. Henrik Kleinefeld kam nach einem Zuspiel Tim Englers im Fünfmeterraum zu Schuss, traf aber nur den Deutener Torwart. Daher war der Anschlusstreffer durch Kleinefeld verdient (1:2, 87.). Kleinefeld kam sogar noch einmal frei zum Kopfball, in der Schlussminute traf Deuten zum 3:1.

LSV: Niehaus, Dewerte, Wessels (73. Engler), Lopez, Hardegen, Kalwey (70. Echterhoff), Vierhaus, Drees, Schild, Prause (59. Formaggio), Kleinefeld.

Tore: 1:0 Ihnen (15.), 2:0 Goeke (52.), 2:1 Kleinefeld (87.), 3:1 Heinsen (90.).


Igelbüscher trifft dreifach gegen Weseke

Der SV Lippramsdorf hat sich am Sonntag mit 4:0 gegen Adler Weseke durchgesetzt. Dabei konnten die Bezirksliga-Fußballer des LSV vor allem in der zweiten halbzeit der Partie überzeugen.

Bezirksliga 11 LSV - Adler Weseke 4:0 (1:0) Spieltag Nr. 11 22.10.2017

Dass der sechste Saisonsieg so eindeutige würde, war in der ersten Halbzeit nicht abzusehen. Beide Mannschaften verloren fürh den Ball, was sicherlich auch dem aggressiven Pressing geschuldet war. So waren es lange Bälle, die Gefahr brachten, zum Beispiel in der 19. Spielminute, als Dennis Echterhoff Hendrik Kleinefeld auf die Reise schickte, der aber das Gehäuse verfehlte. Kurz danach zielte Christian Drees ebenfalls nicht genau genug.

Erst nach 25 Spielminuten gab es den ersten Torschuss der Gäste durch Mike Börsting, doch LSV-Torwart Marvin Niehaus erwischte einen glänzenden Tag. So parierte er nach etwa einer halben Stunde den Schuss von Daniel Meis, nach dem besten Angriff der Gäste. Kurz darauf wurde Sven Igelbüscher über rechts freigespielt und lupfte das Leder zur 1:0 Führung an Adler-Keeper Andre Späker vorbei.

Kleinefeld flankt

Der zweite Abschnitt begann mit einem Tor: Lippramsdorfs Hendrik Kleinefeld lief über rechts allen davon und flankte auf Sven Igelbsücher, der das Leder volley in die Maschen donnerte. In dieser Phase gab es noch mehr Tormöglichkeiten. Weseke wurde offensive, doch die aussichtsreichen Chancen konnte Niehaus parieren. Constatin Dewert nutzte eine Unachtsamkeit des Gegeners in der 68. Minute zum 3:0 - die Vorentscheidung. Nach einem Foulspiel von Nils Hadrdegen an Leon Beeke entscheid der Schiedsrichter auf Strafstoß. Doch Wesekes Co-Trainer Mike Börsting scheiterete an Niehaus. Fünf Minuten vor dem Spielende gelang Igelbüscher der dritte Streich, in dem er eine weitere Abwehrschwäche ausnutzte und für den 4:0 Endstand sorgte.

LSV : Niehaus - Drees, Schild, Berg (79. Zernahle), Echterhoff, Kleinefeld (74. Wessels), Kalwey, Dewerte, Lopez-Fernandez, Hardegen (Formaggio), Igelbüscher.

Tore: 1:0, 2:0 Igelbüscher (34., 46.), 3:0 Dewerte (68.), 4:0 Igelbüscher (85.).

Bes. Vorkomnisse: Niehaus pariert Elfmeter


Lippramsdorf gewinnt glücklich

Stefan Schild konnte erst kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielen. Durch den Sieg gegen Stadtlohn II klettert der LSV bis auf Platz sechs. 

Lippramsdorf

Gegen die Westfalenliga-Reserve Stadtlohns konnten die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf einen glücklichen und dreckigen Sieg feiern.

Bezirksliga 11 SuS Stadtlohn II - LSV 1:2 (0:0) Spieltag Nr. 10 15.10.2017

Erst kurz vor Schluss konnte LSV-Trainer Michael Hellekamp die Arme jubelnd in die Höhe recken. In der 87. Minute gelang Stefan Schild per Kopf nach einer Freistoßflanke der goldene Treffer für die Gäste. Die machten in den vorausgegangenen Minuten spielerisch keine gute Partie. Gerade im Zentrum bekam der LSV keine Spielkontrolle. Was auch daran gelegen haben dürfte, dass Hellekamp sein defensives Mittelfeld umbauen musste. "Unser neues Pärchen auf dieser wichtigen Position hat einige Abstimmungsprobleme gehabt", bemängelte der Trainer. Trotz dieser Mängel im Spiel der Gäste kontrollierten sie die Begegnung. Die Stadtlohner lauerten eher auf Konter. Richtig sicher standen die Gastgeber aber auch nicht. So sahen die Zuschauer einige Torchancen, von denen die meisten aber ihr Ziel verfehlten. Erst Sven Igelbüscher konnte eine Vorarbeit von Henrik Kleinefeld zur 1:0-Führung nutzen.  Das 1:1 fiel dann in einer hektischen Phase, Giacomo Lopez wurde nahe der Mittellinie hart von der Seite weggegrätscht (71.). Sein Gegenspieler flog zwar mit Rot vom Platz. Doch Überzahl hatte der LSV nicht wirklich. Denn bei Lopez war fünf bis sechs Minuten unklar, ob er überhaupt weiter spielen konnte.  Und da Hellekamp schon drei Mal gewechselt hatte, musste seine Elf erst einmal zu zehnt auskommen. Genau in diese Phase fiel dann auch das 1:1 durch Sven Büsker (77.).

LSV: Niehaus, Vierhaus (46. Echterhoff), Engler (51. Wessels), Schild, Hardegen, Lopez, Berg (67. Zernahle), Kalwey, Igelbüscher, Dewert, Kleinefeld

Tore: 0:1 Igelbüscher (55.), 1:1 Büsker (77.), 1:2 Schild (87.).


Verdienter Derbysieg

Lippramsdorf.

Der SV Lippramsdorf gewann am Sonntag das Bezirksliga-Derby gegen die Zweitvertretung das TuS Haltern mit 3:0. Dabei war vor allem der frühe Treffer von Tim Vierhaus entscheidend. 

Mit 3:0 (1:0) entschied er SV Lippramsdorf das Derby in der Fußball-Bezirksliga am Sonntag für sich. Damit klettern die Lippramsdorfer auf Platz acht der Tabelle. Der TuS Haltern verbleibt auf Rang sechs.

Bezirksliga 11

Lippramsdorf - TuS II 3:0 (1:0) Spieltag Nr. 9 08.10.2017

Sowohl der SV Lippramsdorf, als auch der Tus Haltern wollen den Derbysieg. Aber die Gastgeber erwischten einen perfekten Start: Nach drei Minuten traf Tim Vierhaus zur umjubelten Führung. Mit zunehmender Spielzeit kam auch die zweite Mannschaft vom TuS immer besser ins Spiel und beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Sowohl die Gastgeber, als auch die Gäste, erarbeiteten sich Chancen, spielten diese aber nicht mit letzter Konsequenz zu Ende.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Lippramsdorfer ähnlich perfekt wie nach dem Anpfiff. Mit einem Doppelschlag sorgten Giacomo Lopez Fernandez und Sven Igelbüscher für die Vorentscheidung zugunsten des Gastgebers aus Lippramsdorf (49., 53.)

Ausgeglichenes Spiel

Nach den beiden Nackenschlägen rappelten sich die TuSler erneut auf und versuchten zu verkürzen, die Lippramsdorfer Defensive ließ aber wenig zu. Die Konterchancen ließen die Gastgeber zu fahrlässig liegen und verpassten somit einen noch deutlicheren Sieg, der angesichts der Leistung der Zweitvertretung des TuS Haltern aber auch nicht verdient gewesen wäre.

Nach dem Spiel haderte der TuS II damit, zweimal den Anpfiff verschlafen zu haben und damit das Derby aus der Hand gegeben zu haben. Die meiste Zeit über war es ein ausgeglichenes Duell, das der SV Lippramsdorf am Ende aufgrund der besseren Chancenverwertung verdient gewann. Mit diesem Heimsieg machen die Lippramsdorfer wichtige Punkte in der Tabelle gut. Denn wie Trainer Michael Hellekamp vor dem Spiel sagte, ginge der Blick seiner Mannschaft vorerst in den Rückspiegel.


LSV trifft in Hoxfeld das Tor nicht

Lippramsdorfs Bezirksliga-Fußballer müssen sich beim Vorletzten mit einem torlosen Unentschieden begnügen. 

Lippramsdorf

In einem relativ niveaulosen Spiel kam der SV Lippramsdorf beim Tabellenvorletzten RC Borken- Hoxfeld über ein torloses Unentschieden nicht hinaus. Unrühmlicher Höhepunkt war die Rote Karte für Hoxfelds Kapitän Björn Seeger kurz vor dem Abpfiff nach einem Foul an Christopher Schemmer.

Bezirksliga 11 RC BOR-Hoxfeld - LSV 0:0 Spieltag Nr. 8 01.10.2017

Die Hausherren hatten während der gesamten 90 Minuten eigentlich nur einen Torschuss zu verzeichnen, den Sebastian Arentz in der 75. Minute bravourös hielt. Ansonsten war ihr Spiel meist auf lange Bälle ausgelegt. Dennoch schafften es die Hellekamp-Schützlinge nicht, diesen Gegner nachhaltig unter Druck zu bringen und etwas Zählbares zu erreichen. Henrik Kleinefeld hatte nach 25 Minuten Pech, als sein fulminanter Schuss vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Später lenkte RC-Schlussmann Michael Spöler einen Schuss von Abwehrspieler Giacomo Lopez-Fernandez noch an die Latte. Die letzte gute Tormöglichkeit für die Lippramsdorfer eröffnete sich Christian Drees, dessen Kopfball von einem Hoxfelder Akteur von der Linie gekratzt wurde. Bei der Szene, die zur Roten Karte für den Hoxfelder Björn Seeger führte, grätschte der Hoxfelder mit gestrecktem Bein in Christopher Schemmer. Zum Glück leisteten dessen Schienbeinschoner ganze Arbeit und er blieb unverletzt. Letzlich war das die positive Nachricht für den LSV eine Woche vor dem Derby gegen den TuS Haltern II.

LSV: Arentz, Vierhaus, Drees, Schild, Schemmer, Kleinefeld (53. Kalwey), Formaggio, Drewert (58. Berg), Wessels (73. Zernahle), Lopez-Fernandez, Igelbüscher.

Tore: Fehlanzeige.


LSV mit Befreiungsschlag

Lippramsdorf. Der SV Lippramsdorf hat wichtige Punkte in der Bezirksliga eingefahren: Mit einem 2:1 gegen Epe feierte die Elf von Trainer Michael Hellekamp gestern einen wichtigen Sieg.

Es war ein Spiel, das alles beinhaltete, was ein neutraler Zuschauer in einem Fußballspiel über 90 Minuten sehen will. Für den eingefleischten LSV-Fan ging es sicherlich an die Nerven und die Gäste aus Epe hatten in dem Mann mit der Pfeife ihr Feinbild gefunden. Am Ende holten sich die Hausherren mit einem knappen 2:1 Sieg drei wichtige Punkte und kletterten auf Platz zehn der Tabelle.

Bezirksliga 11

SV Lippramsdorf - Vorw. Epe 2:1 (2:1)

Dabei fing es wieder einmal gar nicht gut an. Bereits nach sieben Spielminuten schloss Epes Torjäger Bernd Möllers einen flüssig vorgetragenen Konter zum 0:1 ab. Etwas später ein Missverständnis in der LSV-Abwehr und der gleiche Spieler setzte knapp über die Latte. Die erste große Möglichkeit für den Gastgeber hatte Christopher Schemmer, der alleine durchbrach und an den Beinen von Epes Torwart Marcel Peters-Kottig hängen bleib. Aber langsam befreite sich der LSV und wurde frecher.

Wichtiger Ausgleich

Wichtig der Ausgleichstreffer durch Sven Igelbüscher, der Robin Joemanns Flanke ins Netz köpfte (29.). Ab diesem Zeitpunkt ging ein Ruck durch die Elf von Trainer Michael Hellekamp. Sie legte eine ganze Schippe drauf, gewann mehr und mehr ihre Zweikämpfe. Philipp Prause flankte von links, der Ball prallte von der Latte genau zu Igelbüscher, der an der tollen Reaktion des Gästekeepers scheiterte. Unmittelbar vor der Halbzeit setzte sich aber Youngster Nico Wessels gegen Schopf durch und brachte die Kugel an dem gegnerischen Torwart vorbei zum 2:1.  Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste immer wieder Nadelstiche. So traf Markus Göksu die Latte (61.)  und Julius Weiland sowie Richard Schöpf vergaben in aussichtsreicher Position. Joemann war als Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff sehr wichtig. Gelegentliche Konter über ihn und dem kompromisslosen Giacomo Lopez-Fernandez brachten wertvolle Zeit.

LSV: Arentz, Vierhaus, Drees, Schild, Schemmer, Prause (46. Formaggio, R. Joemann (75. Kalwey), Wessels, Lopez-Fernandez, Hardegen (46. Zernahle), Igelbsücher 

Tore: 0:1 Möllers (7.), 1:1 Igelbüscher (29.), 2:1 Wessels (45.)


Hellekamp-Elf verliert 1:3

Lippramsdorf

Der SV Lippramsdorf muss sich nach der unglücklichen 1:3 Niederlage bei Spitzenreiter VfB Hüls in den nächsten Wochen auf Abstiegskampf einstellen. Für Trainer Michael Hellekamp eine ungewollte Realität, aber er wird immer wieder von neuen Hiobsbotschaften heimgesucht. Diesmal fiel ihm über Nacht Leistungsträger Robin Joemann wegen Krankheit aus.

Bezirksliga 11 VfB Hüls - SV Lippramsdorf 3:1 (2:1) Spieltag Nr. 6 17.09.2017

Zudem befand sich Tim Kalwey in Urlaub. "Das sind Ausfälle die wir nicht kompensieren können", meinte Hellekamp, auch wenn sein Team Sonntag zwischenzeitlich hervorragenden Fußball gespielt hat. Der Trainer musste erneut mitansehen, dass der Gegner mit seinem ersten Torschuss gleich in Führung geht. Gries nutzte eine Minichance (23.) und Hellekamp befand: "Das ist zu einfach."

Wenige Minuten später fälschte Stefan Schild einen Freistoß für den VfB unglücklich ins eigene Netz (25.).

"Meine Mannschaft hat aber niemals aufgegeben, wir haben auch sehr gut Fußball gespielt", sagte Hellekamp. So war es absolut verdient, als Timo Berg endlich eine Situation für sich nutzte und den Anschluss herstellte (38.).

Nach der Pause drehte Lippramsdorf auf. Größte Tormöglichkeiten für Henrik Kleinefeld, Sven Igelbüscher und Philipp Prause blieben aber ungenutzt und so kam es, wie es kommen musste: Der einzige Torschuss der Hausherren brachte das 3:1 durch Gries und entschied die Partie.

LSV: Niehaus, Drees, Schild, Schemmer, Berg (70. Prause), Kleinefeld, Wessels (70. Formaggio), Lopez-Fernandez, Zernahle (46. Igelbüscher), Hardegen (53. Schemmer), Engler (63. Igelbüscher).

Tore: 1:0 Gries (23.), 2:0 Solak (25.), 1:2 Berg (38.), 3:1 Gries (82.).


Tüns schießt den LSV im Alleingang ab

Fußball: Merfelder Stürmer trifft in Lippramsdorf viermal

Lippramsdorf

Gegen SF Merfeld musste der SV Lippramsdorf am Sonntag einmal mehr ein frühes Gegentor hinnehmen. Am Ende hieß es gegen einen kompakten Gegner 1:4.

Bezirksliga 11 Spieltag Nr. 5 10.09.2017

SV Lippramsdorf - SF Merfeld 1:4 (0:1)

Schon nach vier Minuten klingelte es im LSV-Kasten. Jan Philip Tüns hatte für die Gäste getroffen, es sollte nicht sein letztes Tor bleiben. Wenig später zwang Espeter LSV-Keeper Niehaus zu einer Glanzparade. In dieser Phase suchten die Hausherren noch ihren Rhytmus. Frühe Ballverluste brachten immer wieder die routinierten Gegenspieler Drees, Espeter und Tüns in die Lage, reichlich Gefahr vor das Lippramsdorfer Tor zu bringen. Beide Teams gingen in ihren Zweikämpfen hart zur Sache, zum Glück ohne große Verletzungsfolgen.

Tüns zum Zweiten

Direkt nach dem Seitenwechsel setzte Robin Joemann einen wuchtigen Schuss an, den Gästetorwart Sceczepanski zur Ecke lenkte. Doch kurze Zeit später ließ die LSV-Abwehr Tüns ganz alleine, der bedankte sich mit einem satten Schuss zur 2:0-Führung. Der Schock war den Hausherren anzumerken. Es gelang ihnen nicht, mit eigenen Angriffen die Torgefahr zu erhöhen, zu stark war das Pressing der Gäste. In der 62 Minute war abermals Tüns zur Stelle, der nach einenm Einwurf wieder eine Unaufmerksamkeit des LSV ausnutzte und die vermeintliche Entscheidung erzielte. Doch jetzt besannen sich die Jungs des LSV auf ihre kämpferischen Fähigkeiten. Sven Igelbüscher wurde eingewechselt und belebte das Sturmspiel. Seine erste Aktion (68.) konnte von Sczeczpanski noch entschärft werden, doch eine Minute später schafft er es, den generischen Keeper zu überwinden. Es war die druckvollste Lippramsdorfer Phase, in der der eingewechselte Phase, in der der eingewechselte Nico Wessels am starken Gäste-Torsteher scheiterte. Den Schlusspunkt setzte aber widerum Jan Philip Tüns, indem er in der Nachspielzeit ganz abegebrüht zum 4:1 einschob.

LSV: Niehaus, Vierhaus, Drees, Schild, Berg, R. Joemann, T. Kalwey, Zernahle (72. Wessels), Lopez Fernandez, Hardegen (53. Schemmer), Engler (63. Igelbüscher).

Tore: 0:1 Tüns (4.), 0:2 Tüns (45.), 0:3 Tüns (62.), 1:3 Igelbüscher (69.), 1:4 Tüns (90+2.)


LSV kassiert deutliche Pleite

Das Auswärtsspiel bei der TSG Dülmen ist für den SV Lippramsdorf alles andere als gut gelaufen. Am Ende musste sich die Elf von Trainer Michael Hellekamp mit 0:5 geschlagen geben. "Es handelt sich um ein Ergebnis, das nicht unbedingt den Spielverlauf richtig wiederspiegelt", sagte Hellekamp. 

Bezirksliga 11 Spieltag Nr. 4 03.09.2017

Dülmen - LSV 5:0 (3:0)

Bereits in der 4. Minute entschied der Schiedsrichter auf Handelfmeter. Stefan Schild spran das Leder an den angelegten Arm. Navid Ahmad ließ sich die Möglichkeit zur frühen Führung nicht nehmen (1:0). In dieser Phase machte Dülmen viel Druck und traf durch Lukas Langener zum 2:0.

Statt zu resignieren, bäumte sich der LSV auf und erarbeitete sich seinerseits gute Torszenen. Henrik Kleinefeld traf nach einer Viertelstunde nur den Pfosten. Fünf Minuten später kratzte ein Dülmener Abwehrspieler einen Kopfball von Tim Engler von der Linie. Nach einer halben Stunde scheiterte Nico Wessels an Torwart Markus Sylla. So schlugen die Gastgeber noch vor der Halbzeit abermals zu (3:0).

Nach der Pause verfehlte Kleinefeld aus etwa vier Metern das leere Tor und Nico Wessels Kopfball war eine leichte Beute für den Torhüter. Die gefährlichen Stürmer der hausherren nutzte ihre Chancen brutal aus.

LSV: Arentz, Schild (89. Vierhaus), Schemmer, Berg (71. Zernahle), R. Joemann (84. Prause), Kleinefeld, Kalwey, Wessels, Lopez- Fernandez, Hardegen, Engler


Die Kräfte reichten nicht

Lippramsdorf

Für den SV Lippramsdorf ist das Unternehmen Kreispokal am Dienstabend im Achtelfinale zu Ende gegangen. Gegen Landesligist SG Borken kassierte die Elf von Trainer Michael Hellekamp eine verdiente 1:3 (1:0)- Niederlage.

Kreispokal- Achtelfinale

Die Lippramsdorfer Personalsituation hatte schon am Tag vor dem Spiel schlecht ausgesehen, am Dienstag verschlechterte sie sich dann noch einmal, weil Stefan Schild und Robin Joemann passen mussten. So holte sich Michael Hellekamp Hilfe aus der zweiten Mannschaft und die Kräfteverhältnisse waren noch ein wenig deutlicher verteilt als ohnehin schon. Doch die Führung, die erzielten die Gastgeber. Nach 30 Minuten sprintete Christoph Schemmer in eine zu kurze Rückgabe der Gäste und erzielte das 1:0. Das war auch der Pausenstand, doch nach dem Seitenwechsel sollte Borken zum Angriff blasen. Ganze fünf Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Borken nach einer Ecke zum Ausgleich kam (50.). Eine weitere Standard und ein schön heraus gespielter Treffer (56., 65) sorgten dafür, dass die Lippramsdorfer Hoffnung auf eine Überraschung schnell zunichte war. "In der zweiten Halbzeit haben unsere Kräfte aber auch deutlich nachgelassen, so dass das schon in Ordnung ging", konnte Michael Hellekamp mit der Niederlage und dem Ausscheiden leben. Zumal ein Weiterkommen bedeutet hätte, schon an diesem Donnerstag gegen Westfalia Gemen anzutreten.

Gelb-Rot tut weh

 Gar nicht gefallen konnte dem Lippramsdorfer Trainer dagegen die gelb-rote Karte, die Christopher Schemmer kurz vor dem Abpfiff  kassierte. "Das war leider irgendwie abzusehen, der Schiedsrichter hatte da schon eine der einseitige Sicht der Dinge", klagte Hellekamp. Schemmer wird damit am Sonntag im nächsten Meisterschaftsspiel gegen den SV Gescher fehlen.


SV Lippramsdorf mit ersten Dreier

Lippramsdorf. Die Bezirksliga-Fußballer des SV Lippramsdorf haben gestern ihren ersten Saisonsieg eingefahren: Mit 2:1 (1:0) bezwang die Elf von Trainer Michael Hellekamp den Gast aus Wulfen.

Bezirksliga 11

Lippramsdorf - Wulfen 2:1

Die erste Hälfte allerdings ging gestern an die Gäste: Die Wulfener kamen deutlich besser in die Partie und erspielten sich mehrere Torchancen. Die Lippramsdorfer nach der 0:1-Niederlage gegen Buldern brauchten gestern eine ganze Weile, bis das sie Ihr Spiel auf das Feld bringen konnten. "Wir waren durch die Niederlage etwas unter Zugzwang", sagte Hellekamp. Fast hätte seine Elf einen frühen Rückstand verdauen müssen, als Stefan Schild eine Hereingabe klären wollte und dabei beinahe das Leder ins eigene Tor abgefälscht hätte. Doch der Ball ging an den Pfosten (17.). Auf ihren Stürmer Sven Igelbüscher konnten sich die Lippramsdorfer aber verlassen: Er hob in der 31. Minute aus rund 18 Metern einen Ball über Wulfens Torhüter Jonas Neumann, der etwas weiter als gewöhnlich vor seinem Tor stand  - 1:0. In der 38. Minute fiel Wulfens Danny Lützner nach einem Rempler von Schild im Strafraum, Schiedsrichter Darius- Jan Baron ließ aber wohl zu recht weiterspielen.

Joemann trifft

Nach der Halbzeit dann das erneute Duell zwischen den beiden Spielern: Diesmal zeigte der Schiedsrichter nach einem Foulspiel auf den Punkt. Pascal  Czapka trat an und versenkte das Leder unten links im Tor. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte erspielten sich die Wulfener leichte Feldvorteile, erst ungefähr ab Minute 60 dominierten die Gastgeber das Spiel. So schoben die Lippramsdorfer viel weiter raus und störten den Gast früh in seinem Spielaufbau. Je länger das Spiel dauerte, desto stärker wurden die Lippramsdorfer. In der 80. Minute war es dann Kapitän Robin Joemann, der von der Strafraumkante abzog und das Leder unten rechts im Tor versenkte zum 2:1 Endstand. Weitere Chancen ließen die Offensive um Henrik Kleinefeld und Igelbüscher gestern liegen. "Ich bin einfach glücklich und zufrieden", sagte Michael Hellekamp nach dem Abpfiff. " In der ersten Halbzeit haben wir drei oder vier klare Torchancen", sagte sein gegenüber Detlef Albers, "da hätten wir das Spiel entscheiden können."

LSV:  Niehaus- Hardegen, Engler, Schild, Kalwey, Schemmer, Berg, Wessels (61.), Igelbüscher, Joemann (90. Formaggio), Kleinefeld (85. Prause).

Tore: 1:0 Igelbüscher (31.), 1:1 Czapka (48./Foulelfmeter), 2:1 Joemann (80.).


Niederlage beim Aufsteiger

Lippramsdorf

Mit der 0:1 Niederlage des SV Lippramsdorf bei Liga-Neuling Adler Buldern hatte wohl gestern keiner der Anwesenden gerechnet.

Bezirksliga 11

Buldern vs Lippramsdorf 1:0 (0:0)
13.08.2017 Spieltag Nr. 1

Was aber vielleicht noch mehr überraschte, war die Tatsache, dass es nicht einmal unverdient war, denn die Hellekamp-Schützlinge blieben über 90 Minuten unter ihren Möglichkeiten.

In der ersten Halbzeit funktionierte zwar das Pressing, doch ein sicherer Spielaufbau kam nicht zustande. Sollte der LSV mal in Tornähe gelangen, waren die Abschlüsse zu ungenau. Selbst ein Angebot von Torhüter Fabian Püth, der seinen Abschlag direkt vor die Füße von Henrik Kleinefeld schoss, nahm der Stürmer nicht an. So blieb die Abwehr der Hausherren dicht. Nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste wacher. Es sah nach besserem Passspiel aus, doch so richtig wurde der gegnerische Torwart nicht gefordert. Das unzufriedene Trainergespann wollte nach etwa einer Stunde mit drei frischen Leuten mehr Druck ausüben. Doch in dieser Phase entscheid eine der Unaufmerksamkeiten der LSV-Abwehr das Spiel: Der weite Einwurf von Bulderns Mario Püth hoppelte durch den Strafraum und der völlig freistehenden Omar Mustapha donnerte ihn ins Netz. Es begann eine hektische Schlussphase, in der der eingewechselte Sven Igelbüscher noch die größte Möglichkeit hatte, doch er traf nicht.

LSV: Arentz, Hardegen, Engler, Schild, Lopez Fernandez, Schemmer, Zernahle (67. Kalwey), Drees, Wessels (61. Berg), Joemann, Kleinefeld (59. Igelbüscher).

Tor: 1:0 Mustapha (62.).


Double-Sieger SV Lippramsdorf

LSV verdienter Stadtwerke-Cup-Sieger / Tus Haltern II verschießt Elfmeter und verliert 0:2

Mit einer konzentrierten Abwehrleistung holte sich der SV Lippramsdorf nach den Hallentitel (2016) auch den Stadtmeistertitel - jetzt: Stadtwerke-Cup, nach dem Sponsor benannt -, auf dem Feld, obwohl vor dem Anpfiff Top-Stürmer Henrik Kleinefeld ausfiel. Aber auch der TuS II musste einige Stammkräfte ersetzen, was sich spielerisch doch bemerkbar machte.

Finale

Lippramsdorf - Tus Haltern 2:0

Das Spiel begann zäh, beide Teams hatte doch enormen Respekt voreinander und mussten die Ausfälle auf beiden Seiten erst einmal verkraften und wollten naturgemäß nicht in Rückstand geraten. So wurde es mehr ein Mittelfeldgeplänkel von Strafraumgrenze zu Strafraumgrenze mit vielen unpräzisen Pässen auf beiden Seiten, die oftmals in den Beinen der Gegner landeten. Die erste der wenigen Torchancen hatte dann Christian Drees (4.), als er nach einem Schuss von Robin Joemann, den Torwart Lukas Berkenkamp noch abwehren konnte, aus 8 m weit übers Tor drosch. Beim nächsten Aufreger auf der Gegenseite zeigte der Unparteiische zu Recht auf den Punkt -Tim Vierhaus vertändelte den Ball, Lukas Pillmann setzte sich durch, wurde von den Beinen geholt - Elfmeter (17.). Vrangjel Frasheri schoß aber so unplatziert und schwach, sodass Torwart Sebastian Arentz den Ball festhalten konnte. Danach noch ein Freistoß auf LSV-Seite durch Robin Joemann, aber das Spiel schleppte sich bis zur 43. Minute dahin und wurde mehr durch Freistöße denn durch gute und schnelle Spielzüge geprägt. Robin Joemann von halb rechts vom Strafraumeck, der Ball flog flach und scharf in den Fünfer, vorbei an Freund und Feind, sodass Tim Engler nur noch einzuschieben brauchte - 1:0 (43.). Ein Ergebnis, so hofften die Zuschauer, das dem Spiel gut tun würde. Es folgte ein Frustfoul von Frasheri an Timo Berg, ohne Folgen, sodass es zur Abkühlung der Gemüter in die Pause gehen konnte. Nach den Wechsel wurde es ein wenig körperbetonter, der TuS ließ aber den erhofften Druck vermissen und der LSV spielte weiter defensiv über schnelle Konter. Torchancen - wenige und wenn, nur über Weitschüsse, aber meistens kein Problem für beide guten Torhüter. Dann die Entscheidung wieder über Joemann, der von der Torauslinie klug in den Rückraum passte und Christian Drees mit einem Flachschuss ins linke Eck Torwart Berkenkamp keine Chance ließ - 2:0 (82.). Beide Trainer waren sich am Ende einig, dass der LSV-Sieg verdient war, weil die LSV-Elf auch mehr investierte.

Neunter Titel für den LSV

Der SV Lippramsdorf sicherte sich nach 1982, 1993, 1995, 1996, 1998, 2001, 2002 und 2008 zum neunten Mal den Titel.

Rekordsieger der seit 1997 ausgespielten Stadtmeisterschaften ist der TuS Haltern mit 20 Titeln.

Jeweils vier Titel gingen an Concordia Flaesheim und den ETuS Haltern.

Zweimal Stadtmeister war der SV Bossendorf.

Jeweils einen Titel holten BW Lavesum und der TuS Sythen.


Deutlicher Sieg im ersten Test

Fußball: 7:1 Erfolg gegen Dorsten

Lippramsdorf

Der Fußball-Bezirksligist SV Lippramsdorf hat sein erstes Testspiel der Saisonvorbereitung gegen Rot-Weiß Dorsten mit 7:1 (3:1) am Sonntag gewonnen.

Testspiel

RW-Dorsten - Lippramsdorf

19 Feldspieler hatte Lippramsdorfs Trainer Michael Hellekampa m Sonntag zur Verfügung. "Ich habe allen die Möglichkeit gegeben, sich zu zeigen", sagte der Trainer. Natürlich freue er sich über den deutlichen Sieg, wollte das Spiel gegen den A-Ligisten aber auch nach der erst einer Woche Training nicht zu hoch bewerten. "Wir haben schöne Ballstafettten gezeigt, nachher haben bei Dorsten aber die Kräfte nachgelassen", sagte er. Die Spieler, die im späteren Verlauf der Partie eingewechselt wurden, haben sich gut in das Spiel eingefügt. Für die Lippramsdorfer trafen am Sonntag Henrik Kleinefeld (5., 8., 59.), Timo Berg (43.), Jonas Zernahle (66.), Sven Igelbüscher (81.) und Robin Joemann (83.). Weiter geht es in der Vorbereitung für die erste Mannschaft des SV Lippramsdorf am Donnerstag (13. Juli) im Testspiel gegen den Bezirksligisten BV Rentfort. Anstoß ist um 19 Uhr.